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neuauflage

Mini-Cocottes – Feines aus kleinen Töpfen

Erstellt von Werner Karl am 23. Dezember 2010

Jean-François Mallet
Mini-Cocottes – Feines aus kleinen Töpfen

(sfbentry)
Dame Cocotte à ses fourneaux, Frankreich, 2009
Egmont-vgs, Köln, 09/2010
HC, Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-8025-3718-9
Aus dem Französischen von Kinsten Gleinig
Titelgestaltung von Zero Werbeagentur, München
Fotos und Rezepte von Jean- François Mallet

www.vgs.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Der Titel verrät, was man sich unter „Mini-Cocottes“ vorzustellen hat: kleine, feuerfeste Töpfe mit Deckel aus Gusseisen oder Steingut, welche man mit leckeren Zutaten füllt, die im Ofen geschmort oder gratiniert und direkt im Topf serviert werden. Das Buch bietet 30 Rezepte – für jeden Geschmack sollte etwas dabei sein, denn man kann wählen aus den Bereichen „Eier, Gemüse, Käse“, „Schinken & Wurst“, „Fleisch“, „Fisch & Krustentiere“, „Gemischte Mini-Cocottes“ und „Süße Mini-Cocottes“, z. B. „Eier-Cocotte mit zweierlei Lachs“, „Apfel-Blutwurst-Pie mit Zimt“, „Lamm Tajine“, „Moussaka mit Seeteufel und Rosmarin“, „Gebratener Reis nach spanischer Art“, „Früchte-Crumble“ usw.

Die Beispiele zeigen, dass hier nicht nur die französische Küche mit ihren Rezepten Pate stand, sondern man sich auch international Anregungen holte. Zu jedem Rezept, das stets für vier Personen gedacht ist, gibt es eine Zutatenliste und eine kurze, nachvollziehbare Anleitung sowie Hinweise, wie viel Zeit für die Zubereitung und das Garen berücksichtigt werden muss. Ab und zu gibt es noch einen Extra-Tipp. Auf der gegenüberliegenden Seite findet sich stets ein Farbfoto, das das fertige Gericht zeigt.

Schnell zu bereiten ist „Eier mit Tomate, Parmaschinken und Balsamessig“: 2 Schinkenscheiben und 4 kleine Flaschentomaten in Stücke schneiden. Die Schinkenstücke gleichmäßig in die Cocottes legen, 4 EL Olivenöl, 4 EL Balsamessig und die Tomatenstücke hinzufügen. 4 Eier aufschlagen und in jeden Topf je eines geben. Mit 50 g gerieb. Parmesan bestreuen, salzen und pfeffern. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 15 min offen garen. Dazu Brotscheiben reichen, die mit Knoblauch eingerieben und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl gebraten wurden.

Genau genommen sind die „Mini-Cocottes“ Aufläufe, Gratins und Kuchen, die nicht in einer großen Form sondern in einem Portionstöpfchen gegart werden. Der Vorteil dieser kleinen Töpfe, in denen man das Gericht auch serviert, ist, dass man leicht Zutaten weglassen kann, die nicht jeder mag bzw. dass man gleich eine ganz andere Füllung anbietet. Der Aufwand ist in etwa derselbe, doch auf der Tafel entfalten die kleinen bunten Töpfe ihre ganz eigene Wirkung. Wer sie sich zulegen möchte, um die Rezepte nachzukochen, wird sie vermutlich eher im Fachhandel als im Discounter in der Abteilung für Haushaltswaren finden. Alternativ bleibt immer noch die Möglichkeit, eine normale Auflaufform zu verwenden und die Garzeiten gegebenenfalls zu verlängern.

Alles in allem stößt man in „Mini-Cocottes“ auf viele leckere, leicht nachzuvollziehende Rezept-Ideen, die man mit und ohne die entsprechenden Kochgeschirre ausprobieren kann.

Copyright © 2010 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Seelenwärmer – Kochrezepte und Wohlfühl-Tipps für kalte Tage

Erstellt von Werner Karl am 23. Dezember 2010

Karin Hertzer & Peppi Kalteis
Seelenwärmer – Kochrezepte und Wohlfühl-Tipps für kalte Tage

(sfbentry)
Egmont vgs, Köln, Originalausgab: 10/2010
PB, Sachbuch, Essen & Trinken, Wellness
ISBN 978-3-8025-3729-5
Titelgestaltung von ZERO Werbeagentur, München
Illustrationen von Annabelle von Sperber

www.vgs.de
www.karinhertzer.de
www.peppi-kalteis.de
www.illustrator24.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Der Winter naht, und das feuchtkalte Wetter lässt so manchen trotz Heizung und warmer Jacke frieren. Abhilfe kann das richtige Essen verschaffen! Im Vorwort erklärt die Medizinjournalistin Karin Hertzer, dass sie sich bei der vorliegenden Rezeptsammlung an der Traditionellen Chinesischen Medizin orientierte, die schon früh Zusammenhänge zwischen der Ernährung und der Gesundheit entdeckte, dabei ‚kühlende„ und ‚wärmende„ Speisen unterscheidet. Die Nennung einiger weiterführender Bücher und zehn Tipps gegen das Frieren runden die Einleitung ab.

