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neuauflage

Lemongrass

Erstellt von Werner Karl am 28. Januar 2012

Myriam Engelbrecht (Hrsg.)
Lemongrass

Fireangels Verlag, Dachau, 03/2003
SC-Album in Deutsch und Englisch
Artbook, westl. Manga, Boys Love, Fantasy
ISBN 978-3-939309-12-3
Titel- und Innenillustrationen von Aziell, Diana „Crow“ Liesaus, Delusion, Eru Nuo, SlippedDee, Laura „Zel“ Carboni
Leseempfehlung: Ab 18 Jahre!

www.fireangels.net
http://aziell.deviantart.com/
www.fireangels.net/ArtistsCrow13.php
www.fireangels.net/ArtistsDelusion.php
http://fireangels.net/ArtistsEruNuo.php
http://slippeddee.deviantart.com/
http://laurazel.deviantart.com/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

„Lemongrass“ ist das zweite Artbook vom Fireangels Verlag. Diesmal wurden die Bilder von mehreren westlichen Zeichnerinnen veröffentlicht: Aziell, Delusion, Diana „Crow“ Liesaus, Eru Nuo, SlippedDee und Laura „Zel“ Carboni.

Fireangels hat bei diesem Artbook einen ganz bestimmten Aufbau gewählt. Erst kommt eine Charakterübersicht des jeweiligen Künstlers, danach dessen Zeichnungen, und zum Schluss folgt noch ein Interview, das z. B. verrät, wie die Künstlerinnen zu Zeichnerinnen – von Boys Love-Motiven – wurden. Jede der Mangaka benutzt bestimmte Arbeitsmittel und zeichnet in einem Stil, die ihre Werke einzigartig machen. So arbeitet beispielsweise Aziell viel mit dem Computer, wodurch ihre Bilder von der Qualität her sehr an die von Games wie „Final Fantasy“ erinnern. Delusion zeichnet gern Fantasy-Wesen und hat in ihrer Biografie sogar ein Selbstportrait von sich eingefügt. Sie arbeitet ebenfalls am PC.

Crow benutzt Aquarellfarben und Buntstifte, wodurch ihre Bilder sehr manga- und comicartig wirken. Zudem gibt es bei ihr kein bestimmtes Genre, sondern die Zeichnungen können jedes Thema beinhalten. Eru Nuo kennt man von den Zeichnungen zu „in maiorem dei gloriam 1 + 2“. Die meisten ihrer Zeichnungen stammen aus einer ihrer Serien; sie zeigen die Charaktere Raidon und Isaac, welche anscheinend Söldner oder Soldaten sind. SlippedDee legte ebenfalls Illustrationen von Charakteren aus ihrer Serie vor, die beiden Bishonen Aristo (yummie!) und Gilbert. Sie hat auf der Info-Seite ein Foto ihres Arbeitsplatzes veröffentlicht, so dass man einen Blick auf ihre Arbeitsmittel werfen kann.

Zel zeichnet eigentlich Comics für „Winx Club“ und Pixies. Sie bezeichnet sich selbst als ‚Dr. Jekyll und Mr. Hyde„ … Da sie am Tage süße Elfen für Kinder und Jugendliche zeichnet. Doch in der Nacht kommen die ganzen homoerotischen Zeichnungen zustande. Im Vergleich zu anderen Künstlern/innen haben ihre Figuren sehr prägnante Gesichtszüge. Auch sie hat kein bestimmtes Genre, sondern zeichnet was ihr gerade einfällt. Was super ist: dass die Seiten nicht sofort rausfallen, im Vergleich zum ersten Artbook „Bi-Color“. Man merkt, dass sich der Verlag stetig verbessert. Das Artbook spricht vor allem Frauen, Homosexuelle und Künstler im Bereich Manga an. Es handelt sich bei „Lemongrass“ um ein Boys Love-Artbook, und es ist ab 18 Jahre erhältlich. Am besten man überzeugt sich von den Einzigartigen Zeichnungen selber. Also einfach mal reinschnuppern (schnüffschnüff).

