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	<title>Buchrezicenter.de &#187; Blanvalet</title>
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	<description>neuauflage</description>
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		<title>Der Schattenmörder</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 19:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenroman]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Blanvalet]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer US-amerikanischen Kleinstadt läuft ein Teenager in seiner Schule Amok. Seine Schuld steht scheinbar fest, da bemerkt die ermittelnde Beamtin, dass es einen unsichtbaren Komplizen gibt. Als dieser entdeckt ist, richtet sich sein Interesse auf besagte Polizistin  – Der rasant erzählte, handwerklich kompetent umgesetzte Plot, die geschickt geschürte Spannung, der fast dokumentarisch anmutende Blick in die Polizeiarbeit und die zwar niemals innovative, aber gelungene Figurenzeichnung heben diesen Roman aus dem Feld der „Cop-jagt-genialen-Killer“-Reißer heraus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Der Schattenmoerder" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-20206" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/gardner-schattenmörder-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" /></a>Lisa Gardner<br />
Der Schattenmörder</strong></p>
<p><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: <span style="color: #800080;">The Third Victim</span> (New York : Bantam House 2001)<br />
Übersetzung: Inez Meyer<br />
Deutsche Erstausgabe: September 2002 (<a href="http://www.randomhouse.de/blanvalet" target="_blank">Blanvalet Verlag</a>/TB Nr. 35612)<br />
415 S.<br />
ISBN-13: 978-3-442-35612-6</em></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Der%20Schattenmoerder" target="_blank">Titel bei Booklooker.de</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=9783442356126&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel bei Amazon.de</a></p>
<p><strong>Das geschieht:</strong></p>
<p>Bakersville im US-Staat Oregon ist ein kleiner, beschaulicher Ort. Die Menschen sind friedlich, was sich auch daran messen lässt, dass nur zwei Polizeibeamte – Sheriff „Shep“ O’Grady und Officer Lorraine „Rainie“ Conner – hauptamtlich das Gesetz vertreten. Deshalb schlägt es wie eine Bombe ein, als in der örtlichen Grundschule ein Schüler Amok läuft und eine Lehrerin sowie zwei Mädchen erschießt. Rainie kann den Täter stellen – schockiert erkennt sie Danny, den Sohn des Sheriffs!</p>
<p>Ein gefundenes Fressen für die Medien, was die Justiz nervös werden lässt. Rainie, welche die Ermittlungen in diesem Fall leitet, wird hart bedrängt. Vor allem der ehrgeizige Detective Sanders fällt ihr immer wieder in den Rücken. Da ist die Hilfe des an den Ort des Geschehens geeilten FBI-Spezialisten Pierce Quincy willkommen. Er hat sich einen Namen als Profiler gemacht, der sich in Massen- und Serienmörder ‚hineindenken‘ und oft Schlüsse ziehen kann, die zu Festnahmen führen.</p>
<p>Die eigenbrötlerische Polizistin und der unverbindliche FBI-Agent raufen sich zusammen. Das nutzt der „Schattenmörder“ aus, dessen Wirken Rainie bereits vermutet hatte: Die Spuren weisen auf die Anwesenheit eines zweiten Mörders und eigentlichen Anstifters hin. Dieser ist wie viele Psychopathen ein Meister der Tarnung und der Manipulation. Der Anschlag auf die Schule war nur ein Aspekt seines Plans, denn im Visier hat der Mörder auch Rainie, die er aus Gründen, die nur seinem kranken Hirn schlüssig sind, leiden sehen möchte. Während Rainies Vorgesetzte und Kollegen dieser Theorie skeptisch gegenüber stehen und der Presse schier der Schaum vorm Mund steht, begeben sich Cop und Quincy auf die mühsame Suche nach dem Mann im Hintergrund. Dieser hat freilich den Vorteil auf seiner Seite und lauert nur auf den Moment, da ihm seine Häscher zu nahe kommen werden &#8230;</p>
<p><strong>Die Cop-Frau, der G-Man &amp; der Psychopath</strong></p>
<p>Die Inhaltsangabe macht es deutlich: Hier lesen wir keinen Thriller, der das Genre revolutioniert. Konfektionsware legt uns Lisa Gardner vor, die indes sehr sauber gearbeitet ist. Lassen wir uns nicht vom scheinbar ‚aktuellen‘ und ‚brisanten‘ Thema „Gewalt an US-amerikanischen Schulen“ täuschen. Obwohl die Autorin sich immer wieder in ‚Erklärungen‘ versucht – dies sind die Passagen, die man überspringen bzw. nicht übel nehmen sollte –, bleibt die Amok-Episode vor allem Aufhänger für die eigentliche Story. Die ist recht simpel, wird aber routiniert, wenn auch mit vielen Seifenoper-Elementen abgewickelt, die immerhin meist unaufdringlich bleiben.</p>
<p>Der geniale Psychopath, der übermächtig aus dem Hintergrund die Fäden zieht, an denen seine Opfer wie seine Jäger zappeln, ist ebenfalls eine (allzu) bekannte Figur. Wenn er so schlau ist, wieso wird er letztlich immer erwischt? Das Gute siegt im Mittelklasse-Thriller, auch wenn es dabei – so viel Konzession an die raue Realität ist möglich – ordentlich Federn lassen muss.</p>
<p>Hinein mischt sich viel angelesener Alltag aus dem Polizeimetier. Gardners Hommage an das klassische oder zeitlose „police procedural“ ist allerdings nie Selbstzweck, sondern der Handlung geschuldet. Abgerundet wird das Geschehen durch Raufereien mit dummen Politikern, geilen Mediengeiern, tückischen Vorgesetzten, Action an den richtigen Stellen &amp; ein bisschen Herzeleid.</p>
<p><strong>Polizisten-Frau unter Dauerstress</strong></p>
<p>Schwer ist das Haupt, das die Krone trägt  Dieses alte Sprichwort lässt sich leicht auf die Helden des modernen (Polizei-) Krimis anwenden. Stets stehen sie unter Druck, sind überarbeitet, bekommen Ärger im Job, haben noch mehr Ärger daheim, wo die vernachlässigte Familie oder der Partner quengeln. Rainie Conner fügt sich exakt in dieses Muster (bzw. Klischee). Als Kind misshandelt, die Mutter eine Säuferin &amp; Schlampe, deren verstümmelte Leiche die Tochter finden musste, als Polizistin = Frau im Visier der misstrauischen Bürger von Bakersville, privat kontaktscheu und einsam.</p>
<p>Gleichzeitig ist Rainie selbstverständlich eine Zierde ihres Berufs, in dem sie sogleich Führerqualitäten an den Tag legt, als sie endlich einen großen Fall übernimmt. (Genauso selbstverständlich ist der Auftritt jener, die ihr den Erfolg neiden oder sie als Sündenbock bei möglichem Misserfolg verheizen wollen.) Es wird sogar noch besser (wenn auch nicht für Rainie): Der Vater des mutmaßlichen Amokläufers ist ihr Freund und unmittelbarer Vorgesetzter! Auch dieser Sheriff O’Grady hat seine Päckchen zu tragen. Mit der Ehe steht es keineswegs zum Besten, er erscheint verdächtig früh am Tatort und könnte Beweismaterial gegen seinen Sohn beseitigt haben.</p>
<p><strong>Guter Mann &amp; böser Mann</strong></p>
<p>Dann ist da Profiler Quincy, der den genialen FBI-Spezialisten gibt. Kühl ist er und beherrscht, aber auch ihn hat des Schicksals Blitzstrahl getroffen: Das Töchterlein liegt auf dem Sterbebett, die Gattin ist eine Ex, das Privatleben liegt auch sonst danieder, so dass Quincy sich mit manischer Energie in und auf seine Fälle stürzt. Die Qualitäten der spröden, aber tüchtigen und hübschen und deshalb begehrenswerten Rainie bleiben dem klugen Mann trotzdem nicht lange verborgen, sodass die Handlung nun doch mit einer Portion Schmalz (glücklicherweise nur Magerstufe der Marke „Lady-Thriller light“) geschmiert wird.</p>
<p>Der „Schattenmörder“ tückt wie jeder anständige Psychopathen-Strolch mächtig bedrohlich im Hintergrund umher. Identität und vor allem Motiv bleiben so lange wie möglich unerwähnt, was gut ist, da die Auflösung wieder einmal dem Aufwand nicht gerecht wird. Solange man jedoch nicht weiß wer er ist und was er will funktioniert der „Schattenmörder“ als Bösewicht ähnlich zufriedenstellend wie dieser Kriminalroman als Lektüre für zwischendurch.</p>
<p><strong>Autorin</strong></p>
<p>Lisa Gardner (geb. 1971) ist als Schriftstellerin eine Veteranin. Ihre Karriere startete sie bereits 1992 als „Alicia Scott“, die tagsüber einem Bürojob nachging und sich nach Feierabend insgesamt 13 Liebesschnulzen aus dem Hirn wrang. Nach eigener Auskunft hatte sie schließlich genug von dieser Fron (was leicht nachvollziehbar ist) und versuchte sich mit einem Thriller. „The Perfect Husband“ markierte 1997 das Debüt von Pierce Quincy, der damals nicht als Serienheld geplant war und für den ersten Roman der Quincy/Conner-Reihe („The Third Victim“, dt. „Der Schattenmörder“) vorsichtig ‚serientauglich‘ gemacht werden musste, d. h. um der zwischenmenschlichen Verwicklungen willen eine Ehegattin und Familie erhielt.</p>
<p>Der Erfolg übertrag Gardners Erwartungen. Sie schwenkte endgültig auf die neue Linie ein und schreibt seitdem ausschließlich rasante Thriller, die bekannte und bewährte Plots und Figuren aufgreifen. Mit Ehemann und Kind lebt die Autorin in New Hamphire und offenbar im Paradies auf Erden, wenn man den enthusiastischen Äußerungen auf ihrer <a href="http://www.lisagardner.com" target="_blank">Website</a> Glauben schenken mag; diese fällt zwar durch professionelle Gestaltung, noch mehr aber durch Geschwätzigkeit auf.</p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Der Schattenmoerder" target="_blank">Titel bei Booklooker.de</a><br />
