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	<title>Buchrezicenter.de &#187; Bastei Lübbe</title>
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	<description>neuauflage</description>
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	<language>en</language>
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		<title>Der Teufel auf Rädern</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 19:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Phantastik]]></category>
		<category><![CDATA[Bastei Lübbe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Höllendämon baut sich ein unzerstörbares Auto und bläst damit in der Wüste von Utah zur Jagd auf US-Kleinstadtbürger, bis sich ihm ein mutiger Sheriff in den Weg stellt ... – Gelingt es, den hanebüchenen Plot zu akzeptieren, liest man ein durchaus solide geschriebenes Buch, das wesentlich besser geraten ist als der Film, nach dem es entstand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Der Teufel auf Raedern" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-20938" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Shryack-Teufel-Cover-194x300.jpg" alt="" width="194" height="300" /></a>Dennis Shryack/Michael Butler<br />
Der Teufel auf Rädern</strong></p>
<p><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: <span style="color: #800080">The Car</span> (New York : MCA Publishing, a division of MCA, Inc. 1977)<br />
Übersetzung: Peter Pape<br />
Deutschsprachige Erstveröffentlichung: 1978 (<a href="http://www.luebbe.de" target="_blank">Bastei-Lübbe-Verlag</a>/Horror-Bibliothek 70005)<br />
174 S.<br />
ISBN-13: 978-3-404-01083-7</em></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Der%20Teufel%20auf%20Raedern" target="_blank">Titel bei Booklooker.de</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=9783404010837&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel bei Amazon.de</a></p>
<p><strong>Das geschieht:</strong></p>
<p>Santa Yhaz ist ein winziges Städtchen irgendwo in der wüstentrockenen Bergregion des US-Staats Utah. Schwere Verbrechen sind hier unbekannt; Sheriff Everett Peck und seine Deputys müssen sich höchstens mit Säufern und Radaubrüdern wie dem Sprengmeister Amos Clements herumschlagen.</p>
<p>Die Skepsis ist deshalb groß, als eben dieser Nichtsnutz meldet, vor seinem Haus sei ein Anhalter absichtlich von einem großen, dunklen Wagen überfahren worden. Doch dieses Mal spricht Amos die Wahrheit. Wenig später müssen die Beamten zwei weitere Unglücksorte untersuchen: Susan Pullbrook und ihr Freund Pete Keil wurden offensichtlich von der Straße gedrängt und in eine tiefe Schlucht geschleudert.</p>
<p>Der Sheriff lässt Straßensperren errichten, doch der Todesfahrer bleibt unentdeckt. Als er wieder auftaucht, geschieht dies mitten in der Stadt, wo er Peck über den Haufen fährt. Sein geschockter Stellvertreter Wade Parent übernimmt den Fall. Während ihm Bürgermeister und Stadtrat im Nacken sitzen und endlich Erfolge fordern, erfährt Parent eine Schlappe nach der anderen. Der Mörder spielt mit ihm, fordert ihn heraus und demütigt ihn, indem er die Menschen von Santa Yhaz terrorisiert und tötet.</p>
<p>Als Parent den Wagen endlich finden und stoppen kann, gönnt ihm der Fahrer einen kurzen Blick ins Innere, bevor er erneut durchstartet. Entsetzt erkennt der neue Sheriff, dass kein Mensch das Gefährt steuert, sondern eine dämonische Kreatur, die ihr Schreckensregiment fortzusetzen gedenkt &#8230;</p>
<p><strong>Anderthalb Tonnen Stahlblech als Waffe</strong></p>
<p>Das Auto: Segen und Fluch der modernen Zivilisation und ständiger Begleiter des Menschen. Unter diesen Umständen konnte es nicht ausbleiben, dass man sein Potenzial als Waffe entdeckte. Autos sind schnell und nicht unbedingt an feste Straßen gebunden; ihr Gewicht verwandelt sie in tödliche Rammböcke. Nach der Tat kann sich der Mörder mit der Waffe davonmachen – er hat sich nicht einmal die Hände schmutzig gemacht.</p>
<p>Erstaunlich lange hatte es gedauert, bis der Film diesen Plot thematisierte. Natürlich wurde schon früh mancher Mord mit dem Wagen begangen, doch dabei war dieser stets Mittel zum Zweck. Wie erschreckend der Gedanke an ein unkontrolliertes Auto sein kann, demonstrierte Regisseur Steven Spielberg in seinem genialen Frühwerk „Duel“ (1971; dt. „Duell“): Ein gewaltiger Truck jagt einen unbescholtenen Kleinbürger. So muss man das ausdrücken, denn nie zeigte Spielberg, wer hinter dem Steuer des Lastwagens saß. Es gab zudem keinen Grund für die Gewalt, was die Ereignisse noch mysteriöser und furchteinflößender wirken ließ.</p>
<p>1975 ließ Paul Bartel in seinem Trash-Spektakel „Death Race 2000“ (dt. „Frankensteins Todesrennen“) den Aspekt des Rätselhaften fallen. Er inszenierte ein Autorennen der Zukunft, bei dem die Fahrer möglichst viele Fußgänger zu Tode bringen müssen.</p>
<p>Es fehlte noch die übernatürliche Komponente: Das Auto musste eine eigene ‚Seele‘ bekommen und unabhängig von einem Fahrer agieren können. Diesen Plot entwickelten die Autoren Michael Butler und Dennis Shryack 1976 zu einem Drehbuch, das 1977 vom Regisseur-Veteranen Eliott Silverstein als „The Car“ in einen Film verwandelt wurde.</p>
<p><strong>Vom Film zum Buch</strong></p>
<p>„The Car“ (dt. „Der Teufel auf Rädern“) ist ein typisches Genre-B-Movie der 1970er Jahre: handwerklich kompetent aber ideenarm und mutlos in Szene gesetzt, was die Horror-Elemente betrifft. Hinzu kommen erbärmliche schauspielerische ‚Leistungen‘, obwohl die Darsteller durchaus namhaft sowie talentiert sind – ein Indiz für Probleme oder Schwächen bei der Inszenierung. „The Car“ wurde denn auch von der Kritik verrissen und  gehört heute zu den weitgehend vergessenen Genrefilmen.</p>
<p>Dabei hatte Universal, das produzierende Studio, im Zuge der anrollenden Welle phantastischer Filme so hoffnungsfroh auf einen Erfolg gesetzt, dass Butler und Shryack damit beauftragt wurden, ihr Drehbuch zu einem „Buch zum Film“ umzuschreiben, was zu diesem Zeitpunkt noch keine Selbstverständlichkeit war. Sie leisteten gute Arbeit; tatsächlich ist der Roman weitaus besser als der Film geraten.</p>
<p>Sehr geschickt polstert das Autorenduo die auf der Leinwand ärmlich wirkende  Handlung auf. Die Figuren bleiben Klischees, doch sie bekommen zumindest ein wenig Tiefe, diverse Widersprüchlichkeiten im Geschehen werden korrigiert. Auch als Roman kann „Der Teufel auf Rädern“ ganz sicher keine literarischen Qualitäten beanspruchen, doch er liest sich wesentlich dynamischer und flüssiger. Manche Szenen – so die Flucht auf den ‚heiligen‘ Friedhof, dessen Grenzen das Satansauto nicht überfahren kann – lesen sich definitiv besser (oder erträglicher) als gesehen zu werden.</p>
<p>Nostalgisch stimmt der liberale Grundton: Wenn Susan und Pete in freier Natur dem vorehelichen Sex frönen, dann wird das weder als unmoralisch verdammt noch der Tod des Paars durch das Auto als ‚gerechte Strafe‘ hingestellt. Während Wade Parent sich noch fragt, wie er seine Geliebte, die Lehrerin Lauren, bei den beiden Töchtern als neue Lebensgefährtin einführen kann, raten diese ihm endlich zur Tat zu schreiten, zumal sie sehr genau wissen, was es bedeutet, dass Lauren über Nacht im Bett des Sheriffs schläft. Später ist Lauren nur amüsiert, als ein künstlerisch begabter Schüler ein anatomisch sehr korrektes Nacktbild von ihr zeichnet. Von solchem unverkrampften Umgang mit dem Sex ist der moderne US-Horrorfilm – und nicht nur der! – schon längst wieder beängstigend weit entfernt.<br />
<strong><br />
Wenn der Teufel Gas gibt</strong></p>
<p>Der Roman glich vor allem ein Manko aus: Im Film wirkt das dämonische Auto nicht nur aufgrund der miserablen Spezialeffekte einfach lächerlich, was 1977 nicht anders als heute gewesen sein dürfte. Wie sieht ein Auto aus, das der Teufel sich baut? Im Film ist dies ein Lincoln Continental Mark III, Baujahr 1971, der dämonisch nur in seiner Eigenschaft als Beispiel für grenzenlos schlechtes Customizing gelten kann.</p>
<p>Zwischen den Buchzeilen konnte der Teufelswagen jedoch so toben, wie sich seine beiden geistigen Väter dies gedacht hatten. Möglich war außerdem ein etwas intensiverer Blick ins Wageninnere. Obwohl Shyrack und Butler klug genug waren, den höllischen Fahrer nicht wirklich zu ‚zeigen‘, ließen sie doch keinen Zweifel an seiner schwefeligen Herkunft. (Im Film beschränken sich entsprechende Hinweise auf tanzende Lichter hinter der ansonsten undurchsichtigen Windschutzscheibe – eine kostengünstige Lösung à la Hollywood.)</p>
<p>Keine bessere Idee fanden die beiden Autoren leider für das Finale. Nachdem das Teufelsauto gleich mehrfach ausdrücklich als unzerstörbar präsentiert wurde, bläst man es nach guter, alter Pionierart mit Dynamit in Stücke. Sehr logisch ist das nicht, zumal sich Shryack und Butler ein Ende nicht verkneifen können, das eine Fortsetzung andeutet. Dazu ist es glücklicherweise nicht gekommen.</p>
<p>1983 zeigte Autor Stephen King mit „Christine“, wie man ein richtig gutes Gruselgarn mit einem Auto in der Hauptrolle schreibt, aber das ist eine andere Geschichte &#8230;</p>
<p><strong>Autoren</strong></p>
<p>Michael Philip Butler (geb. 1941) und Dennis Shryack (geb. 1936) sind US-amerikanische Drehbuchautoren mit jeweils jahrzehntelanger Erfahrung. Sie arbeiteten oft zusammen – so für die Filme „The Car“ (dt. „Der Teufel auf Rädern“), „The Gauntlet“ (dt. „Der Mann, der niemals aufgibt“), beide 1977, oder „Pale Rider“ (dt. „Pale Rider – Der namenlose Reiter“) –, schrieben aber auch solo zahlreiche TV-Shows, Fernseh- und Kinofilme.</p>
<p><em>[md]</em></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Der Teufel auf Raedern" target="_blank">Titel bei Booklooker.de</a><br />
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		<title>Herr aller Dinge</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Bastei Lübbe]]></category>

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		<description><![CDATA[Andreas Eschbach Herr aller Dinge (sfbentry) Gustav Lübbe Verlag in der Bastei Lübbe GmbH &#38; Co. KG ISBN 978-3-7857-2429-3 Science Fiction Erschienen: 16.09.2011 Umschlaggestaltung: Pauline Schimmelpenninck, Büro für Gestaltung, Berlin Umschlagmotiv: © Daniel White/Skytopia Hardcover mit Schutzumschlag, 687 Seiten www.luebbe.de www.lesejury.de www.andreaseschbach.com Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Zum Autor: Andreas Eschbach, geboren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783785724293" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-22551" title="Herr aller Dinge" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Herr-aller-Dinge-187x300.jpg" alt="" width="150" height="240" /></a>Andreas Eschbach<br />
Herr aller Dinge</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
Gustav Lübbe Verlag<br />
in der Bastei Lübbe GmbH &amp; Co. KG<br />
ISBN 978-3-7857-2429-3<br />
Science Fiction<br />
Erschienen: 16.09.2011<br />
Umschlaggestaltung: Pauline Schimmelpenninck, Büro für Gestaltung, Berlin<br />
Umschlagmotiv: © Daniel White/Skytopia<br />
Hardcover mit Schutzumschlag, 687 Seiten</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.luebbe.de/"><em>www.luebbe.de</em></a><br />
<a href="http://www.lesejury.de/"><em>www.lesejury.de</em></a><br />
<a href="http://www.andreaseschbach.com/"><em>www.andreaseschbach.com</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783785724293" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=9783785724293" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Autor:</p>
<p style="text-align: justify;">Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung &#8220;für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs&#8221; schrieb er seinen ersten Roman &#8220;Die Haarteppichknüpfer&#8221;, der 1995 erschien und für den er 1996 den &#8220;Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland&#8221; erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller &#8220;Das Jesus-Video&#8221; (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit &#8220;Eine Billion Dollar&#8221;, &#8220;Der Nobelpreis&#8221; und zuletzt &#8220;Ausgebrannt&#8221; stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf. Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Buch:</p>