Copyright © 2011 by Rowena Weddehage (RW)

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Boys Love-Kalender 2012

Erstellt von Werner Karl am 23. Dezember 2011

Myriam Engelbrecht (Hrsg.)
Boys Love-Kalender 2012

Fireangels Verlag, Dachau, 07/2011
Taschenkalender im Format A5 mit Spiralbindung und Wochenkalendarium
westl. Manga, Boys Love, Romance, Fantasy
ISBN 978-3-939309-39-0
Titelillustration von Veronica Diaz
44 Farb- und 6 SW-Illustrationen im Innenteil von a-chan, Astasia, Cassandra Jean, Ealynn, Eru Nuo, Gritti, Iroyita, Kenjin, Kir, Lex, MaRlicious, Minzpyjama, Panda, Rasberry, SlippedDee, Veronica Diaz, x-Haru-x

www.fireangels.net
http://uke-a-chan.deviantart.com/
http://asthasia.deviantart.com/
http://cassandrajeanart.blogspot.com/
http://op-minded.com/
www.mindmapped.nl/
www.dustrealms.net
http://gritti.deviantart.com/
http://iroyita.deviantart.com/
http://vogelscheuche.deviantart.com/
http://zanaffar.deviantart.com/
www.emeraldrising.com/
http://minzpyjama.deviantart.com/
http://raspberrymcmlxxxiv.deviantart.com/
http://slippeddee.deviantart.com/
http://pinkstripedmellon.deviantart.com/
http://x-haru-x.deviantart.com/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Seit 2005 erfreut der Fireangels Verlag die Genre-Fans mit „Yaoi“- bzw. „Boys Love-Kalendern“, teils als Lesezeichen-, Taschen- oder/und Wandkalender. Für das Jahr 2012 liegt der zweite „Boys Love-Taschenkalender“ vor (es gibt erstmals auch einen „Girls Love-Taschenkalender“): Format A5, Spiralbindung, mit Wochenkalendarium und Termineinträgen, einigen Seiten für eigene Notizen und natürlich ansprechenden ganzseitigen Illustrationen, fast für jede Woche eine.

Die Zeichnungen wurden von westlichen Mangaka entworfen, die man in einigen Fällen aus den Büchern des Fireangels Verlags und den Publikationen anderer Verlagshäuser kennt – darunter SlippedDee und Eru Nuo -, doch auch Newcomer sind zu finden. 44 Illustrationen sind farbig, 6 schwarz-weiß.

18 Mangaka garantieren für eine thematische und stilistische Vielfalt. Man findet niedliche und freche, comichafte und realistische, kameradschaftlich anmutende und romantisch-intime Illustrationen. Anregungen holten sich die Künstler aus dem einheimischen oder japanischen Alltag und der Fantasy. Da die Abbildungen nicht explizit sind, braucht man sich nicht zu scheuen, den Kalender zu benutzen, wenngleich er Sammlern vielleicht zu schade dafür sein wird und sie ihn lieber ins Regal zu den Merchandise-Artikeln stellen.

Das Wochenkalendarium bietet für Einträge 5 Zeilen pro Tag, wobei sich Samstag und Sonntag vier Zeilen teilen müssen. Hier wäre eine gefälligere Lösung sinnvoll gewesen, schließlich hat man gerade an den Wochenenden meist sehr viel vor. Eingetragen sind die üblichen Feiertage und mehr oder minder bekannte Gedenktage oder Termine wie z. B. „der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“, „Tag der Autoren hinter Gittern“, die „Connichi“, der „Christopher-Street-Day“. Auch Hinweise auf die neuen Publikationen des Fireangels Verlags wurden berücksichtigt.

Hinsichtlich des Kalendariums sind der „Boys Love“- und der „Girls Love-Kalender übrigens identisch. Was man gern gesehen hätte, ist ein Verzeichnis der Ferienregelung und ein Adress-Register, doch kann man die freien Tage des eigenen Bundeslandes selber markieren und die leeren Seiten für Adress-Einträge nutzen. Alles in allem gefällt der „Boys Love-Kalender“ durch seine hübsche Gestaltung und die vielen, sehr ansprechenden Zeichnungen. Hier ist gewiss für jeden Geschmack etwas dabei, und mit EUR 15 ist der reich illustrierte Terminplaner sogar sehr günstig.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

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K-A-E 29th Secret – Blank File 1

