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neuauflage

Liebespaare des Mittelalters

Erstellt von Werner Karl am 28. Februar 2012

Volker Mertens
Liebespaare des Mittelalters

Jan Thorbecke Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern, 09/2011
HC, Belletristik/Sachbuch, Literatur- & Kulturgeschichte
ISBN 978-3-7995-0896-4
Titelgestaltung von Finken & Bumiller; Druck und Einband von Gorenjski Tisk, Kranj
Zahlreiche Abbildungen in Farbe und Vignetten aus verschiedenen Quellen

www.thorbecke.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Viele oft tragische Liebesgeschichten aus dem Mittelalter, die teils auf wahren Begebenheiten beruhen, teils Fiktionen sind, haben bis in die heutige Zeit überdauert. Noch immer dienen sie zeitgenössischen Autoren als Quell der Inspiration für eigene Werke oder für modernisierte Nacherzählungen. Der Germanist Volker Mertens, Jahrgang 1937, der zuletzt an der FU Berlin als Professor für Ältere deutsche Literatur und Sprache tätig war, wählte einige der bekanntesten und auch einige weniger bekannte „Liebespaare des Mittelalters“ aus und erzählt ihre Geschichte kurz und unterhaltsam, versehen mit interessanten Anmerkungen und Erklärungen. Aufgelockert werden die Texte von zahlreichen Farbtafeln mit Buchillustrationen und Malereien, die sich auf die jeweilige Geschichte beziehen.

Sicher jedem bekannt sind „Tristan und Isolde“, „Lancelot und Ginevra“, „Heloise und Abaelard“, „Siegfried und Kriemhild“ sowie „Agnes Bernauer und Herzog Albrecht“, während man von „Wis und Ramin“, „Leila und Madschnun“, Jaufré Rudel und Melisande von Tripolis“, „Oswald und Margarete“ und „Amelia und Lasarus“ eher noch nie gehört hat. In Folge bietet der Band eine Mischung aus vertrauten Erzählungen, die sich von den Texten, die man anderswo gelesen hat, unterscheiden können, und sehr vielen neu anmutenden Geschichten. Selbst wenn sich manche Inhalte ähneln, sind sie doch nicht gleich, denn was bei denen einen zum Untergang führt, rettet die anderen, mal werden die göttlichen und ständischen Gesetze zum Maß aller Dinge erhoben, dann wieder die Liebe als die stärkste Macht bezeichnet. Man muss die Erzählungen im Kontext der Zeit sehen, in der sie entstanden – und hier liefert der Autor viele interessante Informationen und Erklärungen.

„Liebespaare des Mittelalters“ ist in erster Linie ein unterhaltsames Lesebuch mit überwiegend tragischen Liebesgeschichten aus vergangenen Jahrhunderten, die noch heute faszinieren. Der Band bietet viele Hintergrundinformationen, die das Verständnis der Texte erleichtern. Die Gestaltung ist sehr edel: Hardcover, hochwertiges Papier, rosa unterlegte Titelseiten mit Vignetten, rosa Zierleisten an der Seite und viele farbige Abbildungen. Am Ende findet sich ein Verzeichnis, welche Bücher dem Autor bei der Auswahl als Quellen dienten.

Leser, die sich für anspruchsvolle Literatur interessieren, werden viel Freude an diesem Titel haben, der sie in die romantische Prosa und Poesie des Mittelalters einführt.

Copyright © 2012 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Gottes Fahrrad und der himmlische Schal

Erstellt von Werner Karl am 28. Februar 2012

Sabine Hübner
Gottes Fahrrad und der himmlische Schal
Die schönsten Verhörer aus Weihnachtsliedern

Jan Thorbecke Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern, 10/2011
HC im Kleinformat
Belletristik, Anekdote, Lyrik & Gesang, Humor
ISBN 978-3-7995-0714-1
Titelgestaltung und Illustrationen im Innenteil von Saskia Bannasch/Finken & Bumiller, Stuttgart

www.thorbecke.de
www.sabinehuebner.de
www.saskiabannasch.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Wer in Bayern lebt bzw. BR3 im Radio empfängt, kennt natürlich den „Verhörhammer“, Liedstellen, in denen man etwas völlig anderes zu hören glaubt, als tatsächlich gesungen wird, und vieles davon lässt einen schmunzeln wie die ‚goldene Spinne‘ in AC/DCs „Highway to Hell“ oder Lady Gagas Bedürfnis in „Paparazzi“, denn sie ‚will Plastik‘. Aber nicht nur englische Songs sind gut fürs Verhören oder eine Fehlinterpretation, sondern auch die deutschen Weihnachtslieder und Lyriken, die oft aus früheren Jahrhunderten stammen, dazu Satzkonstruktionen und Worte oder Formulierungen verwenden, die in der modernen Sprache kaum noch gebräuchlich, ja, gar nicht mehr üblich sind.

