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	<title>Buchrezicenter.de &#187; Argument</title>
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		<title>Müllers Morde</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 08:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Argument]]></category>

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		<description><![CDATA[Monika Geier Müllers Morde Argument Verlag, Hamburg, 08/2011 TB, ariadne krimi 1200, Rheinland-Pfalz-Krimi ISBN 978-3-86754-200-5 Titelgestaltung von Martin Grundmann, Hamburg www.argument.de www.ariadnekrimis.de www.martingrundmann.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Müller ist aufgeregt – und davon überzeugt, das perfekte Verbrechen zu begehen. Die Entführung von Dr. Steenbergen, Umweltmanager eines großen Stromkonzerns, gelingt ebenso wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-86754-200-5" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-22586" title="Müllers Morde" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Müllers-Morde.bmp" alt="" width="149" height="233" /></a>Monika Geier<br />
Müllers Morde</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Argument Verlag, Hamburg, 08/2011<br />
TB, ariadne krimi 1200,<br />
Rheinland-Pfalz-Krimi<br />
ISBN 978-3-86754-200-5<br />
Titelgestaltung von Martin Grundmann, Hamburg</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.argument.de/"><em>www.argument.de</em></a><br />
<a href="http://www.ariadnekrimis.de/"><em>www.ariadnekrimis.de</em></a><br />
<a href="http://www.martingrundmann.de/"><em>www.martingrundmann.de</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-86754-200-5" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-86754-200-5" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Müller ist aufgeregt – und davon überzeugt, das perfekte Verbrechen zu begehen. Die Entführung von Dr. Steenbergen, Umweltmanager eines großen Stromkonzerns, gelingt ebenso wie der Mord. Um seine Spuren zu verwischen und die Tat als Unfall zu tarnen, deponiert er die Leiche am Totenmaar, einem Eifelsee, dessen Umgebung für starke Kohlendioxidemissionen bekannt ist. Als die Polizei außer dem Toten auch einige verendete Kühe vorfindet, ist sie davon überzeugt, dass der Spaziergänger und die Tiere einem tragischen Unfall zum Opfer fielen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur Peter Welsch-Ruinart, Anwalt und Freund Steenbergens, hat Zweifel an dieser simplen Lösung und beauftragt den Historiker Richard Romanoff, der für ihn schon so manches mehr oder minder wertvolle ‚Atlantis-Artefakt‘ beschaffte, die Angelegenheit zu untersuchen. Zwar ist Romanoff kein Detektiv, aber das Geld kann er gut gebrauchen, und er will es sich auch nicht mit seinem vermögenden Auftraggeber verscherzen. Es reicht schon, dass er auf dessen Avancen ablehnend reagierte. Es ist dann der glückliche Zufall, der Romanoff auf Müllers Spur bringt, unmittelbar nachdem dieser einen zweiten Mord begangen hat, den die Polizei am liebsten Romanoff in die Schuhe schieben möchte. Müller, dem schnell klar wird, dass der Detektiv wider Willen der einzige ist, der ihm gefährlich werden könnte, heckt einen perfiden Plan aus, um den Gegner weiter zu belasten und, als das nicht ausreicht, um Romanoff von seinen Ermittlungen abzuhalten, ihn ebenfalls zu töten &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Bisher erschienen von Monika Geier im Argument Verlag fünf Romane um die Kommissarin Bettina Boll. „Müllers Morde“ ist das erste Buch der Pfälzer Autorin (von Beiträgen in diversen Anthologien einmal abgesehen), in denen die Beamtin nicht als Hauptfigur agiert, denn – Überraschung! &#8211; unerwartet hat sie dann doch einen kleinen Auftritt. Warum auch nicht, schließlich ist einmal mehr Rheinland-Pfalz Ort eines Verbrechens, und weshalb sollte man Figuren neu erfinden, wenn bereits vorhandene auch anderweitig verwendbar sind? Das Wiedersehen erfreut zudem die treuen Leser.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorkommnisse werden im Wechsel aus zwei Perspektiven beleuchtet:<br />
Müller erweist sich als selbstbewusster, intelligenter Mörder mit vielseitigen Kenntnissen und Talenten. Ist er bei seinem ersten Verbrechen noch aufgeregt, so werden seine Skrupel mit jedem kleinen Erfolg, der seinen Plänen beschieden ist, immer weniger. Seine Motive bleiben lange unklar und werden erst von Romanoff, mit dem sich Müller auf ein richtiges Katz‘ und Maus-Spiel einlässt, aufgedeckt. Durch seine Taten gerät Müller jedoch in einen Strudel, der ihn zwingt, immer weiter zu machen, denn durch sein eigenmächtiges Handeln zieht er sich den Zorn von jemandem zu, der weit gefährlicher als Romanoff ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Romanoff hadert mit einer unglücklichen Vergangenheit, die ihn nicht loslassen will und einer der Gründe ist, weshalb er für den exzentrischen Welsch-Ruinart arbeitet. Auch er ist intelligent und ein guter Beobachter, was ihn für Müller zu einem würdigen Gegner macht. Tatsächlich bringt Romanoff den angeblichen Mann von den Stadtwerken mit den Verbrechen in Verbindung und deckt sogar dessen komplizierte Motive auf. Allerdings stößt er dabei auch auf etwas, was seine zögerlich keimenden Gefühle für Welsch-Ruinart belastet, der der einzige ist, der ihn vielleicht noch retten kann. Zum Schluss hin überschlagen sich die Ereignisse, während man Romanoffs Enthüllungen noch gar nicht ganz verdaut hat. Das Ende überrascht, da es nicht dem entspricht, was man erwartet hätte. Es bleibt offen, ohne dem Leser das Gefühl zu geben, dass da etwas fehlt. Stattdessen darf man hoffen, dass es nicht bei diesem Oneshot bleibt. Und was die Gerechtigkeit betrifft, nun, auch im ‚wahren Leben‘ läuft nicht alles so, wie es sein sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Das geschickt eingefädelte Verbrechen und die Suche nach dem Täter und seinen Beweggründen stehen im Vordergrund der komplexen Handlung. Interessante Protagonisten mit allerlei Schrullen, aber auch typische Charaktere wie den trägen, mit Vorurteilen behafteten Polizeibeamten und die Nachbarin mit Zivilcourage beleben die spannende Story. Die komplizierte Beziehung, die sich zwischen Romanoff und Welsch-Ruinart entwickelt, bleibt dezent im Hintergrund und kann durchaus als kleiner Probelauf der Autorin im Bereich der Gay Romance gesehen werden – oder als Zugeständnis an den Argument Verlag, der diesbezüglich eine Vorreiterrolle innehatte. Seit dem Boys Love-Hype, den Mangas und Animes auslösten, spricht das Thema zudem ein breiteres Publikum an, als man jemals erwartet hätte.</p>
<p style="text-align: justify;">Passend gewählt ist das Cover von Martin Grundmann, das auf schwarzem Grund (Schwarz ist die Grundfarbe der ariadne krimis) die graue Silhouette eines bewaffneten Unbekannten zeigt – der undurchsichtige, lange gesichtslos bleibende Müller -, darüber der Titel in Blutrot, seine Morde symbolisierend.</p>
<p style="text-align: justify;">„Müllers Morde“ ist ein rundum gelungener Krimi, der immer wieder zu überraschen weiß – ein weiterer Volltreffer von Monika Geier!</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-86754-200-5" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-86754-200-5" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
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		<title>Kein Durchkommen</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 16:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Argument]]></category>
		<category><![CDATA[Ariadne]]></category>

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		<description><![CDATA[Bohnet Pleitgen (Ilja Bohnet &#38; Ann-Monika Pleitgen) Kein Durchkommen Nicola Rührmann 2 Argument Verlag, Hamburg, 1. Auflage: 10/2010 TB, ariadne Krimi 1183 ISBN 978-3-86754-183-1 Titelgestaltung von Martin Grundmann unter Verwendung eines Fotos von Vangardiner www.argument.de www.ariadnekrimis.de www.freitagsisstmanfisch.de/autoren.html www.martingrundmann.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de 1999, zehn Jahre nach „Freitags isst man Fisch“: Nicola [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-86754-183-1" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-21646" title="Kein Durchkommen" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Kein-Durchkommen.bmp" alt="" width="157" height="245" /></a>Bohnet Pleitgen (Ilja Bohnet &amp; Ann-Monika Pleitgen)<br />