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<p><strong>Die Pierce Quincy/Lorraine Conner-Serie:</strong></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=The Perfect Husband" target="_blank">(1997) <em>The Perfect Husband</em></a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Der%20Schattenmoerder" target="_blank">(2001) <span style="color: #993300;">Der Schattenmörder</span> <em>(The Third Victim)</em> – TB Nr. 35612*</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Der naechste Mord" target="_blank">(2001) <span style="color: #993300;">Der nächste Mord</span> <em>(The Next Accident)</em> – TB Nr. 35631*</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Zum Zeitpunkt des Todes" target="_blank">(2003) <span style="color: #993300;">Zum Zeitpunkt des Todes</span> <em>(The Killing Hour)</em> – TB Nr. 35820*</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Schrei, wenn die Nacht kommt" target="_blank">(2006) <span style="color: #993300;">Schrei, wenn die Nacht kommt</span> <em>(Gone)</em>**</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Say Goodbye" target="_blank">(2008) <em>Say Goodbye</em></a></p>
<p><span style="font-size: x-small;">* Blanvalet Verlag<br />
** Weltbild Verlag</span></p>
<p><em>[md]</em></p>
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		<title>Black Sun</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 12:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Blanvalet]]></category>

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		<description><![CDATA[Graham Brown Black Sun (sfbentry) Blanvalet, 2011 ISBN 978-3-442-37385-7 Thriller Übersetzer: Fred Kinzel Umfang: 444 Seiten Umschlaggestaltung: Artwork Hildendesign www.blanvalet.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Der Autor: Der leidenschaftliche Pilot Graham Brown hält Abschlüsse in Aeronautik und Rechtswissenschaften. In den USA gilt er bereits als der neue Shootingstar des intelligenten Thrillers in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-442-37385-7" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-21187" title="Black Sun" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Black-Sun-189x300.jpg" alt="" width="151" height="240" /></a>Graham Brown<br />
Black Sun</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
Blanvalet, 2011<br />
ISBN 978-3-442-37385-7<br />
Thriller<br />
Übersetzer: Fred Kinzel<br />
Umfang: 444 Seiten<br />
Umschlaggestaltung: Artwork Hildendesign</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.blanvalet.de/"><em>www.blanvalet.de</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-442-37385-7" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-442-37385-7" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Autor:</p>
<p style="text-align: justify;">Der leidenschaftliche Pilot Graham Brown hält Abschlüsse in Aeronautik und Rechtswissenschaften. In den USA gilt er bereits als der neue Shootingstar des intelligenten Thrillers in der Tradition von Michael Crichton. Wie keinem zweiten Autor gelingt es Graham Brown verblüffende wissenschaftliche Aspekte, mit rasanter Nonstop-Action zu einem unwiderstehlichen Hochspannungscocktail zu vermischen. »Black Rain« ist Graham Browns Debütroman.<br />
Quelle: Buchhandel.de</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Buch:</p>
<p style="text-align: justify;">Welches vergangene oder zukünftige Datum – außer dem 24. Dezember im Jahre Null – gibt es, das auch nur annähernd so berühmt ist wie der 21.12.2012? Und welches Datum wird – je näher wir ihm kommen – diese Berühmtheit so steigern können wie dieses? Dabei dürfte nicht nur den Untergangsanhängern ein wenig mulmig werden, sondern auch Leuten, die sich ernsthaft Gedanken machen, welche Katastrophe an diesem Tag die Menschheit auslöschen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Längst haben viele Autoren ihre Version dieses Maya-Doomsdays zu Papier gebracht, manche mit genialen Einfällen wie z. B. Brian D’Amato („2012 – Das Ende aller Zeiten“; siehe Rezension im Buchrezicenter), manch andere mit weniger guten Ideen. Graham Brown hat hier mit seiner Variante auf Anhieb meinen Geschmack getroffen. Und ich muss zugeben, dass mich alleine das Titelbild zu diesem Buch greifen ließ.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine junge Wissenschaftlerin findet im brasilianischen Dschungel ein Artefakt, einen mysteriösen Stein, von dem eine unbekannte Strahlung ausgeht. Erste Untersuchungen ergeben, dass er aus einem Material gefertigt ist, das man nicht kennt. Noch nicht. Denn anschließende Forschungen – und die weltweite Entdeckung weiterer ähnlicher Steine – legen nahe, dass diese Steine aus unserer eigenen Zukunft stammen …</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich ist es bei solchen Entdeckungen immer so, dass nicht nur Wissenschaftler ihre Freude oder Bedenken ausleben können, sondern eine ganze Anzahl anderer Parteien reges Interesse zeigen, seien es nun Politiker, Geheimdienste, Kriminelle oder einfach Verzweifelte. Jeder hofft, alle vier Steine in seinen Besitz zu bringen und sie für seine Zwecke einsetzen zu können. Doch alle irren sich gewaltig, denn die Steine haben einen Zweck, den lange niemand erkennt oder für möglich hält.</p>
<p style="text-align: justify;">Brown hat es geschafft, einen spannenden Thriller abzuliefern, den man flüssig in sich hineinfressen kann. Endlich wieder mal ein Buch, das man ungern beiseitelegt, um so unwichtige Dinge wie Essen und Trinken möglichst rasch hinter sich zu bringen und weiterzulesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Werner Karl</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-442-37385-7" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-442-37385-7" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Dunkle Sehnsucht</title>
		<link>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/fantasy/dunkle-sehnsucht/</link>
		<comments>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/fantasy/dunkle-sehnsucht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 15:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Blanvalet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/?p=20963</guid>
		<description><![CDATA[Jeaniene Frost Dunkle Sehnsucht A Night Huntress Novel  5 (sfbentry) This side of the grave (2011) Blanvalet Taschenbuch Verlag ISBN 978-3-442-37745-9 Fantasy Erschienen: 2011 Übersetzer: Sandra Müller Titelbild: Artwork HildenDesign, München Umfang 400 Seiten www.blanvalet.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Autorenporträt Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-442-37745-9" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-20964" title="Dunkle Sehnsucht" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Dunkle-Sehnsucht-200x300.jpg" alt="" width="160" height="240" /></a>Jeaniene Frost<br />
Dunkle Sehnsucht<br />
A Night Huntress Novel  5</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
This side of the grave (2011)<br />
Blanvalet Taschenbuch Verlag<br />
ISBN 978-3-442-37745-9<br />
Fantasy<br />
Erschienen: 2011<br />
Übersetzer: Sandra Müller<br />
Titelbild: Artwork HildenDesign, München<br />
Umfang 400 Seiten</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.blanvalet.de/"><em>www.blanvalet.de</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-442-37745-9" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-442-37745-9" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Autorenporträt</p>
<p style="text-align: justify;">Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen. (Quelle: Blanvalet)</p>
<p style="text-align: justify;">Vorwort</p>
<p style="text-align: justify;">Das Buch ist der fünfte Band in der “A Night Huntress Novel”-Reihe von Jeaniene Frost. Die Reihe wird voraussichtlich sieben Bände umfassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Buch</p>
<p style="text-align: justify;">Cat Crawfield ist seit ihrer Geburt anders, geboren als Halbvampiren war sie schon immer eine Außenseiterin. Nun wurde sie zum vollwertigen Vampir, was aber die Probleme nicht abreißen lässt. Denn leider hat sie recht seltsame Essensgewohnheiten entwickelt und ihr Herz neigt dazu, noch ab und an zu schlagen. Dies beunruhigt nicht nur andere Vampire, auch die Ghule sind darüber nicht glücklich.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun muss sich Cat einer großen Herausforderung stellen, denn der Krieg der Untoten steht unmittelbar bevor. Ihre einzige Überlebenschance besteht darin, entweder die Ghula und mächtige Voodoo-Königin Marie Laveau auf ihre Seite zu ziehen, oder aber den König der Ghule zu töten. Doch bald stellt sich heraus, dass die Voodoo-Königin Marie Laveau ihre eigenen Pläne verfolgt&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer spannender Band rund um die beiden Hauptcharaktere Cat und Bones.  Die Charaktere entwickeln sich weiter und auch die Nebencharaktere werden weiter ausgestaltet. Der Schreibstil ist wie immer sehr flüssig und auch der trockene Humor lässt nicht lange auf sich warten. Auch die gewohnte Action lässt dieser Band nicht vermissen, wieder rollen einige Köpfe, Leute werden in die Luft gesprengt und große Schlachten ausgefochten. Aber auch die Liebe kommt in diesem Band nicht zu kurz und Cat und Bones kommen sich nah und treiben ihre üblichen Spiele. Traurigerweise muss man sich in diesem Band auch von einer mir wirklich lieb gewonnenen Person verabschieden.</p>