Vor allem Kinder nehmen die Texte häufig so hin, wie sie sie hören oder lernen – mit und ohne Fehler -, und wenn sie über die Bedeutung nachdenken, dann hilft ihnen die Phantasie meist zu einer annehmbaren Erklärung. Sabine Hübner sammelte für „Gottes Fahrrad und der himmlische Schal“ im Bekanntenkreis „Die schönsten Verhörer aus Weihnachtsliedern“ und Gedichten, die von Saskia Bannisch liebevoll mit passenden Illustrationen verziert wurden.

Wer einen Beitrag einreichte, erzählt kurz seine Anekdote, was er an einer bestimmten Stelle zu hören meinte oder wie er unverständliche Passagen zu deuten versuchte. Das entsprechende Lied oder Gedicht ist daneben (manchmal nur als Auszug) abgedruckt, so dass man vergleichen kann. Über so manchen Verhörer kann man lächeln. Aber das ist nicht der alleinige Zwecke des Büchleins, denn es soll auch Erinnerungen an früher und an Traditionen wecken, die immer mehr verloren gehen. Wer singt denn noch im Familienkreis unter dem Weihnachtsbaum, sagt ein Gedicht auf oder liest eine kurze Erzählung vor der Bescherung? Stattdessen wirft man bequem eine CD mit weihnachtlicher Musik ein, und die Geschenkschlacht beginnt.

Nach der Lektüre des Buches, die durchaus nostalgisch stimmt, hat man vielleicht doch Lust, es dieses Jahr anders zu machen – hat man doch die Texte in der Hand, beispielsweise von „Es ist ein Ros entsprungen“, „Kommet, ihr Hirten“, „O Heiland, reiß die Himmel auf u. a. m.

Copyright © 2012 by Irene Salzmann (IS)

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Baguette, Bagels, Bauernbrot – Die besten Rezepte zum Brotbacken

Erstellt von Werner Karl am 22. Januar 2012

Bonnier Tidskrifter AB
Baguette, Bagels, Bauernbrot – Die besten Rezepte zum Brotbacken

Baka bröd met allt om mat, Schweden, 2010
Jan Thorbecke Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern, 09/2011
HC, Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-7995-0711-0
Aus dem Schwedischen von Julia Gschwilm
Titel- und Innengestaltung von Lisa Olausson unter
Verwendung von Farbfotos aus verschiedenen Quellen

www.thorbecke.de
www.bonniertidskrifter.se/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Mit der Vollkorn-Welle kam vor einigen Jahren das Brotbacken in Mode. Noch immer kann man Getreidemühlen, spezielle Brotbackautomaten, verschiedene Mehlsorten und Brotbackmischungen kaufen. Der einstige Hype ist jedoch vorbei – obwohl es Spaß macht, selber Brot zu backen und Rezepte zu variieren, es zudem praktisch ist, sich behelfen zu können, wenn man gerade keine Gelegenheit hat, zum Bäcker zu fahren, und man außerdem ein gutes Gefühl hat, wenn man weiß, was im Brot drin ist.

In „Baguette, Bagels, Bauernbrot“ stellt der Verfasser auf fast 160 Seiten Rezepte für „Feines Brot“, „Grobes Brot“, „Besondere Brote“, „Knäckebrot und Fladenbrot“ und „Sauerteigbrot“ vor. Da er aus Schweden stammt, sind hin und wieder Zutaten erforderlich, die man im Discounter um die Ecke leider nicht bekommt. Schade, dass lediglich der Hinweis, man könne diese in einem Schweden-Online-Shop bestellen, gesetzt wurde, statt dass Bezugsquellen oder ein alternatives Produkt genannt werden.

Von daher sollte man die Rezepte aufmerksam durchlesen und sich für eines entscheiden, für das man die Zutaten im Haus hat bzw. sich das Notwendige in ausreichender Menge problemlos besorgen kann.

Die Entscheidung wird dadurch erleichtert, dass das Brot kurz vorgestellt wird, eine übersichtliche Zutatenliste das Benötigte nennt und eine leicht nachvollziehbare Schritt für Schritt-Anleitung erklärt, was zu beachten ist. Auf der gegenüberliegenden Seite zeigt ein Farbfoto, wie das fertige Brot aussieht, eventuell garniert mit passendem Belag. Vorgestellt werden beispielsweise „Dillschnecken“, „Hagebuttenbrot mit Haselnüssen“, „Algenbrot“, „Brennesselbrötchen“, „Walnussbrot“, „Würzbrot“, „Dinkelknäckebrot“, „Pitabrot“, „Kartoffelbrot“, „Kürbisbrot“ u. v. m.

Manche Zutat (Rhabarber, Japaleños) mutet ungewöhnlich an, doch sollte man wenigstens einmal probieren, bevor man das Brot rundweg ablehnt. Nicht alle Rezepte sind schwedischen Ursprungs, denn man findet auch vertraut klingende Namen („Sonnenblumenbrötchen“, „Anisbrot“) und solche, die aus Europa und dem Orient stammen („Brioche“, „Naanbrot“).

