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neuauflage

Der Engel

Erstellt von Werner Karl am 18. September 2010

Tomppa (Story und Artwork) & L4 (Lettering und Layout)
Der Engel 2

THENEXTART Verlag, Chemnitz, 07/2010
Comic-Heft, vollfarbige Graphic Novel auf Kunstdruckpapier
Thriller, Action
ISBN 978-3-939400-25-7
Titelillustration von Tomppa

www.thenextart.de
www.tomppa.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Max ist, nachdem sein bester Freund Marc von Skinheads getötet wurde, zum Engel von Berlin geworden. Mittlerweile hat es eine Gruppe Nazis auf ihn abgesehen. Dieser Gruppierung ist auch der türkische Bürgermeister ein Dorn im Auge, und wer ihnen im Weg steht …

Dieser zweite Band der auf fünf Hefte ausgelegten Reihe präsentiert eine kurze, aber sicher wesentliche Episode im Leben des Engels. Zum einen ist da das Treffen auf einen verstoßenen Nazi und dann das Attentat auf den Bürgermeister. Die Stadt, die im ersten Band noch einen großen Platz einnahm und im Hintergrund immer präsent war, verliert sich jetzt etwas und wird grafisch nicht mehr so einbezogen. Durch die hervorstechende Action wird das Umfeld im Vergleich zum ersten Band vernachlässigt. Ganz- und einmal sogar eine doppelseitige Zeichnungen dominieren diesen Band und geben ihm dadurch trotz aller Action allerdings eine völlig unterschiedliche Dynamik im Vergleich zum ersten Heft.

Die Kämpfe, die Bewegungen wirken ungleich statischer ohne dass es langweilig wird. Tatsächlich sind es eher Momentaufnahmen, nahe an Fotografien, die die jeweilige Situation festhalten. Während im ersten Band noch einige Zeit zwischen den Seiten vergangen sein könnte, ist es hier ein rasanter Ablauf der Ereignisse bis zum Höhepunkt. Insgesamt umfasst die Handlung vom ersten Auftreten des Engels bis zum Ende des Hefts sicher nicht mehr als eine Stunde. Hervorzuheben ist erneut ein interessantes und gut geschriebenes „Making Of“ am Ende des Heftes. Dieses Mal gibt es eine Schritt für Schritt-Erläuterung der Entstehung einer Seite des Comis. Die Geschichte wird hier sehr actionreich fortgesetzt. Nach wie vor beherrschen dunkle Farben die Panels und bleibt Rot als Kontrast auf einige wenige Bereiche beschränkt.

Für Freunde des ersten Teils und wer Lust auf einen actionreichen Thriller in Comicform verspürt, eine klare Empfehlung!

Copyright © 2010 by Thomas Folgmann (ft)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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Hinterhalt

Erstellt von Werner Karl am 19. März 2010

hinterhaltMichael Feldmann
Hinterhalt
Hades-Syndrom 3

THENEXTART Verlag, Chemnitz, 10/2009
Comic-Heft, Endzeit-SF, Splatter, Erotik
ISBN 9783939400226

www.thenextart.de
www.comics-online.lu
www.feldmanncomics.de

Nach einem verheerenden dritten Weltkrieg haben sich einige Bereiche, Städte bzw. Stadtstaaten hinter Mauern verschanzt, um ihren Wohlstand zu bewahren. Vor diesen abgegrenzten Bereichen befinden sich Flüchtlingslager und somit genügend Menschen, die alles zu geben bereit sind, um in ein vermeintlich besseres Leben geschleust zu werden. Dodo und Nuke konnten sich, nachdem ihr erster Versuch, die Grenze überwinden, scheiterte, gerade noch in den Militärstützpunkt schmuggeln und wollen nun endlich mit Hilfe von Green Glasses in die sichere Stadt eindringen.

Die Handlung bietet insgesamt nicht viel Neues. Wie schon in den ersten beiden Bänden gibt es einige Schießereien und ein bisschen Sex. Insbesondere im Vergleich zum ersten Band ist die Farbgebung um einiges besser geworden und unterstreicht nun viel mehr die Stimmung der Story. Die Sepia-Töne scheinen dafür besonders gut geeignet zu sein.