<p style="text-align: justify;">Diesen Band zu lesen war für mich wie nach Hause kommen, da ich auch schon die Vorgängerbände mit Begeisterung gelesen habe.  Aber auch Leser, die die Vorgängerbände nicht kennen, sind mit diesem Band gut beraten. Zwar werden die Personen nicht noch einmal extra vorgestellt, dennoch gelingt einem recht schnell der Einstieg. Wenig Rückbezüge zu anderen Bänden machen den Band auch für Serienneueinsteiger interessant. Dennoch würde ich jedem empfehlen auch die Vorgängerbände zu lesen, da sich so die Entwicklung der Hauptcharaktere einfach besser nachvollziehen lässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Band voller Action, Spannung und Liebe, der einen fesselt und das Buch nicht mehr zur Seite legen lässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Yvonne Rheinganz</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-442-37745-9" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-442-37745-9" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a><br />
</strong><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-442-26605-0" target="_blank">Band 1: Blutrote Küsse</a> <br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-442-26623-4" target="_blank">Band 2: Kuss der Nacht</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-442-37381-9" target="_blank">Band 3: Gefärtin der Dämmerung</a><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-442-37554-7" target="_blank">Band 4: Der sanfte Hauch der Finsternis</a></p>
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		<title>Sensenmann</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 15:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Blanvalet]]></category>

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		<description><![CDATA[Claudia Puhlfürst Sensenmann (sfbentry) Blanvalet Verlagsgruppe Random House ISBN 978-3-442-37355-0 Thriller Erschienen: Juni 2011 Umschlaggestaltung: © Artwork HildenDesign, München Umschlagmotiv: © plainpicture / Arcangel / Gloria Miguelez Taschenbuch, 448 Seiten www.blanvalet.de www.puhlfuerst.com Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Zur Autorin: Claudia Puhlfürst, Jahrgang 1963, stammt aus Zwickau, wo sie nach wie vor lebt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783442373550" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-20647" title="Sensenmann" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Sensenmann-189x300.jpg" alt="" width="151" height="240" /></a>Claudia Puhlfürst<br />
Sensenmann</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
Blanvalet<br />
Verlagsgruppe Random House<br />
ISBN 978-3-442-37355-0<br />
Thriller<br />
Erschienen: Juni 2011<br />
Umschlaggestaltung: © Artwork HildenDesign, München<br />
Umschlagmotiv: © plainpicture / Arcangel / Gloria Miguelez<br />
Taschenbuch, 448 Seiten</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.blanvalet.de/"><em>www.blanvalet.de</em></a><br />
<a href="http://www.puhlfuerst.com/"><em>www.puhlfuerst.com</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783442373550" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=9783442373550" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zur Autorin:</p>
<p style="text-align: justify;">Claudia Puhlfürst, Jahrgang 1963, stammt aus Zwickau, wo sie nach wie vor lebt. Ungeheuer“, ihr erster Thriller bei Blanvalet, hat bereits viele Leser begeistert. Das Spezialgebiet von Claudia Puhlfürst ist die Humanethologie (menschliches Verhalten), insbesondere die nonverbale Kommunikation. Wenn sie nicht gerade schreibt, arbeitet sie als Schulberaterin für den Duden Schulbuchverlag. Zudem ist sie Organisatorin der Ostdeutschen Krimitage, Mitglied im „Syndikat“ und bei den „Mörderischen Schwestern“, dem deutschen Ableger der amerikanischen „Sisters in Crime“.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Buch:</p>
<p style="text-align: justify;">In einem Plattenbau in der ehemaligen DDR wird die mit Fliegen überdeckte Leiche eines Mannes in einer mit Wasser gefüllten Badewanne gefunden. Wer ist der Tote, wie ist er in das längst unbewohnte Haus gekommen und wie ist das Wasser in die Badewanne gelangt?</p>
<p style="text-align: justify;">Mit diesem kurzen Eindruck und den sich daraus ergebenden Fragen beginnt der zweite Thriller der Autorin Claudia Puhlfürst „Sensenmann“.</p>
<p style="text-align: justify;">Lara Birkenfeld ist Journalistin und sie recherchiert für ihre Zeitung in diesem mysteriösen Fall rund um die Plattenbauleiche. Allerdings gelingt es ihrem unangenehmen und missgünstigen Kollegen Tom sie aus ihrem Ressort „Polizei- und Gerichtsberichterstattung“  zu drängen. Lara aber führt ihre Recherchearbeiten hinsichtlich des Toten weiter fort und scheint ihrem Kollegen immer ein Stück weit voraus, obwohl dieser mit recht unfairen Mitteln kämpft und anscheinend auch den Chefredakteur auf seiner Seite hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Matthias Hase ist ein eigentlich unscheinbarer Mann. Durch einen Fernsehbericht über ein Kinderheim auf der Kanalinsel Jersey, in dem es offensichtlich zu Vergewaltigungen und Quälereien an Kindern in der Vergangenheit gekommen ist, werden in Matthias Erinnerungen wachgerüttelt, die scheinbar jahrelang in ihm geschlummert haben. Er selbst ist auch in einem Kinderheim aufgewachsen und hat dort Schlimmes erlebt. Viel schlimmer aber noch erging es den Mädchen, eventuell auch seiner kleinen Schwester Mandy, die Matthias schon seit vielen Jahren aus den Augen verloren hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich ist für den Leser relativ schnell klar wer hier der Mörder ist und so geht es im Buch auch anscheinend mehr darum mitzuerleben wie Lara dem Täter immer näher kommt. Interessant, aber auch recht ungewöhnlich ist dabei Laras Fähigkeit Dinge zu sehen, die gerade anderswo geschehen und irgendwie mit dem zusammenhängen, was Lara bewegt bzw. gerade recherchiert. Dies mag manchem Leser merkwürdig erscheinen, bringt aber der Geschichte hier auch eine ganz besondere Note.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Buch hält aber auch ganz besondere Überraschungen und Wendungen bereit und liefert neben der eigentlichen Krimi Handlung auch ein wenig Informationen zum Privatleben der Journalistin Lara Birkenfeld.</p>
<p style="text-align: justify;">Claudia Puhlfürst ist es gelungen mit „Sensenmann“ einen durchweg faszinierenden Thriller mit hohem Spannungsniveau abzuliefern. Die Autorin beweist, dass auch in deutschen Autoren das gewisse Etwas schlummert, das dem Leser schlaflose Nächte bescheren kann und ihm Gedankenanstöße zu Themen vermittelt, über die manch einer vielleicht lieber schweigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Iris Gasper</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783442373550" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=9783442373550" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
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		<title>Bones &#8211; Die Knochenjägerin: Tief begraben</title>
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		<comments>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/film/bones-die-knochenjagerin-tief-begraben/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 18:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Blanvalet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein publicitysüchtiger Serienmörder und ein brutaler Mafia-Clan bieten dem ungleichen Ermittler-Paar Booth &#38; Bones (FBI-Agent und Anthropologin) viele Gelegenheiten zu scharfsinnigen Schlüssen und scheinwitzigen Kabbeleien; dass dieser Roman zur TV-Serie unterhält, verdankt er der Autorenschaft eines guten Schriftstellers, der einmal mehr sich und sein Talent für (hoffentlich) gutes Geld prostituiert, statt eigenständige Werke zu verfassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Tief begraben" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-18931" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Collins-Bones01-Tief-begraben-Cover2-205x300.jpg" alt="" width="205" height="300" /></a>Max Allan Collins<br />
Bones &#8211; Die Knochenjägerin: Tief begraben</strong></p>
<p style="text-align: justify"><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: <span style="color: #800080">Bones &#8211; Buried Deep</span> (New York : Pocket Books, a division of Simon &amp; Schuster, Inc. 2006)<br />
Übersetzung: Patricia Woitynek<br />
Deutsche Erstausgabe: Januar 2007 (<a href="http://www.randomhouse.de/blanvalet" target="_blank">Blanvalet Verlag</a>/TB Nr. 36737)<br />
287 S.<br />
ISBN-13: 978-3-442-36737-5</em></p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Tief%20begraben" target="_blank">Titel bei Booklooker.de</a></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Das geschieht:</strong></p>
<p style="text-align: justify">In diesen heißen Herbsttagen hält sich Special Agent Seeley Booth vom FBI in Chicago auf, wo er hofft, endlich den Fall Gianelli zum Abschluss zu bringen. Vater Raymond und Sohn Vincent üben seit vielen Jahren ihr mafiöses Terrorregime aus, ohne dass sie jemals zur Rechenschaft gezogen werden konnten. Nun hat sie ausgerechnet Stewart Musetti, ihr Auftragskiller, verraten und sich den Behörden gestellt. Booth und seine Kollegen haben sich allerdings zu früh gefreut: Aus seinem angeblich geheimen Versteck verschwindet Musetti mitsamt den vier FBI-Männern, die ihn beschützen sollten, spurlos.</p>