<p style="text-align: justify;">Hiroshi Kato ist der Sohn einer Wäscherin. Charlotte ist die Tochter des französischen Botschafters. In Japan lernen sie sich kennen und freunden sich an. Hiroshi erkennt bei seinen Besuchen in der Botschaft die Unterschiede zwischen Reich und Arm. Er ist ein aufgeweckter Junge und schnell wächst in ihm eine Idee, die sein Leben prägen soll: Er wird es schaffen, dass alle Menschen reich sind. Reichtum hat schließlich nichts mit Geld zu tun, sondern mit ganz anderen Dingen.</p>
<p style="text-align: justify;">Charlotte hat eine besondere Gabe. Sie kann beim Berühren von Gegenständen deren Vergangenheit fühlen und so gelingt es ihr Hiroshi etwas über seinen ihm unbekannten, amerikanischen Vater zu berichten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wege der Kinder trennen sich recht schnell, aber Hiroshis Gefühle für Charlotte sorgen dafür, dass es zu weiteren Begegnungen kommt. Sie können sich nicht voneinander lösen, aber auch nicht wirklich zueinander finden, diese beiden Personen, die als Kinder einen Lebenstraum hatten, den sie zumindest noch im Studium beide weiterverfolgen. Charlotte beschäftigt sich mit der Wissenschaft von den Lebewesen vergangener Erdzeitalter, sie studiert Paläontologie und Hiroshi beschäftigt sich am Massachusetts Institute of Technology mit dem Thema Robotik. Während des Studiums treffen sie aufeinander, doch es kommt zu einem Missverständnis und so trennen sich die Wege der Protagonisten erneut.</p>
<p style="text-align: justify;">Hiroshis Leben ist geprägt von seiner Forschungsarbeit. Er verfolgt zielstrebig seine Ideen und lässt sich nicht von seinem ursprünglichen Ziel abbringen. Hier kommt auch die Nanotechnologie ins Spiel. Andreas Eschbach gelingt es dem Leser die technischen Zusammenhänge nahe zu bringen ohne den Nichtwissenschaftler zu überfordern. Hier fällt es dem Leser leicht zu lernen und zu verstehen und gleichzeitig Verwunderung zu entwickeln über die Möglichkeiten das Unmögliche möglich zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Charlotte verliert ihren Traum zeitweilig aus den Augen. Sie lässt sich treiben und es scheint als fühle sie sich ausgelastet mit dem was sie tut. Erst nach einiger Zeit bemerkt sie, dass es ihr doch gut tut, den alten Wunsch wieder aufleben zu lassen. Schließlich nimmt sie an einer Expedition teil bei der es zu einem Zwischenfall kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">„Herr aller Dinge“ das ist eine Liebesgeschichte, ein wissenschaftlicher Roman, Science Fiction und vieles mehr. Diese Geschichte lässt sich nicht in ein Genre Schema packen, aber dafür gelingt es ihr Leser jeden Genres zu packen. Der Mensch ist neugierig, er forscht und erfindet neue Technologien. Was diese bewirken können ist nicht immer vollkommen klar und ob alle ihre Auswirkungen erkannt werden, das ist zu bezweifeln. Genau das wird auch in diesem Buch sehr deutlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit vielen überraschenden Wendungen und langsam aber stetig ansteigendem Spannungspotential führt Andreas Eschbach den Leser seines Buches zu einem grandiosen, unfassbaren und auch traurigen Ende. Immer wieder wird an unterschiedlichsten Stellen und auf verschiedene Art und Weise die Thematik Reich und Arm aufgegriffen. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman und mit ihr die Beziehung zwischen Hiroshi und Charlotte.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer Unterhaltung auf hohem Niveau sucht, der ist hier genau richtig.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2012 by Iris Gasper</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783785724293" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=9783785724293" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
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		<title>Mallory und die Nacht der Toten</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 14:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Bastei Lübbe]]></category>

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		<description><![CDATA[Mike Resnick Mallory und die Nacht der Toten (sfbentry) Originaltitel: Stalking the Vampire (2008) Köln: Bastei Verlag Gustav H. Lübbe 2011 Bastei Lübbe Taschenbuch 20645 ISBN 978-3-404-20645-2 Fantasy 367 Seiten Aus dem Amerikanischen von Thomas Schichtel Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Der vorliegende Fantasyroman ist, nach Jäger des verlorenen Einhorns, der zweite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-404-20645-2" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-22482" title="Mallory und die Nacht der Toten" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Mallory-und-die-Nacht-der-Toten.bmp" alt="" width="157" height="233" /></a>Mike Resnick<br />
Mallory und die Nacht der Toten</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: Stalking the Vampire (2008)<br />
Köln: Bastei Verlag Gustav H. Lübbe 2011<br />
Bastei Lübbe Taschenbuch 20645<br />
ISBN 978-3-404-20645-2<br />
Fantasy<br />
367 Seiten<br />
Aus dem Amerikanischen von Thomas Schichtel</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-404-20645-2" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-20645-2" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der vorliegende Fantasyroman ist, nach Jäger des verlorenen Einhorns, der zweite in sich abgeschlossene Band einer humorvollen Reihe mit dem Detektiv John Justin Mallory, der in einem magischen New York ermittelt, in dem allerlei Fabelwesen ihr Unwesen treiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Mallorys Büropartnerin, die rüstige Großwildjägerin Winnifred Carruthers, kommt am Abend von All Hallows´ Eve (in unserer Welt besser bekannt als Halloween) in das gemeinsame Büro, ist völlig blass und hat Schwindelanfälle. Mallory bemerkt schnell, dass Winnifred kleine Bissmale am Hals hat und weiß damit sofort, dass sich ein Vampir an ihr vergriffen hat. Der Schuldige scheint schnell ausgemacht, denn der Neffe der Großwildjägerin weilt bei ihr zu Gast. Es stellt sich jedoch heraus, dass dieser nur Symptom des Problems, nicht jedoch dessen Ursache ist, denn der junge Mann wurde seinerseits bei der Schiffsüberfahrt von Europa kommend von einem Vampir angebissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mallory und Carruthers machen sich deshalb getrennt auf die Suche nach dem Verursacher der ganzen Unbill. Und während der Detektiv sein Bestes versucht, wird ihm klar, dass er im wilden Treiben des Festtags, bei dem sich allerlei Gelichter durch die Straßen treiben, die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen zu finden versucht. Aber Mallory wäre nicht er selbst, wenn er so schnell den Holzpflock ins Korn werfen würde&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Damit beginnt eine witzige weil irrwitzige Odyssee durch ein völlig verrücktes New York, bei der Mallory die skurrilsten Typen kennen lernt. So schließen sich ihm unter anderem ein ängstlicher Vampir und ein Drache an, der sich als Schriftsteller betrachtet und schundige Hard-Boiled-Krimis verfasst, die keiner lesen will. Resnick gönnt auch dem Leser einen Blick in eines dieser „Mach&#8230;äh&#8230;Meisterwerke“, fügt einen Auszug am Ende des Romans an, damit der Leser vor Freude über diesen blühenden und mit übelsten Klischees beladenen Unsinn sich nochmals ausschütten kann vor Lachen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das vorliegende Buch besticht insgesamt weniger durch Spannung als durch allerlei köstlich-bescheuerte Dialoge. Wenn Mallory sich mit seinen Kontrahenten oder auch seinen Begleitern irrsinnige Wortgefechte liefert, dann läuft der Autor zur Höchstform auf. Wie bei vielen humorvollen Fantasyromanen zieht auch Mike Resnick dabei einige Klischees genussvoll durch den Kakao. So agiert der Oberbösewicht der Stadt aus Bewunderung für den Detektiv als Mallorys Tippgeber, die Vampire (ihr Hauptquartier ist natürlich das berühmte Vampire State Building, wer kennt es nicht!) sind gar nicht so gefährlich und irgendwelche Troll- und Leprechaunwächter erweisen sich als oberfeige Angsthasen, denen Mallory den Schrecken ins Gesicht blufft.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer die ersten Bände des „Dämonenzyklus“ von Robert Asprin geliebt hat, der wird sich auch an Mallorys durchgeknallten Abenteuern ergötzen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Gunther Barnewald</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-404-20645-2" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-20645-2" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
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		<title>Haus der Lügen</title>
		<link>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/science/haus-der-lugen/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 14:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Bastei Lübbe]]></category>

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		<description><![CDATA[David Weber Haus der Lügen Nimue Alban 8 (sfbentry) Bastei Lübbe, Erstauflage 2011 Originaltitel: „A Mighty Fortress” (Teil 2) ISBN 978-3-404-20643-8 Science Fiction Taschenbuch, 591 Seiten Übersetzer: Ulf Ritgen Titelbild: Arndt Drechsler Lektorat: Ruggero Leò www.luebbe.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Vorwort: David Weber zählt – immer noch &#8211; zu meinen Lieblingsautoren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-404-20643-8" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-22227" title="Haus der Lügen" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Haus-der-Lügen.bmp" alt="" width="157" height="233" /></a>David Weber<br />
Haus der Lügen<br />
Nimue Alban 8</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
Bastei Lübbe, Erstauflage 2011<br />
Originaltitel: „A Mighty Fortress” (Teil 2)<br />
ISBN 978-3-404-20643-8<br />
Science Fiction<br />
Taschenbuch, 591 Seiten<br />
Übersetzer: Ulf Ritgen<br />
Titelbild: Arndt Drechsler<br />
Lektorat: Ruggero Leò</em></p>
<p><a href="http://www.luebbe.de">www.luebbe.de</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-404-20643-8" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-20643-8" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vorwort:</p>
<p style="text-align: justify;">David Weber zählt – immer noch &#8211; zu meinen Lieblingsautoren und seine Reihe Nimue Alban hat einiges zu dieser Bewertung beigetragen. Zumindest bei den ersten vier Bänden der Reihe uneingeschränkt; doch dazu später mehr. Weber ist ein fleißiger Autor und seine Romane scheinen mit dem Erfolg auch an Umfang zu wachsen. So hat sich der Verlag mit Krokodilstränen dazu entschlossen, Webers umfangreiche Texte jeweils in zwei Teilbände zu spalten. Nun ja, 2x 9,99 € ist halt mehr Geld, als 1x 16,00 €. Was soll´s, ist mir als Buchästhet ohnehin lieber, als ein Schinken mit 1.400 Seiten, der nach einmal Lesen aussehen würde, wie vom Trödelmarkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Buch:</p>
<p style="text-align: justify;">Endlich hat die „Vierer-Gruppe“ – das korrupte und skrupellose Machtquartett der Kirche des Verheißenen &#8211; zum Heiligen Krieg gegen das fortschrittliche Kaiserreich Charis und seine Verbündeten aufgerufen. Doch vorher hat die Gruppe noch zuhause reinen Tisch gemacht und alle Mitglieder einer internen Widerstandsgruppe – dem Kreis – grausam foltern und hinrichten lassen, derer sie habhaft werden konnte. Samt deren Familienmitgliedern, hinunter bis zu 12jährigen Kindern. Mehr als 2.500 Menschen. Die Kinder jüngeren Alters landen in Umerziehungsklöstern und werden einer knallharten Gehirnwäsche unterzogen. Und trotzdem ist der „Erfolg“ der Vikare nicht hundertprozentig gelungen, denn weitere knapp 250 Menschen konnten sich in das Kaiserreich Charis retten.</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr als 300 Schiffe der „Flotte Gottes“ machen sich auf den Weg, um die charisianischen Ketzer und Schismatiker zu vernichten …</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit:</p>
<p style="text-align: justify;">Entgegen der ersten Hälfte von „A Mighty Fortress” (siehe „Die Eiserne Festung“) geht es hier endlich wieder einmal zur Sache. Sowohl was die Innovationen durch Nimue Alban alias Seijin Merlin angeht, als auch militärisch. Mit ein paar kleineren und mittleren Seegefechten mit unterschiedlichem Ausgang und einer großen Seeschlacht im Finale bietet diese Hälfte endlich wieder den David Weber, den wir kennen und schätzen. Ohne auf diese Handlung näher einzugehen, möchte ich – lange überfällig – ein paar andere geniale Ideen dieser Military-SF-Reihe anführen:</p>