Das Cover, auch wenn es den Inhalt gut widerspiegelt, ist von den bisher vorhandenen dreien das schwächste. Zu statisch, glatt und leblos werden dort die beiden Protagonisten ins Visier genommen. Der Stil im Heft insgesamt ist nach wie vor etwas zu rund, zu dick aufgetragen. Da wären die Zeichnungen, die als Vorschau auf den nächsten Band gezeigt werden, besser geeignet, die Geschichte zu transportieren. Man hat das Gefühl, dass durch die Farbgebung (am Computer?) vieles verloren ging, was in den Skriptzeichnungen offenbar detailliert herausgearbeitet wurde und dem Ganzen Kontur verlieh. Trotzdem sind und bleiben die Zeichnung im Comic selbst meist sehr ausdrucksstark.

Was allerdings dazu führt, dass die Texte zu einem großen Teil überflüssig sind. Die Szene mit Dodo und Nuke im Supermarkt funktionierte womöglich ganz ohne Text besser. Es gäbe zusätzliche Spannung und nicht belangloses vor sich hin Plappern. Auch später ein „Stirb!“ und im folgenden Panel „Halt! Warte!“ wird durch die Bilder an sich erklärt bzw. gezeigt und müsste nicht als Sprechblase die Grafik (zer)stören. Nicht wirklich notwendig sind auch die ‚Schwingungskurven’, mit denen die Pistolen in Bewegung gehalten werden. Die Bilder zeigen an sich genug Action und müssen nicht durch derartige Hilfslinien unterstützt werden.

Insgesamt ist eine Verbesserung seit dem ersten Band dieser Geschichte festzustellen, man darf hoffen, dass es so weiter geht. Die Figuren gewinnen, zeichnerisch gesehen, an Kontur, bei der Handlung geht es gewohnt actionlastig weiter. Man wünscht ein paar ruhige Minuten (= Panels), in denen eventuell Hintergründe offenbart werden könnten. Vielleicht ist es dann sogar möglich, Landschaften oder Gebäude herauszuarbeiten und dem Leser so eine plastischere Darstellung der Welt von Dodo und Nuke zu präsentieren!? Alles in allem bietet der Band kurzweilige, nette Unterhaltung, die Lust auf mehr macht. Vor allem wenn der Zeichner und Autor seiner Detailliebe in den Vorzeichnungen treu bliebe und diese nicht durch zu schwammige, überladene Farbgebung übertüncht. (4xPRT)

Copyright © 2010 by Thomas Folgmann (ft)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

BEENDETES BÜCHERPREISRÄTSEL
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www.buchrezicenter.de veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem obengenannten Verlag dieses Preisrätsel, bei dem wir drei Fragen zum Umfeld des Preistitels am Telefon stellen werden, die richtig beantwortet werden müssen.
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Die jeweiligen Gewinne werden anschliessend direkt an die angegebenen Adressen der Gewinner verschickt, die wir namentlich unter die Rezension(en) als Gewinner bekanntgeben werden.
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Wir danken dem obengenannten Verlag als Sponsor herzlich für die zur Verfügung gestellten Preisrätseltitel! Die Anzahl der Titel, die zur Verfügung stehen, findet man als Abkürzung in Klammern am Ende der jeweiligen Rezension! Also zum Beispiel: (3xPRT) = 3 Titel im Preispool!
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Wer also einen der Gewinnpreistitel ergattern möchte, meldet sich am nächsten Werktag zwischen 18:00 und 18:15 unter 069-7306122. Bitte lest vorher aufmerksam die vorliegende(n) Rezension(en) des Preistitels durch, da alle Fragen, die gestellt werden, aus diesen zu beantworten sind. Bitte keine Anrufe vor oder nach diesem genannten Zeitraum und auch bitte keine anderen Telefonnummern benutzen, da sonst das Preisrätsel nicht problemlos vonstatten gehen kann. Wer zu diesem Zeitpunkt nicht durchkommt, versucht es bei einem anderen Preisrätsel einfach nochmal, da wir ja laufend solche hier veranstalten.
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Die Gewinner lauten: Richard Hübnerm, Gerald Pouzar, Reinhard Schindler und Thomas Frömel. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN AUCH UNSEREM SPONSOREN UND AUCH ALLEN MITSPIELERN!