<p style="text-align: justify">Nun wird Booth der Fall auch noch entzogen, denn ein Unbekannter legte ein ‚Geschenk‘ ausgerechnet vor dem FBI-Büro in Chicago ab: ein Skelett, dessen Knochen sorgfältig mit Draht fixiert wurden. Sind dies die Überreste des Überläufers Musetti? Booth will sicher gehen und fordert Dr. Temperance „Bones“ Brennan an. Die berühmte Anthropologin arbeitet für das Jeffersonian Museum in Washington, D. C., und hat dem FBI und Booth schon mehrfach hilfreich zur Seite gestanden.</p>
<p style="text-align: justify">Auch dieses Mal kann sie helfen, obwohl ihre Untersuchung für Schrecken und Missmut sorgt: Das Skelett setzt sich aus den Knochen von mindestens vier Menschen zusammen, die in einem Zeitraum von vier Jahrzehnten starben! Der potenzielle Mörder schickt einen Brief, in dem er sich seiner Taten brüstet und das FBI auffordert ihn zu fangen. Er erhöht den Einsatz, indem er wenig später einen weiteren Skelett-Bausatz auslegt.</p>
<p style="text-align: justify">Dann kann ein Serienmörder gefasst werden, unter dessen Haus sich viele Leichen finden. So gilt dieser Fall als abgeschlossen, doch dann taucht ein drittes Skelett auf. Nichts ist wirklich geklärt, es gibt immer noch mehrere offene Fälle, von denen einer bis in die Ära des legendären Chicagoer Gangsterbosses Al Capone zurückreicht &#8230;</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Typischer Fall mit Perspektiven</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die TV-Serie „Bones – Die Knochenjägerin“ gehört zu jenen heute sehr beliebten Pathologen-Krimis, die ihr Stück vom „CSI“-Kuchen zu ergattern suchen, indem sie die Schraube in Sachen Mord &amp; Totschlag noch einige Umdrehen anziehen. Nie sind es einfach ‚nur‘ Leichen, die Temperance Brennan auf den Untersuchungstisch gelegt werden. Stets ist etwas seltsam oder bizarr, sehr gern präsentieren sich die Überreste optisch spektakulär, d. h. sind scheußlich anzusehen.</p>
<p style="text-align: justify">An das aus dem Fernsehen bekannte Schema hält sich Autor Collins, der abermals einen überdurchschnittlichen Roman zu einer TV-Serie vorlegt (statt eigenständige Werke zu verfassen). Wie es seine Art ist, kupfert er nicht die Vorlagen ab, sondern erweitert das vor allem in der Figurenzeichnung stereotype Bild (s. u.) durch eigene Ergänzungen, die auch der Story gut stehen.</p>
<p style="text-align: justify">Schon der Prolog stimmt auf eine mysteriöse Geschichte ein. Er führt zurück in die Jahre des II. Weltkriegs, die Chicago weiterhin als Hort des organisierten Verbrechens zeigen, das einst Al Capone in die Stadt gebracht hatte. Collins profitiert hier von seinen Recherchen zu einer eigenen Serie historischer Krimis um den Privatdetektiv Nate Heller, die sicherlich zum Besten gehören, was das Genre zu bieten hat.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Knochen-Puzzle auf fester Erklärungs-Basis</strong></p>
<p style="text-align: justify">Der Forderung nach möglichst kniffligen Mordfällen leistet der Autor Folge, indem er einen Serienmörder ins Spiel bringt, der Skelettpuzzles fabriziert. Damit sind ideale Voraussetzungen für den Auftritt von „Bones“ Brennan gegeben, die zwar ständig darüber schimpft, dass man sie von dringlichen Eigenforschungen abhält, um sogleich mit Feuereifer an den Ermittlungen teilzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify">Die Plots der TV-Serie zeichnen sich nicht durch besonderen Realismus aus, was der Unterhaltsamkeit wenig Abbruch tut. Collins bleibt auch hier in der Spur, ist jedoch Profi genug, die Gesetze der kriminalistischen Logik zu wahren. Das Ergebnis ist ein Roman, der als Krimi wesentlich überzeugender wirkt als die meisten Fernseh-Episoden. Dabei setzt uns Collins ziemlich starken Tobak vor, der die Grenze zum reinen Horror mehr als einmal schrammt. Vor allem die finale Abrechnung mit dem Mörder lässt an Schauerlichkeit nichts zu wünschen übrig.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Figur über drei Ecken</strong></p>
<p style="text-align: justify">Max Allan Collins präsentiert mit „Bones“ Brennan eine Figur, die nicht seinem Hirn entsprungen ist. Das ist für ihn, der schon mehrere TV-Serien für Romane adaptiert hat, nicht neu, doch dieses Mal klinkt er sich in eine Reihe ein, die bereits in Buchform Bestseller-Geschichte geschrieben hat. Temperance Brennan ist eine Schöpfung der Schriftstellerin Kathy Reichs und als solche seit 1997 auf den Buchmärkten der westlichen Welt omnipräsent. Während Collins einen „Bones“-Romane zur Fernsehserie schreibt, verfasst Reichs selbst weiterhin eigenständige Brennan-Abenteuer.</p>
<p style="text-align: justify">Das ermöglicht den Vergleich zwischen beiden Versionen, was spannend ist, da sowohl Reichs als auch Collins zu den Großen des Genres Kriminalroman gehören. Allerdings ist die Gegenüberstellung schwierig. Die Temperance Brennan der Reichs-Romane ist mit „Bones“ aus dem Fernsehen nicht wirklich identisch. Literatur und Film/Fernsehen sind unterschiedliche Medien mit eigenen Regeln. „Bones“ ist daher eine deutlich simplifizierte Brennan-Version. Auch sie wird von diversen Selbstzweifeln und Problemen geplagt, doch diese bleiben der spannenden Handlung, die möglichst viele Zuschauer bannen soll, eindeutig untergeordnet.</p>
<p style="text-align: justify">An dieses Konzept hält sich Collins, und zumindest dieser Rezensent hält das für eine gute Entscheidung, denn Kathy Reichs ist nicht die psychologisch begabte Verfasserin, für die sie sich hält. Sie stürzt die Ur-Brennan in Irrungen &amp; Wirrungen, die in dieser Intensität einfach langweilen, weil sie nie das Niveau einer Seifenoper übersteigen. Collins hält sich an das zuschauerkompatible Modell der „Bones“-Brennan und gibt ihm nur dort Tiefe, wo es die Handlung fördert.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Bones und Booth</strong></p>
<p style="text-align: justify">Allerdings zwingt ihn das Korsett der TV-Vorlage an anderer Stelle zu Kompromissen. Eine Grundkonstante der „Bones“-Serie ist die Konzentration auf das Paar Booth und Brennan. Ihr Verhältnis lässt sich mit dem alten Sprichwort „Was sich liebt, das neckt sich“ erschöpfend beschreiben. Tatsächlich werden entsprechende Pseudo-Gags und dramatische Verwicklungen zahlreich und oft plump eingesetzt. Collins arbeitet die Wesenszüge der beiden Hauptpersonen wesentlich behutsamer heraus und kann auf diese Weise einigen Schaden ausbügeln, den diese in ihren Fernseh-Inkarnationen nahmen.</p>
<p style="text-align: justify">Auch in einem anderen Punkt konnte sich Collins den Fallstricken der Vorlage entziehen: „Tief begraben“ spielt während oder kurz nach der 1. Serienstaffel in Chicago und damit weit entfernt von Brennans Forschungszentrale in Washington. Nur am Rande tauchen deshalb die klischeehaft überzeichneten Sidekicks der Serie – die kupplerische Angela Montenegro, der verschwörungssüchtige Jack Hodgins, der Genietrottel Zack Addy und der pompöse Museumsleiter Goodman – auf. Dem Roman kommt das auf jeden Fall zugute. „Tief begraben“ setzt als Thriller zwar trotzdem keine Maßstäbe. Dennoch ist dieses Buch nicht nur für den „Bones“-Fan, sondern auch für den ‚normalen‘ Krimifreund lesbar, weil spannend, planvoll konstruiert und mit routinierter Meisterschaft geschrieben.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Autor</strong></p>
<p style="text-align: justify">Max Allan Collins wurde 1948 in Muscatine, US-Staat Iowa, geboren. Er entwickelte wie viele Kinder ein ausgeprägtes Interesse an Comics, entdeckte aber auch generell seine Liebe zur Populärkultur: zum Thriller, zur Musik, zum Fernsehen und für den Film. In den ersten beiden Jahren als Student arbeitete Collins als Reporter. Ab 1971 unterrichtete er Englisch an einem College. 1977 gab er dies auf und etablierte sich als freier Schriftsteller. Sechs Jahre zuvor hatte er seinen ersten Roman verkaufen können: „Bait Money“ (dt. „Köder für Nolan“) wurde zugleich das Debüt seines ersten Serienhelden Nolan, der als professioneller Dieb ständig mit der Polizei wie mit der Unterwelt in Konflikt gerät.</p>
<p style="text-align: justify">1975 schuf Collins seine bisher bekannteste und erfolgreichste Figur. Ursprünglich war der Privatdetektiv Nathan Heller als Held einer Comic-Serie geplant, die jedoch ihre Premiere nicht mehr erlebte. Die aufwändigen Recherchen versetzten den Schriftsteller in die Lage, Heller 1983 mit „True Detective“ (dt. „Chicago 1933“) einen ebenso voluminösen wie eindrucksvollen ersten Auftritt zu verschaffen. Wie selten zuvor im Genre gelang Collins die Einbettung des klassischen Schnüfflers in das historische Umfeld der frühen 1930er Jahre.</p>
<p style="text-align: justify">Im Comic-Bereich feierte Collins erste Erfolge als Texter für den Klassiker „Dick Tracy“, der seit 1931 läuft. Collins führte die Serie an ihre Ursprünge zurück und zu neuem Ansehen. Er textete auch für „Batman“ und schuf mit dem Zeichner Terry Beatty die erfolgreiche Comic-Serie „Ms. Tree“ um eine weibliche Privatdetektivin.</p>