Kurz kommt auch der Koch Peppi Kalteis zu Wort, der sich insbesondere der komplizierteren Gerichte annahm. Mit lustigen, bunten Illustrationen lockert die Illustratorin Annabelle von Sperber die Texte auf. Die Rezepte sind unterglieder in „Scharfes & Wärmende Zutaten“, „Mit Ingwer & Ingwer“, „Vegetarisches & Flambieren“, „Würziges & Aphrodisierendes“, „Fruchtiges“, „Langsam Geschmortes“, „Süßes & Warmes“, „Frühstück“, „Flüssiges“ und „Basics“, auf die des Öfteren zurückgegriffen wird wie auf Fond und Brühe. Auf rosa Seiten heben sich die jeweiligen Rezeptverzeichnisse und die Produktinformationen von den Rezepten ab.

Beispielsweise findet man die Anleitung für „Feuriges Chili con Carne mit Kürbis und roter Paprika“, „Gröstl von Schweineleber mit Apfel und Ingwer“, „Geröstete Maistortilla mit Ajvar und gegrilltem Ziegenkäse“, „Maronensuppe mit Hirschschinken“, „Lammragout mit Granatapfel“, „Tafelspitz“, „Karamellisierte Litschis mit Kokossabayone“, „Chili-Schoko-Liebeszaubertrank“ u. v. m. Anhand dieser Auswahl kann man sehen, dass die Ideen teils auf bekannten Rezepten beruhen, teils die internationale Küche Pate stand, denn exotische Zutaten, die es nicht in jedem Discounter gibt, wurden besonders gern berücksichtigt.

Zu jedem Gericht, das für i. d. R. für 4, seltener für 2 oder 6 Personen gedacht ist, gibt es eine Einkaufsliste und eine nachvollziehbare Schritt für Schritt-Anleitung. Oft wird mit einigen zusätzlichen Hinweisen, Rezepttipps und Kombiniervorschlägen ergänzt. „Spaghetti mit Chili-Öl“ ist ein schnelles Gericht, das wenig Aufwand erfordert und bestimmt jedem schmeckt: Je 2 Knoblauchzehen und Peperoncini fein hacken und in 4 EL Olivenöl kurz anbraten. 400 g helle Dinkel-Spaghetti nach Anleitung garen, ins heiße Würzöl geben und 5 min bei kleiner Hitze darin schwenken. Nudeln anrichten und mit 1 EL geh. Petersilie bestreuen. Alternativ kann man zerdrückte Chilischoten verwenden. Außerdem lässt sich das Würzöl gut in größerer Menge produzieren und aufbewahren. Allerdings wird es durch das längere Ziehen schärfer. Es passt gut zu geröstetem Knoblauchbrot.

„Seelenwärmer“ ist ein interessantes Buch für all jene, die in der kalten Jahreszeit leicht frieren und auf einfache und leckere Weise – durch gutes Essen – die Kälte aus ihren Gliedern vertreiben wollen. Wer gern scharf und würzig isst, findet viele reizvolle Anregungen, durch die außerdem ein wenig Exotik auf den Speisezettel gelangt.

Copyright © 2010 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Stafan Marquards Küchenlatein – Kulinarisches Know-how und Tipps vom Profikoch

Erstellt von Werner Karl am 24. August 2010

Stefan Marquard & Marion Trutter
Stafan Marquards Küchenlatein – Kulinarisches Know-how und Tipps vom Profikoch

(sfbentry)
Egmont vgs, Köln, 05/2010
PB mit Klappbroschur
Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-8025-3702-8
Titelgestaltung von ZERO werbeagentur, München unter Verwendung
von Fotos von finepic, München/Helmut Henkensiefken
Fotos und Abbildungen im Innenteil von N. N.

www.vgs.de
www.stefanmarquard.de
www.finepic.de

Titel erhältlich bei buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Den Freunden der diversen Koch-Shows, die das Fernsehen ausstrahlt, ist Stefan Marquard kein Unbekannter. Seine Markenzeichen sind Kopftuch, Bärtchen, Totenkopf-Shirt und eine experimentelle Küche, die zahlreiche Gourmets in seine Häuser lockt. In „Küchenlatein“ stellt er allerdings keine Rezepte vor, sondern informiert von A bis Z auf unterhaltsame Weise über bekannte und weniger bekannte Zutaten der (seiner) modernen Küche, und auch Fachtermini werden erläutert. Zwischendurch kann man immer wieder das eigene Wissen prüfen; die Lösungen finden sich am Ende des Buchs.

Zur Auflockerung wurden einige SW-Fotos eingestreut, die Texte wurden durch einfache Illustrationen unterlegt, einige Rubriken („Desserts“, „Gebäck“, „Regionales“, „Techniken“, „Utensilien“, „Aus aller Welt“) wurden zusammengefasst und heben sich auf grauem Papier von den übrigen Seiten ab. Beispielsweise wird über „Arganöl“, „Drachenkopf“, „Giersch“, „Johannisbrot“, „Maniok“, „Paranuss“, „Sago“, „Venusmuschel“ und „Zander“ informiert. Ferner erfährt man, was man sich unter „Crème brulée“, „Panettone“, „Bollenfleisch“, „Bähen“, „Rotissoire“ und „Falalfel“ vorzustellen hat.