Erstellt von Werner Karl am 23. Dezember 2011

Martina „Chiron-san” Peters
K-A-E 29th Secret – Blank File 1

Fireangels Verlag, Dachau, 12/2006
TP, dt.
Manga, Boys Love, Mystery, SF, Action, Drama
ISBN 978-3-939309-03-1

www.fireangels.net
http://soen.deviantart.com/

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In einem geheimen Labor werden Versuche an Menschen vorgenommen. Jeder von ihnen wurde aus seinem normalen Leben gerissen und führt seither ein Dasein als Versuchsobjekt. Als Nummer. So wurden z. B. einem Opfer Katzenaugen implantiert, einem anderen die Fähigkeit gegeben, durch Wände gehen zu können – und vieles mehr. Doch trotz dieser Talente werden alle im Labor festgehalten und wissen keinen Ausweg. Einer von ihnen ist twenty-nine. Er erwacht aus eigenem Antrieb vorzeitig in seiner Glaskapsel. Im Gegensatz zu den anderen Objekten kann er sich nicht an seine Vergangenheit erinnern. Kurze Zeit später flieht er aus dem Labor und sucht sich einen Aushilfsjob, um Geld für ein Zugticket zu erhalten. Seitdem nennt er sich selber Kae. Er trifft ziemlich schnell auf Leute seines Alters, die ihm auf der Flucht helfen.

Nachdem er bei Pacey und Noah unterkam, trifft er auf Inori. Der Junge mit den Katzenaugen erzählt, er wäre ebenfalls aus dem Labor entwischt. Doch nachdem Kae angefangen hat, Inori ein bisschen zu vertrauen, findet er heraus, dass Inori alle belogen hat. Seine eigentliche Aufgabe ist es, Kae ins Labor zurückzubringen. Kurioserweise denkt sich Inori Rätsel für Kae aus, die dieser zu lösen hat. Solange er die richtigen Antworten weiß, schenkt Inori ihm die Freiheit.

Martina Peters wurde am 3. April 1985 geboren. Sie begann ihre Zeichenkarriere 1996, wie so viele andere deutsche Mangaka inspiriert durch die Erfolgsserie „Sailor Moon“ von Naoko Takeuchi. Ihre Bilder sind seit 2001 im World Wide Web zu finden. Auf der Leipziger Buchmesse verkaufte sie ihren ersten Doujinshi (nicht-kommerzielle Mangas zu bekannten oder eigenen Serien).

Die meisten erfolgreichen einheimischen Mangaka starteten ihre Karriere in dieser Zeit und mit einem ähnlichen Hintergrund. Myriam Engelbrecht entdeckte Martina Peters und veröffentlichte den umfangreichen Manga der Künstlerin, „K-A-E 1“, 2006, auf den wenig später ein zweiter Band folgte. Von Martina Peters sind des Weiteren der Chibi „E-Motional“ und die Trilogie „Lilientod“, welche sie zusammen mit der Autorin Anne Maren Delseit entwickelt hat, bei Carlsen erschienen.

„K-A-E“ ist ein sehr interessanter Manga, der den Leser schnell fesselt. Man weiß nicht, woher der Titelheld kommt oder zu welchem Zweck er in diesem Labor weilt. Fest steht, dass Kae eine dramatische Figur ist, die sich eigentlich sehr alleine fühlt, da ihm auch nicht seine beiden Begleiter wirklich helfen können. Dagegen fühlt er sich zu Inori sehr hingezogen, wahrscheinlich weil dieser noch die engste Verbindung zu dem Ganzen ist und vielleicht die Antworten kennt. Inori ist ein rätselhafter Charakter mit Katzenaugen. Er macht sich einen Spaß daraus, mit Kae zu spielen, doch vermutlich fühlt er sich tatsächlich zu Kae hingezogen.

Die Zeichnungen sind gut gelungen. Zwar passen die Proportionen der Köpfe und Gesichter nicht immer ganz zusammen, aber darüber kann man anhand der aufregenden Story leicht hinwegsehen. Zudem gehört Martina zu den recht jungen Manga-Zeichnern, so dass ihr Stil steigerungsfähig ist. Allem in allem ist der Manga sehr ansprechend. Die interessante Geschichte erinnert ein bisschen an die amerikanische TV-Serie „Kile XY“. Zumindest sind noch viele Rätsel zu lösen, und man darf schon auf den nächsten Teil gespannt sein.

