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neuauflage

Das Schwert des Wächters

Erstellt von Werner Karl am 31. August 2011

Miyabi Hasegawa
Das Schwert des Wächters
Final Fantasy XI 5

Final Fantasy XI: Guardian Sword 2, Japan, 2007
© Square Enix Co., Ltd, Japan, 2002 – 2007
Panini Books, Stuttgart, 08/2007
TB, Light-Novel, Fantasy, Comedy, Action, Romance
ISBN 978-3-8332-1570-4
Aus dem Japanischen von Kaoru Iriyama-Gürtler und Stephan Gürtler
Titelillustration von tab indivisuell, Stuttgart unter Verwendung einer Illustration von Yoshitaka Amano
Illustrationen im Innenteil von Eiji Kaneda (5 Farb- und 11 SW-Illustrationen)

www.paninicomics.de/videogame
www.square-enix.com/
www.playonline.com/ff11de/index.shtml
http://plaza.harmonix.ne.jp/
www.amanosworld.com/
www.din.or.jp/%7Ec-o/
www.finalfantasyxi.com/
www.finalfantasy.de/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Die sechs Gefährten haben Lynn von ihrem Fluch befreit. Nun können sie sich voll und ganz auf die Rettung von Guavas Ziehvater konzentrieren. Dieser ist bei einer Forschungsexpedition auf der Insel Kazham verschwunden. Da keinerlei Rettungsmaßnahmen von dem Orden der Ritter veranlaßt wurden, haben Guava und seine beiden besten Freunden Doug und Nim beschlossen, selbst den Rettungstrupp zu bilden. Unterstützung finden sie bei ihren Freundinnen Lynn und Ticky und der geheimnissvollen Peta. Die Freunde hatten eigentlich vor, mit einem Luftschiff zur Insel zu gelangen. Jedoch ist dies nicht so einfach, wie gedacht. Sie müssen stundenlang warten, und als sie schließlich das notwendige Formular ausfüllen, wissen sie auch warum: Es sind endlos viele seltsame Fragen zu beantworten, z. B. welchen Brustumfang man hat oder welche Fähigkeiten man besitzt. Und alles nur, um ein Flugticket zu bekommen?!

Dies finden alle sehr seltsam. Erst als sie auf der Insel ankommen, begreifen sie, warum diese Maßnahme ergriffen wurden. Die Insel Kazham ist überfüllt. Jeder, der einreist, darf vorrübergehend nicht wieder ausreisen. Doch warum wird nicht einfach eine Sperre verhängt? Was versucht die Regierung zu verbergen? Die Abenteurer müssen diesen Rätseln auf den Grund gehen und Guavas Ziehvater finden. In der Welt von „Final Fantasy XI” gibt es typische Wesen, wie es sie auch in der Welt von „Herr der Ringe” oder „World of Warcraft” gibt. So sind auch hier Krieger, Zauberer, Elfen, Ritter und viele Genre-Archetypen mehr vertreten.

Guava, der vom Stamm der Galka ist, sucht in dieser Geschichte seinen Ziehvater. Galkas werden durch Reinkarnation wiedergeboren, wenn sie sterben. Somit hat keiner leibliche Eltern, sondern die Kinder werden von anderen Galkas großgezogen. Sie sind groß und für ihre unglaubliche Stärke berühmt. Galkas sehen aus wie Bären und besitzen einen Echsenschwanz. Guavas bisher größte Konkurrentin ist Ticky vom Stamm der Mithra. Diese sind eine Mischung aus Mensch und Katze. Mithras laufen immer sehr leicht bekleidet durch die Gegend. Ticky und Guava machen aus allem einen Wettstreit und foppen sich während ihrer gemeinsamen Reise ständig. Aber wenn es hart auf hart kommt, sind die beiden ein eingespieltes Team.

Das kultige Taschenbuch, basierend auf dem RPG „Final Fantasy” von Square Enix, bietet immer wieder neue Geheimnisse und Entdeckungen. Dadurch ist es sogar für beständige Fans dieses Klassikers immer wieder möglich, unverbrauchte und spannende Abenteuer zu erleben – weder können sich sich an den Spielen und Filmen satt sehen, noch an den Büchern satt lesen. Für Leser, die die Welt von „Final Fantasy” erst noch entdecken, wird die Lektüre zu einem aufregenden Erlebniss.

Copyright © 2011 by Rowena Weddehage (RW)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

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Underworld 2: Evolution – Der offizielle Roman zum Film

Erstellt von Werner Karl am 7. August 2011

Greg Cox
Underworld 2: Evolution – Der offizielle Roman zum Film

Underworld Evolution, USA, 2006
Nach der Geschichte von Len Wiseman & Danny McBride
und dem Drehbuch von Danny McBride, basierend auf den
Figuren von Kevin Grevioux, Len Wiseman & Danny McBride
Dino/Panini Books, Stuttgart, 02/2006
TB, Horror
ISBN 978-3-8332-1309-0
Aus dem Amerikanischen von Timothy Stahl
Titelgestaltung von tab visuelle kommunikation, Stuttgart unter Verwendung
eines Motivs von Motion Picture Photography und Motion Picture Artwork

www.paninicomics.de/filmromane
www.entertheunderworld.com
www.gregcox-author.com/
www.darkstormstudios.com/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Seit 600 Jahren macht Selene als ‚Todeshändlerin„ Jagd auf Werwölfe, die Todfeinde der Vampire. Trotzdem verliebt sie sich in den ehemaligen Mensch und neugeborenen Vampir-Werwolf-Hybriden Michael, der ungewollt in den Konflikt hinein gezogen wurde. Seit Selene Victor, einen von drei Ältesten tötete, weil er – und nicht die Werwölfe, wie er sie glauben ließ – ihre Familie ermordete, befinden sich die beiden auf der Flucht vor Victors Anhängern.