<p style="text-align: justify">1990 entdeckte Collins ein neues Betätigungsfeld: Als „Dick-Tracy“-Spezialist wurde er engagiert, das Buch zum Film von und mit Warren Beatty zu verfassen. Auch zwei Fortsetzungen flossen aus seiner Feder. Der Damm war gebrochen, seitdem schreibt Collins (unterstützt von Co-Autoren, im vorgestellten Buch ist es Matthew V. Clemens) immer wieder „tie-ins“, die gegenüber den allzu oft minderwertigen, weil als Nebenprodukt zum Film produzierten Romanen weniger talentierter bzw. inspirierter Kollegen durch ihre sorgfältige Machart und ihre Lesbarkeit auffallen.</p>
<p style="text-align: justify"><em>[md]</em></p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Tief begraben" target="_blank">Titel bei Booklooker.de</a></p>
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		<title>Der Sog</title>
		<link>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/horror/der-sog-4/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 11:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Blanvalet]]></category>

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		<description><![CDATA[Stephen M. Irwin Der Sog (sfbentry) The Death Path, Australien, 2009 Blanvalet Verlag, München, dt. Erstausgabe: 09/2010 TB, Horror ISBN 978-3-442-37575-2 Aus dem Australischen von Fred Kinzel Titelgestaltung und –illustration von bürosüd°. www.blanvalet.de www.stephenmirwin.com Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Selbstverständlich werden nicht nur in den USA zeitgenössische Horrorromane verfasst, sondern auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-442-37575-2" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-18379" title="Der Sog" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Der-Sog2.bmp" alt="" width="147" height="215" /></a>Stephen M. Irwin<br />
Der Sog</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
The Death Path, Australien, 2009<br />
Blanvalet Verlag, München, dt. Erstausgabe: 09/2010<br />
TB, Horror<br />
ISBN 978-3-442-37575-2<br />
Aus dem Australischen von Fred Kinzel<br />
Titelgestaltung und –illustration von bürosüd°.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.blanvalet.de/"><em>www.blanvalet.de</em></a><br />
<a href="http://www.stephenmirwin.com/"><em>www.stephenmirwin.com</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-442-37575-2" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-442-37575-2" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Selbstverständlich werden nicht nur in den USA zeitgenössische Horrorromane verfasst, sondern auch in – Australien. Der Blanvalet Verlag legt mit „Der Sog“ den Debütroman des australischen Autors Stephen M. Irwin in deutscher Übersetzung vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicholas Cage lebte und arbeitete knapp zwei Jahrzehnte in England, bevor er nach dem Unfalltod seiner Frau in seine australische Heimat, in die Stadt Tallong, zurückkehrt. Nach dem Tod seiner Frau erwarb er eine außersinnliche Fähigkeit, nämlich die, Sterbenden bei ihrem Ableben (als Geister) zusehen zu können, und zwar immer wieder. Nach seiner Ankunft in Tallong wird er mit dem Verschwinden und der Ermordung eines siebenjährigen Jungen konfrontiert, eine Parallele zu einem einschneidenden Ereignis in seiner Kindheit, als er miterleben musste, wie sein Freund Tristam Boye in einem Waldstück nahe Tallong verschleppt und später getötet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Cage findet heraus, dass in Abständen von mehreren Jahren bis Jahrzehnte Jungen verschleppt und danach ermordet aufgefunden wurden – und das bereits seit mehr als eineinhalb Jahrhunderten. Er stellt sich der Macht, die dafür verantwortlich ist und die ihrerseits ihren ganz eigenen Plan mit ihm verfolgt. Der Plot des Romans wird erfahrene Leser sicherlich nicht überraschen. Welchem Zweck die Morde an den Jungen dienen, wenn auch nicht unmittelbar, liegt schnell auf der Hand. Doch der Autor weiß zu erzählen. Trotz des Umfanges des Romans ist jeder Teil der Handlung sinnvoll. Der Stil ist eingängig und keineswegs weitschweifig. Auch in längeren Beschreibungen wird nur das gesagt, was gesagt werden muss. Der Spannungsbogen ist ebenfalls tadellos, endet in dem erwarteten Showdown inklusive einer knappen Wendung am Ende des Romans, die das vorherige Happy End konterkariert (aber nicht unbedingt eine Fortsetzung erwarten lässt &#8230;).</p>
<p style="text-align: justify;">Dass sich der Autor inhaltlich im Rahmen des Genres bewegt, fällt angesichts seiner erzählerischen Brillanz bei der Lektüre selten auf. Ihm gelingt außerdem die Variation des einen oder anderen konventionellen Motivs (z. B. der Fähigkeit Nicholas Cages, Sterbende zu sehen, die für ihn mehr ein Fluch als ein Segen ist, oder die ambivalente Darstellung der Beziehung zwischen dem Herrn des Waldes und seiner [vermeintlichen] Dienerin). Positiv zu bewerten ist auch, dass der Autor die Handlung von „Der Sog“ in seiner Heimat ansiedelte und nicht etwa auf einem Kontinent, der ihm möglicherweise mehr Marktchancen geboten hätte.</p>
<p style="text-align: justify;">Für einen Debütroman ist „Der Sog“ herausragend. Stephen M. Irwin lässt auf weitere, noch bessere Horrorromane hoffen, wenn er sich (weiter) von den Konventionen des Genres zu lösen vermag. Damit würde er beweisen und bestätigen, dass nicht nur in den USA hervorragende Horrorautoren leben und arbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Armin Möhle (armö)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-442-37575-2" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-442-37575-2" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Enklave</title>
		<link>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/fantasy/die-enklave/</link>
		<comments>http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/fantasy/die-enklave/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 15:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Blanvalet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/?p=17946</guid>
		<description><![CDATA[Ann Aguirre Die Enklave (sfbentry) Originaltitel: Razorland (2010) Aus dem Englischen von Michael Pfingstl ISBN 978-3-442-26812-2 Fantasy München: Verlagsgruppe Random House 2011 Blanvalet Tradepaperback 26812 349 Seiten Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Der Roman spielt in einer düsteren Zukunft. Die Oberfläche der Erde scheint unbewohnbar geworden zu sein. Die letzten Überlebenden haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-442-26812-2" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-17947" title="Die Enklave" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Die-Enklave.jpg" alt="" width="137" height="208" /></a>Ann Aguirre<br />
Die Enklave</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: Razorland (2010)<br />
Aus dem Englischen von Michael Pfingstl<br />
ISBN 978-3-442-26812-2<br />
Fantasy<br />
München: Verlagsgruppe Random House 2011<br />
Blanvalet Tradepaperback 26812<br />
349 Seiten</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-442-26812-2" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
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<p style="text-align: justify;">Der Roman spielt in einer düsteren Zukunft. Die Oberfläche der Erde scheint unbewohnbar geworden zu sein. Die letzten Überlebenden haben sich in die Stationen und Röhren der städtischen U-Bahnsysteme geflüchtet und halten dort notdürftig einen letzten Anschein von Zivilisation aufrecht, während sie immer wieder von wilden, menschenfressenden Mutanten angegriffen werden. Im alltäglichen Überlebenskampf ist sich jeder selbst der nächste und so hat die junge Jägerin mit dem Namen Zwei Glück, dass sie in einer der größten und stärksten Untergrundgruppen aufwächst und hier im Überlebenskampf geschult wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Als sie alt genug ist, auf die Suche nach Lebensmitteln zu gehen und die Grenzen Gemeinschaft, die sich nach dem Namen ihrer Station “College” nennt, zu bewachen, bekommt sie einen Jungen namens Bleich an die Seite gestellt, welcher dereinst von außerhalb in die Station kam und heute deren bester und wildester Kämpfer ist. Mit ihm zieht die junge Frau aus, um das Schicksal einer Nachbarstation namens “Nassau” zu erforschen, von der man, außer einem Hilferuf, nichts mehr gehört hat&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Wer sich bei dieser Inhaltsbeschreibung an Dmitry Glukhovskys Meisterwerk Metro 2033 erinnert fühlt, liegt gar nicht so falsch, denn gewisse Ähnlichkeiten lassen sich nicht abstreiten. Erstaunlich ist, dass der jungen Autorin dank ihres enormen Erzähltalents ein sehr unterhaltsames Werk glückt, welches zweifellos dem Motto folgt: Besser gut geklaut als schlecht selbst erfunden. So verwundert es auch nicht, dass die zweite Hälfte der Geschichte frappierende Ähnlichkeiten hat mit Cormac McCartys Roman “Die Straße” (im Original: The road), denn die Jägerin und ihr Partner werden schließlich an die Oberfläche verbannt und lernen dort, dass ein Überleben hier wieder möglich ist (und wer nicht vorher schon durch die Namen der beiden U-Bahnstationen herausbekommen hat, wo die Geschichte spielt, erfährt dies am Ende der Erzählung auch noch).</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn man der Autorin zu recht vorwerfen kann, dass ihre Geschichte viel zu harmlos und zu wenig dystopisch ist, so ist es erfreulich, dass sich Aguirre bezüglich der im Klappentext angedrohten Liebesgeschichte stark zurück hält, keinen Kitschroman verfasst hat. Im Gegenteil überzeugen die Protagonisten durch Glaubwürdigkeit und Lebendigkeit.</p>
