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Mark Brandis – Raumsonde Epsilon 2

Erstellt von Günther Lietz am 2. August 2010

Raumsonde Epsilon 2
Mark Brandis 10
(sfbentry)

Universal/Folgenreich (2010)
Hörspielbearbeitung: Balthasar v. Weymarn
Buchvorlage: Nikolai v. Michalewsky
Produktion und Regie: Jochim C. Redeker, Balthasar v. Weymarn
1 CD (10 Tracks), ca. 61 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
ISBN 978-3-8291-2318-1

Sprecher: Wolf Frass, Michael Lott, Mark Bremer, Anke Reitzenstein, Kai Jürgens, Martin Wehrmann, Michael Westphal, Udo Schenk, Michael Pan, Julien Haggége, Christine Mühlenhof, Cho See-Young, Tomasina Ulbricht, Gerhart Hinze, Stefan Peters, David Nathan, Oliver Seidler

http://www.folgenreich.de
http://www.folgenreich.de/markbrandis

Commander Mark Brandis und seine Mannschaft habe sich aus der Gefangenschaft von Captain Roger D’Arcy befreit. Brandis versucht weiterhin die Epsilon-Sonde zu erreichen, um einen erfolgreichen Erstkontakt mit ihr herzustellen. Doch der politische Gegner sitzt ihm im Nacken: Oberst Lao Wu. Als Brandis endlich die Sonde erreicht, droht die Situation zu eskalieren …

Politische Intrigen, Weltraumkaperungen und der Kontakt mit einer außerirdischen Lebensform. Der zweite Teil der Doppelfolge „Mark Brandis – Raumsonde Epsilon“ kommt sehr kompakt daher. Eine spannende Situation jagt die Nächste und die Charakterentwicklung der Figuren tritt ein Stück in der Hintergrund. Dadurch gewinnt das Hörspiel deutlich an Tempo.

Im Zentrum stehen diesmal die politischen Ränkespiele und das Ausleuchten der ewig menschlichen Niederungen. Die Menschheit bekommt eine einmalige Gelegenheit. Wie wird sie damit umgehen? Die Antwort auf diese Frage zu finden, darum dreht sich das Finale der Folge. Die Anspannung aller Beteiligten liegt dabei hörbar in der Luft, die Atmosphäre ist regelrecht aufgeladen und die Dramatik der Situation beinahe überwältigend. Regisseur Jochim C. Redeker und seine Mannschaft laufen zur Höchstleistung auf, um ihre Hörerschaft spannend zu unterhalten. Und das gelingt ihnen hervorragend. Das Finale der Doppelfolge ist einfach erstklassig!

Das liegt natürlich auch an der guten Leistung der Schauspieler. Unter anderem ist auch die Figur des Grigori “Grischa” Romen wieder mit von der Partie, die von David Nathan gesprochen wird. Herr Nathans Stimme scheint derzeit allgegenwärtig zu sein, was – sollte dieser Zustand anhalten – trotz seiner erstklassigen Leistung, zu einer Reizüberflutung der Zuhörerschaft führen kann.

Bei den Sprechern gibt es nur wenig Grund zum Mäkeln. Das ein oder andere Mal kommt der chinesische Akzent falsch herüber und der französische Akzent von D’Arcy fällt beinahe unter den Tisch, aber wirklich schlechte Leistung bringt nur Tomasina Ulbricht in der Rolle der Ludmilla Wolska. Es gibt zwar die ein oder andere stimmliche emotionale Regung, aber dass kann durchaus daran liegen, dass Redeker den ein oder anderen Schieberegler betätigte, um die schwache schauspielerische Leistung seiner Aktrice auszugleichen. Denn Redeker ist ein Vollprofi, was er mit seiner Mischung aus Klang und Musik zeigt. Trotzdem leidet auch „Mark Brandis – Raumsonde Epsilon 2“ darunter, dass die tolle Musik einen Tick lauter als die Dialoge ist. Das ist aber verschmerzbar.

Die Aufmachung der CD ist erstklassig und das Motiv des Booklets passend gewählt. Es unterstreicht die düstere Stimmung und zeigt die Dimensionen auf, um die es geht. Das Booklet selbst ist zwar dünn, kommt dafür aber mit einigen Informationen über das Mark-Brandis-Universum daher. Ebenfalls eine schicke Sache. Die eigentlich CD fällt dagegen ab, denn sie bleibt – wie bisher auch – schlicht silbern und ohne Blickfänger.

Abschließend ist „Mark Brandis – Raumsonde Epsilon 2“ eine an sich feine Sache und sehr unterhaltsam. Glücklicherweise hält sich die Sprechzeit von Frau Ulbricht in Grenzen und es bleibt die Hoffnung, dass es Jochim C. Redeker in zukünftigen Folgen gelingt etwas mehr Gefühl aus ihr herauszukitzeln. Zusammengenommen ist diese Doppelfolge spannend, unterhaltsam und bietet den Kick bodenständiger, real anmutender Science Fiction.

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Mark Brandis – Raumsonde Epsilon 1

Erstellt von Günther Lietz am 1. August 2010

Raumsonde Epsilon 1
Mark Brandis 9

(sfbentry)

Universal/Folgenreich (2010)
Hörspielbearbeitung: Balthasar v. Weymarn
Buchvorlage: Nikolai v. Michalewsky
Produktion und Regie: Jochim C. Redeker, Balthasar v. Weymarn
1 CD (10 Tracks), ca. 57 Minuten
ISBN 978-3-8291-2317-4

Sprecher: Wolf Frass, Michael Lott, Mark Bremer, Anke Reitzenstein, Kai Jürgens, Martin Wehrmann, Michael Westphal, Udo Schenk, Michael Pan, Julien Haggége, Christine Mühlenhof, Cho See-Young, Tomasina Ulbricht, Gerhart Hinze, Stefan Peters,
Oliver Seidler

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Mark Brandis ist auf dem Weg zur Erde. Im Schlepptau die Delta IX. Wenigstens die Rückreise scheint problemlos zu verlaufen, da ist das geborgene Wrack plötzlich verschwunden. Untersuchungen ergeben, dass die Delta IX zu einer Raumstation der Republiken gebracht wurde und somit setzt Brandis mit seiner Hermes neuen Kurs. Da erreicht ihn ein Funkspruch, dass eine Sonde unbekannter Herkunft geortet wurde, die Epsilon genannt wird. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um eine außerirdische Technologie handeln könnte.

Erneut ändern sich die Befehle und Prioritäten von Brandis. Er muss die Sonde vor allen Anderen erreichen, doch erneut wird ihm ein Strich durch die Rechnung gemacht – aus einer vollkommen unerwarteten Richtung …

Mit „Raumsonde Epsilon“ kommt der nächste Zweiteiler aus dem Brandis-Hörspieluniversum auf den Markt. Es handelt sich dabei um die nahtlose Fortsetzung der Geschichte, somit sind alle bis zuletzt an Bord der Hermes befindlichen Leute wieder mit dabei. Die Geschichten um Mark Brandis stammen von Nikolai von Michalewsky und vorliegende Geschichte wurde 1974 in der Reihe „Mark Brandis – Weltraumpartisanen“ erstveröffentlicht.