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Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!
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Xmas Partey

Erstellt von Werner Karl am 11. März 2010

xmas-parteyChris Pfeiler & Benjamin Marquardt
Xmas Partey
Bruchbach Serenade 3

THENEXTART-Verlag, Chemnitz, 1. Auflage 100 Ex.: 10/2009
Comic-Heft, Gesellschaftssatire
ISBN 9783939400233

Titelcover von Benjamin Marquardt

www.thenextart.de
www.benem.de
www.bruchbach.de

Ausgerechnet an Weihnachten ist Rick allein, im Fernsehen läuft nur Schwachsinn, und das Radio dudelt bloß dieselben öden Schnulzen rauf und runter. Was nun? Die Durchsage, dass in einer Diskothek, die etwas außerhalb liegt, eine großartige „Xmas-Partey“ steigt, könnte die Rettung sein, aber Rick ist pleite und hat nicht einmal die paar Groschen für den Eintritt. Er beschließt, einen seiner Freunde anzupumpen, doch entweder durchschauen diese seine Anbiederungsversuche oder haben selber nichts. Dabei stellt Rick fest, dass auch die anderen Probleme haben und sie sich ihr Weihnachtsfest anders vorgestellt hatten. Als er schließlich das ‚Party HQ’ erreicht, erfährt er, dass die Diskothek schon vor einer Weile abgebrannt ist und der Radio-Sprecher versehentlich das Band von letztem Jahr eingelegt hatte. Kurz darauf ist Rick wieder zu Hause, deprimiert und so einsam wie zuvor, aber die Überraschungen sind noch nicht vorbei …

Auch der dritte Band von „Bruchbach Serenade“ ist in sich abgeschlossen, so dass man ohne Vorkenntnisse problemlos in die Story einsteigen und Spaß haben kann – denn erneut gelingt es Chris Pfeiler und Benjamin Marquardt, ein Feuerwerk an Gags zu inszenieren, die den Kommerz, die Heucheleien und das klägliche Familien-Idyll rund um Weihnachten sowie die verkrampften Bemühungen Einzelner, dem Fest einen Sinn zu geben, auf die Schippe nehmen und darüber hinaus noch viele weitere Spitzen loslassen. Als Leser kann man sich mit den Figuren und ihren Ansichten identifizieren bzw. erkennt in ihnen sein Umfeld wieder. Dabei sind die Scherze keineswegs bösartig, sondern bringen Dinge, über die man sich amüsiert oder von denen man sich genervt fühlt, gekonnt auf den Punkt. Auf humorige Weise wird Kritik an unzeitgemäßen Konventionen und überalterten Verhaltensmustern geübt, alltägliche Begebenheiten und der mehr oder minder schöne Schein werden verulkt.

Was Rick auf der Suche nach Anschluss und menschlicher Wärme erlebt, gleicht der Odyssee von ‚Curt Henderson’ in dem George Lucas-Film „American Graffiti“. Wie dieser durchläuft die Comic-Figur mehrere Stationen, trifft dabei ebenfalls auf eine Bande ungemütlicher Typen, den Sprecher des lokalen Radio-Senders und seine Freunde, die durch ihre Meinungen auch die Sichtweise von Rick verändern. Besonders gelungen ist die Suche nach einem Farbband für den alten Nadel-Drucker (den hat doch noch jeder PC-Besitzer der ersten Stunde in einer Ecke liegen …) und die Begegnung mit den Heavy Metal-Fans, die an Weihnachten ganz handzahm sind und Rick erklären, dass man sich wenigstens an diesem Tag anständig benehmen muss. Köstlich!

