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neuauflage

Tomaten

Erstellt von Werner Karl am 15. Mai 2011

Cornelia Schinharl
Tomaten

Franckh-Kosmos Verlags GmbH, Stuttgart, 03/2011
PB, Sachbuch, Essen & Trinken, Garten
ISBN 978-3-440-12593-9
Titelgestaltung von Gramisci Editorialdesign, München unter Verwendung eines Fotos von Alexander Walter
128 Farbfotos im Innenteil von Alexander Walter
Foodstyling von Michael Pannewitz und Simon Philipp Kresse
Ausstattung und Requisiten von Natascha Sanwald

www.kosmos.de
www.kosmos.de/gut-gekocht
www.alexander-walter.com/
http://www.michaelpannewitz.de/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Im 15. Jh. gelangte die Tomate von Mittel- und Südamerika nach Europa, wo sie sich zunächst aufgrund der klimatischen Bedingungen nur temporär als Freilandpflanze bewährte. Noch im 17. Jh. betrachtete man sie weitgehend als Zierpflanze, doch erkannte man endlich im 18. Jh. ihre Bedeutung als Nutzpflanze, zunächst in Italien und dann in den übrigen Ländern. Längst gehört sie zu den beliebtesten Gartenpflanzen und ist vom einheimischen Speisezettel nicht mehr wegzudenken. Tatsächlich ist die Tomate nicht nur gesund, sondern auch vielseitig verwendbar als Zutat in Salaten, Suppen, Saucen, vegetarischen, Fleisch- und Fischgerichten, Getränken, mitunter sogar in exotisch anmutenden Süßspeisen.

Die hier zu findenden Anregungen stammen aus der heimischen und der Urlaubsküche; sie sind aber nicht zu ausgefallen. Cornelia Schinharl gibt in „Tomaten“ Produktinformationen, dazu viele Tipps für die Pflege der Pflanzen im Kübel auf dem Balkon und im Garten, für den Einkauf, die Lagerung, die Konservierung und natürlich der weiteren Verwendung in der Küche. Ist die Ernte so reichlich ausgefallen, dass man nicht alle Tomaten frisch verarbeiten kann, gibt es Rezepte „Für den Vorrat“ wie „Tomatensugo mit Knoblauch und Thymian“, „Tomatengelee mit Chili und Senfsamen“ und „Marinierte Tomaten in Olivenöl“. „Schnell und gut“ sollen die alltagstauglichen Rezepte sein, und das trifft gewiss zu auf „Tomaten-Eier-Salat mit Schnittlauch“, „Kichererbseneintopf mit Tomaten und Chorizo“ und „Schnelle Lasagne mit Tomaten und Mozzarella“.

Natürlich kann die Tomate auch „Fein und festlich“ serviert werden: „Oktopus-Carpaccio mit Tomaten-Tatar“, „Lachsforellenfilets mit Tomaten-Aprikosen-Gemüse“ und „Kaninchenkeulen auf Ingwertomaten“. Schon ein Klassiker ist die „Blitz-Tomaten-Sauce mit kurzen Nudeln“ für 4 Personen, die in 15 min auf den Tisch gebracht werden kann: 400 g Penne oder Rigatoni nach Anleitung zubereiten. 600 g Tomaten häuten, ohne Stielansatz in Würfel schneiden. 6 Zweige Thymian waschen, trocken schütteln, Blättchen abstreifen. In 2 EL Butter ½ TL Zucker schmelzen, Tomaten und Thymian hinzufügen, 2 min unter Rühren erhitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2 Stängel Basilikum waschen, trocken schütteln, Blätter ab- und klein zupfen. Nudeln abgießen, mit den Tomaten und dem Basilikum vermischt servieren. Dazu reicht man Parmesan, alternativ klein geschnittenen Edelpilzkäse, Mozzarella oder Feta. Variieren lässt sich das Rezept, indem man Zwiebeln, Knoblauch, Chilipulver und Crème fraîche zu den Tomaten gibt. Jedes Rezept wird mit einer kurzen Vorstellung des Gerichts eingeleitet.

Stets finden sich eine Einkaufsliste mit Portions- und Zeitangabe, sowie eine leicht verständliche Schritt für Schritt-Anleitung. Oft wird mit einem Extra-Tipp oder einer Variante des Gerichts ergänzt. Unter „Das ist wirklich wichtig“ wird anschaulich erklärt, worauf man unbedingt achten sollte, damit das Rezept auch wirklich gelingt. Appetitliche Fotos zu fast jedem Rezept, die wenigstens so groß wie eine Briefmarke sind oder bis zu zwei Seiten einnehmen und manchmal die Texte unterlegen, runden gelungen ab. Sie zeigen die Zutaten, wichtige Arbeitsschritte und das fertige Gericht. Hat man einen Garten, in dem viele Tomaten wachsen, oder kocht man gern mit ihnen, kann man gar nicht genug Rezeptbücher, die ihnen gewidmet sind, besitzen. Man entdeckt doch immer wieder etwas Neues, das man ausprobieren möchte und mit dem man die Familie oder Gäste überraschen kann.

„Tomaten“ bietet viele leckere Anregungen, die auch Anfänger leicht nachvollziehen können, dank der ausführlichen, gut verständlichen Erklärungen – ein rundum gelungenes Buch für Anfänger und Fortgeschrittene in der Küche.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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Für uns gekocht! – Das Familienkochbuch

Erstellt von Werner Karl am 26. April 2011

Marlisa Szwillus
Für uns gekocht! – Das Familienkochbuch

Franckh-Kosmos-Verlag, Stuttgart, 03/2011
PB mit Lesebändchen, Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-440-12582-3
Titelgestaltung von Gramisci Editorialdesign, München unter Verwendung eines Fotos von Alexander Walter
183 Farbfotos im Innenteil von Alexander Walter
Foodstyling von Sven Dittmann
Arrangements von Monica Liebetanz
Assistenz von Maria Gilg

www.kosmos.de
www.kosmos.de/gut-gekocht
www.alexander-walter.com/
http://foodstyling-svendittmann.com/de/imp.htm

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Das Angebot an Kochbüchern ist riesengroß. Zu nahezu allen Themen findet man wenigstens einen Titel und zu denen, die gerade ‚in‘ sind, entsprechend viele Bücher mehr. Aber will man wirklich immer neue exotische Genüsse kennen lernen, für die man Zutaten benötigt, die man nur schwer bekommt? Oder Großmutters Leibspeisen nachkochen, die vom Fett-, Zucker- und Cholesteringehalt sowie von der Zubereitungsdauer (Energie- und Zeitbedarf) her nicht mehr dem Gesundheitsgedanke entsprechen? Oder die xte Variante bekannter Gerichte ausprobieren, die ein beliebter TV-Koch bloß unnötig verkomplizierte?