Die Geschichte zeichnet sich deswegen durch Elemente aus, die aus der Sicht eines Autoren der 70er Jahre stammt. Somit ist der kalte Krieg ein zentrales Element und auch die Angst, dass jederzeit ein neuer großer Konflikt ausbrechen kann. Auch die eingesetzte Technik wirkt – aus heutiger Sicht – viel bodenständiger und Realer. Die Geschichten um Mark Brandis sind beinahe greifbar und eine tatsächlich denkbare Zukunft, wirken somit sehr authentisch.

Auch die Bearbeitung von Balthasar von Weymarn kann sich sehen, viel mehr, hören lassen. Obwohl die Geschichte einen durchgehenden Handlungsfaden hat, ist der Fokus in jeder Folge dennoch leicht verschoben. So stehen hier vor allem die agierenden Personen und politische Begebenheiten im Mittelpunkt. Es gibt einfache Alltagssituationen, aber auch klassisches, abenteuerlastige Szenen.

Die Regie führte erneut Jochim C. Redeker. Das ist ihm auch recht gut gelungen und es gibt nur wenige Schönheitsfehler. Auffällig ist erst einmal der Unterschied in der Lautstärke zwischen Musik und Dialog. Die Musik übertönt das gesprochene Wort und macht manchmal auch eine Korrektur der Lautstärke nötig, um das Hörspiel an die Umgebung anzupassen. Ähnliche Probleme sind vom TV bekannt, sobald der Film in die Werbung übergeht.

Ebenfalls störend auffällig ist die Sequenz mit den Morsezeichen. Zum Einen sollten die Wachen des Feindes ebenfalls Morsezeichen verstehen und kapieren was da gerade vor sich geht, zum Anderen passen die Morsezeichen in keinster Weise zum angeblichen Text – weder vom Inhalt, noch von der jeweiligen Länge. Sehr gelungen ist dagegen die Geräuschkulisse, die passend und stimmig umgesetzt wurde.

Bei den Sprechern gibt es kaum Grund zu meckern. Fast alle leisten hervorragende Arbeit und sind mit hörbarer Spielfreude bei der Sache. Einzig Tomasina Ulbricht fällt negativ auf. Sie hat eine angenehme Stimme, ihr gelingt es aber kaum Emotionen hinein zu legen. Dadurch wirkt ihre Rolle hölzern. Es ist wohl auch mit keiner Verbesserung zu rechnen, da auch die bisherigen Rollen von Frau Ulbricht (Abschluss der Filmschauspielschule Berlin 2009) stets neutral und gefühllos wirken, beinahe statisch, aufs Stichwort achtend. Hier scheint einfach ein schauspielerisches Defizit vorzuliegen.

„Mark Brandis – Raumsonde Epsilon 1“ ist ein spannendes Stück Unterhaltung, das vor allem mit einer möglichen Zukunft kokettiert. Die Bodenständigkeit macht den großen Reiz der Serie aus und ist auch in diese Folge ein Pfund, mit dem gewuchert wird. Trotz kleiner Mängel ein gutes Hörspiel.

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Jack Slaughter – Die Wurzel des Bösen

Erstellt von Günther Lietz am 11. Mai 2010

Bei Buch24.deDie Wurzel des Bösen
Jack Slaughter – Folge 09

(sfbentry)

Universal/Folgenreich (Februar 2010)
Idee, Konzeption & Story: Lars Peter Lueg
Dialogbücher: Devon Richter & Nikola Frey
Musik, Arrangements, Instrumente: Andy Matern
Zusätzliche Gitarren: Stefan Ellerhorst
Regie, Produktion & Dramaturgie: Lars Peter Lueg
Aufnahmeleitung: Anno Storbeck
Artwork: Alexander Lux, torius
Product Management: dp
ISBN: 978-3-8291-2355-6
Gesamtspielzeit: ca. 63 Minuten, 1 CD
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Sprecher: Erzähler (Till Hagen), Basil Creeper (Rainer Fritzsche), Rick Silver (Dennis Schmidt-Foss), Elisabeth Creeper (Eva Kryll), Frank Stoner (Jan Spitzer), Jack Slaughter (Simon Jäger), Tony Bishop (David Nathan), Dr. Kim Novak (Arianne Borbach), White Silk (Ulrike Stürzbecher), Grandma Abigail (Gisela Fritsch), Bob (Andy Matern), Professor Doom (K. Dieter Klebsch), Flopper (Delphin Mitzi), Mr. Ming (Fang Yu)

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In Jacksonville ist Ruhe eingekehrt. Das bedeutet für Jack und Tony pure Langeweile, denn nur zu gerne zogen sie gegen ihr Goldhörnchen in den Kampf. Doch der berühmteste Dämon der Welt, Professor Doom, ist leider zur goldenen Salzsäule erstarrt und harrt seiner Rettung durch Oberschleimer Basil Creeper.

Basil hat nun auch eine grandiose Idee um seinen Professor zu befreien. Leider geht sein Vorhaben schief und er verliert bei der Aktion das Zauberbuch Dooms. Um wieder an das Buch heranzukommen und die Welt zu retten, müssen sich nun Gut und Böse vereinen …

Puh, Glück gehabt, der Professor (K. Dieter Klebsch) ist wieder mit von der Partie und zeigt auch in „Die Wurzel des Bösen“ wieder ganzen Einsatz. Nach dem Cliffhanger der letzten Episode, konnte der Hörer da schon an einen dauerhaften Abschied des Doktors glauben. Doch das berühmte Goldhörnchen in schwarz ist zurück – fieser und gemeiner als je zuvor.

Erneut stellt sich die hervorragende Besetzung einem weiteren Abenteuer aus der Reihe. Dabei steht die Story wie gewohnt im Hintergrund und bewegt sich kaum voran, dient aber auch nur der Profilierung der Charaktere. Und die werden mit ganzem Herzen gespielt, was jede Sekunde zu hören ist. Die Spielfreude der Sprecher ist stets präsent und trägt ungemein zum großen Charme der Reihe bei. Zugegeben, einige der Gags sind etwas flach, aber vor allem Fans der Serie kommen ganz auf ihre Kosten, denn immerhin nehmen sich die Figuren und ihre Marotten selber ordentlich auf die Schippe. Ideal um einfach mal auszuspannen – Humor ohne Anspruch eben, dass kann in der richtigen Situation einfach nur befreiend sein.

Erneut ist wieder Rainer Fritzsche der heimliche Star, der als Basil Creeper ordentlich auftrumpft und klammheimlich zur Hauptrolle mutiert. Jedenfalls wird ihm erneut viel Zeit eingeräumt und überzeugt Fritzsche mit seiner großartigen Leistung. Sein Spiel ist einfach erfrischend und witzig. Herrlich! Nebenbei wird auch die Figur des Basil vertieft, erfährt die Hörerschaft doch mehr über dessen Familie. Ebenfalls eine gelungene Idee.