<p style="text-align: justify;">Die ganze Religion der Kirche des Verheißenen beruht auf dem – oberflächlich betrachtet verständlichen – Wunsch, möglichst niemals anrückenden feindlichen Außerirdischen aufzufallen. Dass dieser Ansatz eine Vogel-Strauß-Politik ist und schlussendlich zum Scheitern verurteilt sein muss, ist nicht nur echten Menschen und uns Lesern klar, sondern auch Nimue Alban / Merlin und der Führung des Kaiserreiches Charis.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch die einzelnen Methoden, um eine ganze Kultur künstlich zu bremsen, sind schön subtil:<br />
- Allein die Art Namen zu schreiben und sicherlich wenig flüssig auszusprechen, bremst den Denkvorgang. Da mag man sich zwar nach Jahrhunderten daran gewöhnt haben, aber der Effekt wirkt, zumindest auf uns Leser. Hier ein paar Beispiele: Zhanayt = Janet, Paitryk Hainree = Patrick Henry, Archbahld Wylsynn = Archibald Wilson, Ahrnahld Stywyrt = Arnold Steward usw. usw.<br />
- Oder „Die Ächtungen“. Dies sind die – ausschließlich von der Kirche als statthaft &#8211; angesehenen Technologien. Nämlich alles, was durch Wind, Wasser und Muskelkraft angetrieben wird. Moderne Antriebe wie Maschinen, die durch Verbrennung fossiler Materialien – oder (in später folgenden Romanen zu erwartender) Elektrizität, Solar- und Atomkraft angetrieben werden, gelten (oder werden zu ggb. Zeitpunkt) als Shan-Weis-Werk (Teufelswerk) betrachtet und verboten.<br />
- Auch die – von der Kirche peinlich betriebene &#8211; Nichtexistenz von Hochschulen und Universitäten trägt dazu bei, das Volk schön dumm und auf lange Sicht unter Kontrolle zu halten. Einer der vielen Gründe der Kirche die Charisianer und ihre Verbündeten zu Ketzern im Dienste Shan-Weis zu erklären und ihre atemberaubenden Fortschritte als Beweis dafür anzusehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich sind dies nicht alle Ideen, die David Weber für diese Gesellschaft entworfen hat. Aber diese konsequente Stimmigkeit ist ein weiteres Puzzlestück des faszinierenden Bildes, das er für die Gesellschaft auf dem Planeten Safehold ersonnen hat. Bleibt zum Schluss nur eine Frage übrig: Wann kommen die nächsten Bände?</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2012 by Werner Karl</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-404-20643-8" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-20643-8" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Alle Titel der Reihe Nimue Alban:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-23322-9" target="_blank">Band 1: 978-3-404-23322-9 Operation Arche („Off Armageddon Reef” Teil 1)</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-23324-3" target="_blank">Band 2: 978-3-404-23324-3 Der Krieg der Ketzer („Off Armageddon Reef” Teil 2)</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-23331-1" target="_blank">Band 3: 978-3-404-23331-1 Codename: Merlin (By Schism Rent Asunder” Teil 1)</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-23332-8" target="_blank">Band 4: 978-3-404-23332-8 Die Flotte von Charis (By Schism Rent Asunder” Teil 2)</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-23348-9" target="_blank">Band 5: 978-3-404-23348-9 Die Invasion („By Heresis Distressed” Teil 1)</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-23349-6" target="_blank">Band 6: 978-3-404-23349-6 Caylebs Plan („By Heresis Distressed” Teil 2)</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-20233-1" target="_blank">Band 7: 978-3-404-20233-1 Die eiserne Festung („A Mighty Fortress” Teil 1)</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-20643-8" target="_blank">Band 8: 978-3-404-20643-8 Haus der Lügen („A Mighty Fortress” Teil 2)</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Eiserne Festung</title>
		<link>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/science/die-eiserne-festung/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 14:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Bastei Lübbe]]></category>

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		<description><![CDATA[David Weber Die Eiserne Festung Nimue Alban 7 (sfbentry) Bastei Lübbe, Erstauflage 2011 Originaltitel: „A Mighty Fortress” (Teil 1) ISBN 978-3-404-20233-1 Science Fiction, Military-SF Taschenbuch, 702 Seiten Übersetzer: Ulf Ritgen Titelbild: Arndt Drechsler Lektorat: Ruggero Leò www.luebbe.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Vorwort: David Weber zählt – immer noch &#8211; zu meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-404-20233-1" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-22127" title="Die Eiserne Festung" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Die-Eiserne-Festung.bmp" alt="" width="157" height="233" /></a>David Weber<br />
Die Eiserne Festung<br />
Nimue Alban 7</strong></p>
<p><em>(sfbentry)<br />
Bastei Lübbe, Erstauflage 2011<br />
Originaltitel: „A Mighty Fortress” (Teil 1)<br />
ISBN 978-3-404-20233-1<br />
Science Fiction, Military-SF<br />
Taschenbuch, 702 Seiten<br />
Übersetzer: Ulf Ritgen<br />
Titelbild: Arndt Drechsler<br />
Lektorat: Ruggero Leò</em></p>
<p><a href="http://www.luebbe.de"><em>www.luebbe.de</em></a></p>
<p><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-404-20233-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-20233-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p>Vorwort:</p>
<p>David Weber zählt – immer noch &#8211; zu meinen Lieblingsautoren und seine Reihe Nimue Alban hat einiges zu dieser Bewertung beigetragen. Zumindest bei den ersten vier Bänden der Reihe uneingeschränkt; doch dazu später mehr. Weber ist ein fleißiger Autor und seine Romane scheinen mit dem Erfolg auch an Umfang zu wachsen. So hat sich der Verlag mit Krokodilstränen dazu entschlossen, Webers umfangreiche Texte jeweils in zwei Teilbände zu spalten. Nun ja, 2x 9,99 € ist halt mehr Geld, als 1x 16,00 €. Was soll´s, ist mir als Buchästhet ohnehin lieber, als ein Schinken mit 1.400 Seiten, der nach einmal Lesen aussehen würde, wie vom Trödelmarkt.</p>
<p>Zum Buch:</p>
<p>Die bis unter die Haarspitzen korrupten und skrupellosen Vikare der „Kirche des Verheißenen“ geben nicht auf, gegen das aufstrebende Kaiserreich Charis zu intrigieren und massiven Druck auf alle anderen Nationen des Planeten Safehold zu nehmen. Bestechung, Drohung und Einschüchterung sind hier die eher „freundlichen“ Mittel, derer sie sich bedienen. Meuchelmord, Folter und Sippenhaft sind aber die wahren Instrumente, welche diese Vierer-Gruppe praktiziert. Und sie wenden sie konsequent auch gegen Vertreter aus den eigenen Reihen an, die vor der Korruption und Gewaltherrschaft nicht mehr die Augen verschließen können und eine Widerstandsgruppe – den „Kreis“ – faktisch mitten in der Höhle des Löwen gegründet haben.</p>
<p>Nimue Alban – in ihrer Rolle als männlicher Seijin Merlin und Leibwächter des Kaiserpaares Cayleb und Sharleyan von Charis – kann manche Schandtat verhindern, doch er/sie kann nicht überall auf Safehold gleichzeitig sein. Und so kommt es zu einer wahren Hexenjagd der Vikare auf die in ihren Augen ketzerischen Verräter aus den eigenen Reihen.</p>
<p>Fazit:</p>
<p>Natürlich ist das nicht die ganze Geschichte von „A Mighty Fortress”. Aber in dieser ersten Hälfte sind lediglich die wenigen Auftritte Merlins, eine kleine Seeschlacht zu Beginn und magere technische Fortschritte die einzigen Highlights. Fast 80 % der Handlung erstrecken sich auf Politik, wer macht und sagt was und warum. Es ist ja in Ordnung, wenn Figuren nicht völlige Rätsel sind und man Einblick in ihre Gedankenwelt bekommt. Aber muss denn wirklich jeder Protagonist bis auf die unterste Ebene seiner dunklen Seele beleuchtet werden? Ich meine, hier hat Weber ein wenig zu viel des Guten getan. Ich hoffe hier auf den Rest von „A Mighty Fortress” (Rezi folgt ganz sicher).</p>
<p>Wenn es denn wirklich Weber selbst war. Ein ketzerischer Gedanke? Nein, sondern gesundes Misstrauen. Scheinbar bürgert sich ab einer gewissen Berühmtheit ein Prozedere ein, dass ein Spitzenautor seinen Namen hergibt und – zumindest große – Textteile von Lohnschreibern ausfüllen lässt. Ob dies hier der Fall ist, kann ich natürlich nicht beweisen und will es auch gar nicht. Und der Bastei Lübbe Verlag kann auch nur das bringen, was im amerikanischen Original zu finden ist.</p>
<p>Aber die Kraft, die mich bei den ersten vier Bänden umgehauen hat, die fetzigen Kampfszenen, das (mit Hilfe Merlins) innovative Voranschreiten der Handwerker und Techniker des Inselstaates Charis, weicht seit Band 5 mehr und mehr – sorry: langweiligen – politischen Ausschweifungen. Würde auf dem Cover nicht David Weber stehen und ich würde den Text ohne Kenntnis der Vorbände gelesen haben, würde ich behaupten: „Nein, das ist kein Weber!“</p>
<p>Nichtsdestotrotz werde ich der Serie treu bleiben, denn der Grundplot ist immer noch viel zu interessant, um jetzt auszusteigen. Ich will wissen, wie weit der – immer noch angekündigte -„Heilige Krieg“ der Vikare gegen das Kaiserreich eskaliert. Ich will wissen, wie rasch Merlin seine Verbesserungen vorantreiben kann und will. Und letztendlich will ich am Ende der Serie wissen, ob es Merlin gelingt (nach Jahrzehnten oder Jahrhunderten?) die Safeholdianer aus dem aktuellen Segelschiffzeitalter in ein Raumfahrtzeitalter zu führen. Und ihnen damit eine Chance zu geben, gegen die Ghaba zu bestehen. Genau diese Ghaba, die vor 900 Jahren das Imperium der Menschheit scheinbar mühelos aus dem All gefegt haben …</p>
<p>Copyright © 2012 by Werner Karl</p>
<p><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-404-20233-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-20233-1" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a><br />
</strong><br />
Alle Titel der Reihe Nimue Alban:</p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-23322-9" target="_blank">Band 1: 978-3-404-23322-9 Operation Arche („Off Armageddon Reef” Teil 1)</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-23324-3" target="_blank">Band 2: 978-3-404-23324-3 Der Krieg der Ketzer („Off Armageddon Reef” Teil 2)</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-23331-1" target="_blank">Band 3: 978-3-404-23331-1 Codename: Merlin (By Schism Rent Asunder” Teil 1)</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-23332-8" target="_blank">Band 4: 978-3-404-23332-8 Die Flotte von Charis (By Schism Rent Asunder” Teil 2)</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-23348-9" target="_blank">Band 5: 978-3-404-23348-9 Die Invasion („By Heresis Distressed” Teil 1)</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-23349-6" target="_blank">Band 6: 978-3-404-23349-6 Caylebs Plan („By Heresis Distressed” Teil 2)</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-20233-1" target="_blank">Band 7: 978-3-404-20233-1 Die eiserne Festung („A Mighty Fortress” Teil 1)</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-20643-8" target="_blank">Band 8: 978-3-404-20643-8 Haus der Lügen („A Mighty Fortress” Teil 2)</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dave Barry erklärt, was ein echter Kerl ist</title>
		<link>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/satire/dave-barry-erklart-was-ein-echter-kerl-ist/</link>
		<comments>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/satire/dave-barry-erklart-was-ein-echter-kerl-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 19:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire & Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Bastei Lübbe]]></category>
		<category><![CDATA[Eichborn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/?p=20347</guid>
		<description><![CDATA[Der US-amerikanische Humorist Dave Barry macht sich in diesem schon angejahrten Werk über Chauvinisten, Machos und andere ‚echte Kerle‘ lustig. Eine geschlossene Handlung gibt es nicht, der Verfasser – ein bekannter Kolumnist – setzt Episode an Episode. Der Humor ist harmlos, recht ‚amerikanisch‘ und stützt sich auf bekannte Klischees, die indes mit Geschick zu einem komischen Kompendium der Kerle zusammengesetzt (und mit neuen Klischees ergänzt) werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel= Dave Barry erklaert was ein echter Kerl ist" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-20348" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Barry-Kerl-Cover-TB-2007-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" /></a>Dave Barry<br />
Dave Barry erklärt, was ein echter Kerl ist</strong></p>