Selene sieht nur eine Möglichkeit, ihrer beider Leben zu retten: Sie will Marcus, den letzten Ältesten, wecken und ihn in die Geschehnisse einweihen, auf seine Absolution hoffend. Doch sie kommt zu spät, denn das Blut eines Werwolfs hat bereits die Wiedererweckung eingeleitet und Marcus ebenfalls zum Hybriden mutieren lassen. Auch weiß er, was passiert ist und will Selene und Michael töten.

Sein eigentliches Ziel ist jedoch die Befreiung seines Zwillingsbruders William, ein Werwolf, der einst von Victor eingesperrt wurde, weil er zu gefährlich ist. Dafür benötigt Marcus zwei Schlüssel, die er in seinen Besitz bringen kann. Das ruft den mysteriösen Macaro auf den Plan, durch den die Puzzleteile endlich an die richtigen Plätze fallen und die Ursprungsgeschichte der Vampire und Werwölfe enthüllt wird. Aber können Macaro, Selene und Michael die Urväter der beiden Spezies aufhalten?

„Underworld 2“ knüpft nahtlos an die Geschehnisse des Vorgängerbandes an und gibt die Filmhandlung wieder, stellenweise ergänzt durch die Gedanken der Protagonisten, wodurch so manche Entwicklung leichter verständlich wird. Packend beschreibt Greg Cox, wie die Vampire und Werwölfe entstanden, wie es zu ihrer Feindschaft kam und wer zum Nutznießer dieses Konflikts wurde, in dem Selene und Michael lediglich Spielbälle sind.

Natürlich fungieren die beiden, so blass sie in diesem Roman auch bleiben – Marcus wird sehr viel interessanter geschildert, und auch Macaro hat seine Szenen -, als Zünglein an der Waage und erweisen sich als schier unverwüstlich. Das ist auch notwendig bei zwei so mächtigen Gegnern wie Marcus und William, die keinerlei Skrupel kennen, ihren letzten Rest Menschlichkeit längst verloren haben und die Welt – das ist leider überhaupt nicht neu! – verheeren wollen. Die rasante Handlung erfreut trotzdem durch einige überraschende Wendungen, nimmt aber letztlich den erwarteten Verlauf und bietet ein zufriedenstellendes Ende.

Wer die Filme kennt und Spaß an Filmbüchern hat, bekommt mit der „Underworld“-Reihe durchaus niveauvolle Romane geboten, die sich flüssig und spannend lesen lassen. Sie sind so angelegt, dass auch die Freunde des Horror-Genres, die die Filme nicht gesehen haben, sehr gut unterhalten und neugierig auf die DVDs werden.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Das Schwert des Wächters

Erstellt von Werner Karl am 23. Juni 2011

Miyabi Hasegawa
Das Schwert des Wächters
Final Fantasy XI 4

Final Fantasy XI: Guardian Sword 1, Japan, 2007
© Square Enix Co., Ltd, Japan, 2002 – 2007
Panini Books, Stuttgart, 05/2007
TB, Light-Novel, Fantasy, Comedy, Action, Romance
ISBN 978-3-8332-1569-8
Aus dem Japanischen von Kaoru Iriyama-Gürtler und Stephan Gürtler
Titelillustration von tab indivisuell, Stuttgart unter Verwendung einer Illustration von Yoshitaka Amano
5 Farb- und 11 SW-Illustrationen im Innenteil von Eiji Kaneda

www.paninicomics.de/videogame
www.square-enix.com/
www.playonline.com/ff11de/index.shtml
http://plaza.harmonix.ne.jp/
www.amanosworld.com/
www.din.or.jp/%7Ec-o/
www.finalfantasyxi.com/
www.finalfantasy.de/

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Der junge (fast-) Ritter Douglas und seine beiden Freunde Guava von den Galkas und Nim von den Elvaans treffen auf das Mithra-Mädchen Ticky, ferner auf Lynn, die Dragoon in Ausbildung, und Peta von den Tarutarus. Die sechs Gefährten mit unterschiedlichen Absichten beschreiten denselben Weg und unterstützen sich gegenseitig auf ihrer Reise. Sie sind Abenteurer mit dem Drang, Neues zu entdecken, verschiedene Techniken zu erlernen und sich weiterzuentwickeln.

Ihr momentanes Hauptziel ist es, Lynn von einem Fluch zu befreien. Diese hat auf ihrer Reise mit Ticky einen Haufen von Eiern entdeckt, von denen eines während ihrer Anwesenheit am Schlüpfen war. Aus dem Ei kroch ein Wyrm. Das sind Drachen, die nicht so überaus riesig werden wie andere und deshalb die Fähigkeit des Fliegens behalten. Seitdem verfolgt sie jedoch ein mysteriöser Mann, der es geschafft hat, ihr den besagten Fluch anzuhängen. Die Abenteurer wollen rausfinden, wie man den Fluch auflöst, wer Lynns Verfolger sind und vor allem warum diese hinter ihr her sind. Dabei offenbaren sich den jungen Leuten mehr Dinge, als sie erhofft haben.