Kein Durchkommen<br />
Nicola Rührmann 2</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Argument Verlag, Hamburg, 1. Auflage: 10/2010<br />
TB, ariadne Krimi 1183<br />
ISBN 978-3-86754-183-1<br />
Titelgestaltung von Martin Grundmann unter Verwendung eines Fotos von Vangardiner</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.argument.de/"><em>www.argument.de</em></a><br />
<a href="http://www.ariadnekrimis.de/"><em>www.ariadnekrimis.de</em></a><br />
<a href="http://www.freitagsisstmanfisch.de/autoren.html"><em>www.freitagsisstmanfisch.de/autoren.html</em></a><br />
<a href="http://www.martingrundmann.de/"><em>www.martingrundmann.de</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-86754-183-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-86754-183-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">1999, zehn Jahre nach „Freitags isst man Fisch“: Nicola Rührmann hat ihr Physik-Studium abgeschlossen und arbeitet am Hamburger Institut für Meteorologie. Im Rahmen des deutsch-spanischen CORVUS-Projekts wertet sie Satellitendaten aus. Der unerwartete Tod eines spanischen Forschers und das plötzliche Verschwinden eines Kollegen bringen Nicola dazu, Nachforschungen anzustellen. Dabei gerät sie an die hübsche Henry, ein Date, das auf einem Versehen beruht und das Nicola nur noch mehr Ärger einbringt. Es scheint abwegig, aber könnten Henry und ihr unbekannter Begleiter, der Nicola niederschlug, etwas mit den Vorfällen zu tun haben? Oder sind die Verdächtigen in den Reihen der Umweltaktivisten zu suchen? Dann werden auch noch die Daten des Vermissten aus der Datenbank gestohlen und gelöscht, ausgerechnet unmittelbar vor einem wichtigen TV-Auftritt der Meteorologen, bei dem es um ihr Renommee geht. Und im Kofferraum des Autos eines Kollegen liegt eine Leiche …</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem großartigen Debüt-Roman „Freitags isst man Fisch“ von Dr. Ilja Bohnet und Ann-Monika Pleitgen, Sohn und Mutter, wartete man gespannt auf den nächsten „Nicola Rührmann“-Band: „Kein Durchkommen“. Die Handlung spielt erneut in Hamburg, aber zehn Jahre später. Die aufmüpfige Studentin ist nun etwas ruhiger geworden und arbeitet am Meteorologischen Institut, was Anlass genug für ihren Hauswirt ist, sie jeden Tag nach dem Wetter zu fragen, ein Running Gag, der sich nach einer Weile jedoch abnutzt. Noch immer ist die Protagonistin beiden Geschlechtern zugetan und verliebt sich auch diesmal in eine Frau; statt Kirsch-Wodka trinkt sie nun Havanna-Club und wirft die eine oder andere Pille ein, als ob sie nicht schon genug Albträume hätte.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Summe ist das schon ein bisschen zu viel des Guten, um Nicola zu einem Nicht-Spießer zu machen, denn es hätte durchaus genügt, an ihren politischen Aktivitäten und ihrer Belesenheit, aufgrund derer regelmäßig Zitate aus zeitgenössischen Büchern, Songs und Filmen eingebunden werden, festzuhalten. So geht in den Eskapaden der Hauptfigur leider das 90er Jahre-Flair etwas unter. Man mag sich beim Lesen an diese Zeit noch gut erinnern, insbesondere an den Umweltgedanke, der damals hoch gehalten wurde, doch anders als in ihrem Erstlingswerk, das die 80er Jahre lebendig werden lässt, will dasselbe Geniestück den Autoren mit diesem Roman nicht recht gelingen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die ständigen Einschübe aus einer fiktiven (?) Biografie, die an Ernest Hemingways „Wem die Stunde schlägt“ angelehnt ist und eine Mission während des Spanischen Bürgerkriegs schildert, sorgen zunächst nur für Verwirrung, wenngleich klar ist, dass hier irgendwo der Schlüssel zu allem verborgen sein muss, der dann offensichtlicher ist, als vermutet. In Folge hinterlässt das Buch einen zwiespältigen Eindruck, denn einerseits begleitet man die toughe, eloquente Heldin und ihre schrulligen Bekannten gern durch ihre Ermittlungen, welche zu einer überraschenden Lösung führen; doch andererseits meint man, dass etwas weniger Drumherum der Handlung mehr Tempo und Biss verliehen hätte. Allerdings hat das Autorenpaar die Messlatte mit „Freitags isst man Fisch“ auch sehr hoch angesetzt …</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-86754-183-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-86754-183-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
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		<title>Kreuzfeuer</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 12:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
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		<category><![CDATA[Ariadne]]></category>

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		<description><![CDATA[Katherine V. Forrest Kreuzfeuer Kate Delafield 6 Apparition Alley, USA, 1997 Argument Verlag, Hamburg, dt. Erstausgabe: 06/1999 TB, ariadne krimi 1113 ISBN 978-3-88619-843-6 Aus dem Amerikanischen von Monika Brinkmann Titelgestaltung von Martin Grundmann www.argument.de www.ariadnekrimi.de www.katherinevforrest.com www.martingrundmann.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Bei einem Polizeieinsatz wird Kate Delafield von der Kugel eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-843-6" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-21641" title="Kreuzfeuer" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Kreuzfeuer.bmp" alt="" /></a>Katherine V. Forrest<br />
Kreuzfeuer<br />
Kate Delafield 6</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Apparition Alley, USA, 1997<br />
Argument Verlag, Hamburg, dt. Erstausgabe: 06/1999<br />
TB, ariadne krimi 1113<br />
ISBN 978-3-88619-843-6<br />
Aus dem Amerikanischen von Monika Brinkmann<br />
Titelgestaltung von Martin Grundmann</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.argument.de/"><em>www.argument.de</em></a><br />
<a href="http://www.ariadnekrimi.de/"><em>www.ariadnekrimi.de</em></a><br />
<a href="http://www.katherinevforrest.com/"><em>www.katherinevforrest.com</em></a><br />
<a href="http://www.martingrundmann.de/"><em>www.martingrundmann.de</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-843-6" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-88619-843-6" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei einem Polizeieinsatz wird Kate Delafield von der Kugel eines Kollegen getroffen. Sie hat Glück, dass die Verletzung nicht lebensgefährlich ist und sie ihren Beruf weiter ausüben kann. Allerdings soll sie eine Auszeit nehmen, bis die Wunde verheilt ist, sich psychologisch betreuen lassen und die unbequemen Fragen der Behörden beantworten, die in solchen Fällen herauszufinden versuchen, wer die Schuld an dem Vorkommnis trägt und ob etwa vorsätzlich auf den Kollegen geschossen wurde. Kate bezweifelt das, obwohl sie durchaus das Opfer eines homophoben Beamten sein könnte, der erfahren hat, dass sie mit einer Frau zusammen lebt. Und komischerweise melden sich auch die beteiligten Kollegen nicht. Haben sie lediglich ein schlechtes Gewissen, oder steckt doch mehr dahinter? Um sich abzulenken, nimmt sich Kate der Angelegenheit von Luke Taggart an, einem Polizisten, der glaubt, aus ähnlichen Gründen seinen Partner verloren zu haben und gleichfalls auf die Abschussliste geriet …</p>