Folglich wächst das Interesse an Speisen, die schmackhaft und gesund sind, die man schnell und mit gängigen Mitteln zubereiten kann – und die alle mögen: die Familie, bestehend Eltern und Kinder, dazu gelegentliche Gäste. Diese Gruppe wünscht sich Rezepte, die ohne unnötigen Schnickschnack auskommen, sich schnell und problemlos kochen und backen lassen, auch ein Aufwärmen nicht übel nehmen und die Verwertung von Resten ermöglichen. „Für uns gekocht!“ möchte auf diese Bedürfnisse von Hausfrauen und Hausmännern und Kindern, die auch mal im Haushalt mit anpacken, eingehen und stellt 225 Rezepte vor, die Varianten für Erwachsene und Kinder berücksichtigen, so dass vielleicht mal Schluss mit dem Gemäkel von unzufriedenen Essern ist.

Übersichtlich sind die Vorschläge in den Rubriken „Frühstück“, „Kleinigkeiten“, „Mittags & Abends“, „Süßes“, „Günstig kochen“ und „Eventküche“ – darunter fallen passende Rezepte für die „Kindergruppe“, „Kinderfeste“, „Outdoorküche“ und „Sicher Grillen“ – angeordnet. Am Ende folgen Hinweise zum Einkauf, Transport und der Aufbewahrung sowie ein Stichwortregister, das ein schnelleres Finden der Rezepte erlaubt. Es gibt Anleitungen für „Obstspalten mit Mandel-Hirse“, „Selleriesalat mit Walnüssen“, „Gemüseauflauf mit Käse-Polenta-Sauce“, „Ricotta-Kirschtorte mit Marmorkuchenboden“, „Rotbarsch mit Tomaten-Joghurt-Sauce“, „Fleisch-Gemüse-Spieße mediterran gewürzt“ u. v. m. Stets wird mit Portionsangabe eine Zutatenliste aufgeführt. Daneben steht die übersichtliche, nachvollziehbare Schritt für Schritt-Anleitung, oft ergänzt durch Produktinformationen, zusätzliche Tipps oder Kombiniervorschläge etc. Auch eine Variante wurde bedacht, falls jemand das Gericht in dieser Form wirklich nicht mag. Unter „Das ist wirklich wichtig“ werden bestimmte Arbeitsschritte in Wort und Bild erklärt, die für das Gelingen essentiell sind. Dank dieser Hinweise darf man sich auch an Rezepte wagen, die einem immer zu kompliziert erschienen oder die bisher misslungen sind.

Die appetitlichen Fotos von Zutaten, Arbeitsvorgängen und fertigen Speisen haben wenigstens Dia-Größe, können sich aber auch über zwei Seiten ziehen und dabei Texte unterlegen. Die Rezepte bieten Vertrautes, dem eventuell durch einzelne Zutaten neuer Pfiff verliehen wurde, und auch das eine oder andere aus der Urlaubsküche, aber nichts wirklich Ausgefallenes oder übertrieben Kompliziertes. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Der Schwerpunkt liegt auf den Hauptgerichten, die unter „Mittags & Abends“ vorgestellt werden.

Für das „Kräuterbrathähnchen mit Zitronenfüllung“ (2 – 3 Portionen) benötigt man ein küchenfertiges Hähnchen. Nach dem Waschen und Trockentupfen schiebt man eine Mischung aus der abgeriebenen Schale von 1 Zitrone und den gehackten Blättern von je 4 Stängeln Petersilie und Salbei unter die Haut. Das Hähnchen von innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zitrone in Viertel schneiden, diese ins Hähnchen legen. Abstehende Teile mit Küchengarn am Körper fixieren. 3 EL Olivenöl mit Salz und Pfeffer verrühren, Hähnchen damit einpinseln. Hähnchen in den auf 180°C vorgeheizten Ofen mit der Brust nach unten auf den Rost legen, Fettpfanne darunter schieben. Hähnchen ca. 30 min braten und gelegentlich mit dem Würzöl bepinseln. Hähnchen umdrehen, es weitere 30 – 35 min braten und immer wieder mit Öl einpinseln. Wenn das Hähnchen gar und die Haut knusprig ist, nimmt man es aus dem Ofen und befreit es vom Garn. Den Bratensatz in der Fettpfanne mit 150 ml Hühnerbrühe lösen, durch ein Sieb geben und als klare Sauce reichen. Vor dem Servieren das Hähnchen in Stücke teilen und mit Weißbrot und Blattsalat zu Tisch bringen.

Die Variante schlägt „Curry-Brathähnchen“ vor, das mit etwas anderen Gewürzen auf ähnliche Weise zubereitet wird. „Für uns gekocht!“ bietet viele leckere Rezepte, die anschaulich erklärt werden, so dass auch Anfänger wenige Probleme haben werden. Ob wirklich alles schmeckt und das Gemäkel ausbleibt, sei dahin gestellt. Jedoch spricht nichts dagegen, das Kochbuch mit der Familie zusammen durchzuschauen, gemeinsam zu planen und die Arbeiten zu teilen – dann entwickeln sicher auch die größten Meckerer eine ganz andere Einstellung zum Kochen und Backen und lernen so manches dazu.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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Die schwäbische Küche

Erstellt von Werner Karl am 25. April 2011

Matthias F. Mangold
Die schwäbische Küche

Franckh-Kosmos-Verlag, Stuttgart, 03/2011
PB, Sachbuch, Essen & Trinken, Lifestyle
ISBN 978-3-440-12587-8
Titelgestaltung von Gramisci Editorialdesign, München unter Verwendung eines Fotos von Michael Schinharl
119 Farbfotos im Innenteil von Michael Schinharl & Kristina Babics
Foodstyling von Hans Gerlach und Alexander Kühn
Ausstattung und Requisiten von Natascha Sanwald

www.kosmos.de
www.gut-gekocht.de
www.michaelschinharl.de
www.food-und-text.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Mit zu den beliebtesten Kochbuch-Themen gehört die Regionalküche. Lebt man im Süden Deutschlands, möchte man gern mal in die Töpfe der nordischen Nachbarn schauen und umgekehrt, denn stets gibt es etwas zu entdecken, das man noch nicht kannte oder das vertraut ist, aber ein bisschen anders und ebenfalls lecker zubereitet wird – und so kann man Abwechslung auf den Tisch bringen. Matthias F. Mangold stellt „Die schwäbische Küche“ vor, die einerseits als sehr bodenständig gilt, andererseits aber auch eine Vielfalt an Zutaten bietet, die sie den lokalen klimatischen Begebenheiten verdankt. Fleisch und Mehlspeisen, aber auch Gemüse, Obst und natürlich der Wein sind fester Bestandteil des Speisezettels.