„Das Schwert des Wächters” von Miyabi Hasegawa ist eine ganz neue Geschichte mit frischen Charakteren. Die Bücher haben nichts mit den Geschichten über Al und seine Freunde, die man in den vorherigen Büchern kennen lernte, zu tun. Die Story beginnt drei Monate nach der Niederlage des Schattenlords, die Al und seine Kameraden eingeleitet haben. Man muss jene Romane zwar nicht gelesen haben, würde aufgrund der Lektüre jedoch einige Zusammenhänge leichter verstehen. Peta ist die einzige aus dem alten Bündnis, die in den weiteren Geschichten erneut auftaucht. Ihr wahres Alter ist und bleibt ein Geheimnis. Sie kann in dieser Story wieder einmal mit ihrem unglaublichen Wissen glänzen.

Mit der neuen Erzählung werden natürlich auch neue Fähigkeiten der Protagonisten eingeführt – ansonsten wäre es ja langweilig. Z. B. beherrscht Peta das Beschwören von Avataren. Dies ist ein ganz kompliziertes und seltenes Talent, das von den Magiern nur ein kleiner Bruchteil besitzt. Eine weitere Spezies sind die Dragoons. Lynn wurde zu einer, da sie mit ihrem kleinen Wyrm, der übrigends noch keinen Namen hat, einen Blutspackt schloss. Somit kann sie ihn bei Bedarf auch in eine kleine Perle sperren, was manchmal sehr praktisch ist, da man in die Städte keine wilden Tiere mitnehmen darf.

Das Taschenbuch hat keinerlei Altersbeschränkung und ist aufgrund der jungen Protagonisten und einer angepssten Handlung für jüngere Leser geeignet, die phantasievolle Abenteuergeschichten und „Final Fantasy” lieben.

Copyright © 2011 by Rowena Weddehage (RW)

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Sissi die Vampirjägerin – Scheusalsjahre einer Kaiserin

Erstellt von Werner Karl am 14. Juni 2011

Claudia Kern
Sissi die Vampirjägerin – Scheusalsjahre einer Kaiserin

Panini Books, Stuttgart, 02/2011
PB, Horror-Prodie
ISBN 978-3-8332-2254-2
Umschlaggestaltung von tab indivisuell, Stuttgart unter
Verwendung eines Motivs von Jürgen Speh

www.paninicomics.de
www.claudia-kern.com
www.geierheim.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Niemand weiß es, und doch ist es wahr: Der europäische Hochadel ist von Vampiren durchsetzt. Gut, dass es einen Orden gibt, der sich seit dem Alten Ägypten dem Kampf gegen die Blutsauger verschrieben hat. Blöd, dass sich ausgerechnet Sissi, eine Vampirjägerin, in Kaiser Franz-Josef verliebt, einen Vampir. Damit sind die Pläne des Ordens zunichte gemacht, denn eigentlich sollte Sissis Schwester den Kaiser ehelichen, um so die Vampire subversiv auszuschalten. Wie wird sich diese groteske Situation entwickeln? Und wieder ein Mash-up. Aber anders als „Heidi und die Monster“ konnte mich dieser Roman nicht erreichen.

Dies liegt nicht an Claudia Kern, die mit Witz und Können die Geschichte vorantreibt. Ihr gelingt es durchaus, die sattsam bekannte Romy-Sissi in eine Vampirjägerin zu verwandeln und den Kitsch zu vertreiben, der mit diesem Thema einher geht. Vielleicht liegt es daran, dass mich das Grundthema nie sonderlich interessierte. Elisabeth und Franz-Josef, das Attentat auf sie und allgemein die Zeit der Doppelmonarchie ging an mir vorbei. Und „Sissi – die Filme“ kenne ich auch nur in Ansätzen. Daher finde ich es persönlich auch nicht sonderlich erheiternd, eine solche Figur in Gestalt einer Vampirjägerin zu sehen. Oder den Kaiser als Blutsauger. Es gibt mir nichts, ich habe keine Beziehung zu den Figuren, der Handlung oder der Zeit, in der es spielt.

Schriftstellerisch bewegt sich der Roman auf hohem Niveau, denn Claudia Kern versteht ihr Handwerk. Dies hat sie bereits verschiedentlich unter Beweis gestellt, und auch hier enttäuscht sie nicht. Weder verliert sie sich in dem Schmal, der dem Original zueigen ist, noch zieht sie die Story allzu sehr ins Lächerliche. Sie trifft den richtigen Ton und hält ihn bis zum Schluss. Wer also ein solches Mash-up mag, findet in diesem Roman spannende, kurzweile Unterhaltung, geschrieben von einer versierten Autorin. Wer solchen Romanen nichts abgewinnen kann, sollte tunlichst die Finger davon lassen. „Sissi die Vampirjägerin“ ist spannend, unterhaltsam – wenn man es mag.