<p style="text-align: justify;">Katherine V. Forrest ist eine amerikanische Autorin, die sich für die Gleichstellung und die Akzeptanz homosexueller Paare einsetzt. Dieses Thema dominiert ihre „Kate Delafield“-Serie, eine äußerst realistische Krimi-Reihe, in der sich auch aktuelle Geschehnisse niederschlagen. Es ist keine heile Welt, in der die Protagonistin lebt, ganz im Gegenteil. Sie trennt strikt Beruf und Privatleben und überlegt sehr genau, wem gegenüber sie sich outen möchte. Allerdings wissen mehr Außenstehende von ihren Neigungen, als sie selber ahnt. In Folge liegt der Verdacht nahe, dass die Kugel, die sie traf, kein Irrläufer war, sondern sie hatte treffen sollen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein homophober Polizist die Karriere eines Kollegen ruiniert oder ihn sogar ermordet und dass die Behörden den Vorfall vertuschen. Trotzdem will Kate keine Parallelen sehen zwischen ihrem Fall und dem von Luke Taggart, der sie bittet, den Tod seines Freundes aufzuklären. Was Kate schließlich aufdeckt, überrascht, denn die Angelegenheit ist tragischer, als man erwartet hätte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Atmosphäre des Romans ist düster, bitter und deprimierend. Die Polizeiarbeit steht im Vordergrund und kommt ohne Action-Szenen aus. Obwohl die Probleme, mit denen sich Homosexuelle konfrontiert sehen, thematisiert werden, hat man nie das Gefühl, es geschehe zum Selbstzweck und um mit anklagendem Finger auf die intoleranten Mitmenschen zu deuten. Beide Themen greifen nahtlos ineinander. Allerdings dürfte genau dieser Punkt ‚normale‘ Krimi-Fans, die ihren Macho-Detektiv mit kurz berockter Sekretärin auf dem Knie brauchen, etwas abschrecken. Andererseits werden die meisten Genre-Fans den Argument Verlag, der ‚etwas andere‘ Krimis offeriert, gut genug kennen, um zu wissen, womit sie zu rechnen haben. Aufgeschlossene Leser finden auf jeden Fall viele interessante Titel mit kritischen Inhalten, nicht alltäglichen Konflikten und nachvollziehbaren Charakteren. Katherine V. Forrests „Kate Delafield“ gehört dazu. (</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-843-6" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-88619-843-6" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
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		<title>Neapel sehen</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 15:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Argument]]></category>

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		<description><![CDATA[Monika Geier Neapel sehen Bettina Boll 2 Argument Verlag, Hamburg, 2001, 4. Auflage: 09/2008 TB, Ariadne Krimi 1136, 349/1990 ISBN 978-3-88619-866-5 Titelgestaltung von N. N. www.argument.de www.ariadnekrimi.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Selten entdeckt man Romane einheimischer Autoren in den Verlagsverzeichnissen – die Masse stammt aus dem englischsprachigen Raum –, und so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-866-5" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-20617" title="Neapel sehen" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Neapel-sehen.bmp" alt="" width="149" height="233" /></a>Monika Geier<br />
Neapel sehen<br />
Bettina Boll 2</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Argument Verlag, Hamburg, 2001, 4. Auflage: 09/2008<br />
TB, Ariadne Krimi 1136, 349/1990<br />
ISBN 978-3-88619-866-5<br />
Titelgestaltung von N. N.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.argument.de/"><em>www.argument.de</em></a><br />
<a href="http://www.ariadnekrimi.de/"><em>www.ariadnekrimi.de</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-866-5" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-88619-866-5" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Selten entdeckt man Romane einheimischer Autoren in den Verlagsverzeichnissen – die Masse stammt aus dem englischsprachigen Raum –, und so freut man sich, dass mit Monika Geier ein deutscher Stern am Krimihimmel erschienen ist. Die Pfälzerin siedelt ihre Handlung in der vertrauten, heimatlichen Umgebung an. Daraus ergibt sich ein ganz besonderes feeling: Man liest (der gleichfalls pfälzischen Rezensentin) bekannte Namen wie Kaiserslautern, Neustadt, Landau usw. oder auch mal ein paar Brocken geläufigen Dialekt. Das macht die Geschichte reizvoller und realistischer als die übl(ich)en Amerikanismen oder exotischen Schauplätze, auf die andere Autoren setzen (ein gestörtes Heimatidyll ist z. B. auch das Erfolgskonzept des „Bullen von Tölz“).</p>
<p style="text-align: justify;">Kriminalkommissarin Bettina Bolls Schwester ist todkrank. An ihrem Geburtstag ist sie urplötzlich mit den beiden Kindern, Bettinas Auto und deren Kreditkarte verschwunden. Nur eine knappe Notiz wurde hinterlassen, aber keine Adresse, kein Zielort genannt. Etwas Ablenkung von Bettinas privaten Sorgen bringt die Leiche der Lehrerin Aurelie Loor, die in einem Steinbruch entdeckt wurde. Zunächst sieht es nach einem Unfall aus, aber ein paar merkwürdige Kleinigkeiten veranlassen Bettina, die simpelste Lösung zu verwerfen und das Umfeld der Toten zu überprüfen. Nach und nach lernt sie die Personen kennen, die Aurelie nahe standen. Obwohl zunächst niemand schlecht über sie reden will, scheint jeder seine Konflikte mit ihr gehabt zu haben und bestrebt zu sein, die Ermittlungen zu behindern. Nur, wer hatte ein ausreichendes Motiv, um den Mord zu verüben?</p>
<p style="text-align: justify;">Als sich die Indizien mehren und der Fall kurz vor seiner Aufklärung steht, empfängt Bettina einen dringlichen Anruf ihrer Schwester, die in Neapel weilt. Etwas in deren Stimme veranlasst die Kommissarin, alles stehen und liegen zu lassen, um so schnell wie möglich bei ihr zu sein. Das Verschwinden der Schwerkranken ist eigentlich nur eine Rahmenhandlung, die aufzeigt, dass auch die Polizisten ein anstrengendes Privatleben haben, dass die Hauptfigur nicht immer souverän den Fall löst, dass nie etwas glatt geht, die Realität stattdessen Tragödien bereit hält – ganz anders, als es die gängigen Filme und Romane vorgaukeln. Im Zentrum stehen die Ermittlungen, die kreuz und quer laufen. Es gibt mehrere Tatverdächtige; alle, einschließlich der Toten, haben seltsame Neigungen, ihnen unangenehme Probleme oder gar etwas mehr zu verheimlichen &#8211; wie blutige Obsessionen, ein Reißer, den das Buch gar nicht nötig gehabt hätte, zumal der erfahrene Krimileser gleich davon ausgeht, dass es sich hier um eine falsche Fährte handeln dürfte.</p>
<p style="text-align: justify;">Regelmäßig wechseln die Perspektiven, so dass die Ereignisse nicht allein aus der Sicht der Kommissarin geschildert werden und ein rundes Bild des Szenarios entsteht. Der Leser hält eine gewisse Distanz zu allen Figuren, die zu bizarr gezeichnet sind, um sich zur Identifikation anzubieten; es gibt keinen einzigen wirklich gefälligen und bequemen Charakter. Auch kommt der Roman gänzlich ohne romantische Szenen um seine Hauptfigur aus – ein reiner Krimi, kein Love-Story-Verschnitt. „Neapel sehen“ impliziert eine Redewendung, die sich in diesem ungewöhnlichen Konglomerat an dubiosen Gestalten und Szenarien einfach erfüllen muss. So gibt es auch kein Happy-End, sondern nur eine sinnvolle, unerwartete Auflösung und einen frustrierenden Schluss für die Kommissarin, der kaum überrascht. Das Buch ist etwas unkonventionell, spannend, überzeugend und bitter – einmal etwas ganz anderes als die populären Action-Thriller mit ihren Retorten-Helden.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-866-5" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-88619-866-5" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
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		<title>Der Zensor</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 18:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Preisrätsel auf sfbasar.de]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Argument]]></category>
		<category><![CDATA[Ariadne]]></category>

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		<description><![CDATA[Marcus Hammerschmitt Der Zensor Argument Verlag, Hamburg, 2001 (hier Titelbild der 2. Auflage von 2005) Reihe &#8220;SF Social Fantasies&#8221; Science Fiction Taschenbuch Umfang 256 Seiten ISBN 978-3-88619-970-9 www.argument.de www.hoerbuchnetz.de Titel erhältlich bei Amazon.de Vorbemerkung zur Reihe &#8220;SF Social Fantasies&#8221; des Ariadne/Argument-Verlages: Es ist eine Tatsache, das über Jahrzehnte hinweg, Science-Fiction den Stempel Trivialliteratur aufgedrückt bekommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-88619-970-9&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-19763" title="Der-Zensor" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Der-Zensor1.jpg" alt="" width="151" height="233" /></a>Marcus Hammerschmitt<br />