<p><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: <span style="color: #800080">Dave Barry’s Complete Guide to Guys</span> (New York : Random House 1995)<br />
Übersetzung: Edith Beleites<br />
<span style="text-decoration: underline">Deutsche Erstausgabe</span> (geb.): März 2005 (<a href="http://www.eichborn.de" target="_blank">Eichborn Verlag</a>)<br />
217 S.<br />
ISBN-10: 3-8218-4914-2<br />
<span style="text-decoration: underline">Als Taschenbuch</span>: März 2007 (<a href="http://www.luebbe.de" target="_blank">Bastei-Lübbe-Verlag</a>/TB Nr. 60579)<br />
217 S.<br />
ISBN-13: 978-3-404-60579-8</em></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=%20Dave%20Barry%20erklaert%20was%20ein%20echter%20Kerl%20ist" target="_blank">Titel bei Booklooker.de</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=9783404605798&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel bei Amazon.de</a></p>
<p><strong>Das geschieht:</strong></p>
<p>Es gibt Männer und es gibt Kerle: Dies ist die Prämisse, von der Dave Barry ausgeht. Während erstere relativ unauffällig bleiben, sind es letztere, die als politisch unkorrekte Quertreiber gegen die Regeln einer auf Gleichberechtigung und Gleichbehandlung ausgerichteten Gesellschaft auftreten. Kerle sind geistig einfach gestrickt; wortkarg, wenn es um Gefühle geht, aber offen in der Präsentation diverser Körperfunktionen; sie haben eine eigenwillige Auffassung von körperlicher Hygiene, zwischenmenschlichen Beziehungen und ehelicher Treue. Sport steht bei ihnen zuzeiten höher im Kurs als die Bedürfnisse ihrer Familie, sinnlose Wetten mit vorprogrammiert peinlichem Ausgang locken sie an wie das Licht die Motten.</p>
<p>In neun Kapitel bricht Barry eine Lanze für den Kerl. Er stellt ihn als genetisches Relikt einer Ära dar, in der Grobheit der Menschheit das Überleben sicherte. Immer wieder erzählt er Episoden aus dem steinzeitlichen Höhlenleben, in dem es die Kerle waren, die durch ihr wüstes Treiben die notwendigen Impulse zur Evolution gaben. Eine ganze Historie des Kerls entwickelt Barry, die über Antike, Mittelalter und frühe Neuzeit bis in die aktuelle Gegenwart reicht und einen Blick in die Zukunft einschließt.</p>
<p>Stets gespickt mit einschlägigen Beispielen, Zitaten aus ihm zugegangenen Briefen und Zeitungsartikeln geht Barry dem Kerl in allen seinen Erscheinungsformen und Eigenheiten nach. Besondere Aufmerksamkeit schenkt er dabei dem unkontrollierten Drang des Kerls zu verhängnisvollen Reparaturen im Haushalt, seiner Scheu vor ärztlicher Behandlung und selbstverständlich seinem schwierigen Verhältnis zum weiblichen Teil der Bevölkerung. Hier geht Barry sogar so weit, den Frauen der Welt Tipps im Umgang mit Kerlen zu geben, die, drückt man die richtigen Knöpfe, durchaus brauchbare Lebensgefährten und Väter sein können.</p>
<p>Um das schwierige Thema allgemeinverständlich sachlich zu beleuchten, lockert Barry seinen Text durch Schaubilder und Vergleichstabellen auf, die knapp zusammenfassen, was er zuvor versucht hat, in Worte zu fassen. Sehr einleuchtend ist z. B. ein Kreisdiagramm auf S. 134, das den „Anteil der Hirnfunktionen, die Konzentrationsfähigkeit, Interesse am Weltgeschehen und vitale Körperfunktionen (Atmen etc.) aufrechterhalten“ vergleicht mit dem „Anteil der Hirnfunktionen, die auf eine nackte Frauenbrust fixiert sind“. Geradezu erschütternd aufschlussreich ist das wissenschaftliche Ablaufprotokoll der Beobachtung von Kerlen, die sich fünf Urinale in einer öffentlichen Flughafentoilette teilen müssen (S. 111-114).</p>
<p><strong>Gelungene Restverwertung witziger Einfälle</strong></p>
<p>Ein Buch wie dieses zu besprechen ist eine schwierige Sache. Groß ist die Verlockung, viele der gelungenen Gags zu zitieren, die Dave Barry oft meisterhaft serviert. Die Versuchung ist auch deshalb so groß, weil es wenig gibt, über das man sonst schreiben kann und „Dave Barry erklärt &#8230;“ kein Roman ist, über dessen Aufbau und Struktur man sich an dieser Stelle auslassen könnte. Barry ist hauptsächlich Kolumnist, d. h. er schreibt täglich für die Zeitung witzige Sachen über Themen, die ihm gerade in den Kopf kommen und (hoffentlich) von allgemeinem Interesse sind – jeden Tag über ein neues.</p>
<p>Die Kunst, sich kurz zu fassen und trotzdem ins Schwarze zu treffen, ist eine überaus schwierige. Barry beherrscht sie, aber die fehlenden Zusammenhänge prägen sein Buch. Es gibt zwar einen übergreifenden Leitgedanken, doch keinen eigentlichen roten Faden. „Dave Barry erklärt &#8230;“ ist quasi eine Sammlung von Kolumnen, die dieses Mal einem einzigen Thema – den „Kerlen“ – gewidmet ist. Der Vergleich passt; man kann ihn überprüfen, indem man einzelne Kapitel miteinander austauscht. Siehe da, es völlig gleichgültig, wo sie stehen; das Buch ‚funktioniert‘ trotzdem.</p>
<p><strong>Humor, der niemandem wehtut</strong></p>
<p>Noch härter wird die Aufgabe des Rezensenten, wenn er sich dazu äußern soll, ob der Verfasser sein Thema getroffen oder verfehlt hat. Schließlich geht es hier um Humor, der bekanntlich eine höchst komplexe Materie darstellt. Was man oder frau komisch findet, ist furchtbar schwer zu sagen. Barry hat sich ein solides Fundament gezimmert, indem er seinen Humor auf der Basis des größten gemeinsamen Nenners gründet. Möglichst viele Leute sollen seine Scherze komisch finden. Dies bedingt, dass sie harmlos sein müssen. Spezieller Humor zielt immer auf bestimmte Nischengruppen, während das breite Publikum gelangweilt oder empört und damit ablehnend reagiert.</p>
<p>Barry-Humor ist folglich sanft, zumal er US-amerikanisch daherkommt. Das betrifft nicht nur den ständigen Bezug aufs Base- und Footballspiel. Nie wird Barry sarkastisch oder zynisch oder gar verletzend, immer präsentiert er seine Gags mit einem Schmunzeln: Seht her, ich meine es gar nicht ernst! „Dave Barry erklärt &#8230;“ ist ein Buch, das wenig Text auf möglichst vielen Seiten verteilt. Es reiht sich somit ein in die Reihe der Barry-Werke, dem die US-Kritik einen „erstaunlichen Anteil weiß bleibenden Papiers“ bescheinigte (wieder ein gelungener Barry-Gag). Wer das schätzt, wird glänzend unterhalten, denn der Mann beherrscht sein Handwerk.</p>
<p>Unter der Regie von Jeff Arch wurde Barrys Buch übrigens mit ihm selbst in einer Hauptrolle 2005 unter dem Titel „Complete Guide to Guys“ verfilmt. Der Low-Budget-Streifen zeigt die Evolution des Kerls von der Steinzeit bis in die Gegenwart. In einer Gastrolle als britischer Experte tritt immerhin John Cleese auf.</p>
<p><strong>Autor</strong></p>
<p>Dave Barry wurde 1947 in Armonk, New York, geboren. Nach seiner Schul- und Collegezeit begann er als Journalist für eine Provinzzeitung zu arbeiten. 1975 nahm er an einem Kurs „Kreatives Schreiben für Geschäftsleute“ teil. Bis 1983 bot er seine Dienste diversen Unternehmen an, dann heuerte er beim „Miami Herald“ an. Dort machte Barry sich einen Namen mit seiner Kolumne, in der er die unterschiedlichsten Aspekte des menschlichen Alltagslebens humoristisch aufgriff. 1988 wurde er mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.</p>
<p>Barry ist nicht nur Kolumnist, sondern auch ein fleißiger Buchautor, wobei das eine freilich mit dem anderen oft zusammenfällt: Viele Bände sammeln die Kolumnen des Autors, andere sind quasi kolumnenähnliche „Ratgeber“. Von 1993 bis 1997 produzierte CBS die TV-Comedy „Dave&#8217;s World“ (dt. „Immer Ärger mit Dave“) mit Harry Anderson in der Titelrolle; die Storys orientierten sich an zwei Barry-Büchern.</p>
<p>Auch in Deutschland ist Barry längst kein weitgehend unbeschriebenes Blatt  mehr. Unter den hierzulande erschienenen Büchern sind die Comedy-Krimis „Tricky Business“ (dt. „Tricky Business“) und „Big Trouble“ („Jede Menge Ärger“) eine Erwähnung wert, denn dies sind „richtige“ Romane, auch wenn die Handlung die barrytypischen Bocksprünge schlägt.</p>
<p>Über Dave Barry und sein Werk informiert die <a href="http://www.davebarry.com" target="_blank">Website</a> <em> („If you leave this website, I will kill this defenseless toilet.“)</em>, die viele Texte aus des Meisters Feder sammelt und Lesestoff für vergnügliche Stunden bietet.</p>
<p><em>[md]</em></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel= Dave Barry erklaert was ein echter Kerl ist" target="_blank">Titel bei Booklooker.de</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=9783404605798&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel bei Amazon.de</a></p>
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		<title>Echo</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 16:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Bastei Lübbe]]></category>

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		<description><![CDATA[Jack McDevitt Echo (sfbentry) Originaltitel: Echo (2005) Aus dem Amerikanischen von Frauke Meier Köln: Bastei Verlag 2011 Bastei Lübbe Taschenbuch 20646 Science Fiction 527 Seiten ISBN 978-3-404-20646-9 Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Der vorliegende Roman ist das fünfte, in sich abgeschlossene Abenteuer der Teams Benedict/Kolpath nach Die Legende von Christopher Sim (Bastei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-404-20646-9" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-21461" title="Echo" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Echo.bmp" alt="" width="157" height="233" /></a>Jack McDevitt<br />
Echo</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: Echo (2005)<br />
Aus dem Amerikanischen von Frauke Meier<br />
Köln: Bastei Verlag 2011<br />
Bastei Lübbe Taschenbuch 20646<br />
Science Fiction<br />
527 Seiten<br />
ISBN 978-3-404-20646-9</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-404-20646-9" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-20646-9" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der vorliegende Roman ist das fünfte, in sich abgeschlossene Abenteuer der Teams Benedict/Kolpath nach Die Legende von Christopher Sim (Bastei Lübbe TB 24134), Polaris (Bastei Lübbe TB 24349), Die Suche (Bastei Lübbe TB 24362) und Das Auge des Teufels (Bastei Lübbe TB 24386).</p>
<p style="text-align: justify;">Der Antiquitätenhändler Alex Benedict und seine Assistentin Chase Kolpath, die wie immer als Ich-Erzählerin fungiert, werden wieder einmal durch Zufall auf ein altes Artfakt aufmerksam. Eine Steintafel mit merkwürdigen Schriftzügen soll verschenkt werden, die einst dem verstorbenen Forscher Somerset Tuttle gehörte, der sein Leben lang nach fremden Intelligenzen suchte und dazu den Weltraum bereiste.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Chase die Tafel jedoch an Tuttles ehemaligem Besitz abholen möchte, waren drei junge Leute schneller, Kolpath hat das Nachsehen. Alex und Chase eruieren schließlich, dass die Tafel in den Besitz von Rachel Bannister gelangt ist, einst Raumpilotin für ein Reiseunternehmen und zudem früher Tuttles Geliebte. Bannister wendet jeden Trick an, um Alex dazu zu bringen, von der mysteriösen Tafel abzulassen, was diesen nur um so sturer reagieren lässt. Ist die Tafel doch das Artefakt einer Alienkultur? Haben Tuttle und Bannister etwas entdeckt was so monströs ist, dass sie es verheimlichen mussten? Oder steckt ein anderes bedrohliches Mysterium hinter den Hieroglyphen? Als Mordanschläge auf Chase und ihren Chef verübt werden, wird beiden klar, dass ihre Nachforschungen ein gefährliches Ausmaß angenommen haben, zum Umkehren ist es jedoch längst zu spät&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Wie in allen Vorgängerbänden geht es auch bei Echo um die Suche nach fremden Zivilisationen und ungelösten Rätseln der Menschheitsgeschichte. Erneut verpackt McDevitt die extrem spannende Handlung in eine kriminalistische Struktur, welche den Leser bei Laune hält. Absolut meisterhaft ist dabei der Spannungsbogen gestaltet. Der Autor konstruiert diesen mit leichter Hand und kühlem Kopf bis zum schlussendlichen Höhepunkt der Erzählung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die dichte Atmosphäre, die glaubhaften Charaktere und die wunderbaren Handlungselemente verschmelzen bei McDevitt zu einer genialen Einheit, die optimalen Lesegenuss garantiert. Dazu kommen die hervorragenden Übersetzungen von Frauke Meier, die seit 2004 alle Romane bei Bastei von Jack McDevitt ins Deutsche überträgt, was nicht nur Kontinuität, sondern auch ein hohes Niveau garantiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor allem die Romane um das Team Alex Benedict/Chase Kolpath und die Geschichten um Priscilla “Hutch” Hutchins sind durchgängig famose SF-Unterhaltung. Deshalb muss auch an dieser Stelle wieder konstatiert werden: McDevitt ist definitiv der beste Abenteuer-SF-Schriftsteller der Gegenwart und einer der besten aller Zeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Liste aller auf Deutsch erschienen Werke des Autors (bei Booklooker bitte Autorennamen mit eintragen):</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Romane:<br />