Kennt jemand die Antworten auf Fragen wie „Welcher Teil der Chilisschote gibt die typische Schärfe?“, „Woher kommen die teuersten Kaffeebohnen?“ oder „Was ist Wasabi?“. Man kann zwischen vier Möglichkeiten wählen und hinten im Buch die Lösung nachschlagen. Wer selber viel kocht, gern experimentiert und Zutaten aus aller Welt verwendet, wird hier nicht viel Neues entdecken, aber Anfänger erhalten allerlei interessante Informationen und verspüren während des Lesens sicher Lust, die eine oder andere Zutat, die man noch nicht kennt, auszuprobieren. Schön wäre es, wenn man statt der Fotos mit Pin-ups vom Koch die weniger geläufigen Produkte abgebildet und diese vielleicht mit einigen einfachen Rezepten ergänzt hätte, um konkrete Beispiele für den Verwendungszweck zu geben.

In Folge ist „Stefan Marquards Küchenlatein“ ein unterhaltsamer Ratgeber für Koch-Anfänger und vor allem für Fans seiner TV-Sendungen, die keinen zu tiefen Blick ins Metier tun wollen, denn es gibt zahlreiche vergleichbare Bücher, die Produktinformationen und Know-how umfassender vermitteln.

Copyright © 2010 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei buch24.de
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Törtchen, Törtchen

Erstellt von Werner Karl am 24. August 2010

Matthias Ludwig, Ulrike Kraus (Rezeptbearbeitung), Manuela Ferling (Nachwort)
Törtchen, Törtchen

(sfbentry)
Egmont vgs, Köln, Originalausgabe: 05/2009
HC, Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-8025-3701-1
Titelgestaltung von Zero Werbeagentur, München
Fotos von Jo Kirchherr, Köln

www.vgs.de
www.matthiasludwig.de
www.toertchentoertchen.de
www.jokirchherr.com/

Titel erhältlich bei buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

In ihrem Nachwort schreibt Manuela Ferling, dass Matthias Ludwig schon als Kind fasziniert war von den phantasievollen Verzierungen der Torten und Törtchen – und er stellte fest, dass man an diesen genauso basteln kann wie mit ‚richtigem Jungen-Spielzeug‘. Nach der Schule ließ er sich zum Konditor ausbilden und schloss die Lehre als Meister ab. Erfahrungen sammelte er u. a. bei Stefan Marquard und auf einem Kreuzfahrtschiff, und 2009 wurde er zum Patissier des Jahres gekürt. Seit geraumer Zeit kann man seine Kreationen in der Patisserie TörtchenTörtchen (Köln und Düsseldorf) kaufen.

Das vorliegende Buch bietet auf rund 100 Seiten 40 Rezepte – „Fruchtige Törtchen“, „Würzige Törtchen“, „Schokoladige Törtchen“ -, die ergänzt werden von einigen grundlegenden Anleitungen und Tipps wie „Karamell herstellen“, „Biscuit herstellen“, „Tortenaufbau“, „Zur Rose abziehen“, „Schokolade und Kuvertüre“ und „Mürbeteig herstellen“. Auch wenn manches kompliziert klingen mag, so ermutigt Matthias Ludwig im Vorwort jeden, der Spaß am Backen hat, es einfach mal zu versuchen, denn „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“, und mit zunehmender Übung gelingt alles immer besser.

Beispielsweise findet man Rezepte für „Pfirsichpyramide mit Himbeeren“, „Passionsfruchtwürfel“, „Pistazien-Cranberrytörtchen“, „Mandel-Rosmarinkuppel“, „Weißes Schokoladen-Pflaumen-törtchen“ und „Pekannuss-Schokoladenauflauf“. Hieran kann man schon erkennen, dass Matthias Ludwig nicht nur auf traditionelle Zutaten zurückgreift, sondern freudig mit allem experimentiert, was geeignet ist, selbst wenn manche Komposition nicht nur exotisch sondern im ersten Moment ungewöhnlich erscheinen mag durch den Einsatz von Basilikum oder Zitronenthymian. Nicht alles, was Verwendung findet, ist jedem geläufig oder gar im Supermarkt um die Ecke zu bekommen wie die Tonkabohnen und die Yuzu-Zitronen – schade, dass es hierzu keine richtige Produktinformation gibt oder alternative Zutaten genannt werden.

Die Rezepte sind für acht bis zehn Törtchen berechnet. Man findet eine Zutatenliste für die einzelnen Bestandteile und eine nachvollziehbare Schritt für Schritt-Anleitung. Ergänzt wird mit einem ganzseitigen appetitlichen Farbfoto des fertigen Törtchens. Zwischen die Rezepte wurden die zusätzlichen Tipps gestreut, die Grundrezepte mit Zutatenliste, Anleitungen und zusätzliche Hinweise enthalten, abgerundet mit kleinen Fotos zu den verschiedenen Arbeitsschritten.