Der Schwabe schätzt „Ebbes Oifachs“ zum Frühstück/zur Vesper, z. B. „Tellersülze mit Gemüse“ oder „Saure Kutteln in Weißwein“; „Ebbes Guats“ als Hauptmahlzeit wie „Maultaschen mit Fleisch und Spinat“ oder „Gaisburger Marsch mit Spätzle und Kartoffeln“; „Ebbes B’sonders“ an Festtagen, beispielsweise „Schäufele in Brotteig“ oder „Filettopf nach Bürgermeisterart“; und natürlich „Ebbes Siasses“ als Dessert und zum Kaffee, wie „Ofenschlupfer mit Äpfeln und Rosinen“ und „Träubleskuchen mit Haselnüssen“. Selbst wenn die Namen in Mundart sind, so kennt man viele der Rezepte in der einen oder anderen Form, denn es handelt sich um die gute Hausmannskost ohne exotischen Schnickschnack, so wie viele es mögen.

Zu jedem Rezept gibt es eine Zutatenliste und eine Portionsangabe. Daneben steht eine leicht nachvollziehbare Schritt für Schritt-Anleitung, auf die oft noch ein Hinweis folgt, was man zu dem Gericht als Beilage reichen kann. Eine Produktinformation oder zusätzliche Tipps runden ab. Auf der gegenüberliegenden Seite finden sich gezielte Ratschläge: „Das ist wirklich wichtig“ fürs Gelingen. Kleine und größere Fotos veranschaulichen wesentliche Arbeitsschritte und zeigen das fertige Gericht. Hält man sich genau an die Angaben, darf man sich auch an Rezepten versuchen, die einem bislang zu kompliziert erschienen.

Die Fotos haben wenigstens Kreditkarten-Größe oder erstrecken sich über bis zu zwei Seiten. Nicht zu jedem Rezept findet sich eines. Die Bilder, die mitunter auch idyllische Winkel zeigen, machen Lust, Schwaben und seine Küche kennen zu lernen.

Ein Klassiker der schwäbischen Küche sind die „Schupfnudeln aus Kartoffelteig“: Für 4 Portionen benötigt man 800g mehligkochende Kartoffeln. Kochen, schälen und durch eine Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken. 250 g Mehl, 2 Eier, Salz, Pfeffer und Muskat hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Daraus mit den Händen Schupfnudeln formen. In einem großen Topf Wasser erhitzen und Salz dazu geben. Die Schupfnudeln darin garen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einer Schaumkelle aus dem Topf nehmen, abschrecken und gut abtropfen lassen. In einer Pfanne 2 EL Butter schmelzen, die Schupfnudeln darin zusammen mit 2 EL Semmelbrösel bräunen. Man kann dazu Specksauerkraut reichen, mit den Schupfnudeln Salbeiblätter dünsten oder auch geriebenen Käse im Teig mit verkneten.

„Die schwäbische Küche“ ist ein sehr schönes Regionalkochbuch mit zahlreichen Farbfotos, die die malerische Gegend und leckere Gerichte zeigen. Die Anleitungen sind leicht verständlich, so dass auch Anfänger damit zurechtkommen sollten. Schätzt man die Vielseitigkeit der deutschen Küche, wird man viel Freude an diesem und anderen Kochbüchern haben, die traditionelle und spezielle Gerichte aus den verschiedenen Gebieten des Landes vorstellen.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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draußen GENIESSEN

Erstellt von Werner Karl am 24. März 2011

Rose Marie Donhauser
draußen GENIESSEN

Franckh-Kosmos Verlag
ISBN 978-3440125885
Kochbuch
Erstausgabe 2011
Umschlaggestaltung Gramisci Editorialdesign, München
Hardcover mit Lesebändchen, 160 Seiten

www.kosmos.de
www.donhauser-essklasse.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zur Autorin bzw. dem Team, dem wir das Buch verdanken

Die Food- und Reisejournalistin Donhauser hat bereits über 100 Bücher veröffentlicht und ist damit keine ganz unbekannte Kochbuch-Autorin in Deutschland. Etliche ihrer Bücher wurden mit Medaillen oder Preisen ausgezeichnet. Sie ist gelernte Köchin, gibt Kochkurse und ist – laut Verlagsinfo – immer dem Genuss auf der Spur.

An ihrer Seite arbeitete Sven Dittmann als Foodstylist, Natascha Sanwald für Requisite und Ausstattung, Maria Gilg im kreativen Bereich und Alexander Walter als Fotograf.

Zum Buch / Meine Meinung

Es ist ja zugegebenermaßen noch etwas früh, an Picknicks und Gartenfeste zu denken. Kochen, Feiern und Schlemmen kann man jedoch das ganze Jahr – und sich Anregungen dazu in Kochbüchern holen natürlich auch. Und so kam es, dass das gerade im März 2011 erschienene draußen GENIESSEN vor mir liegt. Für die 19,95 Euro, die man für die Hardcoverausgabe bezahlen muss, bekommt man 160 gut gefüllte Seiten. Diese beinhalten neben 131 Farbfotos und zahlreichen Gelingtipps (zum Teil in den Fotos verpackt) auch 145 Rezepte sowie zusätzlichen Variationen aus den Bereichen Aufstriche & Butter, Dips & Soßen, Fisch & Meeresfrüchte, Fleisch oder Vegetarisches, Getränke, Grillen, Kuchen & Desserts, Picknick und Salate. Ein Inhaltsverzeichnis vorne, ein Themenregister sowie ein alphabetisches Rezeptregister hinten runden das Kochbuch genauso ab, wie jeweils doppelseitige Ausführungen zu den Themen Picknick, Büffet, Essen im Garten oder Gartenfeste oder Grillfeste.

Das Buch ist etwas größer als die ebenfalls gerade erschienenen Themenkochbücher und hat im Gegensatz zu deren abwischbaren und fingerabdruckresistenten Flexcovern einen stabilen Einband und ein Lesebändchen. Durch die Wahl des Einbandes wiegt es deutlich mehr, liegt aber immer noch gut in der Hand. Was gleich geblieben ist, ist der leicht erhabene Druck des Buchtitels und das „WIR KOCHEN“ mit dem Herz dazwischen auf der Vorder- und Rückseite des Buches. Und wie schon bei den Themenkochbüchern überzeugt auch bei draußen GENIESSEN die gesamte Aufmachung. Das Cover zeigt einen gedeckten Tisch, dessen grüne Farbe automatisch an Frühling denken lässt. Fliederfarbene Blüten, ein weißer Lampion, weißes Geschirr und Besteck in verschiedenen Varianten – all das sorgt beinahe dafür, dass man ein Feuerzeug unters Thermometer halten will, damit es endlich nach oben geht. Innen wartet das Buch mit Vorsatzseiten in einem Signalviolett auf und weckt gleich darauf mit einem doppelseitig abgebildeten, halb fertig gedeckten Tisch weitere Sehnsüchte, die sich bei jedem gelesenen Rezept verstärken.

Zum Testen der Rezepttauglichkeit habe ich mir dieses Mal gleich das eingangs erwähnte Ratatouille mit gefülltem Tintenfisch sowie den auf Seite 56 und 57 abgebildeten Bulgursalat mit Tomaten und Paprika ausgesucht. Die Zutaten sind, wie beim allergrößten Teil der Rezepte im Buch, auch in dieser Jahreszeit leicht zu besorgen. Das Nachkochen bereitete ebenfalls keine Probleme – kurz gesagt: Es ging schnell und war lecker! Für morgen habe ich mir vorgenommen, ein paar Marzipanlöffel auf Vorrat zu backen, damit ich sie am Sonntag mit dem Espresso-Flip als Nachtisch präsentieren kann.

Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich und wie bereits erwähnt, so gut erklärt, dass man sie leicht nachmachen kann. Was vielleicht – aber nicht zwingend – fehlt, ist eine Nährwert- und Kalorienangabe. Andererseits: Essen hat etwas mit Genuss zu tun und eine hohe Kalorienzahl kann eventuell allein schon beim Ansehen der Kalorienzahl vom Kochen abhalten … Das bedeutet jetzt übrigens nicht, dass es sich bei den im Buch enthaltenen Rezepten um die reinsten Kalorienbomben handelt.

Fazit

Leckere Rezepte in einem schön und liebevoll aufgemachten Kochbuch, die leicht nachzumachen sind. Noch dazu ist für so ziemlich jeden Geschmack etwas dabei – dafür gibt es fünf von fünf Punkten.

Copyright © 2011 by Antje Jürgens (AJ)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

… und noch eine Rezi:

Dieses Buch macht mit einem schön gestalteten Cover auf sich aufmerksam: Draußen genießen mit einem Kirschzweig, Lampion und sommerliches Geschirr umgeben von rosefarbenen Blüten und einer in frischem grün gestrichenen Holztür im Hintergrund. Auch das Buch selbst lebt von ansprechenden Fotographien und Dekorationen ? denn auch das Auge isst bekanntlich mit!

Zur Erläuterung der Rezepte ist das Kochbuch wie folgt angelegt:
Insgesamt sehr übersichtlich gestaltet die Autorin ihr Kochbuch nach einem kurzen Vorwort zu diesem in vier Abschnitte: Endlich Sommer, Gartenfeste, Picknick und Grillen. Jede Kategorie enthält spezifische Rezeptvorschläge aus pikanten und süßen Speisen für jede Geschmacksrichtung.

Endlich Sommer lockt mit einem ansprechenden Sitzplatz auf der Terrasse und gibt Tipps zum sommerlich gedeckten Tisch. Leichte Suppen, verschieden angerichtete Gemüsevarianten, Salate mit fruchtigen Zutaten oder Saucen und ein leichte Fleisch- und Fischgerichte werden hier vorgestellt. Den Abschluss bilden Coole Drinks mit der klassischen Kalten Ente und süße Leckereien wie Espressoflip mit Marzipanlöffel (sehr zu empfehlen!)

Das Kapitel Gartenfeste beschäftigt sich mit Speisen für ein nettes Gartenbuffet, empfiehlt mit einer Checkliste die Organisation und bietet eine Auswahl aus Fingerfood, herzhaften Tartes, Salaten und Varianten von Sommerbowlen. Hier hat mir alternativ zur klassischen Erdbeerbowle die vorgestellte Melonenbowle sehr gut geschmeckt. Blechkuchen mit diversen Früchten, Kirschen, Beeren und Zitronen dominieren hier die süße Auswahl.

Das Picknick verweist zunächst auf notwendige Utensilien (Decke, Korb …und nicht zu vergessen der Regenschutz) und gibt Tipps zu Speisen, die sich gut verpacken und kalt essen lassen. Kleine Frikadellen, Wraps, selbst gemachte Limonaden, Muffins und vor allem das Focaccia mit Oliven hat es mir angetan.

Grillen bietet Leckeres vom Rost und erläutert zunächst die Frage: Wie grille ich richtig und welche Mengen muss ich je Person rechnen? Die Fischrezepte sind hier das absolute Highlight, ebenso die vielfältigen Marinaden. Bei einer Rotweinmarinade zu Rindfleisch und eine Buttermilchmarinade zum Wild bekommt man schon Appetit! Diverse Fleischsorten, Grillsaucen in allen Varianten, Folienkartoffeln mit einer Auswahl an Dips und das richtige Grillgemüse sind hier vertreten und auch die obligatorische Kräuterbutter in vielen Variationen gehören dazu. Und zum Nachgang: Gegrillte süße Früchte …

Den Abschluss bilden zwei Inhaltsregister, sortiert nach Rezepten und nach Themen.

Mein Fazit:

Dieses Kochbuch inspiriert zum Grillen, einem lockeren Sommerfest mit Freunden sowie zur sommerlichen Radtour mit Picknick ? und zeigt umfassende tolle Rezeptideen für alles, was man hierzu an Leckereien und Köstlichkeiten mitnehmen kann. Die Rezepte sind gut verständlich, unkompliziert und übersichtlich erläutert. Die Autorin hat eine überschaubare Einteilung gewählt, die zum jeweiligen Rezept auch Varianten anbietet oder sehr brauchbare Tipps unter der Überschrift “Das ist wirklich wichtig” gibt.

Die Gerichte basieren auf den frischen Zutaten der Sommerküche, aus dem eigenen Garten oder Wochenmarkt erhältlich. Die Darstellung ist sehr ansprechend umgesetzt, die Gerichte gut in Szene gestellt. Daher kann ich nur sagen: Eine gute Anregung und Umsetzung zu ansprechenden und kreativen sommerlichen Gerichten. Die Rezepte, die ich bisher ausprobiert habe, sind gut nachzukochen oder vorzubereiten. Mir gefallen hier die Klassiker, aber auch die phantasievollen Varianten zum neuen Austesten. Sehr interessant finde ich persönlich auch die große Auswahl an bunten Dips sowie die leckeren Marinaden zum Grillen.

Dieses Buch ist zum Thema “Draußen genießen” absolut empfehlenswert.

Copyright © 2011 by Sandra Stockem

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Tomaten

Erstellt von Werner Karl am 23. März 2011

Cornelia Schinharl
Tomaten

Franckh Kosmos Verlags-GmbH
ISBN 978-3440125939
Kochbuch
Deutsche Erstausgabe 2011
Umschlaggestaltung Gramisci Editorialdesign, München
Flexcover, 144 Seiten

www.kosmos.de
www.gut-gekocht.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zur Autorin

Obwohl sie bereits über 50 Bücher veröffentlicht hat und damit zu den im deutschsprachigen Raum erfolgreichsten Kochbuchautorinnen zählt, etliche Auszeichnungen erhalten hat und als leidenschaftliche Köchin exotische Gerichte genauso schätzt wie bodenständige, dabei aber die mediterane Küche bevorzugt, ist Cornelia Schinharl nur eine der Akteure, die an der Verwirklichung des Buches mitgewirkt haben.

Neben ihr wurden verschiedene Personen tätig. Unter anderem Natascha Sanwald, die seit Jahren als Wohn- und Einrichtungsstylistin tätig ist und im Fall des vorliegenden Buches für Requisite und Ausstattung zuständig war. Michael Pannewitz und Simon Phillip Kresse, beides gelernte Köche, setzten die gekochten Gerichte als Foodstylisten gekonnt in Szene. Diese wiederum wurde von Alexander Walter fotografiert. Er war bereits bei über 40 Fach- und Kochbüchern für die optische Konzeptumsetzung verantwortlich und ist ebenfalls begeisterter Koch.