Der Zensor</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Argument Verlag, Hamburg, 2001<br />
(hier Titelbild der 2. Auflage von 2005)<br />
Reihe &#8220;SF Social Fantasies&#8221;<br />
Science Fiction<br />
Taschenbuch<br />
Umfang 256 Seiten<br />
ISBN 978-3-88619-970-9</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.argument.de/"><em>www.argument.de</em></a><br />
<a href="http://www.hoerbuchnetz.de/"><em>www.hoerbuchnetz.de</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-88619-970-9&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel erhältlich bei Amazon.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vorbemerkung zur Reihe &#8220;SF Social Fantasies&#8221; des Ariadne/Argument-Verlages:</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist eine Tatsache, das über Jahrzehnte hinweg, Science-Fiction den Stempel Trivialliteratur aufgedrückt bekommen hatte. Von wem? Von Vertretern der Hochliteratur und vor allem von Leuten, die keine Ahnung hatten und wahrscheinlich immer noch keine haben und sicher nicht mehr als zwei oder drei Bücher aus diesem Genre wirklich gelesen haben. Zugegeben gab und gibt es auch heute immer noch Texte &#8211; quer durch alle Genre -, die man mit diesem abwertenden Begriff bezeichnen kann und darf, aber längst gibt es nicht nur Hunderte, sondern nach Tausenden zählende Science-Fiction Bücher, die diesen Makel nicht tragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen den Jahren 1997 und 2004 hatte es sich der Ariadne/Argument-Verlag auf die Fahnen geschrieben, gegen das auch damals &#8211; trotz aller Erfolge im Buch- und vor allem im Filmbereich &#8211; hartnäckig existierende Vorurteil ein Gegengewicht zu setzen: Die Reihe &#8220;SF Social Fantasies&#8221;. Mit der Publikation längst vergriffener Juwelen des Genres in ungekürzten und überarbeiteten Neufassungen präsentierte man Fans und Kritikern (s. o.) des Genres Titel, die zeigten, dass es sehr wohl gute, nein sehr gute SF-Literatur gab und gibt. Welchen Gesetzen des gnadenlosen Buchmarktes es anzulasten ist, dass die Reihe nach rund 30 Titeln eingestellt wurde, kann ich natürlich nicht sagen. Aber die Reihe hätte ein längeres Leben &#8211; und die Fans weiterhin Zugang zu längst vergriffenen Titeln &#8211; absolut verdient.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts war es in vielen Verlagen Usus, Texte auf ein vorgegebenes Maß, dass der Stärke und damit dem Standardpreis einer Reihe entsprach, ohne große Rücksicht zu kürzen. Ich denke da mit Grausen an die erste Auflage von &#8220;Dune &#8211; Der Wüstenplanet&#8221;; gekürzt von rund 650 Seiten auf 320! Die Zeit schien &#8211; zumindest bei den Verlagen &#8211; noch nicht reif zu sein, für dicke Bücher mit 500, 700 oder gar 1.000 Seiten. Bei vielen Fans führte das zu massiven Protesten und erst in späteren Jahren wagten &#8211; mit Erfolg &#8211; viele Verlage, die Originaltexte ungekürzt und mit variablen Taschenbuchpreisen auf den Markt zu bringen. Oft sind hier die 2. Auflagen das begehrte Objekt des Fans.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so zählt dann also diese kleine Reihe &#8220;SF Social Fantasies&#8221; zu den Highlights dessen, was Verlage auf den SF-Markt gebracht haben. Wir werden hier an dieser Stelle immer wieder Rezensionen zu Titeln aus dieser Reihe bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Autor:</p>
<p style="text-align: justify;">Marcus Hammerschmitt, geboren 1967 in Saarbrücken ist Journalist und freier Schriftsteller. Er hat mehrere Science-Fiction und einige Sachbücher (s. u.) geschrieben. Mit einigen seiner Kurzgeschichten ist er mehrfacher Träger des Kurd-Laßwitz-Preises, sowie des Deutschen Science-Fiction Preises. Seit 1995 ist er Mitglied des Verbands deutscher Schriftsteller. Im sfbasar findet man einige Leseproben aus seinen neuesten Werken <a href="http://sfbasar.filmbesprechungen.de/buecher/gefangen-leseprobe-zu-%e2%80%9cdas-herkules-projekt%e2%80%9d-roman-von-marcus-hammerschmitt/" target="_blank">(&#8220;Das Herkules-Projekt&#8221;</a> und <a href="http://sfbasar.filmbesprechungen.de/buecher/eintauchen-leseprobe-kapitel-1-aus-azureus-pygmalion-roman-von-marcus-hammerschmitt/" target="_blank">&#8220;Azureus &amp; Pygmalion&#8221;).</a></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Buch:</p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahr 2136 herrschen in Spanien und einigen Teilen Südeuropas die Mayas. Sie haben die vor 600 Jahren stattgefundene Invasion durch die Conquistadores überwunden und sich auf ihren Maya-Ursprung besonnen. Mit Hilfe modernster Nano-Technologie haben sie sich von ihren Unterdrückern befreit und in einer Gegenoffensive die iberische Halbinsel überrannt. In den ehemaligen Hauptstädten des spanischen Königreiches ragen Steinpyramiden und Tempel wie Hochhäuser aus dem Stadtbild auf. Auf den zermalmten Resten katholischer Kirchen und Kathedralen thronen nun sie als Zeichen der Macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Und die Mayas herrschen auch durch ihre angestammten Riten. Menschen &#8211; vorzugsweise Feinde, aber auch Landsleute &#8211; fallen blutigsten Ritualen zum Opfer. Natürlich fördert das Widerstand zutage und die FPLE (Frente patriótico para la Liberación de Espana) plant einen Anschlag auf die Hauptstadt Nano-Tikal. Sie will mit einem Schlag den Herrscher, Ahau Chan Balum, den Kopf des Maya-Geheimdienstes Ahau Yaqui und die gefürchteten Elitekrieger der Raben vernichten. Enrique, ein führender Kopf der Untergrundorganisation, macht sich auf den Weg, um eine Nano-Bombe fürchterlichster Art mitten ins Herz des Maya-Reiches zu bringen &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Doch auch die katholische Kirche, an ihrer Spitze natürlich der Papst, hat Pläne, um die Herrschaft über ein angestammtes katholisches Land wiederzuerlangen. Sie schickt einen Vertreter, Don Rodriguez, nach Nano-Tikal, um dem Herrscher ein weiteres der extrem seltenen Maya-Codizes auszuhändigen, dass angeblich seit 600 Jahren in den Archiven des Vatikans schlummerte.</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit:</p>
<p style="text-align: justify;">Um es kurz zu machen: &#8220;Der Zensor&#8221; hat seinen Platz in dieser exquisiten SF-Reihe zu Recht erhalten. Ich gebe zu, dass die Verknüpfung von Historie, alternativem Geschichtsverlauf und modernster Technologie zu meinen Lieblings-Sujets zählt. Aber Marcus Hammerschmitt reitet nicht auf solchen Elementen herum, sondern fügt sie intelligent in eine wirklich beklemmende Zukunftsvariante ein. Den einzigen Malus, den ich finden konnte &#8211; ohne danach gesucht zu haben -, war die Kürze des Romans. Gerade die gemeinsame Flucht von Yaqui und Enrique, der Wandel von aussichtsloser Flucht zur Lösung ihrer Probleme wird leider am Ende ein wenig gerafft beschrieben. Und auch das Ende kommt ein wenig kurz daher. Rund 50 Seiten mehr Lesespaß hätten aus diesem sehr guten Roman einen Bestseller gemacht, davon bin ich wirklich überzeugt. Also freuen wir uns auf die anderen und neuen Romane des Autors. Müßte ich Punkte vergeben, würde ich 9 von 10 verteilen.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Werner Karl</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-88619-970-9&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel erhältlich bei Amazon.