Copyright © 2011 by Gunter Arentzen (GA)

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Titel erhältlich bei Booklooker.de

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FABLE: Der Orden der Balverine

Erstellt von Werner Karl am 1. Juni 2011

Peter David
FABLE: Der Orden der Balverine

FABLE: The Balverine Order, USA, 10/2010
Panini Books, Stuttgart, 02/2011
TB, Jugendbuch, Abenteuer, Fantasy
ISBN 978-3-8332-2238-2
Aus dem Amerikanischen von Kerstin Fricke
Titelgestaltung von tab indivisuell, Stuttgart

www.paninicomics.de/
www.paninicomics.de/videogame
www.microsoft.com/games/fable/
www.peterdavid.net/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

In einer Welt, in der Helden nur noch Legende sind, machen sich zwei junge Männer auf, das Unvorstellbare zu vollbringen. In den fernen Ländern im Osten wollen sie einen Balverine finden und zur Stecke bringen, um dann als Helden zurückkehren. Dies ist das Ziel von Thomas, der als Kind mit ansehen musste, wie ein Balverine seinen Bruder Stephen von seinen Augen zerfleischte und nun an diesem Rache nehmen will. Mit ihm reisen James, sein bester Freund und ehemaliger Diener, und die Hündin Ellie, die mit ihrer Spürnase und ihrer Tapferkeit den Freunden mehr als einmal aus der Patsche hilft.

Doch wie stöbert man eine Kreatur auf, die schon lange als ausgestorben gilt? Von den meisten Menschen als Spinner verlacht, fällt es den Jungen nicht leicht, Gleichgesinnte zu finden, die bereit sind, ihnen zu glauben und sie bei der Suche nach jenen magischen Wesen zu unterstützen. Schnell müssen sie feststellen, dass Gut und Böse nicht immer leicht auseinander zu halten sind und dass die Gefahren, denen sie sich auf ihrer Such nach den Balverine stellen müssen, nur allzu oft menschlicher Natur sind.

Mit „FABLE: Der Orden der Balverine“ ist dem amerikanischen Autor Peter David ein sehr schöner Abenteuer-Fantasy-Roman für Jugendliche und junge Erwachsene gelungen, der den Fans der „FABLE“-Xbox-Spiele gefallen wird, aber durchaus auch für Nicht-Spieler geeignet ist. Zwar gibt es durchaus einige Verweise und Bezüge zu den Spielen, wie z. B. die drei großen Helden oder der Ort Bowerstone, dennoch ist es nicht schlimm, wenn man diese nicht erkennt, da sie zum Verständnis der Hintergründe nicht wichtig sind. Auch wenn die Geschichte nicht unbedingt neu ist – zwei junge Männer machen sich auf, um das Böse zu suchen und zu vernichten –, ist sie dennoch gekonnt erzählt und lässt sich leicht und flüssig weg lesen.

Hier merkt man deutlich, dass der Autor Peter David bereits mehrere Romane und Comics verfasst und somit einige Routine und Erfahrung im Schreiben hat. Lediglich die Charaktere selbst sind ein wenig eindimensional und standardisiert geraten, doch wer einfach nur auf der Suche nach einer netten Abenteuergeschichte ist, wird sich hieran nicht allzu sehr stören. Schließlich soll ein Roman in erster Linie unterhalten und das tut „FABLE: Der Orden der Balverine“. Schade ist, dass dem Werk keine Karte beigefügt wurde, auf der man die Reise von James und Thomas nachverfolgen kann. Dies wäre vor allem für Nichtkenner des Spiels eine schöne Ergänzung gewesen, um die Welt und vor allem das Land Albion noch besser kennenzulernen.

Dafür gibt es als kleines Extra in jedem Buch einen Download-Code für eine exklusive Waffe für „FABLE III“, was natürlich gerade für Fans der Spiele-Serie ein weiterer Anreiz ist, das Buch zu kaufen. Doch ob nun Xbox-Fan oder nicht, „Der Orden der Balverine“ ist ein netter Jugend-Fantasy-Roman, der Spaß macht und sich wunderbar leicht wegschmökern lässt.

Copyright © 2011 by Birgit Scherpe (BS)

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Kryptum

Erstellt von Werner Karl am 14. Mai 2011

Greg Bear
Kryptum
Halo – Die Blutsväter-Saga 01 (von 3)

Panini Books, 2011
Orginaltitel: „HALO: Cryptum – The Forerunners Saga Book 1“
ISBN 978-3-8332-2126-2
Hardcover
Science Fiction
Umfang 364 Seiten
Übersetzer: Tobias Toneguzzo & Andreas Kasprzak
Umschlaggestaltung: tab indivisuell, Stuttgart

www.paninicomics.de/videogame

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Klappentext:

Vor 100.000 Jahren wurde die Galaxie von einer Vielzahl unterschiedlicher Völker bewohnt. Doch eine Spezies war den anderen in Technologie und Wissen weit voraus und wurde daher zur dominierenden Macht. Sie regierten weise und friedvoll, doch erstickten sie jeden Widerstand gegen ihre Vormachtsstellung schnell und brutal. Man nannte sie Blutsväter – die Hüter unvergleichlichen Wissens. Und dann verschwanden sie …

Zum Buch:

Es ist sehr lange her, dass ich ein Buch komplett durchgelesen und am Ende immer noch nicht durchgeblickt habe, trotz eines Intelligenzquotienten von knapp über 2. Ich musste doch tatsächlich die Website Halopedia besuchen und mich dort unter den aktuell 1.346 Seiten bis zu dieser Seite (http://de.halo.wikia.com/wiki/Blutsv%C3%A4ter) vortasten, um einen kurzen Abriss der Geschehnisse von „Kryptum“ zu finden. 22 Zeilen später: Aha, das habe ich gelesen?!

