Götter der Nacht

David Mack
Götter der Nacht
Star Trek Destiny 1

Cross Cult Verlag, 2010
Originaltitel: Star Trek – Destiny: Gods of night (2008)
Science Fiction, Taschenbuch
ISBN 978-3-941248-83-0
Umfang: 418 Seiten
Übersetzerin: Stephanie Pannen
Cover Artwork: Martin Freitag

www.cross-cult.de
www.startrekromane.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Vorwort:

Star-Trek-Romane gibt es mittlerweile in einer Vielzahl, welche es selbst eingefleischten Fans schwer macht, da den Überblick zu behalten. Da auch noch die Buchrechte zu einem Wanderpokal geworden sind, sei hier – zumindest für den Verlag Cross Cult – eine kleine Übersicht gestattet:
Star Trek – The Next Generation: aktuell 5 Romane; ab Band 1: „Tod im Winter“
Star Trek – Deep Space Nine: aktuell 5 Romane; ab Band 1: „Offenbarung, Buch I“
Star Trek – Vanguard: aktuell 5 Romane; ab Band 1: „Der Vorbote“
Star Trek – Titan: aktuell 4 Romane; ab Band 1: „Eine neue Ära“
…und schließlich nun: Star Trek – Destiny startet mit diesem Roman. (Esri Dax hat seltsamerweise auf meinem Buch eine andere Frisur?!)

Entgegen anderen Verlagen prangt auf dem Buchrücken deutlich eine 1 und der Klappentext weist ebenfalls auf die Minireihe und die Bandnummer hin. Dafür schon mal vielen Dank. Die Vorgehensweise anderer Verlage solche Serien-Bezeichnungen schon fast schamhaft zu verschweigen, gar zu verstecken, gründet auf der Angst, der ratlose Buchkäufer würde sich durch eben dieser Bezeichnung vom Kauf abhalten lassen. Ich sage: Das Gegenteil ist der Fall (siehe hierzu auch). Doch was tun, wenn Langzeitserien – eben wie Star Trek – Seiteneinsteiger überfordern? Cross Cult liefert hier anschaulich – und angenehm – die Antwort: Miniserien. Destiny ist als Trilogie konzipiert, zumindest behauptet das der Autor in seiner Danksagung und ich hoffe, es bleibt auch dabei. Nicht wegen der Qualität der Geschichte – die ist gut, so viel sei schon vorweg genommen -, sondern wegen eben o.g. Unübersichtlichkeit und erschwertem Einstieg.

Zum Buch:

Im Jahr 2381 steht die Föderation im Krieg. Eine neue Invasion des Borg-Kollektivs rollt an und noch immer hat die Menschheit als Gesamtes keine wirksame Abwehr gegen die riesigen Borg-Kuben, die eine Welt nach der anderen ansteuern und vernichten. Einzig die ENTERPRISE unter dem Kommando von Jean-Luc Picard verfügt über Transphasentorpedos, welche die mittlerweile verstorbene Admiralin Kathrin Janeway aus einer alternativen Zukunft der Föderation zugänglich gemacht hatte.

Doch die Führung der Sternenflotte hat allergrößte Bedenken, diese Technologie in allen Kampfschiffen der Föderation zu installieren. Die erschreckende und rasend schnelle Fähigkeit der Borg zur Assimilation fremder Technologie, würde diese einzig erfolgreiche Waffe rasch stumpf machen. Und so fällt eine Welt nach der anderen, Föderationsschiffe begehen verzweifelt Selbstmord, um wenigstens mit einem Kamikazemanöver das eine oder andere Borgschiff zu vernichten.

Über 200 Jahre zuvor – im Jahr 2156 – hat das Raumschiff COLUMBIA unter dem Kommando von Captain Erika Hernandez einen ganz anderen Kampf zu bestehen. Ein halbes Dutzend romulanischer Kriegsschiffe bedroht einen Konvoi, dessen einziger Schutz die COLUMBIA ist. Doch gleich zu Beginn wird die COLUMBIA durch ein romulanisches Computervirus dazu gebracht, den eigenen Konvoi samt hunderten Besatzungsmitgliedern vollständig zu vernichten. Die einzige Möglichkeit, der eigenen Zerstörung zu entgehen, ist ein unkontrollierter Warpsprung, der sie nur 1 Lichtjahr vom Kampfplatz wegbringen soll. Doch der Sprung schlägt fehl und die COLUMBIA landet in einer ganz anderen Region des Universums…

Und dort stoßen sie auf eine Welt mit einer haushoch überlegenen Intelligenz. Diese Caeliar beherrschen die Transwarptechnologie in einem Maße, wie die Menschheit es sich nicht vorstellen kann. Dumm nur, dass die Caeliar überhaupt nichts mit den jungen, barbarischen Völkern zu tun haben wollen, die gerade erst seit einigen Jahrhunderten Raumfahrt betreiben.

Picard, Riker, Hernandez und Ezri Dax, die Kommandantin der AVENTINE, kämpfen jeder in seiner Zeit gegen die Vernichtung der Menschheit durch die Borg. Und die Caeliar haben allen Grund, aggressive Primitivvölker zu meiden. Doch ein Teil eines Außenteams der COLUMBIA meutert und beschwört eine wirklich stellare Katastrophe herauf…

Fazit:

Mittlerweile sind auch bei Star Trek Zeitreisen und verschiedene Zeitebenen fester Bestandteil der Handlungen. Und gerade das ist ein weiterer Grund, solche Romane in der richtigen Reihefolge zu lesen. Ich habe „Götter der Nacht“ fast in einem Rutsch gelesen und es genossen.

Copyright © 2010 by Werner Karl (WK)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.