„Weiße Schokoladentarte“ ist eines der weniger aufwändigen Rezepte: Für die Schokoladenfüllung kocht man 120 g Sahne und 75 g Milch auf. 165 g weiße Kuvertüre in eine Schüssel geben, die heiße Flüssigkeit darüber gießen, 1 min. stehen lassen und dann gut verrühren. 3 Eigelbe unterrühren, die Masse durch ein Sieb passieren und kalt stellen. Aus 150 g Butter, 125 g Puderzucker, 60 g gem. Mandeln, 1 Ei und 250 g Mehl bereitet man einen Mandelmürbeteig, der 3 mm dünn ausgerollt wird. Aus dem Teig sticht man 8 – 10 runde Böden in Größe der Tarteletteförmchen aus. In die leicht gefetteten Förmchen legen und bei 170°C goldgelb vorbacken. Die warmen Tartelettes mit der kalten Schokoladenmasse füllen und bei 150°C 10 min. backen, bis die Füllung nicht mehr schwappt. Tartelettes auskühlen lassen, mit braunem Zucker bestreuen und diesen mit einem Bunsenbrenner leicht karamellisieren.

Die leckeren, phantasievollen Rezepte und die schönen Abbildungen wecken die Lust, all die Törtchen zu probieren – und sie auch selber zu backen. Es empfiehlt sich, zuvor die Zutatenliste und Anleitung genau durchlesen, damit man alles im Haus hat und weiß, mit wie viel Zeit und Aufwand zu rechnen ist; tatsächlich liest sich manches Rezept komplizierter, als es letztlich ist. Wer gern experimentiert und dekoriert (und Törtchen isst), wird an „Törtchen, Törtchen“ sehr viel Freude haben.

Copyright © 2010 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei buch24.de
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Plüschzone – Was Kuscheltiere fühlen, denken, brauchen

Erstellt von Werner Karl am 19. Mai 2010

pluschzoneVolker Flöckelt
Plüschzone – Was Kuscheltiere fühlen, denken, brauchen

(sfbentry)
Egmont vgs, Köln, 02/2010
TB, Belletristik
ISBN 978-3-8025-3711-0
Titelgestaltung von Zero Werbeagentur, München
Fotos im Innenteil von Silke von Freyberg

www.vgs.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Wer sich jemals gefragt hat, ob ein Teddy es wirklich mag, von Kinderhänden gedrückt, gequetscht und durch die Luft geschleudert zu werden, ob ein kleines, niedliches Kuscheltierchen das richtige Mitbringsel am Krankenbett, als Glücksbringer für Prüfungen oder einfach nur so mal zwischendurch ist (unabhängig vom Alter des Beschenkten, versteht sich) und ob die kleinen Freunde tatsächlich verstehen, was man zu ihnen sagt: Hier gibt es die ultimative Antwort. Auf alle Fragen. Auch auf jene, die man sich noch nie gestellt hat. Zum Beispiel, ob Kuscheltiere selbst zahlen müssen, wenn sie im Urlaub einen Unfall haben und vom ADAC nach Hause geflogen werden. Wo Kuscheltiere sich melden müssen, wenn sie einen eigenen Wagen auf der Love-Parade haben wollen.

Welche europäische DIN-Norm Material und Füllstoffe eines Knuddeltieres regulieren. Wer hat Kuscheltiere eigentlich erfunden? Wie viele Kuscheltiere leben so durchschnittlich in einem Haushalt? Kann man überhaupt zu viele Kuscheltiere haben? Und sind Kuscheltiere tatsächlich dem gemeinen Haustier überlegen? Man sollte bereit sein, sich auf ungewöhnliche Gedankengänge einzulassen und einfach hinnehmen, dass der Autor Stofftiere als lebendige, vernunftbegabte Wesen deklariert. Andernfalls wird man mit diesem Buch weder Freude haben noch es verschenken können.

Man muss allerdings nicht befürchten, dass hier ein Spinner sektenähnliches Gedankengut verbreitet (über religiöse Befindlichkeiten von Kuscheltieren wurde gar nicht gesprochen, dafür über die politischen Ambitionen, Geschäftstüchtigkeit, Yoga). Es ist auch kein Sachbuch der Sorte: Hauptsache ungewöhnliches Thema, schnell was zusammen gesponnen, ein wenig Witzchen und Anekdoten dazu, ein bisschen Internetrecherche, fertig, auf zum Geldverdienen.

Nein, hier wurde liebevoll vorgegangen und das Thema Kuscheltier von allen Seiten betrachtet. Mit Herz, Verstand und noch viel mehr Gefühl lässt Volker Flöckelt diesen von Erwachsenen zu wenig beachteten Geschöpfen all jene Aufmerksamkeit angedeihen, die sie einfach verdient haben. Wer hat sich schließlich je Gedanken darüber gemacht, ob man Kuscheltiere adoptieren darf? Wer erbt meine Kuscheltiere, wenn ich mal dahingehe? Im Fall, dass Herrchen und Frauchen sich nicht mehr lieb haben und scheiden lassen, wer bekommt welches Kuscheltier? Muss man bleibende Schäden befürchten, wenn ein Kuscheltier Serien wie „Die Supernanny” ansehen darf, in der Artgenossen aus zerrütteten Familien gezeigt werden? Alles sehr ernste Themen, die gründlich bedacht sein wollen!