Ich gebe zu, dass ich zwar das PC-Game kenne und auch einen Roman (http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/science/das-cole-protokoll/) schon gelesen und rezensiert habe, aber dabei handelte es sich um Band 6 der Halo Taschenbuchreihe. Mit „Kryptum“ – welches ja 100.000 Jahre vor der PC-Game-Zeit und der o.g. Taschenbühcer spielt -, hoffte ich auf einen guten Einstieg. Auch weil „Kryptum“ den ersten Teil einer eigenen Trilogie darstellen soll. Doch weit gefehlt.

Weder werden die Protagonisten – wie in jedem anständigen Roman – zumindest einigermaßen optisch beschrieben, noch kann man den ersten 100 Seiten entnehmen, um was es überhaupt geht. OK, es KANN ein Element der Spannung sein, eingangs auf eine Schilderung der äußeren Erscheinungsform eines Wesens zu verzichten. Aber wenn man nach 100 Seiten merkt, dass dies eben keine ABSICHT war, dann ist es einfach nur blöd. Die so genannten „gottgleichen“ Blutsväter – konkret in persona des jungen Manipulars „Sternengeborener Der-Dauerhaftes-erbaut“ – verhalten sich dumm, tollpatschig, ja, er stolpert völlig ahnungslos durch die Handlung, dass es einem graust. Gottgleich?

Wie schon so oft muss eine böse Bedrohung – die Flood – die Galaxis heimsuchen und nichts und niemand kann sie aufhalten. Die „gottgleichen“ Blutsväter haben einen 1.000 Jahre zurück liegenden Krieg gegen zwei Rassen – die Menschen und die San ´Shyuum – locker gewonnen, gegen die Flood haben sie aber angeblich kein Mittel. Und da sollen ausgerechnet die Menschen, welche sie gerade besiegt hatten, eine frühere Invasion der Flood erfolgreich abgewehrt haben? Schwerer Logikfehler.

Das einzig positive, was ich an „Kryptum“ finden konnte, war, dass es entgegen den PC-Spielen nicht um sinnfreie Ballerei geht, sondern wahrlich um galaktische Geschehnisse. Der Klappentext liest sich gut und man hofft auf Spannung pur und atemberaubende Szenen. Doch was man geliefert bekommt, entspricht nun so gar nicht Greg Bears sonstigem Schaffen. Böse Zungen würden nun behaupten, er habe für „Kryptum“ nur seinen guten Namen gegeben, wie es scheinbar immer öfter üblich ist. Ich neige dazu, diesen Stimmen beizupflichten. Chance vertan.

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Copyright © 2011 by Werner Karl

Titel bei Amazon.de:
HALO 01. Die Schlacht um Reach
HALO 02. Die Invasion
HALO 03. Erstschlag
HALO 04. Geister von Onyx
Halo 05. Erstkontakt
Halo 06. Das Cole Protokoll

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Das teuflische Experiment

Erstellt von Werner Karl am 10. Mai 2011

Jude Watson
Das teuflische Experiment
Star Wars: Jedi-Padawan 12

Star Wars Jedi Apprentice – The Deadly Hunter, USA, 1999
© Lucasfilm Ltd., USA, 1999
Dino/Paninibooks, Stuttgart, 03/2001
TB, SF
ISBN 978-3-89748-424-5
Aus dem Amerikanischen von Dominik Kuhn
Titelgestaltung von tab Werbung GmbH, Stuttgart unter Verwendung
des US-Cover von Madalina Stefan und Cliff Nielsen

www.paninicomics.de
www.lucasarts.com
www.starwars.com
www.fantasticfiction.co.uk/w/jude-watson/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Ein Name zieht wie ein Leuchtfeuer durch das „Star Wars“-Universum: Obi-Wan Kenobi. Überall finden sich Erzählungen seiner heldenhaften Taten. Die vorliegende Serie beleuchtet den Weg dieses großartigen Kämpfers für das Licht. Wie aus dem ungestümen Padawan mit Hilfe von Qui-Gon Jinn ein würdiger Jedi Ritter wird, und dass dieser Weg nicht immer leicht ist, wird hier eindrucksvoll geschildert. Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn haben die Kopfgeldjägerin zwar gestellt, doch mit einem Trick schafft sie es, sich aus der Falle der Jedi zu befreien.