</strong></em><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Erstkontakt" target="_blank">1.) The Hercules Text (1986) als Erstkontakt (1990): Bastei Lübbe Taschenbuch 24126.</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Die Legende von Christopher Sim" target="_blank">2.) A Talent for War (1989) als Die Legende von Christopher Sim (1990): Bastei Lübbe Taschenbuch 24134 (Benedict/Kolpath 1).</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Gottesmaschinen" target="_blank">3.) The Engines of God (1994) als Gottesmaschinen (1996): Bastei Lübbe Taschenbuch 24208 (Hutch 1).</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Die Kuesten der Vergangenheit" target="_blank">4.) Ancient Shores (1996) als Die Küsten der Vergangenheit (1998): Bastei Lübbe Taschenbuch 24235.</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Die ewige Strasse" target="_blank">5.) Eternity Road (1997) als Die ewige Straße (1998): Bastei Lübbe Taschenbuch 24245.</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Mondsplitter" target="_blank">6.) Moonfall (1998) als Mondsplitter (2000): Bastei Lübbe Taschenbuch 24268.</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Spuren ins Nichts" target="_blank">7.) Infinity Beach (2000) als Spuren ins Nichts (2001): Bastei Lübbe Taschenbuch 24291.</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Die Sanduhr Gottes" target="_blank">8.) Deepsix (2001) als Die Sanduhr Gottes (2004): Bastei Lübbe Taschenbuch 24321 (Hutch 2).</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Chindi" target="_blank">9.) Chindi (2002) als Chindi (2004): Bastei Lübbe Taschenbuch 24328 (Hutch 3).</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Omega" target="_blank">10.) Omega (2003) als Omega (2005): Bastei Lübbe Taschenbuch 24341 (Hutch 4).</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Polaris" target="_blank">11.) Polaris (2004) als Polaris (2006): Bastei Lübbe Taschenbuch 24349 (Benedict/Kolpath 2).</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Die Suche">12.) Seeker (2005) als Die Suche (2007): Bastei Lübbe Taschenbuch 24362 (Benedict/Kolpath 3).</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Odyssee" target="_blank">13.) Odyssey (2006) als Odyssee (2008): Bastei Lübbe Taschenbuch 24369 (Hutch 5).</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Hexenkessel" target="_blank">14.) Cauldron (2007) als Hexenkessel (2008): Bastei Lübbe Taschenbuch 24377(Hutch 6).</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Das Auge des Teufels" target="_blank">15.) The Devil´s Eye (2008) als Das Auge des Teufels (2009): Bastei Lübbe Taschenbuch 24386 (Benedict/Kolpath 4).</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Echo" target="_blank">16.) Echo (2010) als Echo (2011): Bastei Lübbe Taschenbuch 20646 (Benedict/Kolpath 5).</a></p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Gunther Barnewald</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-404-20646-9" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-404-20646-9" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
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		<title>Hüter der Pforten</title>
		<link>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/horror/huter-der-pforten/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 19:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anthologie]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Phantastik]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Bastei Lübbe]]></category>

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		<description><![CDATA[22 Kurzgeschichten nach dem Cthulhu-Mythos des H. P. Lovecraft (1890-1937), der die Erde als Spielball kosmischer Großmächte und die Menschheit als Episode einer grotesken, Universen überspannenden Geschichte deutet, die Jahrmillionen in die Vergangenheit reicht, aber beileibe nicht tot ist oder begraben werden will … – Viel Großartiges reiht sich an Mittelmaß und auch seichten Abklatsch, unterm Strich ergibt sich ein pralles Lesevergnügen für den Freund klassischen Grusels mit Science Fiction-Touch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Hueter der Pforten" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-19982" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Turner-Hüter-der-Pforten-Cover-2003-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" /></a>James Turner (Hg.)<br />
Hüter der Pforten<br />
Geschichten aus dem Cthulhu-Mythos </strong></p>
<p><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: <span style="color: #800080">Tales of the Cthulhu Mythos</span> (Sauk City : Arkham House 1990)<br />
Deutsche Erstausgabe: 2003 (<a href="http://www.luebbe.de" target="_blank">Bastei-Lübbe-Verlag</a>/TB Nr. 14877)<br />
860 S.<br />
ISBN-13: 978-3-404-14877-6<br />
Sonderausgabe: 2005 (<a href="http://www.luebbe.de" target="_blank">Bastei-Lübbe-Verlag</a>/Bastei-Lübbe Stars 77081)<br />
860 S.<br />
ISBN-13: 978-3-404-77081-6</em></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Hueter%20der%20Pforten" target="_blank">Titel bei Booklooker.de</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=9783404148776&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel bei Amazon.de</a></p>
<p><strong>Inhalt:</strong></p>
<p>22 Kurzgeschichten nach dem Cthulhu-Mythos des H. P. Lovecraft (1890-1937):</p>
<p>- James Turner: <span style="color: #993300">Iä! Iä! Cthulhu fhtagn!</span> (<em>Iä! Iä! Cthulhu fhtagn!</em>): Vorwort zu dieser Sammlung</p>
<p>- H. P. Lovecraft: <span style="color: #993300">Cthulhus Ruf</span> (<em>The Call of Cthulhu</em>, 1928): Ein junger Mann, der eigentlich nur das Erbe eines Onkels ordnen wollte, muss erfahren, dass die Menschheit diese Erde mit urzeitlichen Unwesen aus kosmischen Tiefen teilt.</p>
<p>- Clark Ashton Smith: <span style="color: #993300">Des Magiers Wiederkehr</span> (<em>The Return of the Sorcerer</em>, 1931): Böse sind beide Zaubermeister, aber der eine ist auch noch rachsüchtig und lässt sich sogar durch seine Ermordung nicht von einer spektakulären Rückkehr abhalten.</p>
<p>- Clark Ashton Smith: <span style="color: #993300">Ubbo-Sathla</span> (<em>Ubbo Sathla</em>, 1933): Ein mysteriöser Kristall ermöglicht den Blick zurück bis an den Anfang allen Lebens; der faszinierte Forscher bemerkt zu spät, dass es beim Zuschauen nicht bleibt.</p>
<p>- Robert E. Howard: <span style="color: #993300">Der schwarze Stein</span> (<em>The Black Stone</em>, 1931): In einem düsteren ungarischen Tal hat sich eine uralte Kultstätte erhalten, die sich in bestimmten Nächten zum Portal in eine von furchtbaren Kreaturen bevölkerte Vergangenheit verwandelt.</p>
<p>- Frank Belknap Long: <span style="color: #993300">Die Hetzhunde von Tindalos</span> (<em>Hounds of Tindalos</em>, 1929): Allzu neugierig ist ein Forscher, der mit Hilfe einer Droge in die Zeit zurückreist und herausfindet, wer tatsächlich hinter dem biblischen Sündenfall steckt.</p>
<p>- Frank Belknap Long: <span style="color: #993300">Die Raumfresser</span> (<em>The Space Eaters</em>, 1928): Keinen Raum, sondern menschliche Gehirne fressen unfreundlichen Kreaturen, die dem ahnungslosen New York einen Besuch abstatten.</p>
<p>- August Derleth: <span style="color: #993300">Der Bewohner der Dunkelheit</span> (<em>The Dweller in Darkness</em>, 1944): Auf dieser Erde gibt Schleusen in Regionen dessen Alls, dessen Bewohner ungebetenen menschlichen Gästen einen unerfreulichen Empfang zu bieten pflegen.</p>
<p>- August Derleth: <span style="color: #993300">Jenseits der Schwelle</span> (<em>Beyond the Threshold</em>, 1941): In den Wäldern Neuenglands öffnet ein Forscher das Tor zu einer Welt, die von nur halb stofflichen aber übermächtigen Kreaturen aus der Urzeit des Universums bevölkert wird.</p>
<p>- Robert Bloch: <span style="color: #993300">Der Schlächter von den Sternen</span> (<em>The Shambler from the Stars</em>, 1935): Wissen ist Macht; dieses alte Sprichwort bewahrheitet sich für einen Okkultisten, dem ein Zauberbuch ersehnte Gewissheiten und einen grausigen Besucher bringt.</p>
<p>- H. P. Lovecraft: <span style="color: #993300">Der leuchtende Trapezoeder</span> (<em>The Haunter of the Dark</em>, 1936): In einer verrufenen Kirche haust das namenlose, aber ganz und gar nicht körperlose Grauen, wie ein Pechvogel erfährt, der es in seinem Versteck aufstört.</p>
<p>- Robert Bloch: <span style="color: #993300">Der Schemen am Kirchturm</span> (<em>The Shadow from the Steeple</em>, 1950): 15 Jahre später versucht ein Freund des wie beschrieben zu Tode Gekommenen den Verbleib der schrecklichen Kreatur zu klären; zu seinem Unglück ist er erfolgreich.</p>
<p>- Robert Bloch: <span style="color: #993300">Das Notizbuch</span> (<em>Notebook Found in a Deserted House</em>, 1951): Ein kleiner Junge wird tief im einsamen Wald von Anhängern eines grausamen Kultes gejagt; besagtes Notizbuch ist alles, was von ihm bleiben wird.</p>
<p>- Henry Kuttner: <span style="color: #993300">Das Grauen von Salem</span> (<em>The Salem Horror</em>, 1937): Die neuenglische Stadt Salem wurde bekannt durch ihre Hexenverfolgungen. Dass dabei einige echte Zauberfrauen erwischt wurde, muss ein argloser Schriftsteller feststellen, als er ein Haus bezieht, in dem es angeblich umgeht.</p>
<p>- Fritz Leiber: <span style="color: #993300">Der Schrecken aus den Tiefen</span> (<em>The Terror from the Depths</em>, 1976): Ausgerechnet unter den sonnenverwöhnen Hügeln Hollywoods finden zwei junge Männer den Zugang in ein düsteres unterirdisches Reich.</p>
<p>- Brian Lumley: <span style="color: #993300">Aufstieg mit Surtsey</span> (<em>Rising With Surtsey</em>, 1971): Die Geburt einer neuen Insel im Atlantik kündigt die Rückkehr des Cthulhu und seiner Brut an.</p>
<p>- Ramsey Campbell: <span style="color: #993300">Schwarz auf Weiß</span> (<em>Cold Print</em>, 1969): Ein prügelfreudiger Lehrer muss feststellen, dass Cthulhu Diener auch in einem schmuddeligen Hinterhof-Buchladen anwirbt.</p>
<p>- Colin Wilson: <span style="color: #993300">Die Rückkehr der Lloigor</span> (<em>Return of the Lloigor</em>, 1969): Die Brut des Cthulhu wacht überall auf dieser Welt; hier ist es Wales, dessen Nähe zum tiefen Meer den fischigen Finsterlingen behagt.</p>
<p>- Joanne Russ: <span style="color: #993300">Mein Boot</span> (<em>My Boat</em>, 1976): Im Zeichen der Gleichberechtigung ist es hier eine junge Frau nicht lange ungeklärter Herkunft, die ihre Freunde zu einer Reise zu ungewöhnlichen Orten einlädt.</p>
<p>- Karl Edward Wagner: <span style="color: #993300">Stecken</span> (<em>Sticks</em>, 1974): Drei Jahrzehnte schleppt der bekannte Künstler die Erinnerung an ein schreckliches Erlebnis mit sich herum. Nun bietet sich ihm die Chance, sich seinen Ängsten erneut zu stellen, und er ist dumm genug, sie zu ergreifen.</p>
<p>- Philip José Farmer: <span style="color: #993300">Das Erstsemester</span> (<em>The Freshman</em>, 1979): Auch Zauberer und Höllendiener müssen ihr Handwerk lernen – an einer Ausbildungsstätte der außergewöhnlichen Art.</p>
<p>- Stephen King: <span style="color: #993300">Briefe aus Jerusalem</span> (<em>Jerusalem’s Lot</em>, 1978): Ein verlassenes Dorf in der nordamerikanische Wildnis beschert dem Zuwanderer die Möglichkeit, längst verstorbene Familienmitglieder kennenzulernen.</p>
<p>- Richard A. Lupoff: <span style="color: #993300">Die Entdeckung der Ghoorischen Zone</span> (<em>Discovery of the Ghooric Zone</em>, 1977): 2337 stößt die erste Weltraumexpedition zum lange unentdeckten zehnten Planeten unseres Sonnensystems vor, der sich als Heimat schon lange bekannter aber nicht beliebter Kreaturen entpuppt.</p>
<p><strong>Ein halbes Jahrhundert qualliges Vergnügen</strong></p>
<p>Diese einmalige Sammlung ermöglicht einen repräsentativen Überblick über die Entwicklung des Cthulhu-Mythos. Gestartet wurde er in den späten 1920er Jahren vom einmaligen H. P. Lovecraft, bereichert noch zu seinen Lebzeiten von seinen ‚Schülern‘ und fortgesetzt sowie erweitert von späteren Epigonen und Bewunderern. Der Bogen spannt sich auf diese Weise bis in die späten 1970er Jahre.</p>