Schnell bereitet sind „Käsestäbchen“, die einen leckeren Snack ergeben oder als Beilage zu Suppen und Eintöpfen gereicht werden können:
Für ca. 45 Stück rührt man 25 g Hefe in 300 ml lauwarmen Wasser an. 1 EL Rapsöl, 1 TL Salz, 200 g geriebenen Käse und 600 – 700 g Mehl hinzufügen. Den Teig geschmeidig kneten und bedeckt ca. 40 min gehen lassen. Ofen auf 250°C vorheizen. Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben, in 45 gleich große Stücke teilen und zu dünnen, etwa 15 – 20 cm langen Stäbchen rollen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, mit verquirltem Ei bestreichen und ca. 8 min backen.

„Baguette, Bagels, Bauernbrot“ ist ein schönes Buch übers Brotbacken. Wer mehr Abwechslung auf den Tisch bringen möchte, erhält viele Anregungen. Hat man schon etwas Erfahrung, mangelt es gewiss nicht an Ideen, Zutaten, die sich bloß schwer beschaffen lassen, durch andere zu ersetzen. Auf jeden Fall gibt es noch genug Rezepte, bei denen man mit den handelsüblichen Mitteln auskommt.

Copyright © 2012 by Irene Salzmann (IS)

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Der Geschmack der Kindheit – Die besten Rezepte von früher

Erstellt von Werner Karl am 20. Januar 2012

Magda Drostel
Der Geschmack der Kindheit – Die besten Rezepte von früher

Jan Thorbecke Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern, 09/2011
HC mit Schutzumschlag
Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-7995-0709-7
Titel- und Innengestaltung von Finken & Bumiller, Stuttgart/Saskia Bannasch

www.thorbecke.de

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Auch wenn man das Elternhaus verlassen und vielleicht eine eigene Familie gegründet hat, so denkt man immer gern an früher zurück, an schöne Erlebnisse – aber auch an besondere Gerichte, wie sie nur die Mutter oder die Großmutter gekocht haben. In den Kochbüchern findet man oft ähnliche Rezepte, aber meist fehlt eine ganze spezielle Zutat oder ein bestimmter Trick, so dass das Resultat eben nur ‚ähnlich„ ist. Magda Drostel sammelte für „Der Geschmack der Kindheit“ eine Vielzahl Rezepte, an die sie sich gern erinnert und die sie auch für ihre Familie auf den Tisch bringt. Man findet „Herzhafte Gerichte“ und „Süße Gerichte“, die aus nahezu allen Regionen Deutschlands stammen und sogar einen ersten Hauch von Exotik spüren lassen durch für die Nachkriegszeit ungewöhnlichen Zutaten wie Paprika-Gemüse.

Hier einige Beispiele: „Fränkische Hochzeitssuppe“, „Schlesisches Himmelreich“, „Himmel und Erde“, „Gefüllte Paprikaschoten“, „Pilzgulasch mit Semmelknödel“, „Zwiebelkuchen“, „Saure Kutteln“, „Rinderrouladen“, „Herzdriggerte“, „Labskaus“, „Zwetschgenknödel“, „Ofenschlupfer“, „Strietzel“, „Waffeln“ u. v. m. Anhand dieser Auswahl wird deutlich, dass es sich um bodenständige Gerichte ohne aufwändigen, überflüssigen Schnickschnack handelt, die z. T. aus der Notwendigkeit entstanden, mit wenigen Mitteln eine Familie satt zu bekommen. Kochzeiten, Kalorien, Vitamine und was noch alles das heutige Kochen bestimmt, war damals kein Thema – und vieles hat man wiederentdeckt, da es die gegenwärtigen gesundheitlichen Ansprüche erfüllt. Die meisten Namen klingen vertraut; man hat diese Speisen gegessen oder zumindest von ihnen gehört, und man findet sie auch in bürgerlichen und regionalen Kochbüchern.

„Karthäußerklöße“ galten einst als Fastenspeise und eignen sich sehr gut für die Resteverwertung: Für 4 Personen benötigt man 8 – 10 altbackene Milchbrötchen. Sie werden halbiert, die dunkle Kruste wird abgerieben, dann legt man die Semmelhälften nebeneinander in die Fettpfanne oder eine andere höhere Backform. 600 ml Milch mit 3 Eigelb, 50 g Zucker, 1 Pr. Salz verquirlen und über die Semmeln gießen. Diese eine Weile ziehen lassen und einmal umdrehen, damit sie sich gleichmäßig voller Milch saugen können. 3 Eiweiß mit 2 EL Wasser verquirlen, die geweichten Semmeln erst darin, danach in den abgeriebenen Bröseln wenden, in heißem Butterschmalz von allen Seiten goldgelb backen, in Zimtzucker wälzen und servieren. Dazu reicht man Vanille- oder Weinschaumsauce.