Copyright © 2011 by Rowena Weddehage (RW)

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in maiorem dei gloriam – zum höheren Ruhme Gottes

Erstellt von Werner Karl am 21. Dezember 2011

Anne „Lail” Delseit
in maiorem dei gloriam – zum höheren Ruhme Gottes

Fireangels Verlag, Dachau, 02/2009
TB, dt. Light-Novel
Boys Love, Romance, Fantasy, Drama, Action
ISBN 978-3-939309-13-0
Titel- und Illustrationen (SW) im Innenteil von Eru Nuo (Nina Nowacki)

www.fireangels.net
www.alicubi.de
http://fireangels.net/ArtistsEruNuo.php

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

In „in maiorem dei gloriam“ geht es um den Kampf zwischen Luzifers Horden und dem Gefolge des Engels Michael. Das Ganze spielt sich zu der Zeit nach dem ersten großen Krieg ab. In diesem wurde Luzifer von Michael besiegt und in die Hölle verbannt und mit ihm seine Anhänger, die Gefallenen. Die Geschichte wird aus der Sicht des gefallenen Erzengels Sariel erzählt. Dieser fungiert als Doppelagent zwischen Himmel, Hölle und der Erde.

Nach dem Krieg hat sich der Erzengel Michael auf die Erde zurückgezogen, um als Mensch wiedergeboren zu werden und dort sein Dasein zu fristen. Er hat an seine Zeit als Engel keinerlei Erinnerungen mehr. Die einzigen Anhaltspunkte, wer er ist, sind sein Aussehen und die Tatsache, dass er nicht altert. Bevor Michael sich der Erde zuwandte, versprach er: „Sollte der Himmel Hilfe brauchen, werde ich wieder in meiner wahren Gestalt erscheinen.“ Aus diesem Grund muss Sariel zwischen Erde, Himmel und Hölle reisen, um beiden Parteien von der Entwicklung Michaels zu berichten. Dabei tappt der Gefallene in so einigen – auch romantischen – Schlamassel.

Anne Delseit alias Lail wurde am 3. Juni 1986 in Köln geboren. Im Herbst 2004 begann sie ihr Studium der Rechtswissenschaften und steht nun vor dem Staatsexamen. Das Schriftstellerische betreibt sie seit der 7. Klasse. Sie ist ein großer Fan der japanischen Kultur und begeistert sich für die englische Sprache. „in maiorem dei gloriam“ ist zwar ein Drama, trotzdem schafft es Anne Delseit durch die Figur Sariel, viel Humor hinein zu bringen. Die Überschriften sind alle in Latein geschrieben. Da die Himmels- und Höllenbewohner die lateinische Sprache gemeinsam haben, werden immer mal lateinische Sätze und einzelne Wörter verwendet. Aber keine Angst, liebe Leser, diese werden alle ins Deutsche übersetzt! In dem Buch, werden die Verhältnisse zwischen Himmel und Hölle auf eine mal ganz andere und auch anregende Weise beschrieben.

Unterstützt wird das Werk durch die sehr vielen und schönen Bilder von Eru Nuo, wodurch sich der Leser ein wirklich gutes Bild der Personen machen kann. Man kann schon sagen, dass durch diese beiden Frauen das gesamte Buch an sich ein kleines Kunstwerk ist. „in maiorem dei gloriam“, was übersetzt „zum höheren Ruhme Gottes“ heißt, ist ein phantastischer Boys Love-Roman für Leserinnen ab 16 Jahre. Er bietet eine Mischung aus Humor, Action und Drama. Auf den letzten Seiten gibt es noch einige Bilder der Zeichnerin und eine Kurzgeschichte über den Erzengel Michael.

Bei dem Buch handelt es sich auf jeden Fall um eine sehr interessante und schöne Geschichte. Das Lesen lohnt sich! Und die Fortsetzung ist kürzlich auch schon erschienen …

Copyright © 2011 by Rowena Weddehage (RW)

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Bi-Color

Erstellt von Werner Karl am 21. Dezember 2011

Myriam Engelbrecht (Hrsg.)
Bi-Color

Fireangels Verlag, Dachau, 09/2007
SC im Alben-Format
Artbook, internationale Manga, Boys Love, Romance
ISBN 978-3-939309-09-3
Titelillustration und Zeichnungen im Innenteil von Astasia, Diana Liesaus,
Elf, Eru Nuo, Emily Jolie, Iruka, Iayann, Sia, SlippedDee, Susutaru,
Tam-Tam, Khatos, The Fly, LC, Pedes, Conny_Chiwa, Flames u. a.