„Plüschzone“ ist ein wunderschönes Buch für jeden Kuscheltierbesitzer, für alle, die sich überlegen, ein Kuscheltier anzuschaffen und ganz besonders für diejenigen, die früher mal Kuscheltiere besaßen und nicht mehr wissen, wo ihre Lieblinge von einst nun sind.

Copyright © 2010 by Alexandra Balzer (alea)
 
Titel erhältlich bei Buch24.de
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Papa fertig! Mein Leben als Vater

Erstellt von Werner Karl am 3. Mai 2010

papa-fertigMagdi Aboul-Kheir
Papa fertig! Mein Leben als Vater

(sfbentry)
Egmont vgs, Köln, 03/2010
SC, Belletristik, Satire
ISBN 978-3-8025-3704-2
Titelgestaltung von Zero, München, unter Verwendung einer Illustration von Annette Klumpp, FinePic, München
Autorenfoto von Nick Schölzel

www.vgs.de
www.kolumnen.de

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Der Autor ist: deutscher Halbägypter, in Deutschland geboren, mit der deutschen Muttersprache aufgewachsen und Journalist mit absolviertem Germanistikstudium. ementsprechend macht es ihn stolz, wenn ihm jemand trotz seines südländischen Aussehens bescheinigt, dass er recht gut Deutsch spricht. Oder wenn er von Türstehern in eine Disko eingelassen wird. Und irgendwann – vielleicht – glaubt ihm auch sein Briefträger, dass er ein Mann ist, trotz der vielen irrtümlich an „Frau Magdi” adressierten Briefe.

Nun, das klingt nach einem harten Dasein. Seit Herr Aboul-Kheir allerdings auch Vater ist, weiß er, wie man den wahren Härten des Lebens begegnen muss. So hat er mittlerweile gelernt, Brotbeleger honoris causa, Chef-Po-Abwischer und diplomierte Ober-Haarpfeife zu sein. Er weiß, wie man aus dreisilbigen Konsonantenaneinanderreihung 2-jähriger Wonneproppen das gewünschte Kinderlied heraushört (und er kann es singen), dass aller guten Dinge nicht immer drei sind und nicht alle italienischen Restaurantbesitzer Bambinis lieben.

In kurzen Kapiteln erzählt der Autor Anekdoten aus seinem Leben als Vater. Mit allem, was nur irgendwie denkbar dazugehört. Dabei geht es selten lieblich zur Sache, niemand wird geschont, er selbst am wenigsten. Seine einfallsreichen Einsichten in die Natur aller Dinge bringt er beschwingt herüber. Seine Ironie beißt dabei selten, zwickt meist nur ein bisschen. Manchmal weiß man nicht, ob man lachen oder den Kopf schütteln will über all den Wahnsinn, den nur das Leben schreiben kann. Peinlichkeiten, vulgäre Ausrutscher und ungeschönte Kindersprache bringt er ein, ohne jemals das Niveau sinken zu lassen, was sprachlich ein gekonntes Zauberkunststück ist.

Man muss das Buch nicht von vorn bis hinten durchlesen; empfehlenswerter ist es, sich immer mal ein Kapitel herauszupicken (die kreativen Titel erleichtern die Auswahl) und es rasch wegzuschmökern. Danach ruhig beiseite legen und das Gelesene wirken lassen. Zu viel auf einmal könnte den Spaß verderben und den tiefen Ernst, der sich immer mal wieder zwischen heiteren Scherzen verbirgt – z. B. Fremden- und Kinderfeindlichkeit oder schrankenlose Identitätsenthüllung im Internet – überdecken.

„Papa fertig! Mein Leben als Vater“ bietet ein witziges Sammelsurium leicht unterhaltsamer Geschichten mit Tiefgang über idyllenloses Familienleben, den Alltag eines Vaters, den Erkenntnissen eines Mannes, der weder Aus- noch Inländer ist und vieles mehr.

Copyright 2010 © by Alexandra Balzer (alea)

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So schmeckt’s bei uns

Erstellt von Werner Karl am 29. April 2010

so-schmecktc2b4s-bei-unsMartina Meuth/Bernd Neuner-Duttenhofer
So schmeckt’s bei uns – Das Begleitbuch zur „Servicezeit: Essen & Trinken“

(sfbentry)
Egmont VGS Verlagsgesellschaft, Köln, 01/2010
„Servicezeit: Essen und Trinken“, Redaktion: Klaus Brock, WDR, Köln
HC, Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-8025-3698-4
Umschlaggestaltung und Layout von Metzgerei Strzelecki, Köln
Titelfoto von Luca Siermann
Foto auf dem Backcover und alle weiteren Bilder von Martina Meuth
Videograbs von Imhoff Realisation, hergestellt von Openedit

www.vgs.de
www.wdr.de
www.wdr.de/tv/servicezeit/essen_trinken/
www.apfelgut.de

Titel erhältlich unter Buch24.de
Titel erhältlich unter Booklooker.de

Seit vielen Jahren schon schwingt das sympathischste Kochduo des deutschen Fernsehens den Kochlöffel für die TV-Sendung „Servicezeit: Essen & Trinken“. Schon viele ihrer stets bodenständigen Rezepte, die ohne Firlefanz etwas Besonderes aus alltäglichen Gerichten zaubern, wurden in diversen Büchern vorgestellt. „So schmeckt’s bei uns“ ist das neueste Werk.