<p>Das vom Verlag im Klappentext ausgerufene Genre der “Romantischen Dystopien” sollte man dagegen getrost schnell wieder vergessen, denn Romantik und Dystopien vertragen sich etwa genau so gut, wie Wissenschaftlichkeit und Fantasy, nämlich gar nicht (diese Kombinationen sind zwar nicht per se unmöglich, aber doch zumindest so hanebüchen, dass sich die beiden völlig gegensätzlichen Elemente fast nur gegenseitig zerstören können, denn hätte die Autorin die angedeutete Liebesgeschichte intensiviert, wäre die Bedrohlichkeit und zerstörerische Aggressivität des gewählten Sujets einer Post-Doomsday-Gesellschaft völlig der Lächerlichkeit preisgegeben worden; zum Glück vermeidet Aguirre diesen Kardinalfehler).</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt ist Die Enklave ein gelungenes Abenteuer, geschmeidige Unterhaltung, nicht mehr, aber auch nicht weniger, vergnüglich zu lesen, bestechend geschrieben. Und da Dmitry Glukhovsky sein Universum sowieso weltweit freigegeben hat, damit andere Autoren es bevölkern können, so scheint der vorliegende Roman die beste Wahl für einen dieser Romane zu sein!</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2010 by Gunther Barnewald</p>
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		<title>Der Sog</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 15:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Blanvalet]]></category>

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		<description><![CDATA[Stephen M. Irwin Der Sog (sfbentry) The Death Path, Australien, 2009 Blanvalet Verlag, München, dt. Erstausgabe: 09/2010 TB, Horror ISBN 978-3-442-37575-2 Aus dem Australischen von Fred Kinzel Titelgestaltung und –illustration von bürosüd°. www.blanvalet.de www.stephenmirwin.com Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Selbstverständlich werden nicht nur in den USA zeitgenössische Horrorromane verfasst, sondern auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=978-3-442-37575-2" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-17648" title="Der Sog" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Der-Sog1.bmp" alt="" width="147" height="215" /></a>Stephen M. Irwin<br />
Der Sog</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
The Death Path, Australien, 2009<br />
Blanvalet Verlag, München, dt. Erstausgabe: 09/2010<br />
TB, Horror<br />
ISBN 978-3-442-37575-2<br />
Aus dem Australischen von Fred Kinzel<br />
Titelgestaltung und –illustration von bürosüd°.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.blanvalet.de/"><em>www.blanvalet.de</em></a><br />
<a href="http://www.stephenmirwin.com/"><em>www.stephenmirwin.com</em></a></p>
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<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=978-3-442-37575-2" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Selbstverständlich werden nicht nur in den USA zeitgenössische Horrorromane verfasst, sondern auch in – Australien. Der Blanvalet Verlag legt mit „Der Sog“ den Debütroman des australischen Autors Stephen M. Irwin in deutscher Übersetzung vor. Nicholas Cage lebte und arbeitete knapp zwei Jahrzehnte in England, bevor er nach dem Unfalltod seiner Frau in seine australische Heimat, in die Stadt Tallong, zurückkehrt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Tod seiner Frau erwarb er eine außersinnliche Fähigkeit, nämlich die, Sterbenden bei ihrem Ableben (als Geister) zusehen zu können, und zwar immer wieder. Nach seiner Ankunft in Tallong wird er mit dem Verschwinden und der Ermordung eines siebenjährigen Jungen konfrontiert, eine Parallele zu einem einschneidenden Ereignis in seiner Kindheit, als er miterleben musste, wie sein Freund Tristam Boye in einem Waldstück nahe Tallong verschleppt und später getötet wurde. Cage findet heraus, dass in Abständen von mehreren Jahren bis Jahrzehnte Jungen verschleppt und danach ermordet aufgefunden wurden – und das bereits seit mehr als eineinhalb Jahrhunderten. Er stellt sich der Macht, die dafür verantwortlich ist und die ihrerseits ihren ganz eigenen Plan mit ihm verfolgt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Plot des Romans wird erfahrene Leser sicherlich nicht überraschen. Welchem Zweck die Morde an den Jungen dienen, wenn auch nicht unmittelbar, liegt schnell auf der Hand. Doch der Autor weiß zu erzählen. Trotz des Umfanges des Romans ist jeder Teil der Handlung sinnvoll. Der Stil ist eingängig und keineswegs weitschweifig. Auch in längeren Beschreibungen wird nur das gesagt, was gesagt werden muss. Der Spannungsbogen ist ebenfalls tadellos, endet in dem erwarteten Showdown inklusive einer knappen Wendung am Ende des Romans, die das vorherige Happy End konterkariert (aber nicht unbedingt eine Fortsetzung erwarten lässt &#8230;).</p>
<p style="text-align: justify;">Dass sich der Autor inhaltlich im Rahmen des Genres bewegt, fällt angesichts seiner erzählerischen Brillanz bei der Lektüre selten auf. Ihm gelingt außerdem die Variation des einen oder anderen konventionellen Motivs (z. B. der Fähigkeit Nicholas Cages, Sterbende zu sehen, die für ihn mehr ein Fluch als ein Segen ist, oder die ambivalente Darstellung der Beziehung zwischen dem Herrn des Waldes und seiner [vermeintlichen] Dienerin). Positiv zu bewerten ist auch, dass der Autor die Handlung von „Der Sog“ in seiner Heimat ansiedelte und nicht etwa auf einem Kontinent, der ihm möglicherweise mehr Marktchancen geboten hätte.</p>
<p style="text-align: justify;">Für einen Debütroman ist „Der Sog“ herausragend. Stephen M. Irwin lässt auf weitere, noch bessere Horrorromane hoffen, wenn er sich (weiter) von den Konventionen des Genres zu lösen vermag. Damit würde er beweisen und bestätigen, dass nicht nur in den USA hervorragende Horrorautoren leben und arbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Armin Möhle (armö)</p>
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		<title>Der Todeszauberer</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 11:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Blanvalet]]></category>

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		<description><![CDATA[Vincent Kliesch Der Todeszauberer (sfbentry) Blanvalet Verlagsgruppe Random House ISBN 978-3-442-37493-9 Thriller Erschienen:18.04.2011 Umschlaggestaltung: © Artwork HildenDesign, München unter Verwendung von Motiven von Stefan Hilden und rocksunderwater/iStockphoto Taschenbuch, 345 Seiten www.blanvalet.de www.vincent-kliesch.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Zum Autor: Vincent Kliesch wurde in Berlin geboren. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783442374939" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-17436" title="Der Todeszauberer" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Der-Todeszauberer-201x300.jpg" alt="" width="141" height="210" /></a>Vincent Kliesch<br />
Der Todeszauberer</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
Blanvalet<br />
Verlagsgruppe Random House<br />
ISBN 978-3-442-37493-9<br />
Thriller<br />
Erschienen:18.04.2011<br />
Umschlaggestaltung: © Artwork HildenDesign, München<br />
unter Verwendung von Motiven von Stefan Hilden und rocksunderwater/iStockphoto<br />
Taschenbuch, 345 Seiten</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.blanvalet.de/"><em>www.blanvalet.de</em></a><br />
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<p style="text-align: justify;">Zum Autor:</p>
<p style="text-align: justify;">Vincent Kliesch wurde in Berlin geboren. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Restaurantfachmann und arbeitete danach mehrere Jahre in der Gastronomie. Dabei entstand auch die Idee zu seinem ersten Thriller „Die Reinheit des Todes“. Wenn Vincent Kliesch nicht schreibt, steht er als Moderator und Stand-up-Comedian auf der Bühne. Der Filmpark Babelsberg, in dem er täglich das Publikum unterhält, sowie der legendäre Quatsch Comedy Club sind nur zwei Stationen seiner Laufbahn als Entertainer.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Buch:</p>
<p style="text-align: justify;">Mit „Der Todeszauberer“ präsentiert uns der Autor Vincent Kliesch den zweiten Fall rund um den Ermittler Julius Kern und dessen Leben.</p>
<p style="text-align: justify;">In Berlin wird eine Frauenleiche ans Ufer der Havel geschwemmt und schnell stellt sich heraus, dass es ich um ein neues Opfer des Schläfenmörders handelt. Dieser Serienmörder  treibt bereits seit vielen Jahren sein Unwesen in ganz Deutschland und nun scheint er in Berlin zu sein. Julius Kern und sein Kollege Dennis Baum nehmen die Ermittlungen auf. Eva Fuchs, Fallanalytikerin vom LKA Bayern, ist bereits seit Jahren hinter dem Schläfenmörder her. Sie kennt jedes Opfer und soll nun gemeinsam mit Julius und Dennis den Fall zu einem erfolgreichen Abschluss bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Zauberer Rufus ist ebenfalls in Berlin. Er präsentiert in einem Berliner Varieté seine magischen Kunststücke. In Rückblicken erfährt der Leser mehr über die Vergangenheit und vor allem die Kindheit des Zauberers und erhält Einblicke in dessen Psyche, die gestört scheint. Auch Tassilo Michaelis, ein freigesprochener Massenmörder, den Kern leider nicht mittels Beweisen einer Verurteilung zuführen konnte, taucht wieder auf. Er nutzt sein Wissen über den Schläfenmörder um nicht nur Kerns Leben durcheinander zu bringen, sondern auch noch dem Staat auf der Nase herum zu tanzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wieder einmal gelingt Vincent Kliesch die Erzeugung von Spannung auf hohem Niveau, auch wenn der Täter schon früh klar zu sein scheint. Aber hier geht es eben nicht nur um die Lösung des Falles an sich, sondern auch um Julius Kerns ganz besondere Beziehung zu Tassilo und auch um sein ganzes Leben. In der Geschichte wird nämlich auch noch Kerns Liebe zu seiner Frau Nathalie auf die Probe gestellt und damit der Zusammenhalt der gerade erst wieder glücklichen kleinen Familie Kern.</p>