www.fireangels.net
www.animexx.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

„Bi-Color“ ist das erste Artbook des Fireangels Verlags. Die Herausgeberin Myriam Engelbrecht hat sich die Mühe gemacht, verschiedene Zeichner und Zeichnerinnen zu bitten, ihre Werke zur Verfügung zu stellen. Bei den meisten handelt es sich um Newcomer, die bereits als Mangaka an diversen Anthologien mitwirkten, wie z. B. die Zeichnerin Susette Bätz alias Susutaru. Die Künstler kommen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen, Brasilien und China.

Bei diesem Artbook wird der Fireangels Verlag unterstützt von Animexx. Man hat den Titel „Bi-Color“ gewählt, da damit einerseits die Zweifarbigkeit zum Ausdruck gebracht wird und zum anderen das japanische Wort bi enthalten ist, welches übersetzt ‚schön‘ bedeutet.

Bei den Bildern sieht man deutlich die unterschiedlichen Zeichenstile und dass verschiedene Mittel und Werkzeuge benutzt wurden. Auf ihre Weise wirkt jede Illustration sehr schön und faszinierend. Wegen des Titels durften die jeweiligen Künstler nur Schwarz, Weiß und noch eine zusätzliche Farbe benutzen. Diese Farbakzente setzen die Zeichner sehr unterschiedlich ein. Mal sind es nur einzelne Farbtupfer, ein anderes Mal füllt die Farbe das gesamte Bild aus. Manche Künstler haben dasselbe Bild in unterschiedlichen Farbnuancen öfters abgebildet, um zu zeigen, welche Effekte erzielt werden können.

Natürlich handelt es sich bei allen Motiven um Boys Love. Dabei haben die Illustrationen eines gemeinsam: Man erkennt sofort, welcher der Männer den ‚männlichen‘ (Seme) bzw. den ‚weiblichen‘ (Uke) Part darstellt. Die Abbildungen lösen unterschiedliche Gefühle aus. Manchmal sind es ernste oder traurige, manchmal lustige oder freche Bilder. Einziges Manko: Beim Umblättern muss man vorsichtig sein, da die Blätter sehr leicht zu lösen sind.

Das Artbook enthält sehr ansprechende Werke von verschiedenen Künstlern. Wer sich für das Boys Love-Genre interessiert, zudem nicht nur Mangas lesen, sondern auch hübsche Pin-ups sehen mag oder sich von anderen Künstlern inspirieren lassen möchte, ist mit diesem Artbook bestens bedient. Mit EUR 18,- ist das Artbook ein super Schnäppchen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top!

Copyright © 2011 by Rowena Weddehage (RW)

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Fear Tango 2

Erstellt von Werner Karl am 1. September 2011

Vanessa Maryanto & Cassandra Jean Piedra
Fear Tango 2

Fireangels Verlag, Dachau, dt. Erstausgabe: 04/2011
TB, US-/asiat. Manga, Krimi, Boys Love
ISBN 978-3-939309-24-6
Leseprobe aus Yamila Abraham & Rhea Silvan: „Winter Demon 4”/750
Aus dem Amerikanischen von Daniela Scheele
Titelgestaltung von Myriam Denise Engelbrecht unter Verwendung einer Illustration von Cassandra Jean Piedra
Zeichnungen von Cassandra Jean Piedra
Maskottchen © Fireangels Verlag, Artwork von Cassandra Jean Piedra

www.fireangels.net
http://kudukudu.deviantart.com
http://cassie.100megs13.com/Crabapple.html

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Seit kurzem betrachten sich die Mitglieder des irischen Mobs und die Angehörigen der Mafia-Familie Gigante als Verbündete. Prompt rächt Neal Grimbald den Anschlag auf Crowe Gigante und zieht aufgrund von Zeugenaussagen das Interesse von Detective Joe Egan auf sich. Crowe rät ihm unterzutauchen und sich für eine Weile nicht mehr mit ihm zu treffen, während er einige Nachforschungen anstellt. Schon bald vermisst Neal den anderen Mann, ohne recht zu verstehen warum. Doch dann muss er sich um sich selbst sorgen: Die Walsh-Familie lässt ihn entführen, um seinem Clan einen Deal vorzuschlagen. Die McHughs sollen das Bündnis mit den Gigantes aufkündigen und zusammen mit den Walshs die Mafia-Gang zerschlagen. Neal lehnt ab – und das hat üble Folgen für ihn …