<p>„Hüter der Pforten”, zuerst 1969 erschienen, aber zum 50-jährigen Jubiläum des Verlags Arkham House grundlegend überarbeitet und erweitert, gilt längst als Standardwerk. Diesen pompösen Titel sollte man freilich nicht überbewerten. „Hüter &#8230;“ belegt gleichermaßen Glanz und Elend einer Saga, deren Bedeutung für das phantastische Genre zwar erkannt aber nicht unbedingt von den begabtesten Vertretern der Schriftstellerzunft mit neuen Kapiteln bedacht wurde. Tatsächlich lassen sich die hier versammelten Geschichten in drei Kategorien einteilen.</p>
<p>Da sind zunächst die originalen Erzählungen von Lovecraft selbst, der sehr genau um das Potenzial seiner Schöpfung wusste und sie ebenso sorgfältig wie bedacht bruchstückhaft entwickelte. Es dürfte kaum wundern, dass Lovecrafts Werke die eindringlichsten sind; dieses Urteil basiert nicht unbedingt auf ihrem literarischen Wert (was immer das sein mag), respektiert aber ihre Kraft und – man darf dies nicht unterschätzen – ihre nostalgischen Anziehungskraft.</p>
<p>Kategorie 2 sammelt die sogenannten „Pastiches“: Storys, die sich möglichst eng an den Meister anlehnen und Lovecraft in Stil und Inhalt imitieren. Wie man sich denken kann, ist hier die Chance der Blamage besonders groß. Lovecraft gilt als Autor, dessen blumiger Stil sich leicht nachahmen lässt. Die Nagelprobe erweist, dass dem Original wohl doch einiges echtes Talent zugebilligt werden muss.</p>
<p>Die besten dieser neuen Cthulhu-Geschichten sind deshalb diejenigen, deren Verfasser eigene Wege zu gehen wagen. Der Purist (oder Pedant) mag das ketzerisch finden, aber findige Schreiber wie Robert Bloch, Fritz Leiber oder Richard A. Lupoff haben durchaus ihre Lücken gefunden. Sie schreiben den Mythos auf ihre Art fort und blasen den Muff davon.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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<div id="attachment_19983" class="wp-caption alignright" style="width: 208px"><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Hueter der Pforten" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-19983 " src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Turner-Hüter-der-Pforten-Cover-2005-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Cover der Sonderausgabe von 2005</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Zu den Autoren (1): Die Altmeister</strong></p>
<p>Was lässt sich noch sagen über Howard Phillips Lovecraft (1890-1937), den weltberühmten „Einsiedler aus Providence“, der im realen Leben scheiterte und dem es doch gelang, einen modernen Mythos zu erschaffen? Natürlich schlägt das Original allemal die Nachahmer, die beiden hier ausgewählten Storys verlieren deshalb auch bei ihrer wiederholten Lektüre nichts von ihrer Faszination.</p>
<p>Clark Ashton Smith (1893-1961) war nicht nur ein Freund H. P. Lovecrafts, sondern auch ein Schriftsteller mit eigenem Talent und Stil. Daher war es der reine Spaß an der Sache, der ihn zum Cthulhu-Kosmos trieb, während umgekehrt Lovecraft sich Smithscher Schöpfungen bediente. Als geschicktester unter den direkt imitierenden Autoren erweist sich überraschenderweise Robert Ervin Howard (1906-1936). Ihn kennt man als Schöpfer eher grobschlächtiger, meist scharfe Schwerter schwingender Schlagetots wie Conan, Bran Mak Morn oder die Rote Sonja. Mit „Der schwarze Stein“ trifft er Lovecraft verblüffend genau und präsentiert eine ruhige, sehr intensive und spannende Episode aus dem Cthulhu-Universum.</p>
<p>Frank Belknap Long (1901-1994) legt hier keine seiner besseren Arbeiten vor. In seiner fast siebzig Jahre währenden Karriere – die von Lovecraft persönlich mit angeschoben wurde – schrieb er wie so viele seiner Kollegen schlecht bezahlt und daher oft eher fleißig als inspiriert für die frühen Pulp-Magazine. Seine beiden Cthulhu-Storys verharren an der Oberfläche, versuchen oberflächlichen Grusel zu erzwingen, übertreiben dabei schamlos und lassen die Handlung sogar ins Lächerliche abrutschen.</p>
<p><strong>Zu den Autoren (2): Die nächste Generation</strong></p>
<p>August Derleth (1909-1971) erwarb sich ewigen Ruhm, indem er die Werke seines Meisters H. P. Lovecraft vor dem Vergessen rettete. Derleth verdankt Cthulhu letztlich den Aufstieg zum Mythos. Oft weniger erfreulich fielen dagegen eigene Versuche aus, diesen nach dem Tode Lovecrafts auszubauen. Die hier vorliegenden Stories sind fabelhaft in der Imitation aber schauderhaft in der Entwicklung. Derleth begriff nie, dass die Faszination der Saga zu einem großen Teil auf ihrer fragmentarischen Struktur basiert: Es kommen immer nur Mosaiksteinchen einer großen, unfassbaren kosmischen Wahrheit zu Tage. Derleth wollte dagegen Ordnung ins System bringen, erfand immer neue böse Götter, schuf Verbindungen, warf Licht ins Dunkel – und entzauberte das Mysterium, indem er es bannte und banalisierte.</p>
<p>Gleich drei Geschichten von Robert Bloch (1917-1994) enthält diese Sammlung; dies mit gutem Grund, denn dieser Vollprofi der Unterhaltungsliteratur („Psycho“ ist nur einer von vielen Geniestreichen) wurde von H. P. Lovecraft persönlich zum Schreiben ermuntert. Seine frühen Storys imitierten das große Vorbild, aber später machte sich Bloch frei und interpretierte den Cthulhu-Mythos auf eigene Weise. Seine lebenslange, wenn auch lockere Bindung krönte er 1978 durch den fulminanten Roman „Strange Eons“ (dt. „Cthulhus Rückkehr“).</p>
<p>Henry Kuttner (1914-1958), dessen Name und Werk heute nur noch den Kennern der Phantastik ein Begriff sind, schuf eine routinierte aber nicht raffinierten Story, die sich mehr als deutlich an Lovecrafts Story-Klassiker „Dreams in the Witch House“ (1933, dt. „Träume im Hexenhaus“) anlehnt, ohne die Großartigkeit des Vorbilds auch nur zu streifen.</p>
<p><strong>Zu den Autoren (3): Die jungen Wilden</strong></p>
<p>Obwohl noch ein Zeitgenosse Lovecrafts, bewegte sich Fritz Reuter Leiber, jr. (1910-1992) in den 1970er Jahren nicht mehr nur innerhalb der Grenzen des Cthulhu-Mythos‘, sondern interpretierte ihn neu und spielte mit ihm: „Der Schrecken aus den Tiefen“ ist auch ein Lovecraft-Kompendium, das praktisch sämtliche Originalstorys der Saga und ihre unglücklichen Protagonisten erwähnt und in die Handlung einfließen lässt.</p>
<p>Brian Lumley (geb. 1937) ist heute durch seine erfolgreiche „Necroscope“-Horrorserie bekannt. Darüber geriet in Vergessenheit, dass er einst als Lovecraft-Nachahmer startete. Ähnlich wie hierzulande Wolfgang Hohlbein (wenn auch auf ungleich höherem Niveau) schrieb er mit der „Titus-Crow“-Serie die Cthulhu-Saga fort und entzauberte sie durch allzu profane Eigenschöpfungen gründlich. „Aufstieg mit Surtsey“ gehört zu Lumleys besseren Werken und verbindet geschickt ein reales historisches Ereignis – Surtsey stieg 1963 in der Tat aus dem Meer – mit seiner Erzählung.</p>
<p>Ramsey Campbell (geb. 1946) legt eine der für ihn typischen Kurzgeschichten vor, in denen sich das Grauen fast unmerklich in den Alltag einschleicht. Da dieser meisterhaft so grau und öde dargestellt wird, wie dies kaum einem anderen Autoren gelingt, müsste der Tod im Grunde eine Erlösung für den Campbell-typisch seelisch verkümmerten und beschädigten ‚Helden‘ bedeuten, doch dem ist ganz und gar nicht so; stattdessen ist das Ende bitter und schmutzig. Die Einbindung in den Cthulhu-Mythos ist überflüssig und wirkt hier aufgesetzt.</p>
<p>Colin Wilson (geb. 1931) verknüpft in Lovecraftscher Manier fiktives Geschehen mit ‚historischen‘ Quellen, die selbstverständlich ebenfalls erfunden oder verändert wurden. Es entsteht eine alternative Geschichte, die ungemein fesselt, weil sie immerhin möglich erscheint. Wilson übertreibt es freilich ein wenig mit den Anspielungen. Während Wales als Ort der Handlung überzeugt (Arthur Machen wurde von Lovecraft gelobt und als Vorbild betrachtet), mündet das Finale der allzu breit angelegten Erzählung in ein abruptes Ende, wie es Lovecraft nicht schlechter hätte schildern können.</p>
<p><strong>Zu den Autoren (4): Die Außenseiter</strong></p>
<p>Joanna Russ (1937-2011): Die einzige Frau, die in dieser Sammlung vertreten ist, stellt erwartungsgemäß (aber nicht krampfhaft) eine weibliche Hauptfigur in den Mittelpunkt. Zweifellos war und ist die literarische Welt des Cthulhu primär eine männliche, was in der Tat unlogisch erscheint. Dass weibliche Protagonisten durchaus ihren Platz im Mythos finden können, beweist Russ mit dieser ebenso eindringlichen wie famos geschriebenen Geschichte, die sich stärker auf Lovecrafts Alternativ-Erde stützt, wie er sie vor allem in der Novelle „Die Traumfahrt ins unbekannte Kadath“ schilderte.</p>
<p>Karl Edward Wagner (1945-1994), der allzu früh verstorbene Kenner der „Weird Fiction“ und Schöpfer des ungewöhnlichen Fantasy-Barbaren Kane (stark UND intelligent), glänzt mit einem Lovecraft-Pastiche, das seine unerhört düstere, beunruhigende Atmosphäre bis ins leider schwache, allzu vorhersehbare Finale retten kann.</p>
<p>Philip José Farmer (1918-2009) hätte man in dieser Sammlung nicht erwartet, gilt er doch vor allem als einer der Großen der Science Fiction. Bekannt ist er allerdings auch für seine literarische Experimentierfreude. Hier verkehrt er die Perspektive der üblichen Cthulhu-Erzählung ins Gegenteil: Zwanglos bewegen wir uns unter den Jüngern der „Großen Alten“ und siehe da – es sind auch nur Menschen, wobei Farmer das Kunststück gelingt, sie deshalb nicht weniger bösartig zu schildern.</p>
<p>Sollten wir überrascht sein, dass Stephen King (geb. 1947). der Meister des ‚modernen‘ Horrors, sein Schriftstellerhandwerk gut genug beherrscht, um diese im 19. Jahrhundert angesiedelte Geschichte stilvoll und trotzdem handfest über die Runden zu bringen? Die Bürger von Salem’s Lot werden einhundert Jahre später zwar andere – Vampire – geworden sein, was diesen Ort auch nicht gastfreundlicher werden lässt.</p>
<p>Richard Allen Lupoff (geb. 1935) überrascht mit einer fulminanten Story, die den Cthulhu-Mythos besonders eigenständig interpretiert. „Die Entdeckung &#8230;“ ist dabei nicht nur Science Fiction vom Feinsten, sondern auch ein Rückblick auf 400 Jahre zukünftige Menschheitsgeschichte. Damit nicht genug: Lupoff schafft es zusätzlich, die Kurve zum ‚klassischen‘ Horror Lovecrafts zu finden, der als Ausklang dieser fabelhaften Sammlung die ihm gebührende Würdigung erfährt.</p>
<p><em>[md]</em></p>
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		<title>Der Schattensee</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 19:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Phantastik]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Bastei Lübbe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/?p=19855</guid>
		<description><![CDATA[Außerirdische Invasoren wählen ein nordamerikanisches Bergdorf als Basis für einen Invasionszug gegen die Menschheit. Beherzte Bürger werden aufmerksam und rüsten trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit zum Widerstand  – Das Hohelied vom stolzen, moralisch integeren Landei geht über in ein lovecraftsches Science-Fiction-Spektakel, wie man es hölzerner und hirnrissiger selten hat lesen müssen. Die sorgfältige, sogar liebevolle Zeichnung der provinziellen Idylle kann den Absturz in die Niederungen der Trash-Fiction nicht ausgleichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Der Schattensee" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-19856" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/wellman-schattensee-cover-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" /></a>Manly Wade Wellman<br />
Der Schattensee</strong></p>
<p><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: <span style="color: #800080">T</span><span style="color: #800080">he Beyonders</span> (New York : Warner 1977)<br />
Übersetzung: Eva Schwarz<br />
Deutsche Erstausgabe: 1980 (<a href="http://www.droemer.de" target="_blank">Bastei-Lübbe-Verlag</a>/Horror-Bibliothek 70022)<br />
188 S.<br />
ISBN-13: 978-3-404-70022-6</em></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Der%20Schattensee" target="_blank">Titel bei Booklooker.de</a><br />
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<p><strong>Das geschieht:</strong></p>