Jedes Rezept wird kurz vorgestellt, manchmal mit einigen persönlichen Anmerkungen der Autorin versehen. Es folgt eine blaue („Herzhafte Gerichte“) oder rote („Süße Gerichte“) Zutatenliste mit Personenangabe. Die Arbeitsschritte sind als Fließtext gedruckt, durch blau bzw. rot unterlegte Zahlen kenntlich gemacht. Die Anleitungen sind kurz, präzise und leicht nachvollziehbar. Ab und zu gibt es einen Tipp, mit was sich das Gericht kombinieren oder wie es sich abwandeln lässt. Zu fast allen Gerichten gibt es ein appetitliches Farbfoto, das eine halbe oder eine ganze Seite einnimmt.

Zweifellos werden bei jedem bereits beim Durchblättern liebe Erinnerungen wach: Man entsinnt sich der Spaziergänge mit der Mutter zum Milchmann, der eine große Plastikkanne mit Milch füllte, an die kleinen, viereckigen Kaubonbons, die die Verkäuferin den Kindern immer zusteckte, an die Stunden, die die Mutter in der Küche stand, um Suppenknochen und Fleisch zu kochen, frisches Gemüse und Salat vom Markt zubereitete und wie man dann im Familienkreis in der engen, warmen Küche am Tisch saß, Graupensuppe, Frikadellen und Kartoffeln etc. verzehrte …

„Der Geschmack der Kindheit“ ist ein sehr schönes Kochbuch, das zwar i. d. S. keine neuen Rezepte bietet, aber nachdem man eine Weile experimentiert hat, kommt man fast immer auf Bewährtes zurück – darunter „Die besten Rezepte von früher“.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Blumige Grüße – Meine schönsten Floristik-Ideen aus dem ARD-Buffet

Erstellt von Werner Karl am 20. Januar 2012

Holger Schweizer
Blumige Grüße – Meine schönsten Floristik-Ideen aus dem ARD-Buffet

Jan Thorbecke Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern/ARD, Stuttgart, 09/2011
HC, Sachbuch, Basteln & Heimwerken, Floristik
ISBN 978-3-7995-3574-8
Gestaltung von Finken & Bumiller, Stuttgart/Saskia Bannasch
Fotos von Conny Marx, Stuttgart

www.thorbecke.de
www.ard.de
www.swr.de/buffet/index.html
http://holger-schweizer.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Die Freunde von gutem Essen und Koch-Shows werden das „ARD-Buffet“ gewiss kennen und schon häufig die schönen Blumen-Dekorationen im Studio bewundert haben. Florist Holger Schweizer erläutert in „Blumige Grüße“, wie man Tisch-, Haus- und Gartenschmuck passend zu Jahreszeiten und Anlässen mit mehr oder minder hohem Aufwand herstellen kann:

„Florale Herbstketten“, „Jungfernrebe-Kranz“, „Zapfenteller mit Nieswurz“, „Adventskugel“, „Glückspilze“, „Duftstrauß“, „Mimosenfest“, „Frühlingsläuten“, „Blütenschläuche“ und „Stelzenkörbe“ lauten die Namen von nur einer kleinen Auswahl an Projekten. Etwas nachteilig ist, dass die Hausfrau – anders als Holger Schweizer – ein begrenztes Budget für Dekorationsobjekte hat und frische Blumen teuer sind, vor allem wenn man, wie hier, spezielle Sorten benötigt, die man in der Gärtnerei erwerben muss. Würde der Florist stärker auf Pflanzen zurückgreifen, die im eigenen Garten, im Balkonkasten oder in der Natur wachsen, wären die Anregungen leichter nachzuvollziehen (wenn auf Plastikblumen verständlicherweise schon verzichtet werden muss).

Auch sind die Anregungen in einigen Fällen sehr aufwändig, so dass man viel Geduld und Freude am Basteln, am besten auch einiges an Erfahrung mitbringen sollte, denn die Beschreibungen im Fließtext, die eingebettet sind in Anekdoten und persönlichen Eindrücken, sind für einen Profi, aber nicht unbedingt für einen Laien immer leicht verständlich. Oft erschließt sich die Anleitung erst, wenn man die notwendigen Objekte vor sich hat und ein wenig experimentiert.

Holger Schweizer listet die erforderlichen Dinge auf, gibt außerdem die Arbeitszeit an und ergänzt mit Extra-Tipps, doch wie kompliziert und arbeitsintensiv ein Vorschlag ist, muss man der unübersichtlichen Anleitung entnehmen oder erraten. Leider zeigen die ansprechenden Farbfotos, die wenigstens Passbildgröße haben und bis zu zwei Seiten einnehmen, meist nur die einzelnen Bestandteile und das Resultat, aber leider selten die Arbeitsschritte.