In vielen einzelnen Mini-Kapitelchen werden thematisiert: „Kartoffeln“, „Zitronen“, „Würziges aus verschiedenen Ländern“, „Schlanke Küche für Genießer“, „Frühlingsgerichte“, „Sauce Hollandaise“, „Lachs“, „Braten“, „Feigen“, „Mais“, „Sauerkraut“, „Hackfleisch“, „Geschmortes“ und „Weihnachtsmenüs“. Zu jedem dieser zahlreichen Einzelthemen finden sich zwischen drei und neun Rezepte, jeweils eingeführt mit appetitanregenden Fotos, Wissenswertes und Tipps der beiden Kochstars. Auch bei den Rezepten selbst gibt es fast immer einen zusätzlichen Tipp, Variations-, Einkaufs- und Beilagenvorschläge, dazu gelegentlich ein paar private Fotos oder Anekdoten der beiden.

Dabei wird das Rad erst einmal nicht neu erfunden: „Rahmkartoffeln“, „Chinesisches Zitronenhuhn“, „Blumenkohlauflauf“ … kennt man doch, oder? Aber wie sieht es mit „Paprika-Lassi“ aus, einem indischen Getränk? „Auberginenkaviar“, „Griechische Zitronensuppe“? Nicht jeder macht seine „Sauce Hollandaise“ selbst oder mischt „Rehrücken“ mit Spargel und vielfältigem anderen Gemüse im Wok, serviert Feigen und Schinken als Vorspeise oder „Geschmorte Schweinsbäckchen“ als Hauptgang. Wer schon ein solides Dutzend (oder noch mehr) Kochbücher sein Eigen nennt, braucht dieses hier nicht zwanghaft als Ergänzung, obwohl es auch für Routiniers die eine oder andere Anregung bietet. Kochanfänger hingegen finden hier einen reichen Schatz an variablen Grundrezepten für alle Gelegenheiten.

Die Zutatenlisten sind übersichtlich und enthalten keine exotischen Details, die man womöglich erst aus Hinterindien importieren müsste, wie es leider bei anderen Kochbüchern schon einmal vorkommen kann. Die Arbeitsanweisungen sind klar gegliedert, gut verständlich für jeden, der zumindest gelegentlich schon in der Küche ausgeholfen hat. Schöne Bilder, die manchen Arbeitsschritt zusätzlich erklären, ein ausführliches Register – alles da, was wichtig ist. Ein solides Buch also, das Freude am Kochen schenkt!

Copyright 2010 © by Alexandra Balzer (alea)

Titel erhältlich unter Buch24.de
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Steak & Co

Erstellt von Werner Karl am 21. April 2010

U_3694_VGS_AFTERWORK_STEAK.IND5Chuck Williams (Hrsg.)
Steak & Co
After Work Cooking 8

(sfbentry)
Food Made Fast – Simple Suppers, USA, 2007
Egmont vgs, Köln, dt. Erstausgabe: 02/2010
HC, Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-8025-3694-6
Aus dem Amerikanischen von Isabelle Fuchs
Rezepte von Melanie Barnard
Titelgestaltung von HildenDesign, München unter Verwendung eines Fotos von Cornelis Gollhardt, Köln & Stephan Wieland, Düsseldorf
Farbfotos im Innenteil von Bill Bettencourt, Foodstyling von Jennifer Straus

www.vgs.de
www.williams-sonomainc.com/
www.hildendesign.de

Titel erhältlich unter Buch24.de
Titel erhältlich unter Booklooker.de

„After Work Cooking“ ist eine wunderbare Kochbuchserie, die sich den Bedürfnissen Berufstätiger widmet: Gute, abwechslungsreiche Gerichte, die sich schnell zubereiten, variieren und sogar auf Vorrat anlegen lassen. Es geht immer um ein einzelnes Thema, das kreativ und von vielen Fotos unterstützt aufbereitet wird – diesmal das ‚Fleisch’. Vorneweg: Wer erwartet – oder befürchtet –, dass sich hier alles um Steaks dreht, hat sich geirrt. Es gibt genau zwei Rezepte, die das Steak in den Mittelpunkt rücken. Stattdessen findet man einen kulinarischen Querschnitt von allem, was gut schmeckt:

„Asiatische Hühnerpfanne“, die beweist, wie man mit wenigen Zutaten und ein paar Handgriffen exotische Vielfalt auf den Tisch bringen kann. „Italienischer Hackbraten“, dessen Reste auf köstliche Weise verwertbar sind. „Thailändische Rinderspieße“ – einfach und lecker! „Lamm-Tajine“, typisch marokkanisch (die getrockneten Aprikosen sind nicht jedermanns Sache, man kann sie aber bedenkenlos weglassen oder nach Geschmack ersetzen). „Mexikanische Tomatensuppe“ (Vorsicht: man würzt leicht zu scharf!) und „Griechischer Salat mit Rindfleisch“.