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Titel des Autors:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-7941-8094-3&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">2011 Azureus &amp; Pygmalion, Sauerländer-Verlag, ISBN 978-3-7941-8094-3</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-7941-8082-0&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">2010 Yardang, Sauerländer-Verlag, ISBN 978-3-7941-8082-0</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-7941-7046-3&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">2007 Der Fürst der Skorpione, Sauerländer-Verlag, ISBN 978-3-7941-7046-3</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-7941-7043-2&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">2006 Das Herkules-Projekt, Sauerländer-Verlag, ISBN 3-7941-7043-2</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-88619-974-7&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">2002 PolyPlay, Argument Verlag, ISBN 3-88619-974-7</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-88619-970-3&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">2001 Der Zensor, Argument Verlag, ISBN 978-3-88619-970-3</a>. Als <a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-86667-711-1&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Hörbuch Radioropa 2008: ISBN 978-3-86667-711-1</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-88619-960-0&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">2000 Der Opal, Argument Verlag, ISBN 978-3-88619-960-0</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-518-39347-5&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">1998 Target, Suhrkamp, ISBN 978-3-518-39347-5</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-518-39278-2&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">1997 Wind, Suhrkamp, ISBN 978-3-518-39278-2</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-518-38973-7&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">1995 Der Glasmensch, Suhrkamp Verlag, ISBN 978-3-518-38973-7</a></p>
<h2><a title="Permanenter Link zu PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Marcus Hammerschmitt – Der Zensor." rel="bookmark" href="http://sfbasar.filmbesprechungen.de/preisratsel/preisratselgewinnspiel-3-x-1-kostenloses-exemplar-marcus-hammerschmitt-der-zensor/" target="_blank">ZUM SFBASAR.DE-PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Marcus Hammerschmitt – Der Zensor.</a></h2>
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		<title>Kein Durchkommen</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 15:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Argument]]></category>
		<category><![CDATA[Ariadne]]></category>

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		<description><![CDATA[Bohnet Pleitgen Kein Durchkommen Argument Verlag Ariadne Kriminalroman ISBN 978-3-86754-183-1 Kriminalroman 1. Auflage 2010 Umschlaggestaltung: Martin Grundmann Foto: © Vangardiner Taschenbuch, 256 Seiten www.argument.de www.freitagsisstmanfisch.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Zu den Autoren: Ann-Monika Pleitgen, Managerin, Ehefrau und Co-Autorin des Schauspielers Ulrich Pleitgen, schrieb schon als Kind leidenschaftlich gern Kurzgeschichten. Ihr Sohn, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783867541831" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-20118" title="Kein Durchkommen" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Kein-Durchkommen-191x300.jpg" alt="" width="153" height="240" /></a>Bohnet Pleitgen<br />
Kein Durchkommen</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Argument Verlag<br />
Ariadne Kriminalroman<br />
ISBN 978-3-86754-183-1<br />
Kriminalroman<br />
1. Auflage 2010<br />
Umschlaggestaltung: Martin Grundmann<br />
Foto: © Vangardiner<br />
Taschenbuch, 256 Seiten</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.argument.de/"><em>www.argument.de</em></a><br />
<a href="http://www.freitagsisstmanfisch.de/"><em>www.freitagsisstmanfisch.de</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783867541831" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=9783867541831" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zu den Autoren:</p>
<p style="text-align: justify;">Ann-Monika Pleitgen, Managerin, Ehefrau und Co-Autorin des Schauspielers Ulrich Pleitgen, schrieb schon als Kind leidenschaftlich gern Kurzgeschichten. Ihr Sohn, der Physiker Dr. Ilja Bohnet, arbeitet am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY). Beim Schreiben des Kriminalromans Freitags isst man Fisch (Nikolas erster Fall, nominiert für den GLAUSER 2010 als bestes Debüt) entdeckten Mutter und Sohn ihre Autorenteam-Fähigkeiten und schufen die eigenwillige Krimifigur Nikola Rührmann. Ein dritter Fall soll folgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Buch:</p>
<p style="text-align: justify;">Wir schreiben das Jahr 1999 und Nikola Rührmann, genannt Nik oder Sput-Nik, ist älter geworden. Nach endgültigem Abschluss ihres Studiums arbeitet sie am Institut für Meteorologie in Hamburg in einer Arbeitsgruppe des CORVUS-Projektes. Leider läuft nicht alles nach Plan, denn der Satellit CORVUS liefert derzeit nicht mehr alle Messdaten, die erhofft und erwartet werden und darunter leidet vor allem die Arbeitsgruppe rund um Professor Rindeck, zu der auch Nikola gehört. Öffentliche Anfeindungen und Diskussionen über das Projekt und den Klimawandel an sich sind hier vorprogrammiert. Und dann verschwindet plötzlich Gerd, ein Kollege aus der Arbeitsgruppe und Nikola lässt sich von ihrem Chef überreden nach dem Kollegen zu suchen. Dessen Auffinden wäre natürlich auch wichtig, denn ohne ihn fehlen der Arbeitsgruppe weitere wichtige Daten und wie soll dann die Wetterwette gegen den berühmten Fernseh-Meteorologen Franz Seeler gewonnen werden?</p>
<p style="text-align: justify;">Asphalt-Wilfried und Taxi-Christian sind natürlich auch mit von der Partie und unterstützen ihre alte Freundin wo sie nur können. Nur in Liebesdingen, da muss Nikola sich wohl selbst bemühen ihre Gefühle in den Griff zu bekommen. Die Trennung von Freundin Ulli liegt hinter ihr, aber Henri, die ganz plötzlich im Institut durch sonderbare e-mails auf sich aufmerksam macht, erweckt Nikolas weibliches Interesse. Schließlich liebt Frau Frau und diese Henri scheint schon wirklich klasse. Aber spielt sie vielleicht auf der gegnerischen Seite?</p>
<p style="text-align: justify;">Mit „Kein Durchkommen“ nehmen die Autoren Bohnet/Pleitgen die politische Lage in Sachen Klimawandel unter die Lupe und verbinden dieses doch recht brisante Thema mit einer kriminellen Handlung.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr lustig sind die immer wiederkommenden Einschübe in denen Nikola nach aktuellem und zu erwartendem Wetter befragt wird und in denen ihr Hauswirt wieder einmal Hilfe und Unterstützung benötigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Krimi ist keine leichte Kost. Er macht nachdenklich und fordert vom Leser  eigene Gedanken ein. Teilweise geht es sehr technisch zu, aber wenn man sich auf das Buch und seine interessante Geschichte einlässt, dann wird man gefangen genommen von der doch so anderen Sprache des Autorenduos und ein wenig auch von Hamburg, einer Stadt, die hier herbstlich und regnerisch daherkommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Iris Gasper</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783867541831" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=9783867541831" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
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		<title>When the music´s over</title>
		<link>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/science/when-the-music%c2%b4s-over/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 11:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Argument]]></category>
		<category><![CDATA[Ariadne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/?p=19999</guid>
		<description><![CDATA[Myra Çakan When the music´s over Argument/Ariadne Verlag, Hamburg, 1999 Reihe &#8220;SF Social Fantasies&#8221; Science-Fiction Taschenbuch Umfang 272 Seiten ISBN 978-3-88619-945-7 www.argument.de http://cakan.eu Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Titel erhältlich bei Amazon.de Vorbemerkung zur Reihe &#8220;SF Social Fantasies&#8221; des Ariadne/Argument-Verlages: Es ist eine Tatsache, das über Jahrzehnte hinweg, Science-Fiction den Stempel Trivialliteratur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-945-7" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-20000" title="When The Music's Over" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/When-The-Musics-Over.bmp" alt="" width="145" height="225" /></a>Myra Çakan<br />