In Folge eignet sich „Blumige Grüße“ hauptsächlich für erfahrene Bastler mit reichlichem Taschengeld. Neulinge dürften in einigen Fällen etwas überfordert sein, können sich aber anhand der prächtigen Bilder Anregungen für eigene Ideen holen.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Natürlich selbst gemacht: Weben, Färben, Kerzenziehen – Alte Techniken neu entdeckt

Erstellt von Werner Karl am 19. Januar 2012

Nicola Gouldsmith/Jaqueline Mann
Natürlich selbst gemacht: Weben, Färben, Kerzenziehen – Alte Techniken neu entdeckt

A Green Guide to Country Crafts, GB, 2011
Jan Thorbecke Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern/ARD, Stuttgart, 09/2011
HC mit Schutzumschlag,
Sachbuch, Basteln & Handarbeiten
ISBN 978-3-7995-0702-8
Aus dem Englischen von Oliver Tielking
Design und Fotos von Ciao Books 2011

www.thorbecke.de

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So mancher, der Freude am Basteln, Handarbeiten und Heimwerken hat, wird die TV-Sendung „Hobbythek“ und die interessanten Bücher, in denen man vielfältige Ideen und Anleitungen nachlesen konnte, schmerzlich vermissen. Zwar erscheinen immer wieder Bücher, in denen ähnliche Themen behandelt werden, aber auf diese muss man erst einmal aufmerksam werden und hat dann das Problem, die diversen Utensilien aufzutreiben, die nicht so weit verbreitet sind wie seinerzeit die „Hobbythek“-Produkte.

„Natürlich selbst gemacht“ wartet mit verschiedenen Themen auf: „Seifenherstellung“, „Patchwork und Quilts“, „Kreative Kerzen“, „Weben“, „Natürlich Färben“ und „Neu erfinden“. Erfreulich ist, dass mehrere Betätigungsbereiche zu finden sind, Bezugsquellen für weniger gebräuchliche Zutaten genannt werden, großer Wert auf ausreichende Sicherheitsvorkehrungen gelegt wird, schließlich hantiert man gelegentlich mit gefährlichen Substanzen (Laugen, Beizmittel etc.), und Schritt für Schritt-Anleitungen inklusive passender Fotos die Vorgänge veranschaulichen.

Nicht so sehr gefällt, dass viele Zutaten bei Spezialversänden gesucht werden müssen und man einiges an Equipment benötigt, das anschließend nicht mehr für andere Dinge verwendet werden darf, dass man eigentlich schon eine kleine, abschließbare Werkstatt haben sollte, um die Risiken für sich selber, Familienmitglieder und Tiere gering zu halten, und dass man am besten einiges an Erfahrung vorweisen kann, da manche Ideen für Neulinge recht kompliziert sind.

Beispielsweise erfährt man, wie man eine „Schokoladen-Minze-Seife“ herstellt, wie man einen „Windschutz aus Jeansstoff“ näht, wie man „Bienenwachskerzen“ dekorativ rollt und verpackt, wie ein „Gewebter Korb“ angefertigt wird, wie man mit „Färberkrapp“ u. a. natürlichen Pflanzen Wolle färbt, wie man ein „Memoboard aus Zierband“ bastelt etc. In jedem Kapitel werden zunächst die Basics erklärt und Sicherheitshinweise gegeben. Für die jeweiligen Projekte gibt es eine Liste notwendiger Arbeitsmittel und eine mit Fotos versehene, ausführliche Anleitung, dazu Extra-Tipps in farblich hervorgehobenen Kästchen. Die Abbildungen haben wenigstens Kreditkartengröße und können bis zu zwei Seiten einnehmen.

Die Autorinnen haben das Buch mit Liebe und Sorgfalt zusammengestellt. Man findet hier wirklich viele reizvolle Ideen, die zum Ausprobieren einladen, aber sie erfordern auch Geduld, Fingerspitzengefühl und Achtsamkeit. Tatsächlich eigenen sich einige Projekte nur für erfahrene Bastler mit ausreichendem Platz – aus Sicherheitsgründen.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Hauptbahnhof Stuttgart – Ein Wahrzeichen in Bildern

Erstellt von Werner Karl am 4. Oktober 2011

Rose Hajdu/Ulrike Seeger
Hauptbahnhof Stuttgart – Ein Wahrzeichen in Bildern

Verlag Jan Thorbecke (Schwabenverlag AG), Filderstadt, 03/2011
HC, Sachbuch, Bildband, Architekturgeschichte, Geschichte, Baukunst
ISBN 978-3-7995-0879-7
Titelgestaltung: Finken & Bumiller, Stuttgart
Fotos und Abbildungen im Innenteil aus verschiedenen Quellen

www.thorbecke.de
www.rosehajdu.de

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Seit den Protesten um ‚Stuttgart 21„ schaut die Republik auf ein Gebäude: den Hauptbahnhof der Baden-Württembergischen Hauptstadt Stuttgart. Hier drückte der Bürger in kaum bekannter Weise seinen Willen aus, zwang die Politik sowie die Bahn zu Kompromissen – und nicht zuletzt: Hier wurde die zurückliegende Landtagswahl entschieden. Und noch immer ist das Schicksal von ‚Stuttgart 21„ ungewiss.