Bei Regie, Schnitt und Musik leistet Lars Peter Lueg gewohnt großartige Arbeit. Alles ist aufeinander abgestimmt und sitzt punktgenau. Auch die Klangkulisse ist sehr überzeugend und fügt sich harmonisch in das Gesamtwerk ein, was ebenfalls für die gute Musik gilt. „Jack Slaughter“ ist eine exzellente Horrorsatire mit Kalauerhumor, die aktuell ihresgleichen auf dem Markt sucht. Alleine die Wortspiele und Sprüche der Hauptdarsteller sind Grund genug, um hier hineinzuhören.

Auch die düstere Aufmachung von Cover und CD ist sehr gelungen. Die Illustration kommt im typischen Stil der Reihe daher, was auch für die CD gilt. Einfach ein Schmuckstück. Lustigerweise sind die Tracks im Abspielgerät übrigens als „Point Whitmark“ markiert. Die Tracks lassen sich problemlos in MP3 umwandeln und somit auf einen tragbaren Player ziehen. Wunderbar für unterwegs und um das Schmuckstück sicher im Tresor zu bunkern.

„Die Wurzel des Bösen“ ist eine kurzweilige Episode aus der Reihe „Jack Slaughter“, die einfach Spaß macht.

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Point Whitmark – Der Leere Raum

Erstellt von Günther Lietz am 10. Mai 2010

Bei Buch24.deDer Leere Raum
Point Whitmark 28

(sfbentry)

Universal / Folgenreich (2010)
Nach einer Erzählung von Bob Lexington
Idee & Konzeption: Volker Sassenberg
Drehbuch: Andreas Gloge & Decision Products
Musik: Matthias Günthert, Markus Segschneider, Volker Sassenberg & Manuel Rösler
Ton & Schnitt: Volker Sassenberg & Marc Sander
Tonassistenz: Kai Müller
Illustration: Ingo Masjoshusmann
Regie: Volker Sassenberg
Produktion: Volker Sassenberg
Aufgenommen und gemischt unter Finians Regenbogen
Verlegt durch ROBIL BOR Music
ISBN: 978-3-8291-2322-8
Gesamtspielzeit: ca. 55 Minuten, 1 CD
Altersempfehlung: ab 08 Jahren
Sprecher: Erzähler (Jürg Löw), Jay Lawrence (Sven Plate), Tom Cole (Kim Hasper), Derek Ashby (Gerrit Schmidt-Foss), Dora Manning (Daniela Thuar), Lance Bindek (Raphael Kübler), Warden Archer (Gerald Paradies), Bernie Feldman (Mario von Jascheroff), Delphi (Norman Matt), Nachtwächter Bueller (Karl Schulz)

http://www.folgenreich.de
http://www.point-whitmark.info/

Jay, Tom und Derek wollen diesmal hinter das Geheimnis einiger Gefängnisausbrüche kommen. Dazu haben sie eine Brieffreundschaft mit dem Kleptomanen Bernie Feldman angefangen und erhoffen sich bei einem Haftbesuch Insiderinformationen. Bernie ist natürlich von den Jungs erst einmal enttäuscht – und dann kommt es im Gefängnis zu einem Unfall, in dessen Verlauf das Detektivtrio in den Besitz eines Laptops kommt.

Erst können sie mit dem Gerät nur wenig anfangen, dann offenbart sich ihnen der leere Raum und der mysteriöse Zimmerservice, der jeden Wunsch wahr werden lässt. Das klingt zu gut, um wahr zu sein …

Mit „Der leere Raum“ verlassen die Hauptdarsteller den gewohnten Schauplatz Point Whitmark und reisen nach Hampton. Diese Verlagerung des Schauplatzes ist erfrischend, kommen so einige neuen Rollen ins Spiel und können etablierte Sprecher ein wenig verschnaufen. Das lockert das gewohnte Serienschema ein wenig auf.

Die Thematik des Stoffs verspricht spannende Minuten, leider mangelt es der Episode aber an innerer Logik. Natürlich, die Abenteuer von Jay, Tom und Derek haben stets einen mystischen Hauch und entpuppen sich erst zum Ende einer Folge hin als weltliches Geheimnis. Aber diesmal kommen die drei Jungs ohne Probleme in ein Gefängnis, schnappen sich noch einen Laptop, kommen damit wieder heraus und brechen noch ein eine Sicherheitsfirma ein. Das ist dann doch ein wenig zu viel des Guten. „Point Whitmark“ verliert mit „Der leere Raum“ ein wenig den Boden unter den Füßen. Hoffentlich landet Volker Sassenberg mit der nächsten Episode wieder sicher auf der Erde und kommt die Reihe bodenständiger daher. Aktuell wirkt alles ein wenig an den Haaren herbeigezogen.

Ansonsten bietet auch diese Folge wieder spannende und kurzweilige Unterhaltung. Mit dem Hacker und Computerspezialisten Delphi (gesprochen von Norman Matt) wird auch eine durchgedrehte Figur eingebracht, die zu überzeugen weiß. Gelungen spielt Matt den durchgeknallten Typen, der sich schnell im Internet verliert und eine innige Beziehung zu seinen Computern hat. Die Szenen machen einfach Spaß und sind sehr gut umgesetzt.

Auch Gerald Paradies als Warden Archer ist hervorragender Hörgenuss. Seine Ausstrahlung als knallharter Schließer ist sehr überzeugend und transportiert seine Präsenz förmlich aus dem Hörspiel heraus. Alleine beim Zuhören wird einem Angst und Bange. Kein Wunder, dass die Jungs keine Lust verspüren, sich mit ihm anzulegen.

Die Sprecher können sich bei ihrem Job auch wieder vollkommen auf Volker Sassenberg verlassen. Musik und Klänge sind perfekt aufeinander abgestimmt und halten das gewohnt hohe Niveau. Sie unterstützen perfekt die Rollen und sorgen für den typischen Stil, der „Point Whitmark“ ausmacht. Das gilt auch für die Coverillustration in gewohnter Leuchtturmoptik. Einfach schick.

„Der leere Raum“ ist erstklassige und spannende Unterhaltung, die mit einer dichten Atmosphäre und einem zwar recht konstruiert wirkenden, aber spannendem Fall daherkommt.

Copyright © 2010 by Günther Lietz

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Jack Slaughter – Das Heer der Finsternis

Erstellt von Günther Lietz am 14. April 2010

Bei Buch24.deDas Heer der Finsternis
(sfbentry)

Jack Slaughter Episode 8
Folgenreich/Universal Music (2009)
Idee, Konzeption & Story: Lars Peter Lueg
Dialogbücher: Devon Richter & Nikola Frey
Musik, Arrangements, Instrumente: Andy Matern
Weitere Gitarren: Stefan Ellerhorst
Regie, Produktion & Dramaturgie: Lars Peter Lueg
Aufnahmeleitung: Anno Storbeck
Artwork: Alexander Lux, torius
Sprecher: Till Hagen, Klaus-Dieter Klebsch, Gisela Fritsch, Reiner Fritzsche, Simon Jäger, David Nathan, Santiago Ziesmer, Dennis Schmidt-Foss, Ariane Borbach, Delphi Mitzi, Jan Spitzer, Tobias Kluckert, Andy Matern, Scheukje Hönning, Christin Marguitan, Stefan Staudinger, Hasso Zorn, Marianne Groß, Fang Yu
Laufzeit ca. 62 Minuten
ISBN: 978-3829122979

Erneut geht das Böse in Jacksonville um. Doch diesmal in Gestalt eines Poltergeistes, der grausigen Victoria Osborne. Diese lebte lange Zeit im Pfarrhaus, doch Reverend Black hat die Nase voll und führt einen Exorzismus durch. Also sucht sich Victoria eine neue Bleibe und findet diese im Versteck von Professor Doom.

