Die Söldner

Mike Resnick
Die Söldner
Wilson Cole 3

OT: Starship: Mercenary
aus dem Amerikanischen von Thomas Schichtel
Bastei-Lübbe
Erscheinungsdatum: Juni 2009
Taschenbuch
368 Seiten
ISBN 978-3-404-23337-3

Wilson Cole und seine Mannschaft vom Raumschiff „Theodore Roosevelt“ haben sich Arbeit als Söldner gesucht und erledigen Aufträge für Firmen oder private Geldgeber, die zum Beispiel nicht länger bereit sind, Schutzgeld an Verbrecherorganisationen zu zahlen. Gegen letztere gehen Cole, die Piratin Walli, der ehemalige außerirdische Hehler, der sich David Copperfield nennt da er ein absoluter Fan von Charles Dickens ist, Coles erster Offizier, der dreibeinige Molarier Forrice und die bunt zusammengewürfelte Besatzung der „Teddy R.“ gemeinsam vor und riskieren Kopf und Kragen.

Um einen Stützpunkt zu haben und sich auf die Einsätze besser vorbereiten zu können, dockt die „Teddy R.“ an die riesige Raumstation „Singapur“ an, die in neutralem Raum schwebt. Mit Hilfe von Walli lernt Cole den Chef der Station, den sogenannten „Platinherzog“, kennen und schätzen. Durch die Zusammenarbeit mit ihm, durch sein Wissen und seine Verbindungen gelingt es den Protagonisten, ihre Einsätze besser zu planen und vor allem deren Risiken frühzeitig abzuschätzen.

Bei einem dieser Einsätze erobert man einige feindliche Schiffe und macht sie sich zu eigenen, so dass Walli wieder ein Kommando über ein Raumschiff erhalten kann. Als diese sich jedoch im Suff auf die Seite eines rachsüchtigen Despoten schlägt und dieser gar die Station vernichten will, steht Cole mit der Piratenkönigin ein äußerst gefährlicher Gegner gegenüber, der nicht nur die „Teddy R.“ und ihre Besatzung bestens kennt, sondern auch dermaßen geschickt im Kampf ist, dass die weitere Existenz des ehemaligen Flottenschiffs genauso auf dem Spiel zu stehen scheint, wie die der Raumstation…

Der dritte Band der Reihe um Wilson Cole ist eine gut geschriebene Space Opera ohne allzu großen Anspruch, unterhaltsam, aber leider längst nicht so überzeugend gestaltet, wie der Autor dies in anderen, serienunabhängigen Romanen (zum Beispiel in „Santiago“, „Walpurgis III“ oder „Herr der bösen Wünsche“) bereits vorgeführt hatte. Dem vorliegenden Buch mangelt es vor allem an ausreichenden exotischen Details, die Handlung ist zwar passabel, aber doch eher klischeehaft, der Spannungsgehalt akzeptabel, aber nicht berauschend.

Insgesamt ist „Die Söldner“ solide Unterhaltung, die leider ein bisschen den Glanz des Besonderen vermissen lässt und an keiner Stelle über ihre Mäßigkeit hinauskommt. (gb)

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