Worum es bei dem Mammut-Projekt geht, weiß vermutlich jedes Kind. Aber wer kennt den Bahnhof tatsächlich? Wer hat ihn schon gesehen, wer war im Innern, hat in den Läden eingekauft und sich an den Schaltern der Bahn beraten lassen? Vor allem aber: Welche Geschichte trägt dieses weithin als Wahrzeichen erkennbare Gebäude? Genau diesen Fragen wollen die beiden Autorinnen mit dem vorliegenden Bildband sowie einer informativen, leicht verständlichen und doch recht umfassenden Einführung nachgehen.

Dabei beschränken Sie sich nicht auf Bilder und Eindrücke, die man als Reisender gewinnt. Sie gehen in die Tiefe und zeigen Fotos aus Winkeln, wie man den Bahnhof so nicht gesehen hat. Das Sachverständnis der Autorinnen kommt ihnen hier zugute, denn ihnen fallen Details auf, die den Bildband zu etwas Besonderem machen. Vor allem aber – und hier muss man dem Bildband ein dickes Lob zollen! – ist dieses Buch nicht nur für Interessenten der Architekturgeschichte interessant. Die Fotografien und Informationen sind für jeden geeignet, der sich mit dem Thema ‚Stuttgarter Hauptbahnhof„ befasst. Und das dürften nicht wenige sein.

Die Qualität der Abbildungen ist dabei über jeden Zweifel erhaben; die gewünschten Details sind klar zu erkennen und dank gutem Auge für das Motiv teils sehr stimmungsvoll. Türmen sich zum Beispiel Wolken über einer Panorama-Aufnahme des Bahnhofs, fühlt sich der Betrachter automatisch in die Szenerie hineinversetzt. „Hauptbahnhof Stuttgart“ ist ein Bildband, den man gerne zur Hand nimmt. Für Kenner und Interessenten von Architekturgeschichte ein Muss; für jeden anderen, der sich für das Thema interessiert, eine Empfehlung!

Copyright © 2011 Gunter Arentzen (GA)

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ZUM SFBASAR.DE-PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Rose Hajdu/Ulrike Seeger – Hauptbahnhof Stuttgart – Ein Wahrzeichen in Bildern.

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Jahreszeitenküche – frisch vom Markt

Erstellt von Werner Karl am 17. August 2011

Alexandra Medwedeff/Juliana Neumann
Jahreszeitenküche – frisch vom Markt

Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern, 03/2011
HC, Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-7995-0876-6
Titelfoto und Fotos im Innenteil von Alexandra Medwedeff und Juliana Neumann
Illustrationen von Tina Worbs

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Dadurch, dass man dank Treibhäusern und Importen auch außerhalb der Saison nicht auf bestimmte Gemüse- und Obstsorten verzichten muss, haben diese Genüsse in den letzten Jahren doch sehr an Reiz verloren. Der Verbraucher ist kritischer und wählerisch geworden: Warum soll man Produkte kaufen, die unreif geerntet wurden, einen langen Weg zurücklegen mussten, kaum Aroma und Vitamine besitzen, mittels fragwürdiger Behandlungsmethoden haltbar gemacht wurden, dazu noch teuer sind?

Ist es nicht sogar so, dass man die Jahreszeiten und ihre speziellen Früchte sehr viel bewusster wahrnimmt und genießt, wenn man sich auf das saisonale Angebot konzentriert, z. B. auf Rhabarber und Erdbeeren im Frühling, Kirschen und Gurken im Sommer, Quitten und Walnüsse im Herbst, Schwarzwurzeln und Rosenkohl im Winter? Auf jeden Fall sind die Produkte aus dem eigenen Land frischer, aromatischer, vitaminreicher und günstiger.

Diese Gedanken bewegten auch die Autorinnen von „Jahreszeitenküche – frisch vom Markt“, die eine ausgewogene, am Saison-Kalender orientierte Ernährung empfehlen, dabei auch Bioprodukte und einheimische Erzeugnisse in den Vordergrund rücken, der eigenen Gesundheit zuliebe. Dass das Buch inhaltlich in „Frühling“, „Sommer“, „Herbst“ und „Winter“ gegliedert ist, versteht sich von selbst. In den jeweiligen Rubriken findet man einen bunten Potpourri unterschiedlicher Speisen: Salate und Suppen, Hauptgerichte und Beilagen, Desserts und Kuchen.

Die Rezepte sind eher traditionell, obgleich Zutaten aus der Urlaubsküche, die bereits ein fester Bestandteil des einheimischen Speisezettels geworden sind, ebenfalls berücksichtigt werden: „Spinatknödel mit Schafkäsesauce“, „Pannacotta mit Erdbeeren“, „Parmesan-Körbchen mit bunten Bohnen“, „Tagliatelle mit Linsen-Tomatensauce“, „Bratkartoffeln mit Pfifferlingen und Thymian“, „Polenta-Gröstl mit Lamm und grünen Bohnen“, „Cremige Karottensuppe“, „Zimtschnecken“ u. v. m. laden zum Nachkochen ein.