Darüber hinaus gelingt es ihr, Qui Gon Jinn gefangen zu nehmen und ihn mit ihrem Raumschiff zu entführen. Nun liegt alles in den Händen des jungen Padawans Obi-Wan Kenobi. Es muss die Drahtzieherin hinter den Ereignissen der letzten Zeit finden. Immerhin hat es jemand darauf angelegt, die Jedi zu entführen und sie anschließend verbluten zu lassen. Auch der Sohn einer hochangesehenen Senatorin hat dieses Schicksal erlitten. Damit ergibt sich endlich ein erster Anhaltspunkt für Obi-Wan Kenobi. Die Tochter von Didi Odo, Astri, ist fest entschlossen, ihm zu helfen. Dabei treten bei der jungen Frau Talente zu Tage, die den Padawan in Erstaunen versetzten. Das Cover des Bandes zeigt Qui-Gon Jinn auf einem Gestell, das stark an die Messerwerferszenen im Zirkus erinnert.

Im Hintergrund sieht man die Augen einer weiblichen Person. Diese sind in einem fliederfarbenen Ton unterlegt. Das Gefängnis, in dem sich Qui-Gon Jinn befindet, hat stahlgraue Metallwände. Diesmal muss Obi-Wan Kenobi alles tun, um seinem Meister zu befreieen. Dabei ist ihm Astri eine große Hilfe, auch wenn der Jedi erst gar nicht davon überzeugt ist, dass es eine gute Idee war, sie mitzunehmen. Doch die junge Dame hat ihren eigenen Kopf und noch so manche Überraschung parat. Wieder einmal beweist Jude Watson ihr Händchen für wahre Detektivarbeit. Sie baut um die Protagonisten herum eine interessante und vielfältige Handlung auf und schafft es, die einzelnen Handlungsstränge nicht aus den Augen zu verlieren. Es gelingt ihr hervorragend, die Geschehnisse zu verknüpfen und so die Spannung zu erhalten. Wieder einmal sorgt ein aufsehenerregender Cliffhanger am Ende dieses in drei Teilen angelegten Abenteuers dafür, die Leser bei der Stange zu halten.

Wer Serien wie „Star Trek“, „Rettungskreuzer Ikarus“ oder „Perry Rhodan“ mag, wird an den Geschichten aus der Vergangenheit des „Star Wars“-Universums Gefallen finden. Auch Quereinsteiger werden die Serie verstehen, da es sich, bis auf wenige Ausnahmen, um abgeschlossene Abenteuer handelt. Alle SF- und Fantasy-Fans ab 12 Jahre werden bei dieser Reihe voll auf ihre Kosten kommen. Der gut gemachte Cliffhanger am Ende der Geschichte wird die Fans dazu bewegen, sich auch den nächsten Band zu besorgen.

Copyright © 2011 by Petra Weddehage (PW)

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Angriff der Klonkrieger

Erstellt von Werner Karl am 13. Februar 2011

Patricia C. Wrede
Angriff der Klonkrieger
Star Wars: Episode II

Star Wars: Attack of the Clones, USA, 2002
(c) Lucasfilm Ltd., USA, 2002
Dino/Panini Books, Stuttgart, 04/2002
TB, Jugendbuch, SF
ISBN 978-3-89748-563-1
Aus dem Amerikanischen von Dominik Kuhn
Titelgestaltung von tab Werbung GmbH, Stuttgart unter Verwendung des US-Cover von Louise Bova

www.paninicomics.de
www.lucasarts.com
www.starwars.com
www.pcwrede.com/
www.behance.net/sparkleart

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Titel erhältlich bei Booklooker.de

Obi-Wan Kenobi, Anakin Skywalker, Padme Amidala – diese Namen stehen für Tapferkeit, Heldentaten, Verrat und eine selbstzerstörerische Liebe. Dieser Band wurde extra für Jugendliche ab 12 Jahren geschrieben und geht nicht ganz so ins Detail, wenn es um Gewalt oder Sex geht.

Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi treffen erneut auf die Senatorin Padme Amidala. Nachdem auf die ehemalige Königin von Naboo ein Anschlag verübt wurde, werden die beiden Jedi zu ihrem persönlichen Schutz abgestellt. Als erneut ein Attentatsversuch auf die Senatorin verübt wird, der Dank der Jedi scheitert, werden sie und Anakin unter größter Geheimhaltung nach Naboo gebracht.

Anakin hegt schon lange Gefühle für die schöne Senatorin, und auch Padme steht Anakin keinesfalls gleichgültig gegenüber. Doch beide kämpfen dagegen an. Ein Jedi darf sich nicht binden. Daher ist Padme mehr als einverstanden, mit Anakin nach Tattoine zu reisen, wo dieser seine Mutter zu finden hofft, um sich abzulenken. Obi-Wan dagegen entdeckt eine riesige Klonarmee. Ein Großmeister der Jedi gab sie vor langer Zeit in Auftrag. Dabei trifft Obi-Wan auf Boba Fett. Dieser stellte einst seinen Genpool zum Klonen zur Verfügung. Als Obi-Wan ihn zur Rede stellen will, flüchtet dieser. Obi-Wan schafft es zwar, ihn zu verfolgen, doch dabei gerät er in eine gut vorbereitete Falle.

Die „Star Wars“-Saga geht weiter. Anakin ist zu einem jungen Mann gereift, der sich zwar cool gibt, aber dennoch seine Ängste und Sehnsüchte nicht ganz unter Kontrolle bekommt. Die Liebe zu Padme und die Sorge um seine Mutter scheinen ihn immer weiter auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen. Padme erkennt, dass sie Anakins Gefühle erwidert. Die zarte Annäherung des gut aussehenden Liebespaares wird mit ungeheurem Feingefühl erzählt und vermag junge Leser und Leserinnen gleichermaßen in ihren Bann zu ziehen.