Wie unschwer zu erkennen, führt diese Rezeptsammlung einmal durch die ganze Welt. Pfiffige Details wie Sesamöl sorgen dafür, dass selbst ein einfaches „Schweinegeschnetzeltes“ keineswegs einfallslos schmecken. Wer beim Blick ins Inhaltsverzeichnis also denkt: Alles altbekannt, braucht man nicht! sollte sich die Zeit nehmen, ein wenig in die Rezepte hineinzulesen und erst dann zu entscheiden.

Die Fotos sind eher auf appetitanregende Ästhetik ausgelegt und werden einem Kochanfänger keinen Schritt-für-Schritt-Einleitungskurs bieten. Auch die Arbeitsanweisungen sind so knapp wie nötig, dabei so verständlich wie nur möglich. Man muss aber kein Profi sein, um gute Ergebnisse nachkochen zu können. Ob man tatsächlich nach einer halben Stunde vor dem Teller sitzen oder innerhalb von 15 Minuten alles vorbereiten kann, wie die Rezepte es anstreben, hängt trotzdem von der Routine ab, die jeder Einzelne mitbringt.

Die Lebensmittelangaben sind übersichtlich, die Tipps zur Vorratshaltung und Küchenorganisation im Anhang sehr nützlich. Was ein bisschen fehlt sind Angaben zu Nährwerten, aber es gibt einige Anregungen, wie man Wein oder Sahne durch kalorienärmere Varianten ersetzen kann. „Steak & Co“ ist eine nützliche Fortsetzung einer sinnvoll angelegten Kochbuchserie.

Copyright © 2010 Alexandra Balzer (alea)

Titel erhältlich unter Buch24.de
Titel erhältlich unter Booklooker.de

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just five – 120 Rezepte mit fünf Zutaten

Erstellt von Werner Karl am 19. April 2010

just-fiveAinsley Harriott
just five – 120 Rezepte mit fünf Zutaten

(sfbentry)
Just Five Ingredients, GB, 2009
Egmont vgs, Köln, 01/2010
HC, Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-8025-3699-1
Aus dem Englischen von Susanne Lück, Susanne Haeger für lückenlos, Köln
Titelgestaltung von Werbeagentur ZERO, München unter Verwendung eines Fotos von Colin Bell/Ebury
Fotos im Innenteil aus verschiedenen Quellen

www.vgs.de
www.ainsley-harriott.co.uk

Titel erhältlich unter Buch24.de
Titel erhältlich unter Booklooker.de

„Kochen macht Spaß!“, ist das Motto des bekannten ‚ready, steady, cook’-Fernsehkochstars Ainsley Harriott. Der Brite jamaikanischer Herkunft hat sich entschlossen zu zeigen, dass jedermann und –frau einfach, schnell und köstlich kochen kann, und zwar für kleines Geld und mit jeweils nur fünf Zutaten. Er möchte auf keinen Fall den Fehler vieler seiner Kollegen begehen und pfiffige Rezepte anbieten, bei denen geneigte Hobbyköche schon beim Anblick der Zutatenliste die Flucht ergreifen. Wer jetzt aber denkt, hier findet sich nur eine einfallslose Sammlung von altbekannten Klassikern wie Wiener Schnitzel mit Pommes Frites oder Rührei auf Toast, hat sich getäuscht!

Wie wäre es mit „Grünem Spargel mit Mascarpone und Parmesan“ als Vorspeise für ein Dinner? Oder „Überbackener Räucherschellfisch“ als Appetithäppchen oder zusammen mit Salat als leichtes Hauptgericht? „Rote-Bete-Salat“ ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber einen Versuch durchaus wert.

Wer „Spaghetti mit Pesto“ liebt, darf sich hier an einer Walnuss-Pecorino-Variante erfreuen. „Gefülltes Schweinefilet im Parmaschinkenmantel mit Spinat“ ergibt ein raffiniertes Essen, das erstaunlich wenig Aufwand und Mühe kostet. Experimentierfreudigen Hobbyköchen geht bei „Lamm-Schmetterling mit Harissa und Süßkartoffeln“ gewiss das Herz auf. Auch für Grillpartygänger, Hähnchenliebhaber und Fischfreunde gibt es viel zu entdecken, wie zum Beispiel „Glattbutt (ersatzweise Steinbutt) mit saurer Rahmsauße“. Kalte und warme Desserts wie „Gebackene Birnen mit Pecannüssen“ runden das ganze Vergnügen ab.

