Fischer

Dreizehn bei Tisch

Warum hat Lady Edgware den verhassten Gatten erdolcht, obwohl der mit der Scheidung einverstanden war? Meisterdetektiv Hercule Poirot muss seine „kleinen grauen Zellen“ mächtig anstrengen, um einem (beinahe) perfekten Mordkomplott auf die Schliche zu kommen … – Der siebte Poirot-Roman bietet klassische britische Krimi-Kunst vom Feinsten; die Verfasserin lockt ihre Leser geschickt und gleich mehrfach auf falsche Fährten: ‚Gemütlicher‘ geht Mord wirklich nicht!

Tod in den Wolken

Hoch in der Luft wird eine unbeliebte Dame ins Jenseits befördert. Mit an Bord des Fliegers: Detektiv Hercule Poirot, der auf bewährte Weise seine kleinen grauen Zellen strapaziert, um die scheinbar unmögliche Tat aufzuklären … – Agatha Christies Variation des klassischen „Whodunit“ versammelt erneut eine überschaubare Schar von Verdächtigen in einem verschlossenen Raum. Keiner kann’s, doch einer muss es gewesen sein, und gemeinsam mit Poirot ermittelt der Leser bis zum überraschenden Finale: Krimi Vergnügen der sowohl altmodischen als auch zeitlosen Art.

Das Sterben in Wychwood

In einer englischen Kleinstadt kommt ein neugieriger Ex-Polizist einem perfekt integrierten Serienkiller allzu nahe, was ersteren auf viele falsche Fährten und letzteren in Tat-Eifer versetzt … – Für einen englischen Rätselkrimi erstaunlich leichenreiche aber ansonsten mit den bekannten Attributen insularer Thriller-Klassik erzählte Geschichte, die gemütliche Spannung bis ins eher gediegene als spannende Finale verbreitet.

Das Eulenhaus

Ein Wochenende auf dem englischen Land endet für einen der Teilnehmer tödlich. Ebenfalls eingeladen ist Detektiv Hercule Poirot, der wieder einmal vor dem Problem steht, dass eigentlich sämtlichen Anwesenden ein Motiv und eine Gelegenheit unterstellt werden kann … – Der 22. Poirot-Krimi präsentiert nicht nur ein raffiniertes Mord-Rätsel, sondern ist auch ein dichter, erstaunlich modern wirkender Psycho-Thriller, der spannend verdeutlicht, wieso Agatha Christie weiterhin lesenswert ist & gelesen wird.

Der Teufel von Chicago

Im Chicago der 1890er Jahre verwirklicht der Architekt Daniel H. Burnham eine Weltausstellung, deren Glanz und Größe jedes bekannte Maß sprengt. Gleichzeitig wird der ‚Arzt‘ H. H. Holmes als einer der ersten und schlimmsten Serienmörder aktiv … – Mit immensem Rechercheaufwand und in wunderbarer Sprache lässt Eric Larson das späte 19. Jahrhundert auferstehen. Sein Werk kann ohne Einschränkungen empfohlen werden; dies ist ein „Geschichtsbuch“, das auch den Laien nicht abschrecken, sondern fesseln wird!

Die ersten und die letzten Arbeiten des Herkules

Privatdetektiv Hercule Poirot stellt sich selbst die Aufgabe, den zwölf legendären Taten des antiken Helden Herkules in zwölf Ermittlungen nachzueifern, was ihn über die gewünschte intellektuelle Herausforderung hinaus gleich mehrfach in Lebensgefahr bringt … – Sammlung klassischer Kriminalgeschichten, für die Autorin Agatha Christie eine Interesse weckende thematische Klammer fand, ohne diese inhaltlich wirklich rechtfertigen zu können; insgesamt dennoch unterhaltsames Dutzend auf das jeweilige Rätsel konzentrierter Storys.

Der Tod wartet

Der scheinbare Herztod einer alten, bösen Frau erweist sich als geschickter Mord; es bedarf des Meisterdetektivs Hercule Poirot, um eine bunte Schar von Verdächtigen zu vernehmen und dann eine unerwartete Lösung zu präsentieren … – In morgenländisch exotischer Kulisse aber strikt den klassischen Regeln des „Whodunit“ gehorchend, löst Poirot seinen 18. Fall: zeitlos spannendes Krimi-Handwerk der Oberklasse.

Mord im Orientexpress

Auf der Zugfahrt von Istanbul nach Calais wird Mr. Ratchett erstochen. Sein Mörder muss sich unter den Passagieren befinden. Meisterdetektiv Hercule Poirot ist an Bord, beginnt die Anwesenden zu verhören und deckt ein unglaubliches Rachekomplott auf … – Zu Recht ein großer Klassiker der Kriminalliteratur, in dem kaum etwas geschieht, sondern viel geredet und spannend gelogen wird, bis Schicht um Schicht das eigentliche Geheimnis offengelegt ist.

Die großen Vier

Meisterdetektiv Hercule Poirot nimmt den Kampf gegen eine bestens organisierte Terror-Bande auf, die nichts weniger als die Weltherrschaft anstrebt. Über viele Monate stellt man einander Fallen, denen man in letzter Sekunde entrinnt, bis es in den Alpen zum explosiven Finale kommt … – Der fünfte Poirot-Roman ist weniger Rätselkrimi als Thriller, wobei die endlose, zunehmend logikfremde Kette gegenseitiger Täuschungen auf die Dauer ermüdet: unterhaltsam aber deutlich weniger strukturiert als die üblichen Poirot-Romane.

Und dann gab’s keines mehr

Zehn Männer und Frauen erhalten eine Einladung auf eine abgeschiedene Insel. Dort kündigt ihr unsichtbarer Gastgeber ihren Tod an. So geschieht es, während die schrumpfende Schar der Überlebenden verzweifelt versucht, den Mörder zu finden … – Hochkarätiger Thriller der „Queen of Crime“, dessen Handlung einem alten Kinderreim folgt. Das tödliche Rätselraten in bizarrer Kulisse ist dank dieses Thrillers zum tausendfach kopierten Klassiker geworden.