An diesen Cliffhanger schließt ein Bonus-Kapitel an, das schildert, wie Crowe als kleines Kind von den Gigantes aufgenommen wurde. Des Weiteren finden sich illustrierte „Character Files“ zu den Hauptfiguren, mehrere kurze Chibi-Mangas, Sketche, ein Vor- und ein Nachwort der Künstlerinnen. Die letzten Seiten füllen eine Leseprobe aus „Winter Demon 4“. Der zweite Band von „Fear Tango“ nimmt den Faden wieder auf und erzählt, was nach Neals Racheaktion passiert: Er gerät in den Fokus der Polizei, muss auf Crowes Gerissenheit hoffen und wird Opfer einer rivalisierenden irischen Gang, deren Mitglieder nicht begreifen, weshalb sich ihre Landsmänner ausgerechnet mit den Italienern verbünden konnten im Kampf um die Vorherrschaft über New York. Neal weigert sich, Entscheidungen im Namen seiner Familie zu treffen und die Gigantes zu verraten – Cliffhanger.

Nach wie vor liegt der Schwerpunkt auf der Krimi-Handlung, wenngleich die Konflikte nur angerissen werden und Action Mangelware ist. Boys Love sucht man gleichfalls vergeblich. Die Beziehung von Neal und Crowe ist die gleiche geblieben. Eine Art Kameradschaft verbindet die beiden grundverschiedenen Männer, sie wahren eine gewisse Distanz zueinander, und doch spürt man, dass sie einander in einer Weise mögen, die nichts mit Bündnissen und Verpflichtungen zu tun hat. Man erfährt Näheres über die beiden Hauptfiguren, außerdem kommen weitere Charaktere hinzu, die der Handlung zu einem dramatischen Spannungs-Peak verhelfen – und danach heißt es wieder: abwarten, wie es weitergeht.

Die Zeichnungen wirken sicherer als im ersten Band. Die Protagonisten haben sich nur geringfügig und nachvollziehbar verändert (z. B. Neals längeres Haar). Dennoch ist der Stil gewöhnungsbedürftig, da er skizzenhaft und sehr kantig wirkt. Die Personen stehen im Mittelpunkt; Hintergründe werden nur angedeutet, selten mit Rasterfolie abgerundet. Man muss sowohl die knapp gehaltene Story als auch die Zeichnungen mögen, um dem Manga etwas abgewinnen zu können, denn Vanessa Maryanto und Cassandra Jean Piedra haben ihre Themen und ihren ganz eigenen Stil, der von dem abweicht, was man sonst im Bereich der Boys Love-Mangas offeriert bekommt. Schon der Vergleich mit „Winter Demon“ (Leseprobe), der typische Motive verarbeitet und sehr viel gefälliger illustriert ist, macht das deutlich. Allerdings wollen die Künstlerinnen auch gar nicht den ausgetretenen Pfaden des Genres folgen – und sie haben tatsächlich einen ungewöhnlichen Manga geschaffen.

Von daher sollte man ein wenig in „Fear Tango“ blättern, bevor man sich für die Serie entscheidet oder doch den konventionellen Titeln den Vorzug gibt.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

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Fear Tango 1

Erstellt von Werner Karl am 3. Februar 2011

Vanessa Maryanto & Cassandra Jean Piedra
Fear Tango 1

Fireangels Verlag, Dachau, dt. Erstausgabe: 12/2009
TB, US-/asiat. Manga, Krimi, Boys Love
ISBN 978-3-939309-14-7
Aus dem Amerikanischen von Anne Delseit
Titelgestaltung von Myriam Denise Engelbrecht unter Verwendung
einer Illustration von Cassandra Jean Piedra
Zeichnungen von Cassandra Jean Piedra

www.fireangels.net
http://cassie.100megs13.com/Crabapple.html

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Der Fireangels Verlag veröffentlicht vor allem Boys Love-Mangas und entsprechende Romane aus dem deutschsprachigen Raum, aber nicht nur: In den Anthologien finden sich immer mehr internationale Künstler aus aller Welt. „Fear Tango 1“ ist das Werk einer indonesischen Autorin und einer amerikanischen Zeichnerin, das ein wenig aus dem Rahmen der üblichen Titel fällt, denn tatsächlich ist der Auftaktband in erster Linie ein Krimi, und nach BL muss man mit der Lupe suchen. Viel mehr geht es um eine ungewöhnliche Freundschaft im Gangster-Milieu, um Verpflichtungen und wachsende Zuneigung, woraus später mehr werden könnte. Obwohl sie einander als das erkennen, was sie sind, gibt Neal McHugh vom irischen Mob Crowe Gigante, einem Mafiosi, Feuer für seine Zigarette.