Dieser hat gerade seinen Lieblingsschleimer Basil Creeper zum offiziellen Gehilfen gemacht und ist wenig amüsiert von Victoria und ihrer herrschsüchtigen Art. Er versucht nun ebenfalls den Poltergeist loszuwerden – und wie üblich geht der Schuss nach hinten los. Victoria verwandelt sich in ein Heer der Finsternis …

Mit der Folge „Das Heer der Finsternis“ zieht Lars Peter Lueg mit seinen Leuten richtig vom Leder. Gewohnt ironisch und sarkastisch stellen sich Jack und seine Freunde den üblichen Problemen. Dabei gerät Jack allerdings in einen Gewissenskonflikt, denn die gute Victoria kann ihm etwas über den Verbleib seiner Eltern sagen. Das war aber auch schon alles an Charaktertiefe und das ist auch gut so.

„Jack Slaughter“ will unterhalten und Spaß machen. Eine komplexe Handlung oder fein skizzierte Charaktere wären da nur hinderlich. Sicherlich, es gibt einen roten Faden der sich durch alle Geschichten zieht – mal mehr und mal weniger – aber der ist durchaus zu vernachlässigen. Witz und Charme stehen an erster Stelle, um für eine unterhaltsame Stunde zu sorgen.

In „Das Heer der Finsternis“ sind es aber vor allem die Schurken und Nebenfiguren, die besonders gut gespielt werden. Allen voran Marianne Groß, die als Victoria Osborne dem Hörer ein Schaudern über den Rücken jagt. Auch Professor Doom ist mit von der Partie. Er wird von Klaus-Dieter Klebsch gespielt, der deutschen Stimme von Dr. House aus der gleichnamigen TV-Serie. Einfach nur genial, aber er wird locker von Reiner Fritzsche in den Schatten gestellt.

Bisher stets für eine Überraschung gut, packt Herr Fritzsche ein paar Kohlen, nein, ein paar Zentner Kohlen aufs Feuer drauf. Basils Begeisterung als er endlich offizieller Gehilfe wird, ist einfach mitreißend und erfrischend. Alleine diese Szene verdient Applaus und gehört auf jedes Jack-Slaughter-Fan-Handy als Klingelton. Die Euphorie in der Stimme von Reiner Fritzsche ist einfach der schiere Wahnsinn.

Etwas leiser und mit mehr Mitleid ausgestattet, spielt Santiago Ziesmer den Kobold Frogi Oaktree. Auch hier wird die Hörerschaft mit einer erfrischenden Auslegung der Rolle verwöhnt. Dabei schwankt der arme Frogi zwischen Heldenmut und Selbstmitleid. TV-Kenner und Zeichentrickliebhaber erkennen die Stimme von Herrn Ziesmer natürlich als deutsche Stimme von Spongebob Schwammkopf. Es gibt sogar einige Parallelen zwischen diesen Rollen, denn beide Figuren sind äußerst hilfsbereit. Mit ein wenig Glück wird der gute Frogi eine feste Größe in der Reihe, denn die Rolle ist einfach umwerfend.

Fraglich ist jedoch, ob Professor Doom der Hörerschaft weiterhin erhalten bleibt. Die Episode endet mit einem grandiosen Cliffhanger und einem verzweifelten Basil Creeper. Daumen drücken und hoffen, dass sich in Episode Neun alles in Wohlgefallen auflöst. Denn was wäre Jack Slaughter ohne eine passende Nemesis? Nur ein Mann mit Barbiepuppe, dessen verstorbene Großmutter erneut mit Schminktipps daherkommt. Dieser Running Gag macht einfach noch immer Laune – selbst nach so vielen Folgen.

Überhaupt ist „Das Heer der Finsternis“ eine sehr launige Folge. Andy Matern ist für die Musik und den Sound verantwortlich, der modern und rockig klingt. Unter der Regie von Lars Peter Lueg entsteht somit eine spaßige Horror-Satire, die handwerklich sehr gut umgesetzt wurde. So muss sich gute Unterhaltung anhören.

Die Aufmachung der CD ist mal wieder sehr gelungen. Das Motiv deutet schon auf das Grundthema hin, dass sich ausreichend bei Alfred Hitchcocks „Die Vögel“ bedient. Das Motiv findet sich auch auf der CD wieder und somit bildet das gute Stück ein harmonisches Ganzes. Der unverwechselbare Stil des Artworks macht die Reihe zu etwas Besonderem. Wie üblich lassen sich die Tracks problemlos in MP3s umwandeln und auf jeden normalen Player ziehen. Somit ist „Jack Slaughter“ auch wunderbar für unterwegs geeignet. Die CD bleibt sicher im heimischen Regal, um dort die Blicke auf sich zu ziehen. Eine gute Sache.

„Jack Slaughter – Das Heer der Finsternis“ ist eine der besten Episoden der Reihe, was vor allem an der hervorragenden Leistung von Marianne Groß, Reiner Fritzsche, Klaus-Dieter Klebsch und Santiago Ziesmer liegt. Bravo!

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Jack Slaughter – Dr. Jekyll und Mrs. Hyde

Erstellt von Günther Lietz am 13. April 2010

Bei Buch24.deDr. Jekyll und Mrs. Hyde
(sfbentry)

Jack Slaughter Episode 7
Folgenreich/Universal Music (2009)
Idee, Konzeption & Story: Lars Peter Lueg
Dialogbücher: Devon Richter & Nikola Frey
Musik, Arrangements, Instrumente: Andy Matern
Weitere Gitarren: Stefan Ellerhorst
Regie, Produktion & Dramaturgie: Lars Peter Lueg
Aufnahmeleitung: Anno Storbeck
Artwork: Alexander Lux, torius
Sprecher: Till Hagen, Klaus-Dieter Klebsch, Gisela Fritsch, Reiner Fritzsche, Simon Jäger, David Nathan sowie Santiago Ziesmer, Dennis Schmidt-Foss, Ariane Borbach, Delphi Mitzi, Jan Spitzer, Tobias Kluckert, Andy Matern, Scheukje Hönning, Christin Marguitan, Stefan Staudinger, Hasso Zorn, Marianne Groß, Fang Yu
Laufzeit ca. 62 Minuten
ISBN: 978-3-8291-2296-2

Aus dem Hause Folgenreich stammt das nun mehr siebte Hörspielabenteuer aus der Reihe „Jack Slaughter – Tochter der Lichts“. Erneut nimmt die Reihe gezielt das Grusel- und Horrorgenre aufs Korn. Wie üblich ist die Handlung dabei nur ein großer Rahmen, in dem die Gags und Wortspiele untergebracht werden.