Zu jedem Rezept gibt es einige einleitende Worte, eine übersichtliche Zutatenliste mit Zeitangabe und eine leicht nachvollziehbare Anleitung. Oft wird mit einem zusätzlichen Tipp ergänzt. Grafiken und Fotos, die wenigstens die Größe eines Personalausweises haben, oft eine ganze Seite füllen, zeigen die Zutaten und die fertige Speise. Am Ende des Bandes geben je ein Saisonkalender für Gemüse und Obst Auskunft, wann die jeweiligen Haupterntezeiten bzw. Monate mit geringeren einheimischen Angeboten/Lagerware sind.

Schnell bereitet und gesund ist der „Kräutersalat“ für 4 Personen (die Portionsangabe ist dem Vorwort zu entnehmen; in den Rezepten angeben sind nur Abweichungen): 200 g gemischte Schnitt- und Pflücksalate (Eichblattsalat, Lollo rosso etc.), 1 Bund Radieschen in Scheiben und eine Handvoll fein gehackte Frühlingskräuter (Basilikum, Petersilie, Schnittlauch usw.) in eine Schüssel geben. Für das Dressing 1 große Knoblauchzehe mit etwas Salz im Mörder zerdrücken, Pfeffer, 2 EL Rotweinessig und 8 EL Olivenöl hinzufügen, gut verrühren, über den Salat geben, vermischen und servieren.

„Jahreszeitenküche – frisch vom Markt“ ist ein schön gestaltetes Kochbuch mit vielen interessanten Rezepten, die die Lust wecken, die Jahreszeiten und ihre kulinarischen Genüsse bewusster zu erleben. Die Anleitungen sind leicht verständlich, so dass sich auch Anfänger an die Rezepte wagen dürfen.

Copyright © 2011 Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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Mediterrane Kräuterküche

Erstellt von Werner Karl am 16. August 2011

Rita Kopp
Mediterrane Kräuterküche

Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern, 03/2011
HC, Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-7995-0878-0
Titelfoto von Finkem & Bumiller
Fotos im Innenteil von Saskia Bannasch und Finken & Bumiller

www.thorbecke.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Die Länder entlang des Mittelmeeres gehören zu den beliebtesten Urlaubsländern, und auch ihre Küche wird sehr geschätzt. Viele Kräuter, Gemüse und Früchte, die inzwischen auch aus den einheimischen Gärten (oder den Wochenmärkten und gut sortierten Discountern) nicht mehr wegzudenken sind, bereichern schon seit Jahren und Jahrzehnten den Speiseplan.

In „Mediterrane Kräuterküche“ stellt Rita Kopp in den Rubriken „Kräutersaucen, Dips & Co.“, „Vorspeisen“, „Salate“, „Suppen“, „Hauptgerichte“ und „Desserts & Süßes“ typische Gerichte vor, die dank der verwendeten Kräuter ihr ganz besonderes Aroma – und Urlaubsflair – entfalten: „Salsa Verde“, „Möhrenyoghurt mit Dill“, „Weinblätter mit Hackfleischfüllung“, „Artischocken mit Spinatfüllung“, „Taboulé“, „Orangensalat“, „Liebstöckel-Sellerie-Cremesuppe“, „Italienische Pilzsuppe mit Brot“, „Spaghetti mit Zitronensauce“, „Umbrisches Gänseragout“, „Eingelegte Aprikosen mit feinem Lavendelduft“, „Marmelade aus Sauerkirschen und Himbeeren mit Zitronenverbene“ – um einige Beispiele zu nennen.

Zu jedem Rezept gibt es eine Zutatenliste mit Portionsangabe und eine Schritt für Schritt-Anleitung. Statt beides übersichtlich aufzulisten, entschied man sich bei beidem für einen Fließtext mit farblichen (grünen) Akzenten. Man kann sich daran gewöhnen, aber angenehmer lesen sich Listen mit großzügigem Layout. Ab und zu findet sich noch ein zusätzlicher Tipp. Nicht jedem Rezept wurde ein Foto beigefügt, das Zutaten oder die fertige Speise zeigt.

Für leckere Abwechslung sorgt „Zitronenbutter“: Die Blättchen von 2 Zweigen Zitronenmelisse und 2 Zweigen Zitronenthymian, 1 Blatt Zitronenpelargonie und 1 Handvoll Zitronenbasilikum fein hacken, mit ½ zerdrückten Knoblauchzehe, der abgeriebenen Schale von 1 Zitrone und 1 TL Salz vermischen und unter 200 g zimmerwarme Butter rühren. Bis zum Servieren kalt stellen.

Sehr hübsch sieht es aus, wenn man die Zitronenbutter in dekorativer Form anbietet. Sie passt z. B. zu gegrilltem oder gebratenem Fisch. Die Rezepte sind auch für Anfänger leicht nachvollziehbar. Schade, dass die verwendeten Kräuter nicht mit einem kurzen Steckbrief vorgestellt wurden – aber inzwischen gibt es genügend andere Bücher, die das übernehmen, so dass man diese Informationen nicht wirklich vermisst.