<p>Sky Notch ist ein kleiner Flecken in den Appalachen, einem Mittelgebirge im Osten Nordamerikas. Knapp 250 Bürger führen ein beschauliches Leben abseits der modernen Hektik. Man kennt einander; dazu gehört, dass man die Eigenheiten des Nachbarn respektiert und keine neugierigen Fragen stellt. Abseits von Sky Notch und noch abgelegener auf einem Hügel liegt die Kolonie der „Kimber“, einer Sekte, die mit den Dorfbewohnern einen freundlichen aber distanzierten Umgang pflegt. Die Ankunft eines neuen Bürgers ist in Sky Notch eine Sensation. James Crispin, ein Kunstmaler, sucht die ländliche Ruhe, um neue Eindrücke zu sammeln. Von den Bürgern wird er gastlich empfangen, er fügt sich gut in diese Gemeinschaft ein.</p>
<p>Leider ist Crispin ein Betrüger. Er gehört zur menschlichen Vorhut einer Invasion, die Wesen aus einem fremden Universum planen. Eine Art Dimensionsriss hat sich ausgerechnet an dem Höhlensee gebildet, in dem die Kimber ihre rituellen ‚Taufen‘ zelebrieren. Die Fremden tragen schwere metallene Anzüge, die sie vor der für sie tödlichen Erdatmosphäre schützen. Sie sind auf die Unterstützung menschlicher Kollaborateure angewiesen, die sie mit der Zusicherung von Reichtum und Privilegien ködern. Notfalls greifen sie mit unheimlichen Waffen selbst ein.</p>
<p>Mark „Gander Eye“ Gentry aus Sky Notch lernt die ungebetenen Gäste zuerst kennen. Er ist es auch, der Verdacht schöpft, als James Crispin die Bürgern des Städtchens dazu überredet, gewisse Veränderungen zulassen und unterstützen: Sky Notch soll zu einer „Relaisstation“ ausgebaut werden, durch welche die Fremden in Scharen auf die Erde dringen wollen. Gentry plant den Widerstand, aber die Schattenwesen und ihre Verbündeten haben Sky Notch hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt. Wer nicht für sie ist, gilt als Feind und wird als solcher behandelt. Gewalt entlädt sich, als der Kampf um die Freiheit der Erde beginnt &#8230;</p>
<p><strong>Kleine, harte aber heile Welt</strong></p>
<p>Es gibt Bücher, die man nur liest, weil man unbedingt wissen möchte, wie sie enden – dies nicht, weil sie so spannend sind, sondern weil man fasziniert ist von einer irrwitzig wirren Handlung, von bohnenstrohdummen Figuren oder einem Schreibstil, der gegen jegliche Regeln der Unterhaltungsliteratur verstößt. „Der Schattensee“ gehört definitiv zu diesen Büchern. Dem Leser wird das leider erst recht spät klar, denn die Story beginnt verheißungsvoll. Sein Leben lang beschäftigte sich Manly Wade Wellman mit der Folklore der südlichen Vereinigten Staaten. Das dabei gewonnene Wissen ließ er in seine Geschichten einfließen, was ihnen Authentizität und eine überzeugende Hintergrundstimmung verlieh. So streut Wellman auch in „Der Schattensee“ u. a. Liedtexte ein, die Zusatzinformationen über Land &amp; Leute vermitteln. Die Bewohner von Sky Notch wirken nie wie beschränkte Hillbillys, sondern sind sympathisch als leicht verschrobene, aber in sich und in ihrer kleinen Welt ruhende Individuen.</p>
<p>Die Geschichte selbst fängt einfach aber klassisch an. Wellman stellt Sky Notch und seine Bewohner vor; ganz ruhig führt er in die Handlung ein. Die mag nicht gerade komplex sein – Außerirdische greifen die Erde an und werden zurückgeschlagen –, aber dies ist noch kein Hinweis darauf, was der Autor aus der Ausgangsidee macht.</p>
<p><strong>Trash as Trash Can</strong></p>
<p>Nachdem Wellman zwei Drittel des Textes niedergeschrieben hatte, haben ihn anscheinend Inspiration und Interesse simultan verlassen. Anders lässt sich das Fiasko, das er nunmehr anrichtet, schwer erklären. Halten wir fest: Zwei Universen treffen in den Bergen von Sky Notch aufeinander. Ein Portal öffnet sich, fremde Wesen werden aufmerksam, ihnen gelingt der Übergang. Was wollen sie hier? Welchen Sinn macht es, die Erde zu erobern, auf der sie nicht leben können? Diese einfache aber kluge Frage stellt auch eine der Figuren. Die Antwort fällt unklar aus; demnach wollen die Wesen einfach die Menschheit unterjochen.</p>
<p>Dass sie scheitern, erscheint nur gerecht, da sie sich ausgesprochen dämlich anstellen. Sie können sich nur schwerfällig und in schwerer Panzerung in der giftigen Erdenluft bewegen. Ein Flintenschuss reicht aus, diesen Schutz zu durchlöchern, worauf die Wesen tot umfallen. Als menschliche Helfershelfer stellen sie ausschließlich kriminelle und/oder hirnschwache Strolche an. Das müssen sie auch, wie wir sogleich verstehen, wenn wir sie dabei beobachten, wie sie neue Söldner anheuern: Sie werfen ihnen Goldklumpen vor die Füße. Auf welche Weise sie anschließend präzise Anweisungen geben, darüber schweigt sich Wellman aus; in Sky Notch bleiben die Fremdlinge jedenfalls stumm.</p>
<p>So ist es wahrlich kein Wunder, dass die große Attacke auf die Erde auf uramerikanische Art mit einigen Bleikugeln abgewehrt wird. Auf der Strecke bleiben nicht nur die Außerirdischen, sondern auch Story und Leser, denn während die eine sich in Luft auflöst, bleiben die anderen verblüfft – und verärgert – zurück.</p>
<p><strong>Loblied auf das einfache Leben</strong></p>
<p>Das einfache Leben schafft zufriedene Menschen, und zufrieden bleiben sie, solange ihr Leben einfach bleibt – der perfekte Ringschluss oder die Quadratur des Kreises, den die Bürger von Sky Notch entdeckt haben, während die hektischen Stadtmenschen ihn weiterhin vergeblich suchen. „Gander Eye“ Gentry und seine Freunde haben es sogar versucht in der Fremde; sie sind nicht immun gegen die Verlockungen guten Lohns und lockerer Frauen. Doch die Luft ist schal, das Wasser schmeckt nicht, die Menschen jagen dem schnöden Dollar nach: Nein, am schönsten ist’s doch zu Haus, wo man sich einen Hirsch zum Mittagessen schießt und abends mit seinen Freunden uralte Volkslieder spielt und singt. Wie schon gesagt wirken Wellmans Figuren nicht lächerlich. Ihre Bedürfnisse sind einfach, doch sie sind keine fremdenfeindlichen Hinterwäldler. Selbst die Kimber entpuppen sich als religiöse Fundamentalisten, die fähig sind zu lernen und einzusehen, dass sie Fehler machen.</p>
<p>Mark Gentry und James Crispin bilden die beiden Hauptpersonen dieser Geschichte. Sie könnten Brüder sein, sie konkurrieren um dieselbe Frau, sie sind – ob als Musiker oder Maler – tief in der Kunst verwurzelt. Doch Crispin ist gleichzeitig Gentrys dunkles Spiegelbild, denn er hat seine Ideale verraten und sich kaufen lassen. Erst spät – und für ihn zu spät – kehrt er zu ihnen zurück und findet wenigstens seine Selbstachtung wieder.</p>
<p><strong>Plan B nach Schema F</strong></p>
<p>Profillos bleiben die Nebenfiguren. Da haben wir den weisen, alten Doktor, der in heikler Lage stets ein As aus dem Ärmel zu zaubern weiß, Gentrys fröhlich-unbedarfte Saufkumpane, den bauernschlauen Ladenbesitzer sowie selbstverständlich die Dorfschöne, die maßvoll emanzipiert ist doch vor allem nach Mr. Right sucht. Auf der anderen Seite steht Struwe, ein Bösewicht wie aus der Kinderstunde, der nicht Furcht verbreitet sondern lachhaft wirkt mit seinen Andeutungen und Drohungen, hinter denen letztlich nichts Konkretes steckt. Noch schlimmer sind seine (glücklicherweise nur kurz auftretenden) Spießgesellen, die mit hochmodernen Uzi-Maschinenpistolen durch Sky Notch schleichen und von Gander Eye Gentry mit seiner musealen Muskete über den Haufen geschossen werden.</p>
<p>So ist „Der Schattensee“ ein wenig zu deutlich das Werk eines Schriftsteller-Haudegens, der sein Handwerk in den Pulp-Magazinen der 1920er und 30er Jahre gelernt und wenig dazugelernt hat. „Der Schattensee“ entstand 1977, wirkt aber sehr viel älter bzw. altmodischer. Zum Klassiker ist dieser Roman nicht geadelt; die Chancen, dass dies noch geschehen wird, stehen schlecht. Insofern ist eine Lektüre interessant, wenn man das Paradebeispiel eines zu Recht vergessenen Buches kennen lernen möchte. Nur: Ist das eine Motivation, die unter den Lesern eine Mehrheit findet?</p>
<p><strong>Autor</strong></p>
<p>Manly Wade Wellman wurde am 21. Mai 1903 in Kamundongo geboren, das zu diesem Zeitpunkt zum portugiesischen Kolonialreich in Westafrika gehörte. (Heute liegt es in Angola.) Sein Vater war dort Missionsarzt, der Sohn verlebte eine faszinierende Kindheit, die viel Stoff für spätere Abenteuergeschichten bot. Wellmans Wanderlust blieb akut, nachdem er in den 1920er Jahren in die USA ging und dort Schule und College besuchte.</p>
<p>Beruflich wurde Wellman als Journalist tätig. Die Große Depression kostete ihn den Job; im Rahmen eines Arbeitsbeschaffungsprogramms wurde er in führender Position für das „New York Folklore Project“ tätig. Seit 1927 veröffentlichte Wellman phantastische Kurzgeschichten in den Pulp-Magazinen seiner Zeit. Darüber hinaus schrieb er Comics. Nach dem II. Weltkrieg zog es ihn mit seiner Familie in den Süden der USA, wo er seine folkloristischen Studien und seine schriftstellerische Arbeit fortsetzte. Bis ins hohe Alter blieb Wellman aktiv. Anfang 1986 verletzte er sich bei einem Sturz so unglücklich, dass er nicht mehr gesundete und am 5. April starb.</p>
<p>In sechs Jahrzehnten hatte er Romane und Storys in praktisch allen Genres der Unterhaltungsliteratur geschrieben. Die meisten Werke waren für den schnellen Konsum gedacht und können heute nicht mehr fesseln. Doch Wellmans Talent, sein historisches und folkloristisches Wissen zu nutzen, verband sich manchmal mit einem Stoff, der genau dies zum Tragen kommen ließ. 1946 gewann er den „Ellery Queen Mystery Magazine Award“ und deklassierte einen indignierten William Faulkner, der sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste. (Immerhin verlieh man ihm drei Jahre später einen Nobelpreis &#8230;)</p>
<p>Über M. W. Wellmans Leben und Werk informiert diese liebevoll aufgemachte und informative <a href="http://www.manlywadewellman.com" target="_blank">Website</a>.</p>
<p>[md]</p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Der Schattensee" target="_blank">Titel bei Booklooker.de</a><br />
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		<title>Die Marionettenspieler</title>
		<link>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/historisch/die-marionettenspieler/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 18:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Bastei Lübbe]]></category>
		<category><![CDATA[Heyne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/?p=19884</guid>
		<description><![CDATA[Vom sechsten Mond des Saturn wollen schleimige Parasiten, die ihre Opfer übers Rückenmark ‚fernsteuern‘, die Erde erobern. Wackere US-Agenten sagen ihnen den Kampf an und setzen schließlich zum Gegenschlag im All an ... – SF-Klassiker, der vor kaum verhohlener Invasions-Paranoia aus der Ära des Kalten Krieges nur so trieft. Ansonsten ein merkwürdig sprunghafter, d. h. spannender aber absolut unlogischer Reißer, der nostalgisch amüsiert und mit einigen guten Detaileinfällen unterhalten kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Die Marionettenspieler" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-19885" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Heinlein-Marionettenspieler-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Robert A. Heinlein<br />
Die Marionettenspieler</strong><br />
<strong>Weltraummollusken erobern die Erde</strong><br />
<strong><em> </em></strong><br />
<em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: <span style="color: #800080">The Puppet Masters</span> (New York : Doubleday 1951)<br />
<span style="text-decoration: underline">Deutsche Erstausgabe</span> (unter dem Titel „Weltraummollusken erobern die Erde“): 1957 (Gebrüder Weiß Verlag)<br />
Übersetzung: Margaret Auer<br />
266 S.<br />
[keine ISBN]<br />
<span style="text-decoration: underline">Als Taschenbuch</span>: 1965 (<a href="http://www.randomhouse.de/heyne" target="_blank">Wilhelm Heyne Verlag</a>/Heyne Science Fiction 06/3043)<br />
Übersetzung: Margaret Auer<br />
172 S.<br />
[keine ISBN]<br />
<span style="text-decoration: underline">Neuausgabe:</span> 1979 (<a href="http://www.randomhouse.de/heyne" target="_blank">Wilhelm Heyne Verlag</a>/Heyne Science Fiction 06/3043)<br />
Übersetzung: Margaret Auer<br />
190 S.<br />
ISBN-13: 978-3-453-30010-1<br />
<span style="text-decoration: underline">Überarbeitete Neuausgabe</span>: 1994 (<a href="http://www.luebbe.de" target="_blank">Bastei-Lübbe-Verlag</a>/Bastei-Science Fiction Nr. 21211)<br />
Übersetzung: Margaret Auer u. Marcel Bieger<br />
301 S.<br />
ISBN-10; 978-3-404-21211-8</em></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Die%20Marionettenspieler" target="_blank">Titel bei Booklooker.de</a> (Auf der Website bitte Verfassernamen „Heinlein“ eintragen)<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=9783404212118&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel bei Amazon.de</a></p>