Zum Buch / Meine Meinung

Genau wie die übrigen Bände der Themenreihe des Kosmos-Verlages ist auch das Buch Tomaten – Schätze aus dem Garten liebevoll gestaltet. Das Flexcover präsentiert sich Fingerabdruckresistent und abwischbar. Das Covermotiv zeigt vorne Tomaten in und um eine Schale, hinten auf einem Schneidbrett mit einem Messer und etwas grobem Salz. Das alles vor einem dunklen Hintergrund bzw. auf dunkler Arbeitsfläche. Die Schrift des Titels ist genauso wie das goldfarbene Band um den ersten Buchstaben etwas erhaben gedruckt. Was außen so vielversprechend beginnt, setzt sich innen fort. Passend zum Thema Tomaten wurden rote Vorsatzseiten gewählt. Auf den restlichen Seiten dreht sich alles um die überwiegend rote Köstlichkeit.

Es gibt sie ja, praktischerweise. Kochbücher, in denen auf ein Thema eingegangen wird. Und mit Tomaten – Schätze aus dem Garten hat man – wie der Titel es schon verrät – ein solches vor sich. Kein mühseliges Zusammensuchen von Rezepten, wenn die Zeit naht, in der im Garten oder auf dem Balkon alles auf einmal rot wird.

Dabei gibt die Autorin nicht einfach leckere Rezepte wieder (ich habe gerade den pikanten Tomatensalat mit Avocado und Garnelen und gestern die Bandnudeln mit Safrantomaten und Ziegenkäse probiert und freue mich schon darauf, die übrigen Rezepte nachzukochen), sondern lässt sich auch über Tomatensorten, Tomatenpflanzen und ihre Pflege oder etwa frische und konservierte Tomaten aus. Die Rezepte sind zudem mit Tipps ausgestattet, die das Gelingen erleichtern. Diese finden sich teilweise in einem der 126 Fotos, die zum einen die Arbeitsschritte deutlich machen und zum anderen dafür sorgen, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft.

Praktischerweise braucht man für die Rezepte Zutaten, die leicht oder mit geringem Aufwand zu besorgen sind (Lavendelhonig gibt es ja nicht überall, aber man bekommt ihn). Die Rezepte sind abwechslungsreich, leicht nachzukochen oder nachzumachen, denn neben Vor- und Hauptspeisen, Soßen, Suppen, Eintöpfen, Eingelegtem oder Konfitüren findet man auch Getränkerezepte. Vegetarische Rezepte und solche mit Fisch oder Fleisch sorgen dafür, das für jeden etwas dabei sein dürfte.

Fazit

83 Rezepte, die sich auch dank der Fotos leicht umsetzen lassen. Ob nun rot, gelb, grün oder schwarz, länglich, oval, geteilt oder kugelrund – die Vielfalt der Tomaten wurde in diesem Buch treffend aufgezeigt und liebevoll detailliert umgesetzt. Insoweit ist das Buch nicht nur für diejenigen, die gerne kochen, sondern auch für Kochbuchsammler etwas. Dafür gibt es fünf von fünf Punkten.

Copyright © 2011 by Antje Jürgens (AJ)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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Garten- und Wildkräuter

Erstellt von Werner Karl am 19. März 2011

Reinhard Hess
Garten- und Wildkräuter

Franckh-Kosmos Verlags-GmbH
ISBN 978-3440125908
Kochbuch
Ausgabe 2011
Umschlaggestaltung Gramisci Editorialdesign, München
Flexcover, 144 Seiten

www.kosmos.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zum Autor oder den Akteuren, die an der Fertigstellung des Buches mitgearbeitet haben

Auf dem Kochbuchmarkt ist Reinhardt Hess längst kein Unbekannter mehr. Bei über 50 Koch- und Weinbüchern hat er federführend oder aktiv mitgearbeitet. Bevor er sein Hobby zum Beruf machte, studierte er Ökologie. Danach war er als Journalist für Essen und Wein und Redakteur in Natur- und Kochbuchverlagen tätig. Heute ist er selbstständig und seine Bücher wurden nicht nur in andere Sprachen übersetzt, sondern auch mit diversen Medaillen ausgezeichnet.

Was er gekocht hat, wurde von Michael Pannewitz, der seit einem Jahrzehnt Gerichte so in Szene setzt, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft, arrangiert. Der gelernte Fotograf und ehemalige Berufskoch, disponierte die im Buch abgebildeten Gerichte zusammen mit dem ebenfalls als Koch und Foodstylist tätigen Simon Phillip Kresse. Für das Ambiente war Natascha Sanwald zuständig, die als Stylistin für Wohnung- und Einrichtungsmagazine tätig ist.

Die Fotos wurden von Alexander Walter, der seit zwei Jahrzehnten im Auftrag renommierter Verlage und internationaler Agenturen arbeitet, gefertigt. Unter anderem hat er an über 40 Fach- und Kochbüchern mitgewirkt. Auch er ist leidenschaftlicher Hobbykoch und genießt gerne.

Zum Buch / Meine Meinung

Eindeutig – aber nicht nur – etwas für Sammler. Das gerade auf den Markt gekommene Garten- und Wildkräuterbuch (Schätze aus der Natur) aus der Themenkochbuchreihe des Franckh-Kosmos-Verlages ist bereits rein optisch ein kleiner Leckerbissen.

Die liebevolle Aufmachung fällt als erstes in Auge, noch bevor man das Buch überhaupt aufschlägt. Das Flexcover im Format 21,8 x 19,3 x 1,5 cm ist matt glänzend. Das Hauptmotiv vorne ist ein Kräuterstrauß in einem Gefäß, hinten Kräuter auf einem Schneidbrett, wobei im Hintergrund ebenfalls ein Kräuterstrauß zu sehen ist. Der Titel Garten- & Wildkräuter ist zusammen mit einem goldfarbenen Band auf dem „Schätze der Natur“ zu lesen ist und das sich auf allen Büchern der Themenreihe findet, erhaben gedruckt, was meine Fingerspitzen für gewöhnlich allein beim Darüberfahren schon kribbeln lässt und mich auf den Inhalt neugierig macht. Ganz unten findet sich, vorne wie hinten, der Spruch „WIR KOCHEN“, wobei das dazwischenstehende Herzchen ebenfalls erhaben gedruckt ist.

Schlägt man das Buch auf, findet man (vorne und hinten) farbige Vorschaltseiten in Maigrün. Trotz der 107, teils im Seitenformat abgebildeten, Fotos bleibt genügend Platz für 63 Rezepte und zahlreiche Tipps für ein sicheres Gelingen. Diese befinden sich zum Teil in einer Art Sprechblasen in den Fotos. Daneben wird jedoch auch auf Wild- und Gartenkräuter näher eingegangen. Sie werden beispielsweise in ihrer Wirkweise beschrieben, wo man sie wie am besten sammelt und frisch verwendet oder konserviert. Egal ob es um bittere oder süße, heimische oder exotische, blühende oder grüne Kräuter geht – für alles gibt es ein Rezept und zwischendurch immer etwas Interessantes. Wussten sie zum Beispiel, dass es westlich von München ein Pfefferminzmuseum gibt?

