Rowohlt

Das Ende aller Geheimnisse

Heidi Kamemba tritt ihren Job bei der Kripo Düsseldorf an. Bereits bevor sie ihre Arbeit aufnehmen kann, ist sie in Düsseldorf und natürlich auch unter den neuen Kollegen und Kolleginnen bekannt wie ein bunter Hund. Das ist auch nicht verwunderlich, denn Heidi Kamemba ist die erste schwarze Kriminalkommissarin in Deutschland. Sie selbst ist, ebenso wie ihr neuer Chef Hauptkommisar Westphalen vom KK 12, und die übrigen Kollegen vom Presserummel nicht begeistert, aber diesem kann sie nun einmal nicht entkommen.

Tod bei Tisch

Ein Kriminalschriftsteller stolpert in der schwedischen Provinz über einen angeblich durch Selbstmord geendeten Arzt und dessen undurchsichtige Familie. Er verliebt sich in die Tochter des Hauses, versucht den Fall selbst zu lösen und stellt sich dabei wider Erwarten so geschickt an, dass der Mörder schließlich mit den üblichen lebensgefährlichen Folgen nervös wird … – Konventioneller Krimi aus Skandinavien, der weniger durch einen originellen Plot oder Hochspannung gefällt, sondern handwerkliches Geschick und viel trockenen Witz zu bieten hat.

Die Zeitmaschine

Ein Zeitreisender gerät in eine ferne Zukunft, in der die Menschen das Paradies auf Erden geschaffen zu haben scheinen. Doch buchstäblich unter der Oberfläche lauert die hässliche Wahrheit … – Einer DER Klassiker der Science-Fiction-Literatur und bereits als solcher über Kritik eigentlich erhaben; allerdings ist dieser Kurzroman tatsächlich zeitlos spannend und immer noch eine Lektüre wert!

Psycho

Eine junge Diebin gerät an einen schizophrenen Motel-Besitzer und Killer. Als ihr Verlobter, ihre Schwester und ein hartnäckiger Detektiv ihm auf die Spur kommen, setzen sie eine mörderische Kettenreaktion in Gang … – Die Buchvorlage kann mit der genialen Verfilmung von Hitchcock mithalten. Der Verfasser zeichnet ein aus dramaturgischen Gründen vereinfachtes aber schlüssiges Persönlichkeits- und Krankheitsbild und integriert es in einen spannenden Roman.

Die Witwe

Jean Taylor ist die Witwe. Sie ist die Witwe von Glen Taylor, der zuvor verdächtigt wurde ein zweijähriges Mädchen, die kleine Bella Elliott, entführt zu haben. Allerdings wurde Glen freigesprochen und auch entschädigt. Dennoch bleiben nach wie vor Zweifel an seiner Unschuld. Nach dem Tode von Glen wird die Witwe von der Presse belagert. Man erhofft sich endlich mehr zu erfahren von der Frau des damals Verdächtigen. Doch Jean Taylor tut sich mit der Presse schwer, nur die junge Journalistin Kate lässt sie an sich heran …

Mord bei 45 Touren

Ein ehebrecherisches Paar tötet den eifersüchtigen Gatten, der allerdings per Schallplatten-Stimme aus dem Jenseits Rache ankündigt; zwischen seinen Mördern keimt Misstrauen auf, das die Beziehung in einer privaten Hölle enden lässt … – Eine kurze, aber drastische Lektion in Sachen Liebe (oder was dafür gehalten wird), die in Mord & Totschlag umschlägt. Obwohl sichtlich angejahrt bzw. gealtert, kann der Roman aufgrund des raffiniert geschürzten und unerwartet aufgelösten Plots weiterhin fesseln.

Es bleibt unter uns

In einem Londoner Club treibt ein Erpresser sein Unwesen, der den Sekretär und einen Arzt zu seltsamen bis kriminellen Taten anstiftet, bis ihm ein Advokat, der eigentlich als Hobby-Detektiv einen Bücherdieb jagt, auf die Spur kommt … – In völliger Verkehrung der üblichen Figurenkonstellationen gelingt Hull nicht nur ein spannender, sondern auch ein mit knochentrockenem Humor aufgeladener Krimi-Klassiker der Sonderklasse: Neuauflage dringend erwünscht!

Ärger im Bellona-Club

Ein kompliziertes Testament erfordert die minutengenaue Fixierung eines Todeszeitpunkts; dabei stößt der ermittelnde Privatermittler auf die Spur eines (beinahe) perfekt eingefädelten Mordes … – Der vierte Roman um Lord Peter Wimsey gehört zu den besten der Serie; der Plot ist verzwickt, die Spannungskurve auf hohem Niveau stabil und der Witz ausgeprägt: Nostalgie und Krimi in perfekter Symbiose.

Die letzte Fahrt des Admirals

Als Admiral Peniston erstochen in einem Ruderboot gefunden wird, muss sich Inspektor Rudge nicht nur mit widersprüchlichen Indizien und widerstrebenden Zeugen, sondern auch mit den Launen eines widerspenstigen Flusses plagen … – Klassiker des ‚Kollektiv-Krimis‘, den 13 Mitglieder des legendären „Detection Clubs“ zu London 1931 gemeinsam verfassten: trotz der komplizierten Genese entstand ein urbritischer Rätsel-Krimi der etwas trockenen aber zeitlos unterhaltsamen Art.