<p style="text-align: justify;">Abgesehen von der kleinen Romanze, die hier Einzug hält, und die für meinen persönlichen Geschmack mehr gestört hat und der Handlung nicht dienlich war, ist auch dieser zweite Thriller des Autors wieder ein Feuerwerk an blutigen Ideen, diesmal mit magischem Touch. Wenngleich der Aufbau dem ersten Band sehr ähnelt, so kann die Handlung absolut überzeugen. Der Leser blickt erneut auf einen Menschen, dessen zerstörtes Leben ihn zu einem grausamen Scheusal gemacht hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Iris Gasper</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783442374939" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
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		<title>Dead</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 15:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Blanvalet]]></category>

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		<description><![CDATA[James Patterson Dead Alex Cross 13 (sfbentry) Originaltitel: Double Cross Blanvalet ISBN  9783442372041 Krimi/Thriller 1. Auflage 2009 aus dem Amerikanischen übersetzt von Leo Strohm Umschlaggestaltung Hilden Design, München Taschenbuch, 382 Seiten www.blanvalet.de www.jamespatterson.com/books_alex_cross.php Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Patterson müsste man heißen. Das ist eine Standardantwort für eine Freundin, die sich hin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783442372041" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-17379" title="Dead von James Patterson" src="http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/094_Patterson_Dead-187x300.jpg" alt="" width="150" height="240" /></a>James Patterson<br />
Dead<br />
Alex Cross 13</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(sfbentry)<br />
Originaltitel: Double Cross<br />
Blanvalet<br />
ISBN  9783442372041<br />
Krimi/Thriller<br />
1. Auflage 2009<br />
aus dem Amerikanischen übersetzt von Leo Strohm<br />
Umschlaggestaltung Hilden Design, München<br />
Taschenbuch, 382 Seiten</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.blanvalet.de/"><em>www.blanvalet.de</em></a><br />
<a href="http://www.jamespatterson.com/books_alex_cross.php"><em>www.jamespatterson.com/books_alex_cross.php</em></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=9783442372041" target="_blank">Titel erhältlich bei Buch24.de</a></strong><br />
<strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2650&amp;diurl=http://www.booklooker.de/app/result.php?isbn=9783442372041" target="_blank">Titel erhältlich bei Booklooker.de</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Patterson müsste man heißen. Das ist eine Standardantwort für eine Freundin, die sich hin und wieder nach meinen eigenen Verkaufszahlen erkundigt. Warum? Als ich 2010 den Artikel im Spiegel entdeckte, brannten sich mir die darin genannten Zahlen förmlich ein. Denn an dem 1949 geborenen, in New York aufgewachsenen und in Florida lebenden Autor James Patterson kommt in den USA seit Jahren vermutlich niemand in den Buchhandlungen vorbei. Und längst ist er nicht nur dort eine feste Größe auf dem Buchmarkt. In mehrere Sprachen übersetzt, finden seine Bücher weltweit reißenden Absatz. Laut Spiegel wurden mehr Patterson-Bücher verkauft als Brown, King und Grisham gemeinsam loswurden. Über 170 Millionen bedeuten umgerechnet, dass jeder siebzehnte verkaufte Roman in den Staaten von ihm stammt. Allein in Deutschland standen zwanzig seiner Bücher auf den Bestsellerlisten. Teilweise wurden sie bereits verfilmt, so etwa „Denn zum Küssen sind sie da“ und „Im Netz der Spinne“ in der Morgan Freeman den Polizeipsychologen und Profiler spielte.</p>
<p style="text-align: justify;">Patterson, ehemaliger Kreativdirektor einer Werbeagentur hat stets mehrere Projekte gleichzeitig laufen. So umgeht er Schreibblockaden. Er bevorzugt das Krimi- und Thrillergenre, verfasst aber auch Kinder- oder Sachbücher. 2009 unterschrieb er einen Vertrag für siebzehn Bücher. Dieser Deal brachte und bringt nicht nur ihm Millionen ein, auch die Verlage leben gut damit. So verdiente die Hachette-Gruppe – der Mutterkonzern von Litte, Brown &amp; Co. (Pattersons Verlag) allein mit seinen Titeln in zwei Jahren 500 Millionen Dollar. Dort gilt er längst als Verfasser, Produzent, Lektor, Agent und Werbeagentur der Marke, zu der er sich und seine Bücher gemacht hat. Wie gesagt: Patterson müsste man heißen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei stammt mittlerweile gar nicht mehr alles aus seiner eigenen Feder, wird teilweise nur von ihm abgehakt oder umgearbeitet, was von seinen Hilfsschreibern beigesteuert wird. Und Patterson war natürlich nicht immer Bestsellerautor. Anfangs plagten ihn die gleichen Probleme wie viele Autoren und er hatte Schwierigkeiten, seine Manuskripte unterzubringen. Sein 1976 entstandener Roman „The Thomas Berryman Number“ gewann den Edgar – einen Preis für Krimineulinge. Doch erst als er nach mehreren Einzelromanen die 1993 auf den Markt kommende Serie um Alex Cross begann, kam der Erfolg wirklich zu ihm und riss auch mit seiner zweiten Serie Women’s Murder Club nicht ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Ursprünglich als Alexis Cross angelegt, merkte Patterson beim Schreiben des ersten Bandes schnell, dass er die farbige weibliche Hauptfigur nicht authentisch schreiben konnte und funktionierte sie kurzerhand zu einem Mann um. Alex Cross, der Vater dreier Kinder kam 2009 in Dead zum bereits dreizehnten Mal zum Einsatz, obwohl er eigentlich mittlerweile seine Tätigkeit bei der Polizei längst aufgegeben hat und sich um seine Privatpraxis kümmern möchte. Statt um psychopathische Killer bemüht er sich dort fortan lieber um Patienten mit Angst vor Bakterien, Kriegstraumata, Einsamkeitsproblemen, etc..</p>
<p style="text-align: justify;">Die einzelnen Bände um Alex Cross können – wie mir schnell klar wurde &#8211; separiert voneinander gelesen werden, da sie in sich abgeschlossen sind, selbst wenn man diverse Figuren in anderen Bänden wiederfindet. Der Nachteil dabei ist natürlich, dass bestimmte Figuren irgendwann blass und eher eindimensional daherkommen, wenn der Autor eingefleischte Fans nicht mit endlosen Wiederholungen ihrer Beschreibung langweilen will. Im Juli 2010 kam mit „Fire“ übrigens bereits der vierzehnte Band auf den deutschen Buchmarkt. Doch zurück zu Dead, zurück zu dem Buch, an das ich mit entsprechend großen Erwartungen herangegangen bin.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein psychopathischer Serienmörder macht Cross in Washington D. C. einen Strich durch die Rechnung und würfelt ihn mit seiner Freundin, Detective Bree Stone, und ihren Kollegen zu einem Team zusammen, das eine grauenvolle Mordserie beenden muss, während ihnen die Zeit davon läuft. Der Killer inszeniert seine Taten als öffentliche Hinrichtungen vor einem unfreiwilligen Livepublikum, richtet dafür zudem eine eigene Website ein, verhöhnt die ermittelnden Beamten, spielt Katz und Maus mit ihnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Parallel dazu taucht Kyle Craig, ein alter Bekannter von Cross (sein Vorgesetzter und Mentor &#8211; jedenfalls, bis ihm selbst einige Morde nachgewiesen wurden) wieder auf, der eigentlich in einer ausbruchsicheren Todeszelle auf seine Hinrichtung warten sollte. Ebenso parallel schwenkt Patterson zu der Beziehung zwischen Stone und Cross und zu den Sitzungen von Patienten, die Cross in seiner Privatpraxis behandelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Patterson erzählt also in gewohnter Manier aus verschiedenen Perspektiven. Mal berichtet Cross selbst (in Ich-Form), mal erfährt man alles aus Sicht des DCPK genannten Killers, mal von Craig, der es geschafft hat, sich aus seiner Todeszelle zu befreien (jedoch nicht von ihnen, sondern in dritter Person). Meist kommen mehrere Kapitel aus einer Perspektive hintereinander, bevor Patterson die Blickrichtung wechselt. Seltsamerweise erschien es mir während des Lesens so, dass der bzw. die Killer im Vordergrund stehen. Tatsächlich widmet der Autor jedoch Cross und dem mit ihm arbeitenden Team bzw. seiner Beziehung zu Stone mehr Aufmerksamkeit als dem DCPK oder dem entflohenen, nicht weniger gefährlichen Craig.</p>