Die kleine Geste ist für Crowe Anlass genug, Kontakt zum McHugh-Clan aufzunehmen und ein Bündnis vorzuschlagen, das die Anführerin des Mobs überrascht, aber freudig akzeptiert. So führt eins zum anderen: Neal und Crowe lernen einander näher kennen und zu schätzen. Als ein Attentat auf Crowe verübt wird, flickt Neal ihn wieder zusammen und übernimmt die Racheaktion für seinen Freund, der ihm daraufhin ein Versprechen gibt. Welche Folgen dies für beide haben wird, bleibt abzuwarten …

In „Fear Tango 1“ werden die Hauptfiguren der Geschichte vorgestellt: der einarmige, glücklich verheiratete Mafiosi Crowe und der streng katholische Einzelgänger Neal. Man erfährt nicht, weshalb Crowe nach ihrer ersten Begegnung eine Annäherung an die irische Gang sucht, und kann bloß vermuten, dass Neal seine Neugierde weckte. Das Geschäftliche war wohl weniger der Anlass, denn auch dieses Thema wird weitgehend ausgeklammert. In Folge ist die Handlung eher ruhig und konzentriert sich auf die Darstellung der Charaktere, die einander umkreisen und nur in vagen Gesten ihr Interesse aneinander bekunden. Spannend wird es erst, als Crowe Opfer eines Anschlags wird, der ausgerechnet von jemandem verübt wurde, der ihm nahesteht. Allerdings umgehen auch hier die Künstlerinnen Gräuel-Szenen, indem sie die Revanche bloß tangieren. Von daher ist der Manga weder Fisch noch Fleisch: Für einen Krimi bietet er zu wenig Background, Action und Spannung; für Boys Love ist nicht genug Romantik enthalten.

Man erkennt zwar, dass Letzteres das Hauptanliegen von Autorin und Zeichnerin ist, es ihnen vor allem um die sich entwickelnden Gefühle geht, aber man wird wohl die Fortsetzung abwarten müssen, um ein klares Bild von der Reihe zu erhalten. Die Illustrationen wirken – trotz der stilistischen Bandbreite der (internationalen) Mangas – eher comichaft, was durch das Thema und seine Aufbereitung noch unterstützt wird. Cassandra Jean Piedra setzt auf starke SW-Kontraste und mit kräftigem Strich gezeichnete, mitunter skizzenhaft anmutende Darstellungen. Die Figuren stehen im Mittelpunkt, während Hintergründe allenfalls angedeutet werden. Crowe und Neal sind nicht die schnuckligen Bishonen, die man gewöhnt ist, sondern reife Männer mit Ecken und Kanten.

Erwähnt werden sollte außerdem, dass ein Teil der Dialoge nicht übersetzt, sondern im Original belassen und der dt. Wortlaut in Fußnoten wiedergegeben wurde, da man keine Entsprechung für Neals irischen Akzent fand – eine gute Entscheidung, denn der Übertrag in einen dt. Dialekt (das probierte beispielsweise Panini bei diversen Superhelden), ist einfach unpassend. Außerdem sind Leserinnen ab 15 Jahre, die Hauptzielgruppe, des Englischen mächtig und sollten keine Verständnis-Probleme haben.

Es ist ratsam, ein wenig in „Fear Tango“ zu blättern, um entscheiden zu können, ob Story und Illustrationen gefallen, und gegebenenfalls die Fortsetzung abzuwarten, die sicher einige interessante Entwicklungen bieten wird. Der Auftaktband lässt noch zu viele Fragen offen, um wirklich zu überzeugen.

Copyright © 2010 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 5 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Vanessa Maryanto & Cassandra Jean Piedra – Fear Tango 1.

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