When the music´s over</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Argument/Ariadne Verlag, Hamburg, 1999<br />
Reihe &#8220;SF Social Fantasies&#8221;<br />
Science-Fiction<br />
Taschenbuch<br />
Umfang 272 Seiten<br />
ISBN 978-3-88619-945-7</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.argument.de/"><em>www.argument.de</em></a><br />
<a href="http://cakan.eu/"><em>http://cakan.eu</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-945-7" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-88619-945-7" target="_blank"><strong>Titel erhältlich bei Booklooker.de</strong></a><br />
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<p style="text-align: justify;">Vorbemerkung zur Reihe &#8220;SF Social Fantasies&#8221; des Ariadne/Argument-Verlages:</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist eine Tatsache, das über Jahrzehnte hinweg, Science-Fiction den Stempel Trivialliteratur aufgedrückt bekommen hatte. Von wem? Von Vertretern der Hochliteratur und vor allem von Leuten, die keine Ahnung hatten und wahrscheinlich immer noch keine haben und sicher nicht mehr als zwei oder drei Bücher aus diesem Genre wirklich gelesen haben. Zugegeben gab und gibt es auch heute immer noch Texte &#8211; quer durch alle Genre -, die man mit diesem abwertenden Begriff bezeichnen kann und darf, aber längst gibt es nicht nur Hunderte, sondern nach Tausenden zählende Science-Fiction Bücher, die diesen Makel nicht tragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen den Jahren 1997 und 2004 hatte es sich der Ariadne/Argument-Verlag auf die Fahnen geschrieben, gegen das auch damals &#8211; trotz aller Erfolge im Buch- und vor allem im Filmbereich &#8211; hartnäckig existierende Vorurteil ein Gegengewicht zu setzen: Die Reihe &#8220;SF Social Fantasies&#8221;. Mit der Publikation längst vergriffener Juwelen des Genres in ungekürzten und überarbeiteten Neufassungen präsentierte man Fans und Kritikern (s. o.) des Genres Titel, die zeigten, dass es sehr wohl gute, nein sehr gute SF-Literatur gab und gibt. Welchen Gesetzen des gnadenlosen Buchmarktes es anzulasten ist, dass die Reihe nach rund 30 Titeln eingestellt wurde, kann ich natürlich nicht sagen. Aber die Reihe hätte ein längeres Leben &#8211; und die Fans weiterhin Zugang zu längst vergriffenen Titeln &#8211; absolut verdient.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts war es in vielen Verlagen Usus, Texte auf ein vorgegebenes Maß, das der Stärke und damit dem Standardpreis einer Reihe entsprach, ohne große Rücksicht zu kürzen. Ich denke da mit Grausen an die erste Auflage von &#8220;Dune &#8211; Der Wüstenplanet&#8221;; gekürzt von rund 650 Seiten auf 320! Die Zeit schien &#8211; zumindest bei den Verlagen &#8211; noch nicht reif zu sein, für dicke Bücher mit 500, 700 oder gar 1.000 Seiten. Bei vielen Fans führte das zu massiven Protesten und erst in späteren Jahren wagten &#8211; mit Erfolg &#8211; viele Verlage, die Originaltexte ungekürzt und mit variablen Taschenbuchpreisen auf den Markt zu bringen. Oft sind hier die 2. Auflagen das begehrte Objekt des Fans.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so zählt dann also diese kleine Reihe &#8220;SF Social Fantasies&#8221; zu den Highlights dessen, was Verlage auf den SF-Markt gebracht haben. Wir werden hier an dieser Stelle immer wieder Rezensionen zu Titeln aus dieser Reihe bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur Autorin:</p>
<p style="text-align: justify;">… kann ich nur dringend deren – für eine weibliche Autorin überraschend spacige &#8211; Website empfehlen. Dort finden sich auch zwei Interviews, die viel über die Autoren verraten. Hier noch mal der Link: <a href="http://cakan.eu/">http://cakan.eu</a></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Buch/Klappentext:</p>
<p style="text-align: justify;">Hier kommt die Flut &#8230; In Europa sind ganze Länder überschwemmt, der Katastrophentourismus blüht. Crack war Popcorn gegen die neuen Alien-Drogen. Das World Wide Web ist längst abgeschaltet. In Hamburg setzt eine junge Reisende den Fuß an Land: Skadi aus dem Reich des ewigen Eises, randvoll mit Neugier und stillem Charisma. Ihre Töne sind hell, voller Fragen &#8211; nicht wund und düster wie die Songs von Blue, schwermütiger Gitarrist der Rockband Bladerunner. Nicht hart und grimmig wie Sunshine, Anführerin der Berliner Tunnel-Soldaten. Nicht zynisch-überdreht wie der straßenschlaue Nachwuchshacker Wiesel. Skadi, Blue, Sunshine und die anderen &#8211; niemand von ihnen hat eine Mission, alle wollen bloß überleben und gelegentlich die abscheulichen Vierfinger ärgern, die sich auf der Erde breit machen &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit:</p>
<p style="text-align: justify;">Den Titel des Buches hat sich Myra Çakan von der Band „The Doors“ geliehen (Album „Strange Days“, 1967). Und der Titel passt mit seinem düsteren und psychedelischem Ton perfekt zur Geschichte; sehr gut ausgewählt. Songtextzitat: „Music is your only friend, until the end … before I sink into the big sleep, I want to hear the scream of the butterfly”. Doch Schmetterling schreien nicht. Die Stimmung des Romans ist Cyperpunk pur: Durchgeknallt, düster, realitätsnah bis auf die nackte Haut. Dazu Aliens, die sich anfangs wie die lange erhofften Freunde aus dem All (ähnlich wie in „V &#8211; Die Besucher“) gebärden und doch in Wahrheit eine Invasion betreiben, die der Menschheit nur nach und nach bewusst wird. Bis es zu spät ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Werner Karl</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-945-7" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
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<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=978-3-88619-945-7&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank"><strong>Titel erhältlich bei Amazon.de</strong></a></p>
<p>Weitere Titel der Autorin:<br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-982-2" target="_blank">Begegnung in der High Sierra, Argument/Ariadne-Verlag, ISBN 978-3-88619-982-2</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-88619-965-5" target="_blank">Downtown Blues, Argument/Ariadne-Verlag, ISBN 978-3-88619-965-5</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-93789-747-9" target="_blank">Dreimal Proxima Centauri und zurück, Edition Phantasia, ISBN 978-3-93789-747-9</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-988-4" target="_blank">Zwischenfall an einem regnerischen Nachmittag, Argument/Ariadne-Verlag, ISBN 978-3-88619-988-4</a></p>
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		<item>
		<title>Taxi ins Chaos</title>
		<link>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/krimi/taxi-ins-chaos/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 15:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Argument]]></category>
		<category><![CDATA[Ariadne]]></category>

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		<description><![CDATA[Martha Miller Taxi ins Chaos Dispatch to Death, USA, 2003 Argument Verlag, Hamburg, dt. Erstausgabe: 11/2006 TB, ariadne krimi 1151 ISBN 978-3-88619-881-8 Aus dem Amerikanischen von Else Laudan Titelgestaltung von Martin Grundmann www.argument.de www.ariadnekrimis.de www.marthamiller.net/ www.martingrundmann.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Die attraktive Anita Alvarez erzählt der Taxifahrerin Trudy Thomas eine rührselige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-881-8" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-18854" title="Taxi ins Chaos" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Taxi-ins-Chaos.jpg" alt="" width="151" height="237" /></a>Martha Miller<br />
Taxi ins Chaos</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dispatch to Death, USA, 2003<br />
