Im Donner der Schlacht

David Weber
Im Donner der Schlacht
Honor Harrington 28

Originaltitel „A Rising Thunder” (Teil1, 2010)
Bastei Lübbe, 2013
Science-Fiction
ISBN 978-3-404-20718-3
Umfang 446 Seiten
Lektorat: Ruggero Leò
Übersetzer: Ulf Ritgen
Titelbild: Arndt Drechsler

www.luebbe.de

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Vorwort

Ja, der vorliegende Band ist wieder Teil der Haupthandlung und knüpft nahtlos an „Honors Mission/Der letzte Befehl“, engl: „Mission of Honor“ an. Nein, den Donner der Schlacht hört man noch nicht, denn wie immer wurde das Original in zwei deutsche Bände aufgeteilt. Der zweite Teil von „A Rising Thunder” liegt aber schon als “Das Mesa-Komplott” vor (Rezi dazu folgt in Kürze). Wer es also richtig krachen hören will, sollte sich schleunigst eben diesen zweiten Teil beschaffen … denn es wird garantiert donnern.

Zum Inhalt

Nach dem Krieg ist vor dem Krieg, könnte man ein bekanntes Sprichwort auf das Honor-Harrington-Universum – leicht abgewandelt – anwenden. Denn der seit vielen Jahren andauernde Krieg des Sternenimperiums von Manticore gegen die Volksrepublik Haven ist endlich beigelegt. Nicht nur aufgrund der Aufdeckung einer wahrlich galaktischen Verschwörung durch die gemeinsame Geheimdienstarbeit der beiden Spitzenagenten – Anton Zilwicki (Manticore) und Viktor Cachat (Haven) – der bis dato verfeindeten Reiche, sondern auch aufgrund der Informationen, welche ihnen ein Überläufer des Mesa Alignments geliefert hat. Doch dazu später mehr.

Zunächst rückt ein Flottenaufgebot der SLN – der Solarian League Navy – an, das allein aufgrund seiner beeindruckenden Zahl an Schlachtschiffen und Superdreadnoughts jeden Gegner zittern lassen müßte. Aber nicht die Manticoraner. Zwar hat das Sternenimperium erst einen hinterhältigen und äußerst massiven Schlag des schon oben erwähnten Mesa Alignments hinnehmen müssen … ohne zu diesem Zeitpunkt zu wissen, von wem es angegriffen wurde und warum. Doch es wären nicht die Manticoraner, wenn sie diesen Schlag nicht nur überlebt, sondern auch – nach erheblichen Verlusten – abgewehrt hätten. Trotzdem liegt die heimische Raumschiffsindustrie zu großen Teilen in Schutt und Asche.

Da trifft es sich gut, nun wenigstens die Haveniten nicht mehr zu seinen Gegnern zählen zu müssen. Noch besser: sie mit einem Friedensvertrag sogar zu einer militärischen Allianz gegen die Solare Liga bewegen zu können (nicht zuletzt wegen der diplomatischen Fähigkeiten einer gewissen Lady Dame Honor Harrington), die auch für Haven und viele andere Randnationen eine Bedrohung darstellt; Zu dieser Allianz zählt natürlich auch das unerschütterlich treue Protectorat Grayson (in dem auch Honor Mitglied der Führungselite ist). Das Kaiserreich Anderman und die Sternennation Beowulf sympathisieren zumindest (ein Anschluss dürfte nur eine Frage der Zeit sein). Also kann man seine Werft- und Personalkapazitäten zusammenschmeißen, salopp ausgedrückt. Und das dürfte auch bitter nötig sein, denn die schon erwarteten 400 solarischen Raumschiffe sollen in Wahrheit 700 Schiffe sein; angeführt von einem – wie üblich arroganten – nichtsdestotrotz kompetenten Flottenadmiral.

Zurück zum Mesa Alignment: Die Staatsoberhäupter Manticores und der Volksrepublik Haven – Königin Elisabeth und Präsidentin Pritchart – können nur schwer glauben, was ihnen ihre Agenten und der Überläufer präsentieren. Ein über Jahrhunderte laufendes und vor allem bestgehütetes Komplott, das nichts anderes zum Ziel hat, als die Vernichtung der alten Menschen. Denn die Führer des Mesa Alignments halten sich und ihre neuen Menschen für die unausweichliche Zukunft der Menschheit: genetisch verbessert, den alten Menschen in scheinbar allen Belangen haushoch überlegen. Doch diese Verbrecher haben nicht mit Menschen wie Zilwicki, Cachat und Honor gerechnet, geschweige denn mit den telempathischen Baumkatzen von Sphinx.

Fazit

Auch wenn diese erste Hälfte von „A Rising Thunder” seinen Schwerpunkt in der Politik hat, hat mir dieser Teil schlichtweg den Mund wässrig gemacht auf “Das Mesa-Komplott”. Die Solarier dürften darin eine weitere Niederlage erleben, wie schon bei den “Scharmützeln” vergangener Schlachten. Offiziell ausgerufen ist der Krieg zwischen der Solaren Liga und der o.g. Allianz noch nicht. Und vielleicht überlegen es sich die Solarier auch noch … wenn der “Donner der Schlacht” (den es im All ja nun auch in Wirklichkeit nicht gibt) verklungen ist und sie feststellen, dass sie nicht nur gegen die Manticoraner stehen, sondern auch gegen die Haveniten, die Graysoniten, (früher oder später) gegen die Andermaner, die Beowulfianer, die …

Um bei nun vorliegenden 29 (!) Bänden nicht den Überblick zu verlieren, stehen 41 Seiten Namensregister und 43 Seiten Glossar zur Verfügung (Tendenz steigend).

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Copyright © 2013 by Werner Karl

Titel bei Amazon.de: Honor-Harrington-Reihe

Band 1: Auf verlorenem Posten
Band 2: Die Ehre der Königin
Band 3: Ein schneller Sieg
Band 4: Mit Schimpf und Schande
Band 5: Im Exil
Band 6: Ehre unter Feinden
Band 7: In Feindeshand
Band 8: Die Siedler von Sphinx
Band 9: Der Stolz der Flotte
Band 10: Die Baumkatzen von Sphinx
Band 11: Wie Phoenix aus der Asche
Band 12: Die Raumkadettin von Sphinx
Band 13: Ein neuer Krieg
Band 14: Honors Krieg
Band 15: Die Spione von Sphinx
Band 16: Der Sklavenplanet
Band 17: Um jeden Preis
Band 18: Auf Biegen und Brechen
Band 19: Der Schatten von Saganami
Band 20: An Bord der Hexapuma
Band 21: Die Achte Flotte
Band 22: Sturm der Schatten
Band 23: Jeremy X
Band 24: Die Fackel der Freiheit
Band 25: Honors Mission
Band 26: Der letzte Befehl
Band 27: Die Feuertaufe
Band 28: Im Donner der Schlacht
Band 29: Das Mesa-Komplott

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