<p style="text-align: justify;">Bereits zu Anfang der Ermittlungen zeichnet sich ab, dass der DCPK will, dass Cross an dem Fall beteiligt wird und es ist auch relativ schnell klar, dass Craig etwas damit zu tun haben muss – was zweifelsohne an den erwähnten Perspektivwechseln liegt. Insoweit gibt es nicht wirklich überraschend, aber überraschend viel Vorhersehbarkeit in Dead, was unter anderem dazu führte, dass das Buch mich nicht wirklich gefesselt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorwiegend lag es aber an verschiedenen anderen Schwachpunkten. Nehmen wir zunächst einmal Craig. Im Prolog, der aus zwei von ihm handelnden Kapiteln besteht, wird er gleich zu Anfang dazu verurteilt, den Rest seines Lebens in einem Hochsicherheitstrakt zu verbringen – ohne normale zwischenmenschliche Kontakte. Im zweiten Kapitel wird erneut beschrieben, dass die Gefangenen dieses Traktes dreiundzwanzig Stunden täglich in ihrer Zelle verbringen und nur Kontakt zum Wachpersonal und ihren Anwälten haben. Trotzdem hat Craig nicht nur Kontakt zu seinem Anwalt, der ihm letztlich zur Flucht verhilft. Auch zum DCPK gibt es eine Verbindung, die nicht nur in Form einer fatalen Verehrung eines Serienkillers besteht (welche im Übrigen auch die Komplizin des DCPK oder etwa auch Craigs Anwalt für diesen empfinden). Grundsätzlich ist dies nachvollziehbar, denn fatalerweise haben Gewaltverbrecher auch in der Realität eine seltsame Anziehungskraft auf bestimmte Personen. Und so begeht der DCPK die Morde quasi für Craig, eifert ihm nach, will ihn letztlich übertrumpfen. Ob das erste Opfer des DCPK ihren Kontakt zu Craig vor oder nach seiner Verurteilung geknüpft hat, wird nicht ganz klar, aber die Verbindung Killer-Killer-Opfer gibt es.</p>
<p style="text-align: justify;">Statt jedoch gleich unmittelbar oder wenigstens später darauf oder auf die einzelnen Beweggründe dahinter näher einzugehen, schreibt Patterson lediglich, dass diese Verehrung besteht, und widmet sich lieber den wöchentlichen Anwaltsbesuchen von Craig. Wie er seinem Anwalt Woche für Woche, Jahr für Jahr acht gleiche Fragen stellt, ohne Antworten zu erwarten, bevor ein wenig Small Talk gemacht wird (der sich allerdings auch um Serienmörder drehen kann). Der Ausbruch ist perfekt geplant und verläuft ohne Probleme, sodass Craig &#8211; kaum draußen – natürlich gleich weitermorden kann, um seinem Serienkillerklischee zu entsprechen. Was hier wie oder warum wann von wem geplant wurde, steht in den Sternen – in Dead findet man es nicht, obwohl es der Geschichte gut getan hätte. Fast scheint es im Hinblick auf den letzten Satz im letzten Kapitel, dass dieser Handlungsstrang lediglich dazu dient, Craig in einem weiteren Alex-Cross-Band auftauchen zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch das war es nicht allein. Wie bereits erwähnt, ergibt sich – sofern man einzelne Bände einer Reihe unabhängig von den anderen liest &#8211; das Problem, dass etwa Alex Cross bei aller Präsenz etwas schemenhaft dargestellt wird. Im Zusammenhang mit dem Protagonisten der Serie erscheint das durchaus nachvollziehbar, doch leider gilt es auch für neu hinzugekommene Antagonisten, wie etwa den DCPK in Dead. Da der Autor den Fokus auf seine Taten und Verwandlungskünste, und weniger auf die Person dahinter lenkt, bleibt auch er zu farblos, zu unscharf.</p>
<p style="text-align: justify;">Und da gibt es auch die eigentlich sinnlose Aneinanderreihung grausam inszenierter Morde, die der Autor anschaulich beschreibt und für die der DCPK einen übertrieben wirkenden hohen Aufwand betreibt. Beides erscheint zwar grundsätzlich insofern logisch, dass Morde fatalerweise nicht zwangsläufig einen Sinn ergeben müssen und Täter bei weniger Aufwand vermutlich schneller gefasst würden bzw. sich der Wahnsinn passend darin spiegelt. Doch Dinge, wie das Bespielen und Löschen eines Videobandes, bevor ein Mord darauf festgehalten wird, damit die Ermittler nach einer Rekonstruktion der gelöschten Daten dadurch einen gewollten Hinweis auf den Mörder bekommen, erscheinen etwas übertrieben. Nachlässigkeit, weil der Täter Geld sparen und deshalb keine neue Videokassette verwenden wollte (ohne daran zu denken, dass ihm das zum Verhängnis werden könnte), hätte hier einen glaubwürdigeren Effekt erzielt.</p>
<p style="text-align: justify;">Genauso benutzt der DCPK für jeden Mord eine andere Identität, verkleidet sich so meisterhaft, dass man – insbesondere auch Cross &#8211; nicht so schnell erkennt, dass es sich immer um die gleiche Person handelt. Dieses Problem hat der Leser durch die Perspektivwechsel natürlich nicht. Er beobachtet ja, wie der Killer für die Ermittler und sein Publikum in diese Rollen schlüpft, dass er sich für sich selbst sogar anders nennt. Der DCPK verwendet dazu – genau wie der entflohene und untergetauchte Craig oder dessen Fluchthelfer auch – unter anderem Gesichtsprothesen. Die bekommt man nicht wirklich an jeder Straßenecke, sie müssen genau angepasst werden, damit sie nicht auf den ersten Blick auffallen, und kosten darüber hinaus auch nicht gerade wenig. Vom enormen Zeitaufwand, den so ein Tarn-und-Täuschen-Spiel schlicht und ergreifend bedarf um echt zu wirken, ganz zu schweigen. Doch all das scheint für die Antagonisten der Geschichte absolut kein Problem darzustellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinzu kommt, dass Cross – genial, wie sich Profiler für gewöhnlich in TV-Serien, Filmen oder Romanen darstellen – rasend schnell Zusammenhänge erfasst, die für Otto-Normal-Verbraucher nicht erkennbar sind. So geht er bereits beim allerersten Hinrichtungsmord sofort von einem Serientäter aus. Immerhin sieht er Hinweise, die sonst niemand erkennt, kommt dafür aber erstaunlich langsam dahinter, was sie wirklich bedeuten, während der Leser wiederum paradoxerweise (ebenfalls dank der ständigen Perspektivwechsel) längst weiß, in welche Richtung es letztlich geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch der Aufklärungsdruck, der auf dem Ermittlerteam lastet, wirkt nur bedingt glaubwürdig. Cross wird zwar durch den Killer dazu gezwungen und von seiner Freundin Bree auch dazu aufgefordert, sich des Falles anzunehmen – seine Praxis schließt er dafür jedoch nicht. Genauso abgeklärt, man könnte es allerdings genauso gut oberflächlich nennen, wie er sich der sich im Zuge der Ermittlungen ergebenden Bedrohungssituation seiner Person oder seiner Familie stellt, widmet er sich ganz nebenbei seinen Patienten und Patterson lässt den Leser munter an diesen Sitzungen teilhaben. Dass der Profiler und Psychologe dabei trotz seiner Genialität bis zuletzt absolut keinen Zusammenhang zwischen dem DCPK, seiner Komplizin und zweier Patienten sieht, wirkt weder stimmig noch authentisch. Auch dieser Zusammenhang wird im Übrigen einfach präsentiert, ohne wirklich auf die Bedeutung einzugehen. Natürlich könnte man ihn einfach in einer Laune des Killers begründet sehen, doch bei einem Bestsellerautor wie Patterson sollte man hier mehr erwarten können.</p>
<p style="text-align: justify;">Erschwerend kommt die Darstellung der Beziehung zwischen Stone und Cross hinzu. Die passt ebenfalls grundsätzlich in den Plot und so schwenkt der Autor (vermutlich mit einem Blick auf das schlagende Argument „sex sells“) auch immer wieder brav auf die Beiden. Überzeugen kann er allerdings auch damit nicht. Während im „realen“ Leben Ärzte, Ermittler und diverse andere Berufsgruppen eher Probleme mit ihrer Libido bekommen (sei es aus chronischer Überarbeitung oder einfach, weil das im Zusammenhang mit ihrer Arbeit stehende Geschehen um sie herum nicht sehr lustfördernd wirkt) merkt der Autor immer wieder an, wie scharf Cross auf seine Freundin ist oder wird. Die ihrer Ermittlungszeit mühsam abgeknapsten gemeinsamen Momente werden tatsächlich passend nicht explizit geschildert. Doch genau das, lässt die eben erwähnten ständigen Hinweise auf Cross Begehren, letztlich eher störend als unterhaltend wirken.</p>
<p style="text-align: justify;">Positiv anzumerken ist, dass Patterson seine Hauptfigur nur einmal in eine rasante Verfolgungsjagd per Auto verwickelt. Dass nicht ständig etwas in die Luft fliegt oder der Täter nicht im Alleingang ein Waffenarsenal verschwendet, das für eine ganze Armee reichen würde. Oder dass der Autor seine Leser nicht mit ermittlungstechnischen Details überfrachtet. Doch im Bezug auf Letzteres gibt es gleich wieder ein Aber, denn die Ermittlungen selbst können nicht wirklich überzeugen. Sie stochern bei allen Geistesblitzen von Cross zu viel im Dunklen, hinken dem bzw. den Tätern bis zuletzt zu sehr hinter, leben eher von Zufällen als von erarbeiteten Erkenntnissen. Wäre der Täter nicht so selbstverliebt, könnte er Washington vermutlich entvölkern, ohne dass Cross und seine Leute ihn je dingfest machen könnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit</p>
<p style="text-align: justify;">Geschmäcker sind verschieden. Für die einen hat Pattersons Alex-Cross-Reihe Kultcharakter, andere begeistert sie eher weniger. Obwohl Patterson einen flüssigen, leicht zu lesenden Schreibstil pflegt, ziehen sich die kurz gehaltenen Kapitel. Der Autor verzettelt sich in Nebenschauplätzen. Obwohl die Handlungsfäden alle zu einem gewissen Ende gesponnen werden, werden sie nur bedingt schlüssig verwoben. Ob es nun an der Übersetzung, an der Dauer der Reihe oder Pattersons Stil liegt, kann ich nicht beurteilen. Dead war mein erster Roman von ihm und konnte mich nicht überzeugen, weshalb ich nur zwei Punkte von fünf Punkten dafür vergeben möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Copyright © 2011 by Antje Jürgens (AJ)</p>
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