Diesmal erwischt es Jacks gute Freundin Kim, die durch ein Energywässerchen ihr Wesen und auch ihr Äußeres verändert. Noch immer ist sie überaus sexy, verkommt aber zum Dummchen von Nebenan und steht plötzlich auf Surferboys. Die Tochter des Lichts, der tapfere Jack, greift ein …

Das war schon alles an Handlung und bietet den Machern, Lars Peter Lueg, Devon Richter und Nikola Frey, genug Spielraum, um die Figuren agieren zu lassen. Natürlich sind die üblichen Verdächtigen wieder mit von der Partie. Auch Professor Doom, der diesmal zu einer Nebenrolle verdonnert wird, sich aber in einer humorvollen Sequenz aus dem Urlaub meldet. Ja, auch ein Erzbösewicht mit goldenen Hörnchen braucht Urlaub, immerhin muss er in jeder Folge eine bittere Niederlage einstecken.

Diesmal ist die Gefahr jedoch weltlicher Natur. Deswegen muss Jack auf die Zauberkräfte seiner magischen Barbiepuppe Pony Tail verzichten. Aber Kenner der Serie wissen, dass Jack schon einen Weg finden wird – irgendwie, mit Glück – und viel Hilfe … und noch mehr Glück; hoffentlich!

Das bekannte Ensemble ist also erneut mit von der Partie und zieht ordentlich vom Leder. Da es keine tiefgründigen Szenen gibt oder gar eine Charakterentwicklung (böse Zungen behaupten Jack Slaughter wäre charakterlos, was manchmal zutrifft), können sich die Sprecher vollkommen auf die Betonung ihrer Dialoge konzentrieren – was auch gerne und ausschweifend geschieht. Somit wird der Hörer verbal immer auf die Schlüsselworte hingewiesen und keine Pointe vermag es dem geneigten Ohr zu entfliehen.

Humor wird bei „Jack Slaughter – Tochter des Lichts“ ganz groß geschrieben. Immerhin handelt es sich um eine Trivial-Grusel-Hörspiel-Sitcom-Satire (schickes Wort und sollte es zusammenfassen). Alles was irgendwo mal in einem Horrorfilm oder Gruselroman erschien, macht in der Serie seinen Freischwimmer im Kakao, durch den einfach alles gezogen wird. Das ist sehr lustig, falls der Hörer auf jene Art von Humor steht. Kalauer und Klischees stehen nämlich an der Front, subtile Wortspiele agieren weit im Hintergrund, ebenso der ruhige Humor. „Jack Slaughter“ ist eine Serie die spaltet und eindeutig Geschmackssache ist. Es lohnt sich auf jeden Fall in eine Folge hineinzuhören. Das Mindeste was dabei herausspringt ist ein Schminktipp von Großmutter Abigail – denn die hält Jack noch immer für ihre Enkelin.

Auch die siebte Episode der Reihe ist mal wieder die humorvolle Interpretation einer klassischen Vorlage. Nun, im Grunde wird nur die Idee aus „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ übernommen. Aber die Aufarbeitung ist einfach erstklassig, was vor allem an der sehr erotischen Stimme von Arianne Borbach liegt – bekannt als deutsche Stimme von Catherine Zeta Jones, Helen Hunt oder auch Uma Thurman. Kim ist in der Episode Dreh- und Angelpunkt der Geschichte und wird von Frau Borbach passend lasziv umgesetzt. Einfach herrlich!

Die Aufmachung der CD ist ebenfalls herrlich. In der tpyischen Jack-Slaughter-Optik präsentieren sich Cover und CD. Das sieht einfach schick aus. Das stets grellpoppige Motiv vor düsterem Hintergrund ist ein gelungenes Herausstellungsmerkmal der Reihe. Damit ist „Dr. Jekyll und Mrs. Hyde“ gut anzusehen und vor allem gut anzuhören – ein kurzweiliger Spaß für die Ohren.

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Dorian Hunter – Im Labyrinth des Todes

Erstellt von Günther Lietz am 12. April 2010

Bei Buch24.deIm Labyrinth des Todes
Dorian Hunter: Dämonen-Killer – Episode 9

(sfbentry)

Folgenreich / Universal / Zaubermond
Regie von Marco Göllner
Sprecher: Thomas Schmuckert, Tom Broke, Stefan Krause, Claudia Urbschat-Mingues, u.v.a
Hörspiel, CD, zirka 76 Minuten
Empfohlen ab 16 Jahren
ISBN 3-8291-2340-X

Mit der neunten Episode der Horror-Mystery-Reihe „Dorian Hunter“ wechselt die Produktion des Hörspiels vom Zaubermond-Verlag zu Universal. Somit teilt „Dorian Hunter“ das Schicksal etlicher anderer Serien, die ebenfalls inmitten der Reihe umzogen. Bisher tat das der Qualität nie einen Abbruch – und das gilt auch für den Dämonenkiller.

Dorian erhält die Nachricht vom Tod seine Freundin Coco Zamis. Sie ging mit Michael Lundsdale nach Hongkong und brach dort tot zusammen. So jedenfalls die offizielle Darstellung der Ereignisse. Dorian Hunter fliegt nun ebenfalls nach Hongkong, um dort die Wahrheit zu erfahren. Diese ist schrecklicher, als sich manch einer vorzustellen mag …

„Dorian Hunter“ hat zu recht eine Altersempfehlung ab sechzehn Jahren. Viele der Szenen sind sehr düster, bedrohlich und oft auch abstoßend eklig. Im Vergleich zu den vorangegangenen Folgen gibt es auch weniger schwarzen Humor, so dass eine sehr ernsthafte, erwachsene Stimmung erzeugt wird. Dadurch entwickelt sich eine authentische Atmosphäre, die den Zuhörer rasch und tief in ihren Bann zieht. Das Hörspiel ist kein Kinderkram, sondern handfeste Erwachsenenunterhaltung!

Die Handlung selbst ist sehr einfach gestrickt und vorhersehbar. Niemand ist verwundert, dass die Berichte von Cocos Tod verfrüht sind und etwas ganz anderes dahintersteckt. Trotz diesem Handlungsverlauf, bietet die Geschichte einiges an Überraschungen und viele Schockelemente. Durch die Inszenierung wird auch weitgehend Druck und Tempo aufgebaut, um schlussendlich auf die Krisis zuzusteuern. Der nachfolgende Abgang und die damit verbundene Auflösung kommen allerdings etwas abrupt. Jedenfalls in Bezug auf die stetig steigende Spannung der vorherigen Tracks. Der Hörer erwartet am Ende einfach etwas mehr Kraft in der Szene, einige Sekunden mehr Spannung und Ungewissheit. Dafür entschädigt der Schluss mit einem gelungenen Cliffhanger, der Lust auf die nächste Episode macht.