Unterhaltsames und Wissenswertes mischt sich mit den leicht nachzukochenden oder nachzumachenden Rezepten. Diese sind gut beschrieben und verlangen abgesehen von den Wildkräuter „normale“ Zutaten, die man überall bekommt. Aus frisch gemachter Erfahrung kann ich sagen, dass die Zucchinibällchen oder der Gemüsetopf aus der Mancha lecker schmecken und ich mich jetzt schon auf die Suche nach den Wildkräutern freue, mit denen ich dann die entsprechenden Rezepte umsetzen kann.

Fazit

Mit Garten- & Wildkräuter hat man nicht nur ein sehr dekoratives und liebevoll gestaltetes Kochbuch im Regal, sondern auch eine praktische, leicht umsetzbare Anleitung zum Kochen in der Hand. Egal ob Vorspeise, Suppe, Hauptgericht, Nachspeise oder Cocktail. Hier ist für jeden etwas dabei und deshalb gibt es fünf von fünf Punkten.

Copyright © 2011 by Antje Jürgens (AJ)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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Code Orange

Erstellt von Werner Karl am 5. Januar 2011

Caroline B. Cooney
Code Orange
21 Centurythrill 4

Code Orange, New York, 2005
Franckh-Kosmos-Verlag, Stuttgart, 08/2009
PB, Jugendbuch, Thriller
ISBN 978-3-440-11825-2
Aus dem Amerikanischen von Michael Kohlhammer
Titelgestaltung von Mathis Weymann

www.kosmos.de/
www.21st-centurythrill.com/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Mitchell Blake ist ein mittelmäßiger Schüler an einer typischen Highschool in New York. Das größte Problem seiner Lehrer und Eltern ist, dass Mitchell, genannt Mitty, sich nicht richtig konzentrieren kann und nur seine Karriere als Musikkritiker im Kopf hat. Mittys Problem wiederum ist, dass er eine Biologiearbeit über eine ansteckende Krankheit schreiben muss. Sollte er die Arbeit versemmeln, fliegt er aus dem Biologieleistungskurs und aus dem näheren Umfeld von Olivia, in die er verliebt ist. Also reißt sich Mitty zusammen und wählt als Thema die Pocken, weil der Aspekt des Bioterrorismus ihm noch am spannendsten erscheint. Im Fundus seiner Mutter, die häufig antiquarische Bücher aufkauft, entdeckt er mehrere alte Medizinbücher. In einem davon liegt ein alter, vergilbter Umschlag mit der Aufschrift “Schorf – VM-Epidemie, 1902, Boston„

Der Junge öffnet den Umschlag, in dem sich tatsächlich hundert Jahre alter Schorf befindet, der bei Berührung sofort zerbröselt und von Mitty eingeatmet wird. Langsam aber sicher macht sich die Erkenntnis in Mitty breit, dass er zum Träger einer neuen, weltweiten Pocken-Pandemie werden könnte und damit zum Goldesel eines jeden fatalistischen Terroristen …

Wie hochaktuell die Viren-Thematik ist, zeigen nicht nur die derzeitige Schweinegrippe-Diskussion, sondern auch unzählige Fernseh- und Kinofilme, die sich in mehr oder weniger reißerischer Art einer globalen Pandemie widmen. Auch Caroline B. Cooney hat sich der Viren angenommen und einen packenden Jugendroman geschrieben, der in einer lebhaften, präzisen Sprache einen Thriller erzählt, der von erschreckender Glaubwürdigkeit ist. Geschildert werden die Ereignisse aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers, womit „Code Orange“ der erste Band der Reihe „21 Centurythrill ist, der nicht in der Ich-Form geschrieben wurde.

Dadurch bleibt das Schicksal des Protagonisten ungewiss, und man schwebt als Leser ebenso zwischen Hoffen und Bangen wie Mitty selbst. Die Darstellung der Highschool-Kids ist der Autorin vortrefflich gelungen, und auch die Dialoge zwischen den Hauptfiguren wirken, selbst in der dt. Übersetzung, sehr natürlich. Mit dem Schauplatz New York wurde natürlich in Punkto Terrorismus ein heißes Pflaster angefasst, und als braver Amerikaner ist Mitty natürlich nicht nur ein kleiner Patriot, sondern sich seiner Bürgerpflichten durchaus bewusst. Hier wurde vielleicht ein wenig dick aufgetragen, und Mittys Ängste und Befürchtungen, die auf den ersten hundert Seiten eindringlich beschrieben wurden, gehen leider auf Kosten der äußerst spannend und dramatisch erzählten Geiselnahme etwas unter.

Ein besonderes Merkmal des Buches, wie auch bei allen anderen Romanen der „21 Centurythrill“-Reihe, ist nicht nur die flotte Schreibe, die auch dieses Buch zum Pageturner macht, sondern vor allem die glänzende Recherchearbeit der Autorin, die dem Leser darüber hinaus noch Wissen vermittelt und vor allen Dingen das Interesse, selber weiter zu forschen. Auch „Code Orange“ ist damit ein Highlight spannender Jugendliteratur und eine Bereicherung des Verlagsprogramms. Das Cover ist sehr reißerisch und plakativ aufgemacht, fällt aber sofort ins Auge und weckt die Lust, sich näher mit der Lektüre auseinanderzusetzen. Das Buch wurde auf stabilem, hochwertigem Papier gedruckt und verfügt über einen äußerst gefälligen Satzspiegel, der das Lesen sehr angenehm gestaltet.

„Code Orange“ ist ein fesselnder Viren-Thriller, der vor allem die Zielgruppe der Jugendlichen ansprechen dürfte, aber auch erwachsene Leser angenehm und gehaltvoll zu unterhalten versteht. Selten wurden Fakten und Fiktion ansprechender verpackt.

Copyright © 2010 by Florian Hilleberg (FH)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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Italia – Ein Spaziergang durch die Jahreszeitenküche

Erstellt von Werner Karl am 12. Dezember 2010

Carlo Bernasconi & Marlisa Szwillus
Italia – Ein Spaziergang durch die Jahreszeitenküche

Franckh-Kosmos-Verlag, Stuttgart, 09/2010
HC mit Schutzumschlag und Lesebändchen
Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-440-12243-3
Titelgestaltung von Gramisci Editorialdesign, München unter Verwendung zweier Fotos von Michael Schinharl
227 Farbfotos im Innenteil von Michael Schinharl & Kristina Babics, Florian Möllers
Foodstyling von Hans Gerlach und Alexander Kühn
Ausstattung und Requisiten von Natascha Sanwald

www.kosmos.de
www.gut-gekocht.de
www.cucinalibri.ch
www.michaelschinharl.de
www.food-und-text.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zweifellos zählt die italienische Küche mit zu den beliebtesten. Pizza, Pasta und inzwischen noch viele andere Gerichte aus dem Urlaubsland kommen regelmäßig auf die deutschen Tische. Carlo Bernasconi und Marlisa Szwillus antworten auf dieses Interesse mit einem sehr schön gestalteten Kochbuch, das Gerichte, orientiert an den Jahreszeiten, vorstellt, für die frische Saisonzutaten verwendet werden.