„Mediterrane Kräuterküche“ ist ein kleines Büchlein, das viele Anregungen enthält und die Lust weckt, sich weiter mit Kräutern zu beschäftigen – und mit ihnen zu kochen. Der Anhang bietet zu diesem Zweck einige Literaturtipps.

Copyright © 2011 Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

SFBASAR.DE-PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Rita Kopp – Mediterrane Kräuterküche.

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Ein Sonnentag im Freien – Die besten Rezepte für Frühling und Sommer

Erstellt von Werner Karl am 21. Juni 2011

Ghillie Basan, Fiona Beckett u. a. (Texte)
Ein Sonnentag im Freien – Die besten Rezepte für Frühling und Sommer

Lazy Days and Beach Blankets, GB, 2009
Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern, 03/2011
HC mit Schutzumschlag, Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-7995-3565-6
Aus dem Englischen von Annerose Sieck
Titelfoto und Fotos im Innenteil von Ryland Peters & Small

www.thorbecke.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Die Tage werden wieder länger und die Temperaturen milder. Überall zeigen sich das junge Grün und die ersten Blüten. Das weckt die Lust, „einen Sonnentag im Freien“ zu genießen – und genau zur rechten Zeit bietet der Thorbecke Verlag ein Buch mit den „besten Rezepten für Frühling und Sommer“ an, denn leckere Gerichte verschönern das gemütliche Zusammensein auf dem Balkon, auf der Terrasse, im Garten oder unterwegs. In der Einleitung erinnert das Autoren-Team an all die Dinge, die für ein gelungenes Picknick wichtig sind: eine ausreichende Zahl an Sitzplätzen und Geschirr, genug zu essen und zu trinken (auch alkoholfreie Getränke für Kinder und Autofahrer), rechtzeitiges Planen und Vorbereiten, die hygienische Aufbewahrung und Kühlung der Speisen (Bakterien!), Mittel gegen lästige Insekten etc.

Dann beginnt auch schon der umfangreiche Rezept-Teil, der in „Snacks & Beilagen“, „Salate“, „Vom Grill“, „Hauptgerichte“, „Gebäck & Desserts“ und „Getränke“ gegliedert ist. Man findet leichte und deftige Gerichte, Süßes und Pikantes, Vertrautes und exotisch Anmutendes aus der Frühlings- und Urlaubsküche, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist: „Tapenade“, „Sommergemüse mit Bagna Cauda“, „Gekühlte Spinat-Rucola-Kresse-Suppe“, „Bohnen-Minze-Salat“, „Provence-Tomaten“, „Thai-Salat mit Rinderfilet“, „Pilzburger mit Zwiebelkonfitüre“, „Roter Schnapper mit Petersiliensalat“, „Pfefferhähnchen mit Pfiff“, „Terrine mit Röstgemüse und Ricotta“, „Mini-Schweinefleisch-Apfel-Pies“, „Steak mit Blauschimmelkäse-Butter“, „Erdbeertarte“, „Kokos-Passionsfrucht-Sandkuchen“, „Duftendes Fruchtgelee“, „Ingwerlimonade“, „Marokkanischer Minztee“, „Weißweinschorle“ – um nur ein paar Beispiele zu nennen, die zum Ausprobieren einladen.

Für Vegetarier – aber nicht nur – bietet sich „Tofu in heißer, süß-scharfer Marinade“ an: Für 4 Portionen benötigt man 250 g Tofu. Den Block waagerecht durchschneiden, jede Scheibe vierteln. 2 EL Hoisinsauce, 5 EL Sojasauce, 1 rote fein geh. Chili, 2 cm gerieb. Ingwerwurzel, 1 TL Sesamöl und 1 EL Reisessig in einer kleinen Schüssel verrühren und den Tofu darin marinieren (wenigstens zwei Stunden, am besten über Nacht). Tofuscheiben auf den heißen Grill legen und auf beiden Seiten ca. 4 – 5 min leicht bräunen. Sofort mit 1 Handvoll grob geh. Korianderblätter bestreuen und mit etwas Marinade servieren. Zu jedem Rezept gibt es einleitende Worte, eine Portionsangabe, eine übersichtliche Einkaufsliste und eine nachvollziehbare Anleitung. Der Schwierigkeitsgrad ist verschieden, darum empfiehlt es sich, jedes Rezept genau durchzulesen und die entsprechenden Zubereitungszeiten zu berücksichtigen. Hält man sich an die Erklärungen, sind plötzlich auch die zuerst kompliziert erscheinenden Vorschläge gar nicht mehr so schwierig.

„Ein Sonnentag im Freien“ ist eine sehr schöne und abwechslungsreiche Rezeptsammlung, die auch für erfahrene Köche noch so manche reizvolle Idee bereit hält und mit der man jedem, der gerne Picknicks veranstaltet oder zu Grill-Partys einlädt, eine große Freude bereiten kann.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

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PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Ghillie Basan, Fiona Beckett u. a. (Texte): Ein Sonnentag im Freien – Die besten Rezepte für Frühling und Sommer.

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