Argument Verlag, Hamburg, dt. Erstausgabe: 11/2006<br />
TB, ariadne krimi 1151<br />
ISBN 978-3-88619-881-8<br />
Aus dem Amerikanischen von Else Laudan<br />
Titelgestaltung von Martin Grundmann</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.argument.de/"><em>www.argument.de</em></a><br />
<a href="http://www.ariadnekrimis.de/"><em>www.ariadnekrimis.de</em></a><br />
<a href="http://www.marthamiller.net/"><em>www.marthamiller.net/</em></a><br />
<a href="http://www.martingrundmann.de/"><em>www.martingrundmann.de</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-881-8" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-88619-881-8" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die attraktive Anita Alvarez erzählt der Taxifahrerin Trudy Thomas eine rührselige Geschichte und bittet sie um Hilfe. Obwohl Trudy das Gefühl hat, dass etwas faul ist, lässt sie sich dazu hinreißen, die Nase in Dinge zu stecken, an denen sie besser nicht gerührt hätte. Nicht nur wird eine ihrer Kolleginnen ermordet, auch auf sie selber machen Unbekannte plötzlich Jagd. Trudy wird niedergeschossen, und Anita flüchtet mit ihrem Taxi.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun hat Trudy genug von Anitas Lügen und wendet sich an die Polizistin Tony Matulis – vielleicht zu spät: Die Beamtin wurde von dem Fall abgezogen. Sie liegt verletzt im Krankenhaus, und ihr Partner ist tot. Obwohl beide Frauen Antworten wollen, gibt es immer noch einige Dinge, die sie einander verschweigen. Und genau dieser Punkt, dass alle, die mit der Sache zu tun haben und etwas wissen, nicht die Karten auf den Tisch legen, führt dazu, dass es unnötige Tote und Verletzte gibt, sich das Drama in die Länge zieht. Wann immer Trudy glaubt, die Wahrheit zu erahnen, oder auszusteigen versucht, passiert etwas, dass alles auf den Kopf stellt und es ihr unmöglich macht, sich aus dem Fall herauszuhalten. Anita ist immer wieder für eine Überraschung gut, bleibt jedoch zwielichtig bis zum Schluss und wird einem durch ihr Verhalten auch nicht sympathisch. Stattdessen fühlt man mit Trudy, die mehrmals über den Tisch gezogen wird und eine Menge einstecken muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Tony Matulis, die treue Krimi-Fans aus „Neun Nächte“ (Bd. 1135) kennen, hat lediglich eine bedeutsame Nebenrolle inne. Man muss dieses Buch nicht gelesen haben, um sich in „Taxi ins Chaos“ zurechtzufinden, da beide Romane in sich geschlossen und nicht als Serie konzipiert sind. Bindeglied sind allein einige wiederkehrende Charaktere. Wie in vielen Krimis des Argument Verlags sind die Protagonistinnen lesbisch, doch selten wird dieser Aspekt zum Dreh- und Angelpunkt der Geschehnisse. Zwar fühlt sich Trudy zu Anita hingezogen, aber das ist auch schon alles und nicht der Grund, warum sie sich in die gefährliche Angelegenheit hinein ziehen lässt. Ihre Motive sind Neugierde und Hilfsbereitschaft, und Letzteres nutzt Anita weidlich aus.</p>
<p style="text-align: justify;">„Taxi ins Chaos“ hält, was der Titel verspricht. Das rasante Tempo des Romans nimmt einen sofort gefangen. Es gibt keinen Leerlauf, ständig passiert etwas, und nie sind die Dinge so, wie man im ersten Moment glaubt. Erst zum Schluss hin lichtet sich das Chaos, und erneut wird man überrascht. Schätzt man realistisch angelegte Krimis mit glaubwürdigen Charakteren, die nachvollziehbare Fälle schildern, wie sie sich in unmittelbarer Nähe ereignen könnten, wird man von diesem Band bestens unterhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 Irene Salzmann (IS)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-881-8" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-88619-881-8" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
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		</item>
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		<title>Knochenjob</title>
		<link>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/krimi/knochenjob/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 15:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Preisrätsel auf sfbasar.de]]></category>
		<category><![CDATA[Argument]]></category>
		<category><![CDATA[Ariadne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/?p=18841</guid>
		<description><![CDATA[Katherine V. Forrest Knochenjob Kate Delafield 7 Sleeping Bones, USA, 1999 Argument Verlag, Hamburg, dt. Erstausgabe: 06/2000 TB, ariadne krimi 1125 ISBN 978-3-88619-855-9 Aus dem Amerikanischen von Britta Dutke Titelgestaltung von Martin Grundmann www.argument.de www.ariadnekrimi.de www.katherinevforrest.com www.martingrundmann.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Detective Kate Delafield vom LAPD und ihr neuer Partner Joe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-855-9" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-18842" title="Knochenjob" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Knochenjob.bmp" alt="" /></a>Katherine V. Forrest<br />
Knochenjob<br />
Kate Delafield 7</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sleeping Bones, USA, 1999<br />
Argument Verlag, Hamburg, dt. Erstausgabe: 06/2000<br />
TB, ariadne krimi 1125<br />
ISBN 978-3-88619-855-9<br />
Aus dem Amerikanischen von Britta Dutke<br />
Titelgestaltung von Martin Grundmann</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.argument.de/"><em>www.argument.de</em></a><br />
<a href="http://www.ariadnekrimi.de/"><em>www.ariadnekrimi.de</em></a><br />
<a href="http://www.katherinevforrest.com/"><em>www.katherinevforrest.com</em></a><br />
<a href="http://www.martingrundmann.de/"><em>www.martingrundmann.de</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-855-9" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-88619-855-9" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Detective Kate Delafield vom LAPD und ihr neuer Partner Joe Cameron werden zu den La Brea Teergruben gerufen. Touristen entdeckten die seltsam verkrümmte Leiche eines alten Mannes, der durch einen Stich in die Nieren ermordet wurde. Sein Tod scheint im Zusammenhang mit einem Unterkieferknochen zu stehen, der am selben Tag im Museum auftauchte, da aber gar nicht hingehört, denn er ist erheblich älter als die anderen Funde. Paläoanthropologen identifizieren ihn als Teil des Schädels eines Pekingmenschen und sind davon überzeugt, dass es sich um eines jener Relikte handelt, die während der Wirren des Zweiten Weltkriegs verloren gingen. Unverhofft schaltet sich die CIA ein, um den Verbleib der übrigen wertvollen Skelett-Teile aufzuklären und stören dabei empfindlich die Ermittlungen der Polizei.</p>
<p style="text-align: justify;">Kate glaubt, den Täter entlarven zu können, und ausgerechnet im entscheidenden Moment kommen ihr die Agenten in die Quere. Daneben muss sie sich mit persönlichen Problemen auseinandersetzen:<br />
Inwieweit kann sie Joe, der selber Geheimnisse zu hüten scheint, vertrauen? Ahnt er, dass sie eine lesbische Beziehung unterhält und kann sich damit arrangieren?<br />
Wie soll sie mit ihrem Bruder umgehen, von dessen Existenz sie nicht wusste und der sie gern kennen lernen möchte?<br />
Wie kann sie einer Bekannten, die von ihrem Ex-Mann bedroht wird, helfen, ohne das Gesetz zu brechen und alles noch schlimmer zu machen?<br />