Alle vier Kapitel – Frühling, Sommer, Herbst, Winter – sind mit Produktinformationen und Basisrezepten zu typisch italienischen Saisonkräutern, -gemüsen und -beilagen versehen, die zwischen die Rezepte gestreut wurden. Nicht alle Zutaten bekommt man im Discounter um die Ecke; man muss nach dem einen oder anderen durchaus auf dem gut sortierten Wochenmarkt oder im Fachhandel fragen.

Die Rezepte sind i. d. R. für 4 Personen berechnet und informieren über den Zeitbedarf und spezielles Equipment. Eine übersichtliche Zutatenliste ist Pflicht, dazu kommen eine nachvollziehbare Schritt für Schritt-Anleitung, manchmal auch Extra-Tipps und unter „Das ist wirklich wichtig“ gezielte Ratschläge und Arbeitsanweisungen. Fotos, die wenigstens Kreditkartengröße haben und sich bis über zwei Seiten erstrecken können, runden ab. Sie zeigen die Zutaten, Arbeitsschritte und das fertige Gericht.

Die Vielfalt der Rezepte ist beeindruckend und lädt zum Ausprobieren ein, z. B. von „Rucolasalat mit Parmesan“, „Spaghetti mit Barba di frate“, „Osterlamm mit Weißwein“, „Frühlingserbsen mit Pancetta“, „Hefekrapfen venezianisch“, „Tomatensalat mit Pfirsich und Minze“, „Makkaroni-Omelett mit Zucchini“, „Tintenfische aus der Pfanne“, „Tomaten panniert & frittiert“, „Panna Cotta mit Himbeersauce“, „Rinder-Carpaccio mit Steinpilzen“, „Kürbis-Gnocchi mit Thymian“, „Hähnchenragout mit Nudelflecken“, „Würzkartoffeln mit Knoblauch“, „Ziegenkäse-Flan mit Süßweinschaum“, „Bohnensuppe mit Nudeln“, „Polenta mit gebratener Blutwurst“, „Fleischbällchen mit Wirsing“, „Stängelkohl pikant“, „Halbgefrorenes mit Nüssen und Honig“.

Manches klingt vertraut, anderes wiederum kennt man nicht in dieser Zusammenstellung. Allerdings wecken die leckeren Rezepte und die appetitlichen Fotos die Lust, auch Ungewöhnliches einmal nachzukochen. Sehr leicht lassen sich Menüs zusammenstellen, denn die Rezepte sind nochmals untergliedert in Antipasti, Vorspeisen, Hauptgerichte, Beilagen, Desserts.

Sehr schmackhaft ist „Zuckerschoten mit Tomaten“ (4 Personen): 700 g Zuckerschoten waschen, putzen und 4 – 5 min in Salzwasser bissfest garen. Abgießen und abschrecken. 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, darin 1 kleine Zwiebel in Ringen und 1 ganze Knoblauchzehe unter Rühren ca. 5 min dünsten. Zuckerschoten hinzufügen, kurz mitdünsten, Knoblauchzehe entfernen. 150 g Tomaten blanchieren, abschrecken, häuten, entkernen und würfeln. Unter die Zuckerschoten heben, mit Salz und Pfeffer würzen. Vor dem Servieren mit Minzblättchen garnieren. Es wird empfohlen, das Gericht auch mit rohen Tomaten zu probieren. Hält man sich an die sehr genaue Anleitung, kann eigentlich nicht viel schief gehen, selbst wenn das Rezept etwas komplizierter ist. Etwas Geduld und Freude am Kochen sollte man natürlich mitbringen.

Liebhaber der italienischen Küche finden in diesem großformatigen, umfangreichen Band sehr viele schöne Rezeptideen. Auch zum Verschenken eignet sich das informative, leicht nachvollziehbare und reich mit Fotos versehene Kochbuch!

Copyright © 2010 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
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gut gekocht! – Das Grundkochbuch

Erstellt von Werner Karl am 20. Oktober 2010

Cornelia Schinharl
gut gekocht! – Das Grundkochbuch

Franckh-Kosmos Verlags GmbH & Co. KG, Stuttgart, 09/2010
SC im Querformat, Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-440-12240-2
Titelgestaltung von Gramisci Editorialdesign, München unter Verwendung eines Fotos von Alexander Walter
265 Fotos von Alexander Walter
Foodstyling von Michael Pannewitz und Simon Philipp Kresse, Ausstattung und Requisiten von Natascha Sanwald

www.kosmos.de
www.kosmos.de/gut-gekocht

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Wer Freude am Kochen und Backen hat, dazu gern abwechslungsreiche Speisen auf den Tisch bringt, findet eine große Auswahl an entsprechenden Büchern zu den verschiedensten Themen. Was darüber jedoch immer mehr verloren geht, sind die traditionellen, grundlegenden Rezepte und das Wissen, wie man z. B. Bratkartoffeln schön knusprig brät, eine klare Brühe erhält, eine sämige Sauce herstellt. „gut gekocht! – Das Grundkochbuch“ verrät die Geheimnisse und Küchentricks unserer Mütter und Großmütter, die noch nicht auf zahlreiche Konviniensprodukte, Gerichte aus der Tiefkühltruhe usw. zurückgreifen konnten, und der Profis. Vorgestellt werden daher bekannte Rezepte, versehen mit einer nachvollziehbaren Anleitung; auf übertrieben exotischen Schnickschnack wurde bewusst verzichtet. Der Inhalt gliedert sich in die Rubriken „Brühen, Suppen und Saucen“, „Eier“, „Fisch und Meeresfrüchte“, „Fleisch und Geflügel“, „Gemüse und Kartoffeln“, „Hülsenfrüchte“, „Reis und Getreide“, „Pasta, Pizza & Co.“, „Süßes Finale“, ergänzt um eine „Mengen- und Menülehre“ und ein Stichwortregister.

Zu jedem Rezept, das meist für 4 Personen gedacht ist, gibt es eine Zutatenliste und eine ausführliche, leicht verständliche Schritt für Schritt-Anleitung einschließlich einer Zeitangabe. Hinzu kommen ein oder zwei Vorschläge, wie man das Rezept variieren kann. Auch ein ergänzendes Rezept, wie man übrig gebliebene Zutaten verwertet, ist mitunter vorhanden. Ferner gibt es Produktinformationen und Hinweise zu den Küchengeräten. Farblich hervorgehoben sind die Tipps „das ist wirklich wichtig“, die außerdem durch anschauliche Fotos (Kreditkartengröße bis doppelseitig) ergänzt werden – und das ist tatsächlich hilfreicher als eine Abbildung des fertigen Gerichts.