Die ganze Geschichte, so banal sie auch scheint, ist voller Anspielungen, die man alle gar nicht beim ersten Lesen entdeckt. Der Stil der Zeichnungen ist cartoonhaft, aber die Umsetzung mit all den liebevoll eingebauten Kleinigkeiten ist großartig und passt zur Story. „Bruchbach Serenade“ mausert sich immer mehr zu einem echten Geheimtipp. Comic-Fans, die sich für die Produkte der kleinen Labels interessieren und die Anarcho-Humor, wie ihn die Marx-Brothers zelebrierten, schätzen, liegen hier richtig. „Bruchbach Serenade“ – einfach klasse! (3xPRT)

Copyright © 2010 by Irene Salzmann (IS)

Titel bei Amazon.de:
Xmas Partey

BEENDETES BÜCHERPREISRÄTSEL:
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www.buchrezicenter.de veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem obengenannten Verlag dieses Preisrätsel, bei dem wir drei Fragen zum Umfeld des Preistitels am Telefon* gestellt haben, die richtig beantwortet werden mussten.
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Die jeweiligen Gewinne wurden anschliessend direkt an die angegebenen Adressen der Gewinner verschickt!
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Wir danken dem obengenannten Verlag als Sponsor herzlich für die zur Verfügung gestellten Preisrätseltitel! Und bedanken uns auch bei unseren Mitspielern für Ihr reges Interesse!
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Gewinner der Preisrätseltitel:
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1.Horst Kassner
2.Hannes Schwagenscheidt
3.Daniela Teichert
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Der Rechtsweg war wie immer ausgeschlossen!
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Outline 1

Erstellt von Werner Karl am 15. August 2009

Marcus Pfützner (Hrsg.)
Outline 1

THENEXTART Verlag, Chemnitz, 1. Auflage à 1.000 Ex.: 10/2007
Comic-Heft-Anthologie, Fantasy, SF, Underground, Humor, Satire
ISBN 9783939400103
Titelillustration von Happy Ant, Backcover von Chrissy H.
Illustrationen von Happy Ant, Fern, Sevenmileboot, Chrissy H., Marcus Pfützner, Steffen Wittig
www.thenextrart.de
www.comicwerk.de
http://scoundreldaze.deviantart.com
www.fern-comics.lu
www.sevenmileboots.de
http://chrissyh.draw-world.de
http://draw-world.de
www.steffenw-art.de

„Outline“ startete zunächst als Online-Projekt bei http://draw-world.de. Da das Feedback überwältigend war, entschlossen sich die Beteiligten, es mit einer Print-Ausgabe zu versuchen. Mit THENEXTART wurde schließlich ein Verlag gefunden, um das Vorhaben zu realisieren. In „Outline 1“ warten nun mehrere bislang unveröffentlichte Comic-Geschichten und Illustrationen auf die Leser: Andy Cooper ist ein typischer Loser, dem nichts glückt. Doch wenn er sich die Maske überstreift und das Cape anlegt, um zu „Red Puma“ zu werden, sieht die Welt ganz anders aus. Oder auch nicht. Denn die Räuber schießen scharf.

Happy Ant parodiert unverkennbar Peter „Spider-Man“ Parker, der sich in seiner Anfangszeit mit denselben Problemen wie der junge Andy herumschlagen musste. Im Comic mag es mit der Verwandlung klappen, nicht aber in der Realität – und das müssen auch passionierte Comic-Fans begreifen. „Das Tal“ wird zur Zufluchtsstätte der „Überlebenden“ des dritten Weltkriegs. Der Ort ist idyllisch, und die Ruinen bergen einige Überraschungen. Ferns Comic ist der Auftakt zu einer Serie. Die Charaktere und das Setting werden vorgestellt, doch worauf die Geschichte hinaus laufen wird, ist im Moment noch nicht ersichtlich. „Die Ninstinkos“ sind eine Gruppe seltsamer Typen. Das Schild an der WC-Tür mit der Aufschrift Bitte hinterlassen Sie diesen Ort so, wie ihn vorgefunden haben wird wortwörtlich genommen und hat eine noch seltsamere Aktion zur Folge.