Und wohin steuert ihre Lebensgemeinschaft mit Aimee, insbesondere seit die attraktive Peri Kate Avancen macht?</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder „Kate Delafield“-Krimi ist in sich abgeschlossen, so dass man die Romane in beliebiger Reihenfolge lesen kann, wenngleich kleine Details (z. B. die wechselnden Beziehungen und Kollegen der Hauptfigur) auf die Chronologie verweisen. „Knochenjob“ ist bereits der siebte Band, der einen Fall der lesbischen LAPD-Detective schildert. Diesmal geht die Autorin weit in die Vergangenheit zurück, denn die Ursachen für den Mord, den Kate und ihr Partner Joe aufklären sollen, haben ihre Wurzeln im Zweiten Weltkrieg. Die Amerikaner versuchten, die Relikte des Pekingmenschen in Sicherheit zu bringen, doch gingen sie verloren. Vergeblich bemühten sich die Nationen, die sich um die Besitzrechte streiten, durch jene, die involviert waren und überlebt haben, eine Spur zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Erst als schon keiner mehr damit rechnete, wird ein Teil des Skeletts gefunden, und ausgerechnet derjenige, der die Wahrheit kannte, ermordet. Warum und wer dahinter steckt, wird erst am Schluss nach einer spannenden Schnitzeljagd enthüllt. Dabei spart die Autorin nicht mit ihrer Kritik am Verhalten vieler Nationen, die sich weigern, erbeutete Kunstschätze den Ländern zurückzugeben, denen sie gehören, an der unglücklichen Einmischung der Amerikaner in die Konflikte anderer, an der zwielichtigen Rolle der CIA in vielen heiklen Angelegenheiten – doch fließt dies nebenbei ein, so dass man nie das Gefühl hat, eine Lektion in Geschichte von einem Mahner mit erhobenem Zeigefinger erteilt zu bekommen. Die Ermittlungen wirken durch die Einbindung der privaten Probleme, denen sich die Protagonisten stellen müssen, sehr realistisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch hier wird nicht mit dem Finger auf Missstände gezeigt wie beispielsweise die Intoleranz, die homosexuellen Paaren entgegengebracht wird, die Lücken im Gesetz, die es Stalkern ermöglichen, ihre Opfer so lange zu bedrängen, bis etwas Schlimmes passiert, die gesellschaftliche Ächtung unverheirateter Mütter, die notgedrungen ihre Kinder allein bekommen und weggeben mussten/müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">So überzeugt „Knochenjob“ auf gleich zwei Ebenen durch die Verarbeitung unbequemer Themen. Die Protagonisten wirken glaubwürdig mit ihren Stärken und Schwächen und nachvollziehbaren Konflikten. Auch der flüssige Stil der Autorin gefällt. „Knochenjob“ ist ein sehr empfehlenswerter Titel für aufgeschlossene Krimi-Freunde, die kritische Themen und unkonventionelle Ermittler schätzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 Irene Salzmann (IS)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-88619-855-9" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-88619-855-9" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<h2><a title="Permanenter Link zu PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Katherine V. Forrest – Knochenjob. Kate Delafield 7." rel="bookmark" href="http://sfbasar.filmbesprechungen.de/preisratsel/preisratselgewinnspiel-3-x-1-kostenloses-exemplar-katherine-v-forrest-knochenjob-kate-delafield-7/">PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Katherine V. Forrest – Knochenjob. Kate Delafield 7 auf sfbasar.de!</a></h2>
]]></content:encoded>
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		<title>Herrgotts Bscheißerle</title>
		<link>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/krimi/herrgotts-bscheiserle/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 15:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Preisrätsel auf sfbasar.de]]></category>
		<category><![CDATA[Argument]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/?p=17997</guid>
		<description><![CDATA[Silvija Hinzmann (Hrsg.) Herrgotts Bscheißerle Argument Verlag, Hamburg, dt. Erstausgabe: 04/2011 TB, ariadne krimi 1196, Anthologie ISBN 978-3-86754-196-1 Titelgestaltung von Martin Grundmann unter Verwendung eines Fotos von © blende40 – Fotolia.com Illustrationen im Innenteil von Ingrid Beckmann und Martin Grundmann www.argument.de www.ariadnekrimis.de www.silvija-hintzmann.de www.martingrundmann.de http://ingridbeckmann.com Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Nach „Mord [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-86754-196-1" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-17998" title="Herrgotts Bscheißerle" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Herrgotts-Bscheißerle.bmp" alt="" width="149" height="233" /></a>Silvija Hinzmann (Hrsg.)<br />
Herrgotts Bscheißerle</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Argument Verlag, Hamburg, dt. Erstausgabe: 04/2011<br />
TB, ariadne krimi 1196, Anthologie<br />
ISBN 978-3-86754-196-1<br />
Titelgestaltung von Martin Grundmann unter Verwendung eines Fotos von © blende40 – Fotolia.com<br />
Illustrationen im Innenteil von Ingrid Beckmann und Martin Grundmann</em></p>
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<p style="text-align: justify;">Nach „Mord isch hald a Gschäft“, „Tödlichs Blechle“ und „A Schwob, a Mord?“ von Lisa Kuppler (Hrsg.) ist mit „Herrgotts Bscheißerle“ die vierte Schwaben-Krimianthologie im Argument Verlag erschienen, für die Herausgeberin Silvija Hinzmann 15 renommierte Autorinnen, darunter Christine Lehmann, Frigga Haug und Else Laudan, gewinnen konnte. In 16 Kurzgeschichten werden kulinarische Morde und andere Verbrechen begangen oder durch die Macht der Küche verhindert. Es sind Geschehnisse, wie sie sich, ohne dass es jemand ahnt, bei der bieder wirkenden, aber rachsüchtigen Nachbarin gegenüber oder gar bei der eigenen nach Gerechtigkeit strebenden Tante abspielen könnten. Fast immer steht eine Frau im Mittelpunkt, die einen konkreten Grund hat, sich für eine Untat zu revanchieren, ein Unglück zu verhindern oder der Gerechtigkeit nachzuhelfen. Sie alle gehen dabei sehr geschickt vor, so dass keine Spuren bleiben – denn die Küche bietet so manche Möglichkeit. Werden die Geschehnisse aus der Perspektive eines Mannes geschildert, hat er stets Dreck am Stecken und bekommt die ihm gebührende Strafe.</p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich wurde Nele in Tatjana Kruses „Pulp-Kitchen“ angeheuert, um einen Star-Koch aus dem Weg zu räumen. Als jedoch einige Kollegen auftauchen, die dafür sorgen sollen, dass alles glatt geht, wechselt sie spontan die Seiten, denn die Maultaschen des Opfers sind diesen Schritt wahrlich wert &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">In der Titelgeschichte „Herrgotts Bscheißerle“ von Sybille Baecker soll die Privatermittlerin Samira einen attraktiven jungen Mann, der seine Opfer – ausnahmslos verheiratete Frauen, die viel zu verlieren haben – nach einem One-Night-Stand mit pikanten Fotos erpresst, damit sie ihm Schweigegeld zahlen und seine sexuellen Bedürfnisse befriedigen, auf diskrete Weise um die peinlichen Beweismittel bringen. Beate Rygierts „Amazing Grace“ ist Käthes überraschender Weihnachtsgast. Die junge Frau stammt aus Afrika, wurde durch ein Eheversprechen nach Deutschland gelockt und von ihrem Mann mehrmals misshandelt, so dass sie in ein Frauenhaus floh. Sie ahnt nicht, dass er ihr in der Weihnachtsnacht auflauern und sie umbringen würde. Die Polizei hat nichts gegen ihn in die Hand, und so wird Käthe, die Grace sehr gern hatte, aktiv.</p>
<p style="text-align: justify;">Ulrike Wanners „Neckar-Chutney“ ist himmlisch und schickt den untreuen Ehemann in die Hölle, aber nicht durch Arsen, wie er glaubte. Dafür ist seine Frau, die mehr als nur die Scheidung will, viel zu gewitzt. Das sind bloß vier Beispiele für die vielseitigen ‚Schwabenmorde„, die auf pfiffige oder drastische Weise durchgeführt werden und beim Leser ein zufriedenes Recht so! bewirken, denn die Opfer sind niemals unschuldig und haben ihr Schicksal verdient, denn sie schlüpften durch die Maschen des Gesetzes, und hätten nicht die Protagonistinnen Eigeninitiative entwickelt, wären die Täter ungestraft davon gekommen. Man solidarisiert sich mit den Frauen, die für Gerechtigkeit sorgen, auch wenn man in der Realität die Maßnahmen eher nicht für gut heißen würde – aber es sind Geschichten, die unterhalten wollen und diesen Anspruch bestens erfüllen. Abgerundet wird mit den Rezepten, die in den Storys erwähnt oder innerhalb dieser beschrieben werden, und passenden Abbildungen. Die Rezepte laden zum Nachkochen ein – man muss ja nicht unbedingt das Arsen hinzufügen &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">„Herrgotts Bscheißerle“ ist wieder eine großartige Schwaben-Krimianthologie aus dem Argument Verlag, die man allen Freunden von lukullischen Krimis mit Lokalkolorit wärmstens empfehlen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)</p>
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