Die Inszenierung von Marco Göllner ist sehr gelungen. Zu Beginn des Hörspiels werden die vergangenen Ereignisse kurz angerissen, so dass auch Neueinsteiger schnell Fuß fassen. Als nächsten Kniff verzichtet Göllner auf einen Erzähler. Stattdessen spannt er Dorian Hunter ein, der von Thomas Schmuckert gespielt wird. Hunter erzählt einem gewissen Doktor Denning rückblickend von der Ereignissen. Somit erfüllt der Held die Rolle des Erzählers. Die steten Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind gut umgesetzt, nehmen aber etwas die Spannung raus. Immerhin kann Hunter nur dann von den Ereignissen berichten, wenn er die Sache überlebt hat. Aber das ist einfach das Gesetz der Serie: Der Held muss weiterleben, um auch in der nächsten Folge der Held zu sein. „Im Labyrinth des Todes“ überspielt diese Tatsache gekonnt.

Bei den Darstellern greift Herr Göllner aus dem Vollen. Neben den bekannten Rollen, drücken sich auch viele andere Sprecher die Klinke in die Hand. Viele sind dem Hörer bereits aus anderen Produktionen bekannt und so protzt das Hörspiel mit vielen prominenten Stimmen. Einige Sprecher werden offensichtlich in nachfolgenden Episoden noch auftauchen, andere haben nur ein kurzes Stelldichein. Insgesamt wird hier in kleinen und in großen Rollen Leistung auf hohem Niveau geboten. In Verbindung mit der stimmigen Musik und den passenden Geräuschen, bietet sich dem Zuhörer eine erstklassige Komposition. Besonders schick ist die Titelmelodie von Joachim Witt.

Wo Licht ist, da ist leider auch Schatten. So werden hier manchmal lange Kunstpausen eingelegt. Diese sind jedoch so lange, dass manchmal der Verdacht aufkommt, das Hörspiel wäre zu Ende oder das Abspielgerät kaputt. Aber dann geht es, zum Glück, doch weiter.

Die hochwertige Produktion schlägt sich auch in der Aufmachung nieder. Das düstere Booklet zeigt als Motiv ein schmutziges Hongkong aus der Ferne, dazu ein unauffälliger Totenkopf und ein großes Kreuz in der untergehenden Sonne. Das sind bereits äußere Zeichen, die auf den zentralen, nächtlichen Friedhofsbesuch hinweisen – mit all jenen Monstern, die für schaurig schreckliche Augenblicke sorgen. Das Innere des Booklets wartet mit Informationen über Synchronsprecher Stefan Krause auf, der den Bankier Olivaro zum Besten gibt.

Das Motiv des Booklets findet sich auch auf der CD wieder und macht die Scheibe zu einem kleinen Schmuckstück. Wird die CD entnommen, kommt ein Totenschädel zum Vorschein. Schick!

„Im Labyrinth des Todes“ ist eine gelungene Episode aus der Reihe „Dorian Hunter“. Sie bietet für Fans und für Neueinsteiger gute Unterhaltung. Die Geschichte ist spannend und kommt mit vielen Horrorelementen daher, die hörbar gut umgesetzt wurden und gruselige Bilder im Kopf entstehen lassen. Einfach gut.

Copyright © 2010 by Günther Lietz

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Vorstoss zum Uranus 2

Erstellt von Günther Lietz am 31. März 2010

Bei Buch24.deVorstoss zum Uranus 2
Mark Brandis Episode 8

(sfbentry)

Mark Brandis 8
Universal Music / Folgenreich
Nach dem gleichnamigen Roman von Nikolai von Michalewsky
Manuskript: Balthasar von Weymarn
Musik & Sounddesign: Jochim-C. Redeker
Aufnahme: Thomas Weichler, Tommi Schneefuß und Sven-Michael Bluhm
Produktion, Regie und Schnitt: Jochim-C. Redeker & Balthasar von Weymarn
Artwork: Alexander Preuss
Layout/ Satz: Jürgen Straub
Gesamtspielzeit: ca. 70 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-8291-2316-7
http://www.folgenreich.de

Sprecher: Prolog (Wolf Frass), Bordsystem (Anke Reitzenstein), Cmdr. Mark Brandis (Michael Lott), Col. Barclay (Kai Jürgens), Lt. Iwan Stroganow (Martin Wehrmann), Cpt. Martin van Kerk (Michael Westphal), Major Frederic Young (Erich Räuker), Cpt. Roger D’Arcy (Udo Schenk), Ludmilla Wolska (Tomasina Ulbricht), Lt. William Xuma (Michael Pan), Lt. Usko Koskinen (Julien Haggége), CORA (Christine Mühlenhof), Oberst Xiahou Shang (Cho See-Young), Cmdr. Ernest D. Scott (Frank Glaubrecht)

Mit „Vorstoss zum Uranus 2“ kommt der Abschluss der außergewöhnlichen Doppelfolge daher. Drehte sich auf der ersten CD alles noch um den Absturz der Delta IX und Cmdr. Ernest D. Scott (Frank Glaubrecht), so hat diesmal Cmdr. Mark Brandis (Michael Lott) die Bühne zurück.

Mark Brandis soll im Auftrag der VEGA das Raumschiff Hermes testen. Zu seiner Verwunderung eilt die Zeit und schon bald ist er mit einer kleinen Mannschaft an Bord des Schiffs und unterwegs zum Uranus, um der vorausgeflogenen Delta IX Rückendeckung zu geben. Spione haben davon berichtet, dass die Republik ebenfalls ein Schiff im Raum hat. Und die Union will auf Nummer sicher gehen. Schlussendlich kommt alles anders, als gedacht.

Die Delta IX ist verunglückt und die Schutzmission wird zur Rettungsmission. Da wird die Hermes plötzlich und überraschend beschleunigt, Lt. William Xuma (Michael Pan) wird mit seinem Dingi vermisst und schlussendlich meldet sich tatsächlich das Schiff der Republik – und von der Delta IX noch keine Spur …

In „Vorstoss zum Uranus“ wurde das Unglück der Delta IX aus Sicht von Cmdr. Ernest D. Scott und seiner Mannschaft erzählt und endete mit einem Funkspruch von Mark Brandis. Nun werden die ereignisreichen Tage aus der Sicht von Brandis wiedergegeben und Scott ist erst zum Abschluss zu hören. Eine nette Drehung der Erzählperspektive, die für Spannung sorgt. Zwar glaubt der Hörer halbwegs zu wissen, wie die Rettungsmission ausgeht, aber schlussendlich gestaltet es sich doch anders als vermutet.

