Die Kraft der Verbundenheit

Jude Watson
Die Kraft der Verbundenheit
Star Wars: Jedi-Padawan 14

Star Wars Jedi Apprentice – The Ties That Bind, USA, 2001
(c) Lucasfilm Ltd., USA, 2001
Dino/Paninibooks, Stuttgart, 04/2001
TB, SF
ISBN 978-3-89748-426-9
Aus dem Amerikanischen von Dominik Kuhn
Titelgestaltung von tab Werbung GmbH, Stuttgart unter Verwendung des US-Cover von Cliff Nielsen

www.paninicomics.de
www.lucasarts.com
www.starwars.com
www.fantasticfiction.co.uk/w/jude-watson/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Der Padawan Obi-Wan Kenobi und sein Meister Qui-Gon Jinn, sind mittlerweile ein eingespieltes Team, wenn es darum geht, Aufgaben für den Jedi-Orden zu lösen. Mit ihrem detektivischen Spürsinn, der Eigeninitiative von Obi-Wan Kenobi, die nicht immer erwünscht ist, und der Hilfe der Macht gelingt es ihnen, auch die verzwicktesten Aufgaben zu lösen. Qui-Gon Jinn streitet sich mal wieder mit Tahl, die seiner Meinung nach viel zu leichtsinnig Missionen übernimmt und dabei jegliche Unterstützung verweigert. Als die Bewohner des Planeten Apsolon die Jedi um Hilfe bitten, sagt Tahl sofort zu. Damals hatten sie und Qui-Gon Jinn den Bewohnern geholfen, ihren ersten freien Anführer zu wählen. Das Hilfegesuch stammt von seinen Töchtern. Er selbst wurde ermordet. Tahl hegt mütterliche Gefühle für die Mädchen.

Qui-Gon Jinn, der eine schreckliche Vision hat, bei der Tahl eine maßgebliche Rolle spielt, versucht, vom Jedi-Rat die Zustimmung, der Jedi-Ritterin folgen zu dürfen, zu ertrotzen. Als dies von Mace Windu abgelehnt wird, folgt Qui-Gon Jinn Tahl heimlich nach New Apsolon. Wie immer steht Obi-Wan Kenobi ihm treu zur Seite. Als die beiden auf Apsolon eintreffen, stolpern sie ungewollt in ein Wespennest aus Korruption und Verrat. Das Cover zeigt Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn vor dem Jedi-Rat. Die warmen Farben vermitteln einen Eindruck von Geborgenheit. Nur durch die verschränkten Arme der beiden Hauptpersonen wird deutlich, dass hier nicht alles Frieden, Freude, Eierkuchen ist.

Obi-Wan Kenobi staunt nicht schlecht, als der sonst so beherrschte Qui-Gon Jinn wegen Tahl sogar einen Streit mit dem Jedi-Rat vom Zaun bricht. Wer die letzten Bände allerdings verfolgt hat, kann sich durchaus zusammenreimen, welche Gefühle in Qui-Gon Jinn brodeln. Diesmal geht es um mehr als die Aufklärung eines Verbrechens. Freude, Hoffnung, Trauer, Verzweiflung, Verrat und nicht zuletzt die Liebe spielen eine sehr große Rolle. Dieser Band ist der Beginn einer Trilogie. Wer das Buch liest, wird sich auf jeden Fall die beiden nächsten Bände besorgen müssen. Mittlerweile erscheinen die „Jedi-Padawan“-Bände auch schon als Sammelband mit jeweils drei Teilen. Mehr erfährt man unter www.paninicomics.de.

Jude Watson beweist wieder einmal, wie eindrucksvoll und vielfältig sie ist. Immer wieder gelingt es ihr mit Brillanz, das Seelenleben der einzelnen Protagonisten zu entblößen und die wahren Beweggründe zu enthüllen. Da bleibt dem eingefleischten Fan gar nichts anderes übrig, als hungrig auf die nächste Ausgabe zu warten. Achtung, hier herrscht Suchtgefahr!

Wer die „Star Wars“-Filme kennt und Serien wie „Star Trek“, „Rettungskreuzer Ikarus“ oder „Perry Rhodan“ mag, wird auch an den Abenteuern des erst dreizehnjährigen Obi-Wan Kenobi Gefallen finden. Quereinsteiger werden die Serie meistens verstehen, da es sich, bis auf wenige Ausnahmen, um abgeschlossene Abenteuer handelt. Alle SF- und Fantasy-Fans ab 12 Jahren, vor allem die des „Star Wars“-Universums, werden von dieser Serie nicht enttäuscht.

Copyright © 2011 by Petra Weddehage (PW)

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