Steffen Wittigs deftiger, abgedrehter Humor und sein Stil erinnern ein wenig an „Beavis & Butthead“ und fahren die Underground-Schiene. Der „Moonshine“ bringt zwei Astronauten, die Gesteinsproben auf dem Mond sammeln, einander näher. Sie werden Zeuge, wie die Erde explodiert und entdecken einen idyllischen Ort, der optimale Lebensbedingungen bietet. Haben sie das Paradies gefunden? Der erste Teil des Comics von Sevenmileboots bringt die Geschehnisse schnell auf den Punkt, lässt aber offen, wie es weiter gehen wird – eine Fortsetzung ist geplant. Seine Protagonisten reagieren wenig beeindruckt auf den Untergang der Menschheit. Hier wären ernsthaftere Dialoge angebracht gewesen.

Vier Fortsetzungs-Comics mit sehr unterschiedlichen Inhalten und verschiedenen Stilen bieten nahezu für jeden Geschmack etwas: Parodie, Endzeit-SF/-Fantasy, Underground. Die Zeichnungen orientieren sich an gängigen Funnys und am Cartoon, die Kolorierung wurde am PC oder mit Buntstiften erstellt. Daraus ergibt sich eine bunte Mischung, die neugierig auf mehr macht. Das Heft mag vielleicht nicht den durchschnittlichen Leser ansprechen, der Superhelden und phantastische Comics sammelt, doch dürfte es bei jenen auf Interesse stoßen, die sich mit der einheimischen Szene befassen bzw. die selber Zeichner sind und wissen möchten, was die Konkurrenz drauf hat.

Wie das Vorwort verrät, ist „Outline“ ein offenes Projekt. Wer möchte, kann seine Werke online vorstellen und sich über das Forum von http://draw-world.de mit den anderen Künstlern austauschen. Eine prima Idee – und schon deswegen sollte man „Outline“ unterstützen durch eine rege Teilnahme und natürlich den Kauf der Hefte… (IS)

Titel bei Amazon.de:
Outline: Nummer 1

GEPLANTES BÜCHERPREISRÄTSEL:
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www.buchrezicenter.de veranstaltet in Kürze in Zusammenarbeit mit dem obengenannten Verlag ein Preisrätsel, bei dem wir jedem Anrufer* drei Fragen zum Umfeld des Preistitels am Telefon* stellen werden, die richtig beantwortet werden müssen um einen der Preisrätseltitel  zu erhalten. Die jeweiligen Gewinne werden anschliessend direkt an die angegebenen Adressen der Gewinner verschickt!
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Wir danken dem obengenannten Verlag als Sponsor schon mal herzlich für die fünf zur Verfügung gestellten Preisrätseltitel! Und hoffen bei unseren Lesern auf reges Interesse! In Kürze werden wir an dieser Stelle Termin und Telefonnummer* für dieses Preisrätsel nennen.
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Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!
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Metall macht Musik

Erstellt von Werner Karl am 15. August 2009

Tim Eckhorst
Metall macht Musik

THENEXTART Verlag, Chemnitz, 6/2008
SC-Album im Format A4, Musik, Kunst, Medien
ISBN 9783939400189
Titelbild, SW- & Farbzeichnungen von Tim Eckhorst
Extra: kostenlose Musik-CD
www.thenextart.de
www.comicwerk.de
www.timeckhorst.de

Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Comiczeichner der deutschen Szene auf Metal-Musik stehen. Ähnlich urgewaltig und brachial wie die Musik sind oft auch ihre grafischen Geschichten, in denen sie kein Blatt vor den Mund nehmen und sich auch nicht scheuen, den spießigen Normalbürger zu schocken. So kamen die Macher von www.comicwerk.de auf die Idee, ihre Seite mit einer solchen Sparte zu bereichern. Auf der Suche nach einem Zeichner stießen sie dabei auf den Künstler Tim Eckhorst, der zum damaligen Zeitpunkt vielleicht künstlerisch noch nicht so weit war, aber bereits seit einigen Monaten einen Blog betrieb, in dem er sich genau mit dem beschäftigte, was sie aufbauen wollten: Metal.

So kam ihnen auch die Idee, einen Sonderband zu machen, der die bereits im Internet veröffentlichten Texte und eine Menge Zeichnungen miteinander verknüpfte. Es bedurfte zwar einiger Überredungskunst, doch schließlich ließ sich Tim Eckhorst breitschlagen. In Folge erschien im zweiten Halbjahr 2008 „Metall macht Musik“.

