Heyne

Der Raum

Datensachbearbeiter Tucker freut sich über seine neue, billige Wohnung in einem alten Hochhaus. Erst nach dem Einzug fallen ihm Ungereimheiten auf, die durch unheimliche Erfahrungen verstärkt werden: In diesem Haus geht es um! – Das Buch zweifellos über alle Maßen unterhaltsam, die Lektüre bereitet große Freude, und sogar der Ärger über die “Lovecraft-Klischees” kann nicht verhindern, dass der Leser das Ende der packenden Geschichte erfahren will.

An der Ostsee sagt man nicht Amore

Anne Glawe ist frisch verheiratet. Doch lieber wäre sie schon wieder geschieden, denn kurz nach der heimlichen Hochzeit mit Fabio findet sie heraus, dass dieser ihr etwas sehr Entscheidendes verschwiegen hat. Sie kann und will ihm nicht mehr vertrauen, auch wenn sie ihn noch liebt. Im Hochzeitskleid setzt sie sich in ihr Auto und haut ab. Ohne Gepäck findet sie sich auf der Insel Rügen im kleinen Ort Zicker wieder. Dort hat sie als Jugendliche die Ferien mehrmals im Ferienlager verbracht. Ihre erste große Liebe hat sie dort empfunden und auch ihren ersten Kuss erlebt.

Alien 3

Auf der Flucht vor mordlüsternen Aliens stürzt das Rettungsschiff der Raumfahrerin Ripley auf einem Gefangenenplaneten ab. Der Empfang ist kühl, und das bessert sich nicht, als Ripleys blinder Passagier – ein Alien – die Kolonie zu dezimieren beginnt … – Auf der Basis einer frühen Fassung des dritten „Alien“-Films entstand dieser Roman, der trotz der Wirrnisse einer ins Trudeln geratenen Produktion anspruchslose aber spannende SF-Grusel-Unterhaltung liefert.

Die Eissegler von Tran-ky-ky

Der Absturz auf einen einsamen Eisplaneten endet für fünf Erdmenschen ausgerechnet zwischen den Fronten zweier verfeindeter Stämme, wo sie sich mit Entschlossenheit und Einfallsreichtum auf die Seite ihrer Retter schlagen, um sich deren Unterstützung für die weite Reise zur rettenden Station am anderen Ende dieser Welt zu verdienen … – Der erste Band der „Eissegler“-Trilogie ist ein seltenes Juwel des Genres: nie als Science Fiction mit literarischem Anspruch gedacht, liefert es, unverfälschte, rasante Unterhaltung mit lebendigen, liebenswerten Figuren, ohne in den Jahrzehnten seit seiner Entstehung an Frische verloren zu haben.

Die Medusa-Chroniken

Ein zum Cyborg ‚umgestalteter‘ und unsterblicher Astronaut wird Zeuge eines Jahrtausends zukünftiger Geschichte als Triumphzug spektakulärer astronomischer Entdeckungen aber auch eines Krieges zwischen Menschen und intelligent gewordenen Robotern … – Mit der Novelle von Arthur C. Clarke und diesem SF-Garn gibt es keine echte inhaltliche Verknüpfung. Stattdessen spinnt das Autoren-Duo routiniert aber unterhaltsam eine eigene Story, die episodisch eine Zukunft beleuchtet, in der – in diesem Punkt sehr realistisch – die Menschheit höchstens naturwissenschaftlich und technisch dazulernt: Lesefutter.

Apokalypse Z – Zorn der Gerechten

Drei Überlebende der weltweiten wütenden Zombie-Apokalypse geraten erst unter religionsfanatische US-Südstaaten-Rassisten, deren Schlupfwinkel wiederum von einer fünften Kolonne nordkoreanischer Welteroberer angegriffen wird … – Der letzte Teil der „Apokalypse-Z“-Trilogie verblüfft primär durch den bizarren Plot, während es ansonsten horrortypisch (Untote) bzw. dramatisch (Menschen) zugeht: Lesefutter.

Süßer leben ohne Zucker – Mit Leichtigkeit zu strahlendem Teint, guter Laune und Traumfigur – Diät à la française

Der Ernährungsratgeber “Süßer leben ohne Zucker – Mit Leichtigkeit zu strahlendem Teint, guter Laune und Traumfigur – Diät à la française” stellt eine neue Ernährungsform vor uns versucht Hinweise zu geben, wie diese gesellschaftskonform umzusetzen ist. Die Kapitel beginnen mit überwiegend witzigen Zeichnungen zu verschiedenen Alltagssituationen. Zu Beginn wird dargelegt, weshalb es sinnvoll erscheint, den Zuckeranteil in den Nahrungsmitteln zu reduzieren. Zu Beginn wird im Sinne des Clean.Eatings auf industriell zugeführte Zucker eingegangen.

Der Mordfall Skarabäus

In einem Privatmuseum wird ein Mann erschlagen; alle Spuren weisen auf den gelehrten Hausherrn hin, was in dieser übertriebenen Klarheit den skeptischen Privatdetektiv Philo Vance auf den Plan ruft … – Der fünfte Band der Vance-Serie ist ein höchst komplexer, beinahe abstrakter Rätsel-Krimi, der dennoch (und trotz des unsympathischen Helden) genrereinen, nostalgisch unterhaltsamen Lesestoff bietet.

Die Invasion

Vom sechsten Mond des Saturn wollen schleimige Parasiten, die ihre Opfer übers Rückenmark ‚fernsteuern‘, die Erde erobern. Wackere US-Agenten sagen ihnen den Kampf an und setzen schließlich zum Gegenschlag im All an … – SF-Klassiker, der vor kaum verhohlener Invasions-Paranoia aus der Ära des Kalten Krieges nur so trieft. Ansonsten ein merkwürdig sprunghafter, d. h. spannender aber absolut unlogischer Reißer, der nostalgisch amüsiert und mit einigen guten Detaileinfällen unterhalten kann.