Obi-Wan ist hier eindeutig der gute Jedi. Sehr verständnisvoll, doch voller Sorge bemerkt er die Beziehung seines Padawans zur jungen Senatorin. Nur zu gut versteht er, was in den beiden vorgeht. Das Buch zum Film ist genauso spannend und einfühlsam geschrieben, wie es der Film hoffen lässt. Die unterschiedlichen Gefühle, Absichten und Verbindungen werden interessant erzählt. In diesem Actionfeuerwerk kommt der „Star Wars“-Fan auf keinen Fall zu kurz. Alle SF- und Fantasy-Fans ab 12 Jahren, die noch einmal die Geschichte von „Episode II“ nachlesen möchten, sind hier goldrichtig. Die Weichen werden zudem gestellt für das große Finale in „Episode III“.

Copyright © 2011 by Petra Weddehage (PW)

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Star Wars: Das Buch Vader

Erstellt von Werner Karl am 12. Februar 2011

Ryder Windham und Peter Vilmur
Star Wars: Das Buch Vader

Star Wars The Complete Vader, © Lucasfilm Ltd., USA, 2009
Panini Verlag, Stuttgart, 1. Auflage: 10/2010
Großformatiges HC mit Kunstdruckpapier und vielen Extras
Sachbuch, Bildband, SF
ISBN 978-3-8332-2107-1
Aus dem Amerikanischen von Klaus Kramp, Köln
Titelfoto und alle Abbildungen im Innenteil © Lucasfilm Ltd. u.a.

www.paninicomics.de
www.lucasarts.com
www.starwars.com

Titel erhältlich bei Buch24.de
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„Star Wars” ist ein Mythos, seit der erste Film (eigentlich der vierte in der Chronologie) in die Kinos gelangte und durch seine Tricktechnik und die ausgereifte Geschichte mit ihren reizvollen Charakteren einen Meilenstein setzte. Fielen SF-Movies bis dahin meist in die Kategorie des B-Films und wurden im TV spät nachts ausgestrahlt, da sich allenfalls ein paar Sonderlinge für das Genre interessierten, so stieß „Star Wars“ Tür und Tor auf für weitere phantastische Filme wie „Kampfstern Galactica“, „Star Trek“, „Conan“, „Indiana Jones“ etc.

Die zweite Trilogie (chronologisch die erste), die Jahre später die Vorgeschichte des ersten Dreiteilers (der chronologisch zweite) erzählte, überraschte erneut durch technische Raffinessen und ein tiefer gehendes Charakter-Design der Protagonisten. Ferner profitierte sie davon, dass der phantastische Film mittlerweile eine breite Akzeptanz fand (u. a. auch dank „Akte X“ und den TV-Verfilmungen von „Die Nebel von Avalon“, „Merlin“ usw.) und „Star Wars“ längst Kult geworden war.

Das Universum, das George Lucas geschaffen hatte, war kontinuierlich erweitert worden durch Romane, Comics, Animationsfilme und Games, die die bekannten Storys nicht bloß nacherzählten, sondern auch Stichworte aufgriffen und die Lücken zwischen den Handlungssträngen auffüllten. Sammler erfreuten sich an allerlei Merchandise-Artikeln, angefangen bei Kalendern und Soundtracks, über Bettwäsche und Schreibwaren, bis hin zu Action-Figuren u. v. m. Mittlerweile werden einige Raritäten zu horrenden Summen gehandelt.

Interessanterweise ist ausgerechnet der Erzbösewicht Darth Vader eine der beliebtesten Figuren – an sich keine Seltenheit, denn auch in anderen Filmen und Büchern faszinieren die Schurken, beispielsweise J. R. Ewing aus „Dallas“ oder Sephiroth aus „Final Fantasy VII“. Vor allem Darth Vader verbindet durch seine Person die beiden Trilogien. Ist er zunächst noch das ambitionierte Wunderkind, dann der rebellische Teenager, so fällt er schließlich, von Zweifeln und Zorn geplagt, der dunklen Seite der Macht zum Opfer und wird zu einem Symbol der Unterdrückung, bis er kurz vor seinem Ende wieder auf den rechten Pfad zurück findet. Seine innere Zerrissenheit und sein Wandel heben ihn deutlich von den übrigen Film-Figuren ab, die entweder nur ‚gut„ oder nur ‚böse„ sind. Darth Vader ist der vorliegende Prachtband gewidmet, der sich ausführlich mit dem Charakter an sich, seiner Rolle in den Medien und den Merchandise-Objekten, die sein Motiv tragen, beschäftigt.

Ryder Windham und Peter Vilmur, die beide an verschiedenen „Star Wars“-Büchern u. a. m. mitgewirkt haben, trugen Fakten, Anekdoten und jede Menge Bildmaterial zusammen – und selbst eingefleischten Fans dürfte vieles davon unbekannt sein. So erfährt man, dass mehrere Schauspieler in das Kostüm Darth Vaders schlüpften und dass peinlicherweise das erste Lichtschwert, das Fans erwerben konnten, gelb war, statt grün oder rot. Die Lizenz für die Hörspielbearbeitung wurde 1979 für nur einen Dollar verkauft, und in Russland konnten Sammler Darth Vader-Babushkas erwerben … Abgesehen von all den interessanten oder kurios anmutenden Informationen erfreut man sich an vielen kleinen, größeren und über zwei Seiten reichenden Fotos, Zeichnungen und Abbildungen. Sogar Faksimiles wurden aufwändig in den Band integriert: In auffaltbaren Mappen stecken herausnehmbare Blätter, darunter Kopien von handschriftlichen Notizen und Kostümentwürfen, sowie ein Bogen mit Aufklebern.