Die Texte im großformatigen Sonderband sind in einzelne Rubriken geordnet. Allen vorangestellt wurde eine recht subjektive Geschichte des Metal, ehe Tim Eckhorst genauer auf das Leben als ‚Metaler’ eingeht: Warum ist es so schön, von harten Gitarrensounds anstatt von seichtem Popgedudel geweckt zu werden? Warum kann ‚My Space’, die größte Musikplattform im Internet, auf der sich mit Vorliebe Bands präsentieren, auch gründlich abnerven? Welche netten Erlebnisse kann man mit dem Kopierschutz von CDs haben, und nicht zuletzt: Lohnt es sich überhaupt, die Silberscheiben zu kaufen?

Genauer auf die Musik und ihre Entwicklungen geht er im nächsten Abschnitt ein. Wie groß ist der Einfluss englischsprachiger Musik oder aber des Punk? Ist der Metal in den letzten Jahren verflacht, oder besteht noch Hoffnung und Innovation? Einige Interviews zeigen, dass es auch in dieser Musikrichtung einige Abwechslung gibt und die Herangehensweise der Musiker so unterschiedlich ist wie ihre Motivation. Auch für den Sammler gibt es einige interessante Informationen: Was sind mittlerweile Raritäten – vielleicht sogar ultrarar -, und wie kann man am erfolgreichsten das richtige „Best of“-Album finden?

Humorvoll-sarkastisch sind die Reflexionen zu den neusten Auswüchsen in der Szene wie etwa dem Gewinn des ‚Eurovision Song Contest’ durch die finnische Metal Gruppe Lordi. Einen weiteren großen Abschnitt füllen Reviews von Konzerten und Festivals, z. B. dem ‚Wacken Open Air’, von dem die Jahre 2001 -2007 betrachtet werden. Als besonderes Schmankerl ist dem Heft auch noch eine Musik-CD beigefügt. Der Sampler enthält Musik von weitestgehend unbekannten Gruppen, die so“ die Chance nutzen, in einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu werden, da sie im Heft selbst auch kurz vorgestellt werden.

„Metall macht Musik“ ist eine gelungene Compilation, die durch ihre persönliche Note zu gefallen weiß. Auch wenn man vorher nicht so der Musik-Richtung zugeneigt war, bekommt man durch die lebendig geschriebenen und unterhaltsamen Texte einen interessanten Einblick in die Szene und wird neugierig. Die Texte sind flüssig geschrieben, informativ, doch auch emotional, so dass die Begeisterung des Autors in vielen Artikeln auf den Leser über schlägt, und manches – wie etwa die Sache mit dem Kopierschutz – kann man problemlos selbst nachvollziehen, wenn man ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

Andere Artikel sind dann schon etwas spezieller, wie die zu besonderen Gruppen oder den Konzerten und Events, aber so finden auch Metal-Fans schlussendlich eine Menge lesenswerter Inhalte. Alle Texte sind passend illustriert. Die Zeichnungen ergänzen die Inhalte der einzelnen Artikel und verstärken deren Atmosphäre noch. Und wenn man es ganz stimmungsvoll haben will, legt man beim Lesen auch noch die beigefügte CD ein. Das macht den Band „Metall macht Musik“ für alle, die bereits Metal-Fans sind oder es noch werden wollen, zu einer lohnenswerten Erwerbung. (CS)

Titel bei Amazon.de:
Metall macht Musik

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Hades-Syndrom 2: Infiltration

Erstellt von Detlef Hedderich am 23. März 2009

Michael Feldmann
Hades-Syndrom 2: Infiltration

THENEXTART-Verlag, Chemnitz, 1. Auflage à 400 Ex. + 100 Ex. Variant: 10/2008
Comic-Heft, Endzeit-SF, Splatter, Erotik, 978-3-939400-16-5, 28/500
Titelillustration von Michael Feldmann
Titelillustration von Michael Feldmann, Backcover von Alexander Paskal

www.thenextart.de
www.feldmanncomics.de

Deutschland 2038: Nach dem 3. Weltkrieg teilt eine Mauer das Land in eine letzte Enklave des Wohlstands, die umgeben ist von einer Zone der Armut und Anarchie. Nuke und Dodo, die sich den Unmut der Drogenmafia zugezogen haben, nehmen notgedrungen Kontakt zu einer Schleuserbande auf, die ihnen helfen soll, in das vermeintliche Utopia zu fliehen.

