Fluchtpunkt Ixion

Jack Campbell
Fluchtpunkt Ixion
Die verschollene Flotte 3

(sfbentry)
Bastei Lübbe (2010)
ISBN 978-3-404-23351-9
Originaltitel: „The Lost Fleet – Courageous“, 2008
Umfang: 397 Seiten
Taschenbuch, Science Fiction
Übersetzer: Ralph Sander
Titelbild: Arndt Drechsler

www.luebbe.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Vorwort:

“Fluchtpunkt Ixion” ist der dritte Teil einer – voraussichtlich – auf sechs Bände angelegten Military-SF-Reihe um „Die verschollene Flotte“, angeführt von dem tot geglaubten und wiedererweckten Captain „Black Jack“ Geary. In Band 1 (siehe Rezi „Furchtlos“) und 2 hatte Captain Geary alle Hände voll zu tun, um der tief im Gebiet der verfeindeten Syndikatswelten gestrandeten Allianzflotte die Flucht zu ermöglichen. Dabei hatte er es nicht nur mit Verfolgern der Syndiks zu tun, sondern auch mit massivem Widerstand aus den eigenen Reihen.

Zum Inhalt:

Geary führt die Allianzflotte von System zu System, schlägt Haken wie ein Hase auf der Flucht vor dem verfolgenden Fuchs. Doch er wäre nicht der Kriegsheld aus einer glorreichen Vergangenheit, wenn er dabei dem Gegner nicht empfindliche Schläge und zahlreiche Schlachten bieten würde, welche dem Gegner Schiff um Schiff, Flotte um Flotte und einen Stützpunkt nach dem anderen kostet. Und er selbst – aufgrund seiner geschickten Schachzüge und unerwarteten Taktiken – verliert nur sehr wenige Schiffe und Besatzungen. Und doch hängt immer das Damoklesschwert der völligen Vernichtung, unentwegt sinkender Ressourcen und intrigierender Kommandeure über seinem Haupt.

Das Ixionsystem wird nun zu seiner schwersten Prüfung. Denn der Feind hat sich einigermaßen auf seine Art des Kämpfens eingestellt und erwartet ihn in diesem System mit einer schlagkräftigen Flotte … und einer Falle. Und auch wenn er dieser Falle entkommen kann, ist der Weg ins Gebiet der Allianz gepflastert mit Hindernissen, zwingt ihn zum Ausweichen, weg anstatt in Richtung der Heimat.

Fazit:

Nun könnte man glauben, dass dieses ewige Hin und Her, Schnippchen schlagen, um nur vor erneuten Schwierigkeiten zu stehen, schnell langweilig wird. Aber Jack Campbell würzt die Odyssee von Black Jack und seiner Flotte mit einer weiteren Essenz: Geary findet heraus, dass weder die Allianz, noch die Syndiks die Technologie des Hypernets erfunden haben, welches einen viel schnelleren Flug durch den Hyperraum ermöglicht als die Hypersprünge, die Freund und Feind an den Sprungpunkten von System zu System unternehmen.

Jede Seite glaubt, die andere hätte diese Technologie erfunden und die eigene hätte das Wissen darum nur gestohlen. Und in seinem Besitz befindet sich ein Schlüssel zum Hypernet, den er unbedingt sicher ins Allianzgebiet bringen will. Denn wer sich im Besitz des Schlüssels befindet, hat die Macht, alle Hypernetportale zu vernichten. Und dazu die ganzen Sternsysteme, samt bewohnten Planeten und Milliarden von Menschen, die auf ihnen leben.

Aber wenn die Menschen das Hypernet nicht erfunden haben, wer dann? Und warum wurden ganze Regionen des Syndikatsraumes geräumt und die Planeten verlassen? Geary vermutet hinter all dem eine außerirdische Spezies. Gibt es diese Spezies überhaupt? Und wenn ja, wartet sie dann ab, bis sich die Menschheit von selbst ausrottet oder greift sie ein, um den in einem 100jährigen Krieg ausgebluteten Reichen den Todesstoss zu versetzten?

Copyright © 2010 by Werner Karl

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Die verschollene Flotte 1 – Furchtlos
Die verschollene Flotte 2 – Black Jack
Die verschollene Flotte 3 – Fluchtpunkt Ixion

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