Aber auch aufklappbare Mini-Poster, eingeklebte Trading Cards, Infosheets usw., die aus allen Teilen der Welt stammen, erstaunen und gefallen. Am Ende des Bandes findet man eine Bibliografie, den Bildnachweis, einige Worte zu den Autoren und ein Verzeichnis verschiedener bei Panini lieferbaren „Star Wars“-Titel. „Star Wars: Das Buch Vader“ ist ein sehr liebevoll und aufwändig gestalteter Sekundär- und Bildband, der das Wesentliche über die Serie und einen ihrer populärsten Charaktere zusammenfasst und darüber hinaus mit vielen weniger bekannten Details aufwartet. Für die Freunde des „Star Wars“-Franchise, aber auch für Sammler wunderschöner Artbooks ist dieser Band einfach ein Muss. Die Autoren haben gründlich recherchiert, passende Bilder zusammen getragen und auch optisch durch die Extras Glanzlichter gesetzt.

Knapp 50 Euro mögen ein stolzer Preis sein, aber der großformatige Bildband mit geprägtem Cover und rund 200 Seiten hochwertigem Kunstdruckpapier, sauberem Druck und vielen Extras ist sein Geld wirklich wert. „Star Wars: Das Buch Vader“ ist ein echtes Highlight und sollte in keiner Sammlung fehlen!

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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Der Sternenschwur

Erstellt von Werner Karl am 19. Januar 2011

Miyabi Hasegawa
Der Sternenschwur
Final Fantasy XI 2

Final Fantasy XI: An Oath of Stars, Japan, 2003
© Square Enix Co., Ltd, Japan, 2002 – 2006
Panini Books, Stuttgart, 12/2006
TB, Light-Novel, Fantasy, Comedy, Romance, Action
ISBN 978-3-8332-1456-1
Aus dem Japanischen von Kaoru Iriyama-Gürtler und Stephan Gürtler
Titelillustration von tab indivisuell, Stuttgart unter Verwendung einer Illustration von Yoshitaka Amano
Illustrationen im Innenteil von Eiji Kaneda (6 Farb- und 8 SW-Illustrationen)

www.paninicomics.de/videogame
www.square-enix.com/
www.playonline.com/ff11de/index.shtml
http://plaza.harmonix.ne.jp/
www.amanosworld.com/
www.din.or.jp/%7Ec-o/
www.finalfantasyxi.com/
www.finalfantasy.de/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

In der Welt von „Final Fantasy” stellen sich sechs Helden den Abenteuern von Vana`diel. Sie werden zum Kontinent Mindartia geschickt, dem Heimatort aller Mithras und Tarutarus, somit auch der von Shera, der Katzenfrau, und Peta, die wie ein Kind wirkt. Dort sollen sie Baupläne der Feinde abgeben, damit auch dieser Kontinent von den Machenschaften der Beastmen gewarnt ist.

Diese Baupläne, dank derer die Orks, einer Form der Beastmen, in der Lage waren, einen Panzer zu bauen, welchen die Kameraden nur mit Mühe und Not besiegen konnten, hatten sie den Orks abgenommen. Die Reise nach Mindartia ist zumindest nicht leicht, da Al, der Anführer der Gruppe, schon ganz zu Anfang Symptome von Seekrankheit zeigt. Doch dies ist nur ihr geringstes Problem: Sie werden von Unterweltlern angegriffen und müssen eine Lösung finden, die lebendigen Toten zu besiegen.

„Final Fantasy XI 2 – Der Sternenschwur” basiert auf dem gleichnamigen Online-Game-Bestseller. Es werden sehr gut die Attacken, Orte und Personen beschrieben, die man teilweise auch aus dem voran gegangenen Abenteuer kennt. Trotzdem ist es bei diesem Taschenbuch kein Muss, sich mit „Final Fantasy” auszukennen. Jeder Teil erzählt eine neue und phantastische Geschichte. So wird es für treue Fans nicht langweilig, und Neueinsteiger brauchen nicht von Teil 1 aus zu starten. Bei den Novels konnte Miyabi Hasegawa sich gründlich austoben, da es sich bei bei der Game-Vorlage nicht um eine vorgefertigte Geschichte handelt, was ihr auch mit Bravur gelungen ist.

Das Ganze wird durch die Zeichnungen von Eiji Kaneda aufgewertet. Dieser ist auch der Illustrator von „Sousei no Aquarion”. Es gibt sechs Farbseiten, die die Figuren so zeigen, wie der Leser es sich vorstellt. Ob Fan, Neueinsteiger oder nur Liebhaber des guten Geschmacks, dieses Fantasy-Buch ist für jeden interessant und sehr empfehlenswert.

Copyright © 2010 Rowena Weddehage (RW)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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