Die Eindringlichkeit einer Expedition und ihr scheinbar unabwendbar tödlicher Ausgang weicht nun dem eher klassischen Weltraumabenteuer. In diesem agiert, wie immer souverän, Michael Lott in der Hauptrolle. Er gibt der Serie eine Stimme und unverwechselbaren Charakter. Dabei gelingt es ihm, der Figur weitere Facetten zuzufügen und so mehr Dimensionen in der Charakterzeichnung zu erzeugen. Brandis wirkt lebendig – mit all seinen Ecken und Kanten. Dazu gehören auch die moralischen Fragen, die aufgeworfen werden. In Anbetracht der Zeit, die Brandis mit der Suche nach Xuma verbringt, eine knifflige Sache. Vielleicht wäre die Suche nach der Delta IX und ihrer Mannschaft dann anders ausgegangen. Brandis fällt stets schwere Entscheidungen, die ihm sicherlich niemand abnehmen möchte. Doch er stellt sich seiner Verantwortung, wie auch Scott. Frank Glaubrecht ist zwar nur wenige Minuten zu hören, aber dafür ist sein Auftritt um so dramatischer. Packend!

Die anderen Sprecher agieren ebenfalls auf hohem Niveau. Einzig Tomasina Ulbricht als Ludmilla Wolska wirkt in ihrer eintönigen Art wie eine Schlaftablette. Da die Geschichte keinen plausiblen Grund dafür bietet, muss es an Frau Ulbricht selbst liegen. Ein wenig mehr Elan in der Betonung hätte der Rolle gutgetan. So wirkt Wolska verbal recht langweilig. Schade!

Wie im ersten Teil, haben Jochim-C. Redeker und Balthasar von Weymarn gute Arbeit geleistet. Die Inszenierung der Geschichte ist gelungen. Sie bietet kurzweilige und spannende Unterhaltung, mit allerlei technischem Schnickschnack in den Dialogen – allerdings ohne überladen zu wirken. Solide Science Fiction eben. Auch die Musik und Klänge sind sehr solide. Sie unterstützen passend das Geschehen, sind einerseits futuristisch, andererseits erkennbar. Das macht Laune!

Die CD kommt passend zum ersten Teil im Partnerlook daher. Das Cover weist die gleichen Grundtöne auf, aber ein anderes Motiv. So sind die beiden Uranus-Folgen leicht auseinanderzuhalten. Auch bei „Vorstoss zum Uranus 2“ findet sich das Frontmotiv unter der CD wieder, jedoch mit Abweichungen. Und wie in den anderen Booklets ebenfalls, gibt es wieder einige schicke Informationstexte. Das passt, hier ist alles aus einem Guss. Das gilt auch für die Kompatibilität zu Standardabspielgeräten und die Möglichkeit, die Tracks in MP3s umzuwandeln. Alles kein Problem und somit sehr vorbildlich. Da kann die schicke CD sicher im Regal liegen, während unterwegs Mark Brandis aus dem MP3-Player klingt.

„Vorstoss zum Uranus 2“ ist sehr gute Unterhaltung und macht Spaß. Ein gelungener Abschluss des Zweiteilers, der insgesamt mit einigen frischen Ideen aufwartet. Erstklassig! (2xPRT)

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Vorstoss zum Uranus 1

Erstellt von Günther Lietz am 31. März 2010

Bei Buch24.deVorstoss zum Uranus 1
Mark Brandis Episode 7

(sfbentry)

Universal Music / Folgenreich
Nach dem gleichnamigen Roman von Nikolai von Michalewsky
Manuskript: Balthasar von Weymarn
Musik & Sounddesign: Jochim-C. Redeker
Aufnahme: Thomas Weichler, Tommi Schneefuß und Sven-Michael Bluhm
Produktion, Regie und Schnitt: Jochim-C. Redeker & Balthasar von Weymarn
Artwork: Alexander Preuss
Layout/Satz: Jürgen Straub
ISBN: 978-3-8291-2315-0
Gesamtspielzeit: ca. 59 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Sprecher: Cmdr. Ernest D. Scott (Frank Glaubrecht), Cpt. Peter Gottwald (Mark Bremer), Bordcomputer (Anke Reitzenstein), Major Frederic Young (Erich Räuker), Lt. Winston McIntosh (Sven Hasper), Lt. Bill Maddox (Tobias Kluckert), Adjutantin (Anja Henkelmann), Tschou Lin (Oliver Siebeck), Oberst Lao Wu (Stefan Gossler), Sgt. Domenico Sini (Simon Jäger), Cmdr. Mark Brandis (Michael Lott)

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Im Jahre 2125 schickt die strategische Raumflotte die erste bemannte Mission zum Uranusmond Oberon. Das Kommando führt Ernest D. Scott, ein ehrgeiziger Mann. Sein Ehrgeiz ist es auch, durch den die Mission scheitert. Es kommt zur Bruchlandung auf dem Mond Titania. Zwar überlebt die kleine Besatzung, doch kann von der Absturzstelle kein Notsignal gesendet werden. Lt. Winston McIntosh und Lt. Bill Maddox machen sich zu Fuß auf den Weg, um zur Oberfläche des Monds hinaufzuklettern. Dort sollen sie einen Sender aufstellen. Die Kletterpartie wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit, denn die Energiereserven neigen sich rasch dem Ende zu …

„Vorstoss zum Uranus 1“ ist eine weitere packende Geschichte aus dem Mark-Brandis-Universum. Das „ss“ im Titel ist etwas irritierend, aber scheinbar gab die Schriftart kein „ß“ her. Dafür hebt sich das Cover dieser Episode vom zweiten Teil ab, was bei „Testakte Kolibri“ noch anders war. Diesmal hat jede CD dieser Doppelfolge ein andere, zum Kernthema passende Illustration. Das sieht schick aus und macht Laune.

Auch in einem anderen Bereich gibt es einen Unterschied zu den vorangegangenen Folgen: Diesmal spielt kein Mark Brandis mit – beinahe. Brandis hat im letzten Track einige Worte, aber ansonsten überlassen Jochim-C. Redeker und Balthasar von Weymarn anderen Rollen das Feld. Sie haben auch eine wunderbare Vorlage, stammt die Serie „Mark Brandis“ aus der Feder von Nikolai von Michalewsky. Allerdings ist die Reihenfolge der Romane eine andere und käme „Vorstoss zum Uranus“ eigentlich vor „Testakte Kolibri“, aber das macht keinen wesentlichen Unterschied. Somit sind die Uranus-Folgen die Episode Sieben und Acht der Hörspielreihe, die unter dem Folgenreich-Label erscheinen.

Die Handlung der Geschichte ist schnell erzählt. Sie wirkt auf den ersten Blick knapp und es gibt tatsächlich keine großen Handlungssprünge. Doch im Zentrum stehen die Charaktere, insbesondere Lt. Winston McIntosh und Lt. Bill Maddox. Die beiden Männer werden schließlich alleine losgeschickt, um einen Sender aufzustellen. Sie tragen eine große Verantwortung, die Umstände sind denkbar ungünstig und jederzeit befürchtet der Hörer, etwas könnte schiefgehen.