Schon bald müssen die beiden feststellen, dass dieses Unternehmen noch gefährlicher ist, als sie befürchtet haben. Niemandem dürfen sie vertrauen, denn praktisch jeder ist auf seinen eigenen Vorteil bedacht und käuflich – und nicht nur die Drogenmafia hat einen langen Arm. Tatsächlich ahnen Dodo und Nuke nicht, dass sie bloß benutzt werden und eine tödliche Falle auf sie wartet…

Nachdem Bd. 1: „Grenzgebiet“ das Setting und die Hauptfiguren vorstellte, konzentriert sich „Infiltration“ auf den Fortgang der Handlung. Die Geschichte geht darum auch – nach einer kurzen Zusammenfassung des bisherigen Geschehens – nahtlos weiter: An der Grenze verstecken sich Nuke und Dodo vor einer Patrouille in einem Keller, der bereits anderen als Zufluchtsort dient und die nun zu Opfern eines Massakers werden. Nach einer Verschnaufpause dringen die Flüchtlinge mit Hilfe von Tricks und Waffengewalt weiter vor und glauben schließlich, dass sie es geschafft haben, aber…

Wieder endet die Story mit einem Cliffhanger, der nichts Gutes verheißt. Möchte man erfahren, wie es weitergeht, wird man einiges an Geduld brauchen, denn die aufwändigen Illustrationen erfordern Zeit (zwischen Bd. 1 und 2 verging ein Jahr).

Die Kolorierung der Bilder ist sehr gut gelungen, düster und dem Thema angepasst. Erwähnenswert ist außerdem das sehr gefällige Backcover von Alexander Paskal. Bei den Motiven beweist Michael Feldmann Mut, auch Dinge zu zeigen, die sonst meist ausgeklammert werden, wie z. B. der Frontalblick auf den nackten Nuke. Allerdings ist die Art und Weise, wie unbekleidete Körper, Sex, Gewalt und Tod dargestellt werden – keineswegs verherrlichend, aber sehr drastisch -, nicht unbedingt nach jedermanns Geschmack.

Durch plakativen Splatter und Sex werden leider die sozialkritischen Untertöne, die in Bd. 1 mitschwangen, nahezu ausgemerzt. Auch die Charaktere entwickeln sich nicht weiter, sondern bleiben unsympathische Außenseiter mit kriminellem Hintergrund, die nicht minder gewalttätig sind als ihre Gegenspieler.

Eine Comic-Serie, von der ein Heft à 28 Seiten pro Jahr erscheint, kann natürlich keine so komplexe Handlung bieten wie eine Reihe, die in kurzen Abständen oder/und mit größerem Umfang produziert wird – und die Zielgruppe erwartet mehr als eine Dystopie mit mehr oder minder versteckter Kritik am System.

„Hades-Syndrom“ wendet sich eindeutig an männliche Leser ab 18 Jahren, die Endzeit-SF, Splatter und Sex zu sehen wünschen und dafür bereit sind, Abstriche beim Plot und den Charakteren hinzunehmen. (IS)

Titel bei Amazon.de
Hades-Syndrom: Teil 2: Infiltration

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Die Gewinner der Preisrätseltitel:
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1. Gina Lehmann
2. Heiko Fritsche
3. Michaela Sommerlad
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Der Rechtsweg war wie immer ausgeschlossen!
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Hades-Syndrom 1: Grenzgebiet