<p><strong>Das geschieht:</strong></p>
<p>Im schönen US-Staat Iowa landen heimtückische Invasoren aus dem Weltall: schleimige, schneckenähnliche Parasiten, die sich ihrem menschlichen Wirt zwischen die Schulterblätter setzen, das Rückenmark anzapfen und die Hirnsteuerung übernehmen. Aus einem freien Bürger wird ein Sklave – eine entsetzliche Vorstellung für jeden guten US-Amerikaner!</p>
<p>Glücklicherweise gibt es in diesem großartigen Land eine gute Spionageabwehr; so geheim, dass nicht einmal der eigene Geheimdienst über ihre Existenz informiert ist. Starke Männer und auch Frauen arbeiten unermüdlich rund um die Uhr für die Freiheit der Heimat. Weil ihnen nicht das Joch schwächender Gesetze aufgezwungen wurde, wie es liberale Freidenker und andere verdächtige Zeitgenossen gern fordern, können sie allein effektiv der schleichenden Bedrohung entgegentreten.</p>
<p>Die Agenten Elihu und Mary reihen sich unter Leitung des unbarmherzig tüchtigen Andrew Nivens (Elihus Vater) in die Reihen der Verteidiger ein. Die Invasoren haben inzwischen Verstärkung aus dem All bekommen. Sie attackieren vor allem den Präsidenten und den Kongress, um so Amerika von oben her zu erobern. Aber die Verteidiger schlafen nicht. Als Elihu von einem Parasiten übernommen wird, kann man ihn fangen und aushorchen. Die Fremden scheinen eine Art Kollektivintelligenz zu sein; sie wollen oder können nicht verhandeln, sondern sind darauf geprägt, ihre Opfer zu übernehmen. So müssen die Menschen sie entweder vernichten oder untergehen.</p>
<p>Immerhin gelingt es, die Heimat der Unholde zu identifizieren: Auf Titan, dem sechsten Mond des Planeten Saturn, hausen sie. Dumm nur, dass es der Mensch so weit hinaus in den Weltraum bisher nicht geschafft hat. Jetzt wird er es versuchen, denn es droht der Tag, an dem die Erde von den Eindringlingen unterworfen worden ist &#8230;</p>
<p><strong>Sie kommen! Was tun?</strong></p>
<p>Die Invasion aus dem All ist eine Schreckensvision, die den Menschen begleitet, seit ihm die Existenz unendlich vieler Welten bewusst wurde. Was von weit draußen kommt, ist fremd, damit verdächtig und quasi zwangsläufig eine Gefahrenquelle: Seit jeher projiziert der Mensch seine eigenen Motive auf potenzielle Besucher aus anderen Welten. So ist „The War of the Worlds“ (1898, dt. „Krieg der Welten“), DER SF-Invasionsklassiker von Herbert George Wells (1866-1946), durchaus als sozialkritisch verkappte Kritik zu lesen: Hier sind es zur Abwechslung einmal imperialistische Marsianer, welche die Kolonie Erde ausbeuten wollen.</p>
<p>Auch Robert A. Heinlein möchte mehr aus eine spannende Abenteuergeschichte aus der (nahen) Zukunft vorlegen. Allerdings kann man ihn ganz gewiss kein liberales Denken vorwerfen. Heinlein war ein strikter Befürworter „demokratischer Diktatoren“. Eine mehrheitlich gewählte Regierung: gut und schön und ein Indiz für freie Bürger, aber in der Krise sollten doch besser nur einige wenige Spezialisten das Sagen haben. In unserem Fall führt das zur Existenz einer Spionageabwehr, die vor besagten Bürgern sorgfältig geheim gehalten wird (auch wenn sie dafür mit ihren Steuern bezahlen dürfen). Auch Heinleins abfällige Schilderung einer Kabinettssitzung, in der ein rasches Handeln gegen die Invasoren zu Tode debattiert wird, bis unsere markigen Helden die Schwatzbude aufmischen, sagt viel über sein chronisches Misstrauen gegenüber dem (verweichlichten) Establishment aus.</p>
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<div id="attachment_19886" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Weltraummollusken" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-19886 " src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Heinlein-Marionettenspieler-Cover-1957-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Cover der dt. Erstausgabe (mit freundl. Genehmigung von www.sf-leihbuch.de)</p></div>
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<p><strong>Kalte Krieger mit heißen Waffen</strong></p>
<p>So muss es angeblich sein in dieser Welt, denn die Fechter für Frieden &amp; Freiheit sind von erbarmungslosen Feinden umzingelt. Falsche Rücksicht und Pardon dürfen nach Heinlein nicht gegeben werden. Die eigentlichen Puppenspieler spinnen ihre Intrigen ohnehin nicht auf Titan, sondern im sowjetischen Kreml zu Moskau: US-Invasions-SF der 1950er und 60er Jahre ist stets auch die verschlüsselte Warnung vor dem roten, roboterhaften Feind, der die westliche Welt dem Sozialismus unterwerfen will. Der Kalte Krieg der Gegenwart wurde auch in der Unterhaltungsliteratur der Gegenwart geführt.</p>
<p>„Watch the Skies!“ heißt es denn sehr deutlich im Kinoklassiker „The Thing“ (1951; dt. „Das Ding aus einer anderen Welt“). Weitere Warner waren John Wyndham („The Midwich Cuckoos“; 1957, dt. „Kuckuckskinder“) Algis Budrys („Who?“; 1958, dt. „Zwischen zwei Welten“) oder Jack Finney („The Body Snatchers“; 1952, dt. „Die Körperfresser kommen“); alle diese Romane wurden verfilmt, nicht selten sogar mehrfach.</p>
<p><strong>Rücksicht ist Schwäche</strong></p>
<p>Als Geschichte ist „Die Marionettenspieler“ ein zwiespaltiges Vergnügen. Dies ist keiner von Heinleins Romanen für die Jugend, die mit heute nur schwer erträglicher Penetranz junge Leser zu kleinen Eierköpfen mit militärischen Qualitäten erziehen sollten. Hier geht es ‚erwachsen‘ und erst recht rüde zur Sache.</p>
<p>An sich sind flottes Tempo oder dramaturgisch begründbare Gewalt einem simplen Unterhaltungsroman förderlich. Heinlein hält sich nicht einmal mit einer Vorgeschichte auf. Er springt sogleich in die Handlung, die er mit simplen Mitteln vorantreibt. Seltsame logische Risse im Gewebe irritieren den Leser dabei sehr. Was sind das eigentlich für (armlose) Invasoren, die Raumschiffe bauen können und sich doch umständlich als Parasiten durchschlagen müssen? Ist es wirklich nötig, befallene Mitbürger vorsichtshalber mit der Strahlenpistole „niederzusengen“?</p>
<p>Dass ein ordentlicher Stromschlag oder ähnliche ‚Anregungen‘ in den USA sehr beliebt sind, um verstockte Gefangene (= Terroristen) zum Reden zu bringen, ist dagegen 1 : 1 aus der Realität übernommen. Denn merke: Der Feind schläft nie, und er hat keine Skrupel, die du folglich ebenfalls überwinden solltest!</p>
<p>Robert A. Heinlein ist gewiss kein Schriftsteller, der jemals seine Zustimmung dem politisch korrekt denkenden Zeitgeist geschenkt hätte. Das hatte er auch gar nicht nötig. Die meiste Zeit seines Lebens gehörte er dem Lager der Rechtskonservativen an, die seit jeher davon überzeugt sind, im Alleinbesitz des Schlüssels für das Paradies auf Erden zu sein.</p>
<p>1951 hatten sie politisch, wirtschaftlich und vor allem auch kulturell in den USA das Sagen. Die Konsequenz stellt Heinlein uns in seinem Mikrokosmos der „Puppenspieler“ vor: Junge, starke Menschenkinder füllen flink und ohne Fragen zu stellen Befehle aus, die ihnen kluge Leitbullen erteilen. Andrew Nivens, genannt „der Alte“, ist das Paradebeispiel des Heinleinschen „Führers“, der keineswegs faschistoid, sondern im Namen des gesunden Menschenverstandes auf seine Oberhoheit pocht.</p>
<p>Nivens würde sich niemals hinter seinen Untergebenen verstecken. Ihnen mutet er nur zu, was er selbst zu geben bereit ist. Freilich ist das stets mehr als man für menschenmöglich und vor allem -würdig halten würde. „Der Alte“ handelt nach der Maxime: Was sein muss, muss eben sein. Rücksicht kennt er um der Sache willen nicht. Er grämt sich um jeden Agenten, den er in einen Todeseinsatz schickt, hat aber nie Skrupel, das zu wiederholen. Der eigene Sohn ist davon nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil: Den jungen Elihu fasst der Vater erst recht hart an, denn mehr als dessen Tod im Einsatz fürchtet er den Verdacht der Bevorzugung oder Vetternwirtschaft.</p>
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<div id="attachment_19891" class="wp-caption alignright" style="width: 202px"><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Weltraummollusken"><img class="size-medium wp-image-19891" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Heinlein-Marionettenspieler-Cover-Heyne-19651-192x300.jpg" alt="" width="192" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Cover der TB-Ausgabe von 1965 (Sammlung md)</p></div>
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<p><strong>Junge Helden an der Leine</strong></p>
<p>Elihu selbst ist das perfekte Produkt seiner autoritären Erziehung. Fast blindwütig stürzt er sich in jede Gefahr, wenn ihm „der Alte“ (= das System) den Befehl dazu gibt. Muckt er mal auf, erteilt ihm Nivens Senior umgehend eine hochmoralische Lektion, die den Rebellen beschämt nachgeben lässt. Seine skrupellose Manipulation durchschaut er, aber er akzeptiert sie, denn Schmerz und Demütigung lassen sich ertragen, solange man sie für die gerechte Sache, sein Land oder sonstige andressierte Ideale erleidet.</p>
<p>Mary ist eine interessante Figur. Zwar tanzt sie genauso nach der Pfeife des „Alten“ (Wer sind eigentlich die wahren „Puppenspieler“ in dieser Geschichte &#8230;?), aber sie ist eine für die Entstehungszeit dieses Romans erstaunlich emanzipierte Person. Sie bringt den Helden nicht den Kaffee, sondern agiert an der Front mit – eines der verblüffenden Details, die mit dem Steinzeit-Weltbild des angeblichen Science Fiction-Visionärs Heinlein versöhnen.</p>
<p><strong>Handlung im logischen Nirwana</strong></p>
<p>Wann spielen die „Marionettenspieler“ eigentlich? Unsere Agenten jagen mit „Flugwagen“ durch die Gegend, später geht es auch ins All; es muss also irgendwann in einer nahen Zukunft zur Sache gehen. Andererseits schildert Heinlein Figuren in Umgebungen und Situationen, die selbst 1951 bereits altmodisch gewirkt haben müssen. Das mag daran liegen, dass spießbürgerlich geglättete Gesellschaften stets extrem rückständig wirken.</p>
<p>Insgesamt erschöpft sich der Unterhaltungswert im Miterleben eines nostalgisch angestaubten SF-Garns. „Die Marionettenspieler“ ist eine lohnende Lektüre für jene, die ein Standardwerk des Genres kennenlernen möchten. Ansonsten ist Heinlein wohl kein liebenswerter Zeitgenosse aber ein fähiger Schriftsteller gewesen. Er versteht sein Handwerk und überrascht immer wieder mit stimmungsvollen Szenen (sehr gelungen ist z. B. die Darstellung des ‚besessenen‘ Elihu Nivens) und (s. o.) originellen Einfällen.</p>
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<div id="attachment_19890" class="wp-caption alignright" style="width: 202px"><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Weltraummollusken" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-19890 " src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Heinlein-Marionettenspieler-Cover-Heyne-1982-192x300.jpg" alt="" width="192" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Cover der Heyne-Ausgabe von 1979</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Autor</strong></p>
<p>Angesichts der Länge dieses Textes wird auf die übliche Kurzbiografie verzichtet. Robert Anson Heinlein (1907-1988) vorzustellen wäre ohnehin in Kürze unmöglich. Er gehörte ein halbes Jahrhundert zu den ganz Großen der Science Fiction. Seine Karriere begann im „Goldenen Zeitalter“ noch vor dem II. Weltkrieg. Was die SF heute geworden ist, verdankt sie zu einem guten Teil diesem Mann. Fast dreißig Jahre blieb er einer ihrer Schrittmacher; dann begann ein unaufhaltsamer, bedrückender Niedergang, aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p>In Robert A. Heinleins Leben und Werk führen u. a. diese Websites ein:</p>
<p><a href="http://www.www.phantastik-couch.de/robert-a-heinlein-der-unbequeme-grossmeister.html" target="_blank">Website 1</a> (dt.)<br />
<a href="http://www.severing.nu/rh.htm" target="_blank">Website 2</a> (dt.)<br />
<a href="http://www.heinleinsociety.org" target="_blank">Website 3</a><br />
<a href="http://www.heinleinia.com" target="_blank">Website 4</a></p>
<p><em>[md]</em></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Die Marionettenspieler" target="_blank">Titel bei Booklooker.de</a> (Auf der Website bitte Verfassernamen „Heinlein“ eintragen)<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=9783404212118&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel bei Amazon.de</a></p>
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