Sven Hasper und Tobias Kluckert brillieren in ihren Rollen und machen den Druck, der auf ihren Figuren lastet, hörbar. Die Szenerie wird durch Cmdr. Ernest D. Scott (Frank Glaubrecht) unterstrichen, der parallel zur Kletterpartie seiner Männer das Expeditionstagebuch von Robert Falcon Scott liest – oder vielmehr, es sich vom Bordcomputer (Anke Reitzenstein) vorlesen lässt. Dazu der Raumkoller an Bord des havarierten Schiffs, der vor allem das Besatzungsmitglied Sgt. Domenico Sini (Simon Jäger) befällt. Jäger ist aus anderen Hörspielproduktionen her gut bekannt und bekleidet normalerweise größere Rollen, hier wirkt er mehr am Rande, aber dennoch gewohnt eindringlich.

Das Ensemble ist jedenfalls erstklassig und leistet hervorragende Arbeit. Die bedrückende Stimmung an Bord und die stete Gefahr werden hervorragend transportiert. Das der Feind eine geheime Mission vorbereitet, verkommt dabei zur Nebensache, sind aber nette Nebeninformationen. Diese fließen in die Tracks ein und werden durch einen asiatisch angehauchten Jingle eingeleitet. Eine nette Idee, um den Kulissenwechsel zu verdeutlichen.

Beim Arrangement der Musik und Klänge hat Jochim-C. Redeker mal wieder ein gutes Händchen bewiesen. Die Musik ist stets passend und der Sound vermittelt eindrucksvoll die jeweilige Szenerie. Besonders die Funksequenzen machen Spaß und wirken sehr authentisch. Das verdichtet die Atmosphäre ungemein.

Technisch ist die CD fehlerfrei. Sie lässt sich problemlos in jedem Standardplayer abspielen. Eine Umwandlung in MP3 und überspielen auf den eigenen MP3-Player geht ebenfalls problemlos. Die CD selbst ist etwas lieblos gestaltet und kommt in schlichtem Silber daher, dafür ist das Cover passend schick illustriert. Das Booklet bietet zudem einige Zusatzinformationen. Sehr gelungen ist dabei das Motiv der Coverillustration, das sich im Inneren der CD wiederfindet – allerdings mit einigen großen Unterschieden. Schick!

„Vorstoss zum Uranus 1“ ist eine gelungene Produktion und wunderbare Fortsetzung der Mark-Brandis-Reihe. Die Folge ist mit ihren fast sechzig Minuten sehr kurzweilig und macht Lust auf mehr – vor allem auf den zweiten Teil der Doppelfolge.

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Dr. Jekyll und Mrs. Hyde + Das Heer der Finsternis

Erstellt von Werner Karl am 14. Januar 2010

js07Lars Peter Lueg, Devon Richter und Nikola Frey
Jack Slaughter – Tochter des Lichts
Folge 7: Dr. Jekyll und Mrs. Hyde
Folge 8: Das Heer der Finsternis

LPL Records/Universal Music Family Entertainment, 10/2009
Je 1 CD, Grusel-/Mystery-Hörspiel-Parodie
ASIN B002MEW7ZI

ASIN B002MEW7ZS
Laufzeit: ca. 62 + 65 Min.
Sprecher: Till Hagen, Gisela Fritsch, H.-Dieter Klebsch, Arianne Borbach,
Reiner Fritzsche, Simon Jäger, David Nathan u. a.
Musik: Andy Matern, Cover und Artwork von Alexander Lux, torius

www.folgenreich.de
www.jack-slaughter.de
www.andymatern.de
www.alexanderlux.com

Aufmerksame Zuhörer kennen ja schon das Team um die „Tochter des Lichts“, die dazu ausersehen ist, das Böse in all seiner Form zu vernichten. Allerdings wird die Kämpferin für das Gute in dieser Generation nicht von einer selbstbewussten jungen Frau sondern von einem Mann Ende zwanzig verkörpert. Jack Slaughter ist ein Verlierer auf der ganzen Linie. Mangels Intelligenz und Schuldbildung ist ihm nur der Job in einem Waffenladen geblieben, und auch sonst hat er kaum Erfolge. Aber seit er zusammen mit seinem besten Freund Toby Bishop und der Wissenschaftlerin Kim Novak, die allerdings als Bikini-Model ihr Geld verdient, gegen Dämonen, Vampire und Hexen kämpft, hat er ein wenig Selbstvertrauen gewonnen. Und es scheint so, als würde bald eine vierte Person zu ihrem Team stoßen – ein konvertierter Priester der Episkopalkirche, der früher einmal bei der heiligen römischen Inquisition war…

Es ist ausnahmsweise einmal nicht Dr. Doom, der den Helden zusetzt, sondern eine ganz andere Person. Jack und Toby sind von der Rolle, als sich Kim Novak plötzlich seltsam benimmt und zweifeln an ihrem Verstand, denn was ist nur mit der selbstbewussten und klugen Brünetten passiert? Sie hat sich ihre Haare blondieren lassen, nichts anderes mehr als Schuhe und Kleidung im Kopf – kurzum: Sie ist zu einem verwöhnten und zickigen Upper-Class Party-Girl à la Paris Hilton geworden. Nun ist guter Rat teuer, denn die beiden müssen schnellstmöglich ein Gegenmittel finden, um ihre Freundin zu retten. Als sie den Spuren nachgehen, erleben sie eine Überraschung.

js08Derweil gelingt es dem priesterlichen Freund des Trio, einen Hexen-Poltergeist aus seinem Glockenturm zu vertreiben. Dieser fährt dann jedoch in die Villa von Dr. Doom ein und versucht, da Unheil zu stiften, doch der Dämon beschließt nach dem ersten Schock diesen Umstand für sich zu nutzen und erschafft mit Hilfe der verfluchten Seele und einer Krähe eine Armee der Finsternis. Von nun an beginnt ein dämonischer Krähenschwarm Jacksonville heim zu suchen. Und nun ist es an Jack und seinen Freunden, den Einwohnern des friedlichen Städtchens zu helfen.

Auch diesmal beweisen die Autoren, dass ihnen immer noch etwas einfällt. So nutzen sie alle Klischees die es über ‚Blondinen’ gibt und stellenweise leider nur all zu wahr sind, um der armen Kim Novak übel mitzuspielen und den Zuhörer zu unterhalten. Nebenbei wird die Handlung weiter gesponnen, denn auch Jacks Sozialstunden bei der örtlichen Telefonseelsorge und seine Gespräche mit einem Unbekannten setzen sich fort, zudem wird der Priester genauer vorgestellt, andere Figuren, die in der einen Folge nur eine kleine Nebenrolle gespielt haben, werden wieder aufgegriffen.

Die Gags sind weiterhin schräg und nicht selten sehr böse. Die Autoren ziehen genüsslich alle möglichen Klischees durch den Kakao und scheuen sich auch nicht, dabei manchmal unter die Gürtellinie zu gehen. Trotzdem nimmt man ihnen das ob der lockeren und augenzwinkernden Erzählweise nicht übel. Und so bieten auch die siebte und achte Folge der Reihe „Jack Slaughter – Tochter des Lichts“ muntere Parodien auf nur all zu beliebte Klischees innerhalb und um das Horror-Genre.

Christel Scheja (CS)
 
Titel bei Amazon.de:
Folge 7: Dr. Jekyll und Mrs. Hyde
Folge 8: Das Heer der Finsternis

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