Zu jedem Rezept erzählt der Koch kurz, woher es stammt (häufig Mittelmeer- oder karibischer Raum) und bei welchen Gelegenheiten er es gerne serviert. Die Zutatenlisten sind, genau wie die Arbeitsanweisungen, klar in 1., 2., 3. … gegliedert und auch für Kochanfänger leicht zu befolgen. Meistens sind sie auf vier Personen ausgelegt, es gibt aber auch Angebote für zwei Personen oder größere Tischrunden. Die Fotos sollen natürlich appetitanregend wirken und schaffen dies auch mühelos; manchmal kann man aber, wenn auf einer Seite zwei Rezepte stehen, nicht auf einem Blick erkennen, zu welchem das Bild gehört.

Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Kochbuch, das frischen Wind ins alltägliche Kücheneinerlei bringt!

Copyright © 2010 Alexandra Balzer (alea)

Titel erhältlich unter Buch24.de
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Alles aus einem Topf

Erstellt von Detlef Hedderich am 11. August 2009

Chuck Williams (Hrsg.)
Alles aus einem Topf

After Work Cooking 3
Food Made Fast – Obe Pot, USA, 2008
Egmont vgs, Köln, 3/2009
HC, Sachbuch, Essen & Trinken, 978-3- 8025-1796-9, 112/1295
Aus dem Amerikanischen von Isabelle Fuchs
Rezepte von Carrolyn Carreno
Titelgestaltung von HildenDesign, München unter Verwendung eines Fotos von Cornelis Gollhardt, Köln & Stephan Wieland, Düsseldorf
Farbfotos im Innenteil von Tucker & Hossler

www.vgs.de
www.williams-sonomainc.com/
www.hildendesign.de

Hat man bloß eine kleine Küche und wenig Kochgerät zur Verfügung – Studenten und jene, die sich gerade erst einrichten, kennen das -, dann ist man froh, wenn man möglichst wenig Geschirr benötigt, um ein leckeres Essen auf den Tisch zu bringen. Ein kleiner Abwasch spart außerdem Zeit, Energie, Wasser und Spülmittel und schont dadurch auch die Umwelt.

In „Alles aus einem Topf“ werden darum Rezepte vorgestellt, für die man maximal ein bis zwei Töpfe benötigt und die im Handumdrehen fertig sind. Eine Zutatenliste und eine übersichtliche Anleitung, die alle Arbeitsschritte in Wort und Bild nachvollziehbar erklärt, dazu noch ein Extra-Tipp gehören zu jedem Vorschlag. Abgerundet wird das Buch durch einen Anhang, der Hinweise gibt zur Planung, Vorratshaltung, zum Einkauf, der Menüzusammenstellung, aber auch zur Grundausstattung an Küchengeräten, wichtigen Küchentechniken u. v. m. Selbst wer bereits einige Erfahrungen hat sammeln können, wird hier noch so manche Anregung finden.

Die Rezepte sind geordnet nach „In 30 Minuten fertig“, „In 15 Minuten vorbereitet“ und „Auf Vorrat“, denn schnelle Ideen und wenig Aufwand sind die Hauptanliegen. Anleihen aus der internationalen Küche sorgen dafür, dass praktisch für jeden Geschmack etwas dabei ist, man vertraut klingende und neue Speisen findet.

„Bohnentopf mit Würstchen“, „Hähnchentopf mit Mehlklößchen“, „Heilbutt mit Tomaten & Lauch“, „Pilze Stroganoff“, „Gemüsesuppe mit Tortellini“, „Frittata mit Brokkoli & Speck“, „Rindfleischburger“, „Vegetarische Enchiladas“, „Kurze Rippen in Rotwein“, „Pastete mit Wurzelgemüse“, „Kartoffel-Blumenkohl-Gratin“, „Spanische Paella“ und „Schweinebraten mit Hoisinsauce“ belegen, wie abwechslungsreich und vielseitig die Gericht sein können, die ‚in einem Topf’ gekocht werden – und es muss nicht einmal der berüchtigte „Eintopf“ sein.

Auch sehr lecker ist „Nudelauflauf mit Schinken & Erbsen“: Ofen auf 220°C vorheizen. Eine Auflaufform mit etwas Butter ausstreichen. 500 g Röhrennudeln nach Anleitung nicht ganz bissfest garen, abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und beiseite stellen. Im Nudeltopf 125 g Butter erhitzen und 125 g Mehl darin anschwitzen. Nach und nach 1 l Milch unterrühren. 5 – 10 min köcheln lassen und mit 1 Prise Muskat würzen. 250 g Parmesan, 150 g Erbsen und 125 g gekochter Schinken in Würfeln unterheben. Nudeln dazu geben und gut vermischen. Alles in die Form füllen und mit 30 g Semmelbrösel bestreuen, ca. 20 min backen.

Schon beim Durchblättern und Betrachten der Bilder bekommt man Lust, das eine oder andere auszuprobieren. Wie auch die anderen Bücher der Reihe „After Work Cooking“ ist dieser Titel voll interessanter Informationen und leicht nachkochbarer Rezepte, mit denen auch Anfänger keine Probleme haben. Alle diese Bände behält man gern – und sie eignen sich sehr gut zum Verschenken an Freunde, die gern gut essen, aber wenig Zeit zum Kochen haben. (IS)

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After work cooking. Alles aus einem Topf

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