„Fischfond“, „Pesto Verde mit Basilikum“, „Vanillesauce selbst gemacht“, „Forelle blau“, „Jacobsmuscheln auf Salatbett“, „Tintenfische gefüllt & gegrillt“, „Schweinefleisch mit Ananas“, „Rehrücken mit würzigen Zwetschgen“, „Gebratene Ente aus dem Ofen“, „Schwarzwurzeln mit Orangensauce“, „Kohlrouladen mit Hackfleisch“, „Kartoffelrösti aus der Schweiz“, „Dicke Bohnen mit Minzbutter“, „Linseneintopf mit Salsicce“, „Falafel im Fladenbrot“, „Risotto mit Rhabarber“, „Couscous mit Gemüseragout“, „Getreidebratlinge mit Gemüse“, „Nudeln selber machen“, „Lasagne ganz klassisch“, „Pfannkuchen einfach gut“, „Schokoladeneis mit Schokostückchen“, „Bayerische Creme mit Fruchtsauce“, „Panna Cotta mit Erdbeersauce“ u. v. m. zeigen, dass wirklich alle Bereiche abgedeckt werden und für jeden Geschmack etwas dabei ist. Allein die ‚Kuchenbäcker„ hat man hier ausgeklammert.

Lecker und schnell zubereitet ist die „Pizza Margherita“, die als Basis für viele Pizza-Varianten dient: Aus 12 g Hefe, 400 g Mehl und etwas für die Arbeitsfläche, 1 TL Salz, 1 EL Olivenöl und 175 ml lauwarmes Wasser knetet man einen Pizzateig und lässt ihn eine Stunde zugedeckt gehen. Die Teigkugel anschließend halbieren, beide Portionen rund ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Für den Belag schneidet man 200 g Mozarella in Streifen, mischt ihn mit Salz, Pfeffer und 1 EL Olivenöl. 500 g Tomaten häuten, würfeln, dann mit 1 EL Olivenöl und 1 TL Oregano in einem Topf 10 min einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Teig mit der Tomatensauce bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 250°C backen. Pizza heraus nehmen, mit dem Käse belegen und mit 1 EL Olivenöl beträufeln. Weitere 3 – 5 min backen und die fertige Pizza mit den Blättchen von einem Bund Basilikum garnieren.

Für „Pizza Funghi“ belegt man die Pizza zusätzlich mit 200 g in dünne Scheiben geschnittenen Champignons; bei der „Pizza Rucola“ ersetzt man vor dem Servieren das Basilikum durch Rucola und auf Wunsch mit dünnen Schinkenscheiben. „Das ist wirklich wichtig“: wie man einen schönen Hefeteig herstellt und ihn formt, die Pizza muss frisch serviert werden, damit sie knusprig und saftig bleibt, am besten zerteilt man sie mit einem Pizzaschneider. Hält man sich an die Ratschläge, kann nicht viel schief gehen, und man hat wirklich „gut gekocht!“ Selbst vor Rezepten, an die man sich nicht heran wagte, weil sie sich viel zu kompliziert anhören, braucht man keine Angst mehr zu haben.

„gut gekocht! – Das Grundkochbuch“ hält, was der Titel verspricht. Es wendet sich gleichermaßen an Anfänger wie auch an Köche mit etwas mehr Erfahrung, denn es findet sich so mancher Kniff, den man doch noch nicht kannte. Schätzt man gutes Essen und die traditionelle Küche, wird man von diesem schön gestalteten, wirklich gelungenen Kochbuch begeistert sein.

Copyright © 2010 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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Stardust Wolkenpferde 03 – Im Nebelkreis

Erstellt von Werner Karl am 25. Oktober 2009

Stardust Im Nebelkreis.inddLinda Chapman
Stardust Wolkenpferde 03 – Im Nebelkreis

Stardust: Midnight Magic, GB, 2008
Franckh-Kosmos-Verlag, Stuttgart, 3/2009
HC, Kinderbuch, Fantasy, Pferde
ISBN 9783440112700
Aus dem Englischen von Julia Walther
Titelgestaltung von Atelier Reichert unter Verwendung einer Illustration von Carolin Ina Schröter
Innenillustrationen von Kirsten Straßmann

www.kosmos.de
www.puffin.co.uk/static/cs/uk/15/minisites/lindachapman/index.html
www.carolininaschroeter.de/

Luna und Erin, zwei junge Sternenstaubelfen, müssen die geheime Pforte finden. Nur so können Thor und sein Sohn Mistral zu den Wolkenpferden zurückkehren. Es ist höchste Zeit, die Herde wird ohne ihren Leithengst unruhig, wodurch schwere Stürme und Unwetter drohen. Luna findet in den Tagebüchern ihrer Mutter, die ebenfalls eine mächtige Wetterzauberin war, entscheidende Hinweise, wo die Pforte zu finden sein könnte. Aber die dunkle Elfe Kea beobachtet das Mädchen heimlich und setzt alles daran, in den Besitz dieser Bücher zu gelangen. Ihr Ziel ist es nach wie vor, die Macht über das Reich der Wolkenpferde zu übernehmen. Ein verzweifelter Wettlauf beginnt, in dem Kea die Nase vorn hat – sie ist mehr als nur irgendeine dunkle Elfe…

Die Geschichte um die Sternenstaubelfe Luna, der so unvermittelt eine vollkommen fremde Welt offenbart wurde, wird endlich fortgesetzt. Spannend geht der Kampf gegen die Dunkelelfe Kea weiter, kindgerecht in wortgewaltigen Sprachbildern erzählt. Zwischen dramatischen Kämpfen und Verfolgungsjagden gibt es immer wieder Gelegenheit zur Entspannung, denn die Heldinnen sind nur in der Nacht Sternenstaubelfen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Tagsüber führen sie ein ganz normales Leben, gehen zur Schule, auf den Reithof, leben mit ihren Familien zusammen. Die Kapitel ohne Magie tragen trotzdem die Handlung voran; dazu werden die Charaktere der Hauptpersonen vertieft und weiter entwickelt.

Schön vor allem, dass die Erwachsenen nicht lächerlich oder dumm dargestellt werden, wie es leider in vielen Kinderbüchern normal ist. Die beiden Mädchen mögen ausgesprochen klug und mutig für ihr Alter sein, bleiben aber immer im Rahmen der realistisch nachvollziehbaren Möglichkeiten. Die große Schrift und Illustrationen, die nicht niedlich sind, sondern sich in die Geschichte einfügen, sind genau richtig für das Zielpublikum. Mädchen zwischen acht und zehn Jahren werden dieses Buch lieben, und auch schon größere junge Damen mögen sich verzaubern lassen. (alea)

Titel bei Amazon.de:
Stardust Wolkenpferde 03 – Im Nebelkreis

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