Erstellt von Detlef Hedderich am 2. März 2009

Michael Feldmann
Hades-Syndrom 1: Grenzgebiet

THENEXTART-Verlag, Chemnitz, 1. Auflage à 400 Ex. + 100 Ex. Variant: 10/2007
Comic-Heft, Endzeit-SF, Splatter, Erotik, 978-3-939400-08-0, 28/500
Titelillustration von Michael Feldmann
Back- und Variantcover von Marian Kretschmer

www.thenextart.de
www.marian-kretschmer.de
www.feldmanncomics.de

Dodo und Nuke leben in Deutschland im Jahr 2038. Nach dem 3. Weltkrieg teilt wieder eine Mauer das Land, diesmal jedoch keine politische, sondern eine, die Arm und Reich trennt. Jene, die nichts zu verlieren haben, rüsten sich bereits zum Ansturm auf die letzte Wohlstandsgesellschaft.

Nachdem Nuke einen Kumpel, der durchdrehte, töten musste, sind er und Dodo in ihrem Versteck nicht mehr sicher, denn die Drogenmafia eröffnet die Jagd auf die beiden. Sie beschließen, Kontakt zu einer Schleuserbande aufzunehmen und Zuflucht im schwer bewachten Teil des Landes zu suchen, wo das Leben angeblich besser ist. Werden sie die riskante Flucht schaffen?

Michael Feldmann greift ein Thema auf, das viele Jahre lang die Menschen Deutschlands beschäftigte – und führt es auf sehr kritische Weise weiter. Nur ist das Land nicht mehr in zwei politische Lager gespalten, sondern die Wohlhabenden leben abgeschirmt vom armen Rest der Welt, in dem die Anarchie herrscht. Diese Dystopie siedelt er in einer nahen Zukunft an, und sie ist durchaus vorstellbar, denn bereits jetzt wird die Kluft zwischen den Mächtigen und Reichen bzw. der verarmenden Masse immer größer, fühlt sich die High Society genötigt, sich durch hohe Mauern, Überwachungsanlagen und Bodyguards zu schützen, ernähren sich in manchen Regionen die Besitzlosen von dem, was sie in den Mülltonnen der Reichen finden. Der weltweite soziale Unfriede wächst, und wenn es keine gerechte Verteilung der Ressourcen gibt, ist es nur eine Frage der Zeit, wann die glimmende Lunte das Pulverfass zur Explosion bringt.

Bei den Hauptfiguren Dodo und Nuke handelt es sich um militante Personen mit kriminellem Hintergrund, die man nicht wirklich sympathisch findet. Ihre Gewaltbereitschaft ist ebenso groß wie die ihrer Gegenspieler. Man darf spekulieren, dass sie auch dort kein friedliches Leben führen, sondern Gejagte und Aufrührer bleiben werden, sollten sie ihr Ziel erreichen und sich Zutritt zur abgeschotteten Seite verschaffen.

Der Comic ist in sehr dunklen Farben gehalten, die das düstere Thema unterstreichen. Das Cover ist repräsentativ für die Zeichnungen, die ebenso Geschmackssache sind wie das Thema und seine Umsetzung, denn die Panels sparen nicht mit Gewalt und deftigen erotischen Szenen.

Aus diesem Grund ist „Hades-Syndrom“ eine Serie, die sich an ein Publikum von mindestens 18 Jahren wendet und die vermutlich ein überwiegend männliche Leser anspricht, die dem Mix aus Endzeit-SF, Splatter und Sex etwas abgewinnen kann. (IS)

Titel bei Amazon.de
Hades-Syndrom: Teil 1: Grenzgebiet

BEENDETES BÜCHERPREISRÄTSEL:
.
www.buchrezicenter.de veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem obengenannten Verlag dieses Preisrätsel, bei dem wir drei Fragen zum Umfeld des Preistitels am Telefon* gestellt haben, die richtig beantwortet werden mussten.
.
Die jeweiligen Gewinne wurden anschliessend direkt an die angegebenen Adressen der Gewinner verschickt!
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Wir danken dem obengenannten Verlag als Sponsor herzlich für die zur Verfügung gestellten Preisrätseltitel! Und bedanken uns auch bei unseren Mitspielern für Ihr reges Interesse!
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Die Gewinner der Preisrätseltitel:
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1. Magarete Weiss
2. Werner Schaaf
3. Florian Brandt
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