Ullstein

Das dunkle Vermächtnis

Ex-Polizist Charlie Parker gerät ins Schussfeld der Mafia, die nach verschwundenen 2 Mio. Dollar sucht. Gangster, schießfreudige Hinterwäldler und ein gruseliges Killerpärchen mischen sich ein, aber erst als auch noch ein mythischer Serienmörder auftaucht, bekommt Parker echte Schwierigkeiten … – Der 2. Parker-Thriller verbindet abermals gekonnt Thriller-‚Realität‘ und Jenseits-Mystik. Obwohl die Eindringlichkeit des Vorgängerbandes fehlt, bleibt „Das dunkle Vermächtnis“ ein ausgezeichneter, weil spannender und gut geschriebener Roman.

Das Unschuldslamm

Roger, ein einfacher Mann vom Lande, hat in der großen Stadt etwas falsch gemacht und möchte gern beichten, aber stets kommt ihm etwas dazwischen, und dann steigt in ihm schon wieder diese schreckliche Wut auf … – Der 19. Roman um das 87. Polizeirevier kommt fast völlig ohne die bewährten Figuren aus, sondern erzählt die Geschichte eines Mannes mit einem Geheimnis, das sich einfach nicht lüften lassen will. Schrecken, Spannung und Humor gehen eine bemerkenswert gelungene Mischung ein und heben diesen Roman noch über das Niveau der ohnehin großartigen Cop-Thriller McBains.

Shutter Island

Aus einer abgeschiedenen Anstalt für wahnsinnige Straftäter ist eine Patientin verschwunden. Zwei US-Marshalls ermitteln vor Ort und kommen geheimen Menschenversuchen auf die Spur. Die Verantwortlichen bemühen sich daraufhin, die unerwünschten Zeugen auszuschalten … – Spannender Psycho-Thriller, in dem nichts und niemand ist, wie es und wer er scheint. Die Auflösung ist der Vorgeschichte wie so oft nicht gewachsen, was jedoch das Vergnügen an diesem gut erzählten Garn nur geringfügig schmälert.

Das Eulenhaus

Ein Wochenende auf dem englischen Land endet für einen der Teilnehmer tödlich. Ebenfalls eingeladen ist Detektiv Hercule Poirot, der wieder einmal vor dem Problem steht, dass eigentlich sämtlichen Anwesenden ein Motiv und eine Gelegenheit unterstellt werden kann … – Der 22. Poirot-Krimi präsentiert nicht nur ein raffiniertes Mord-Rätsel, sondern ist auch ein dichter, erstaunlich modern wirkender Psycho-Thriller, der spannend verdeutlicht, wieso Agatha Christie weiterhin lesenswert ist & gelesen wird.

Blut im Schuh

In der psychisch kollektiv derangierten Potts-Familie treibt ein Mörder sein Unwesen, der offenbar nach dem Vorbild eines alten Kinderreimes tötet und durch völlige Unberechenbarkeit den Privatermittler Ellery Queen schier in den Wahnsinn treibt … – Spannender 16. Rätsel-Krimi der Queen-Serie, der durch einen resoluten, trickreichen Finaltwist überrascht, das psychologische Element vor allem unterhaltsam und somit nie störend berücksichtigt: nostalgische Unterhaltung in Reinkultur.

Meine amerikanische Freundin

Molly und die Erzählerin dieser Geschichte sind beste Freundinnen. Beide arbeiten in der Filmbranche. Molly lebt als Single in New York, die Erzählerin mit Mann und Kindern in Paris. Trotz der großen Entfernung sind sich die zwei Frauen sehr nah. Als in Paris die Nachricht eintrifft, dass Molly im Koma liegt, spürt man die Verzweiflung der Erzählerin ganz deutlich. Sie schreibt ihre Gefühle auf. Hierdurch erfährt der Leser was die Frauen verband und verbindet und wie sich durch das Unglück ihre Verbindung verändert.

Die Geschichte ist beklemmend. Durch die Schilderung aus der Sicht der besten Freundin, erlebt man Mollys Koma hautnah, ist dabei, wenn sie nach einigen Monaten wieder daraus erwacht und leidet mit, als feststeht, dass sie halbseitig gelähmt ist und es wohl auch bleiben wird.

Über Wachen und Schlafen – Systemrelevanter Humor

Marc-Uwe Kling, Julius Fischer, Sebastian Lehmann, Maik Martschinkowsky & Kolja Reichert Über Wachen und Schlafen – Systemrelevanter Humor (sfbentry) Ullstein Verlag ISBN 978-3-548-37613-4 Satire & Humor Erschienen 2015 Umschlaggestaltung Roman Klein Illustrationen Alexander Klein Umfang 160 Seiten www.ullstein-taschenbuch.de Titel erhältlich bei Amazon.de Titel erhältlich bei Buch24.de Titel erhältlich bei Booklooker.de Titel erhältlich bei ebook.de Inhalt […]

Worte, die man mir nicht sagt

Véronique Poulain Worte, die man mir nicht sagt Mein Leben mit gehörlosen Eltern Ullstein extra Verlag ISBN 978-3-86493-034-8 Roman Erschienen: 06.03.2015 Originaltitel: Les mots qu’on ne me dit pas Aus dem Französischen von Lis Künzli Umschlaggestaltung: semper smile, München Umschlagmotiv: © shutterstock Umfang: 160 Seiten, Klappenbroschur www.ullstein-extra.de Titel erhältlich bei Amazon.de Titel erhältlich bei Buch24.de […]

Danse Macabre

Einer der erfolgreichsten Schriftsteller des Phantastik-Genres erweist sich auch als dessen kundiger Spezialist. King spürt dem ‚modernen‘ Horror in dessen Inkarnationsformen Buch, Comic, Film, Radio und Fernsehen nach. Dabei konzentriert er sich nicht auf etablierte Klassiker, sondern stützt sich auch auf obskure Werke, wenn sie seine grundsätzliche These vom Horror als Spiegelbild realer menschlicher Ängste unterstreichen; trotz eines aktualisierenden Vorworts ist dies ein veraltetes, weil auf die Jahre 1950 bis 1980 zentriertes, aber aussagekräftig gebliebenes und sehr gut geschriebenes Sachbuch.

Letzter Ausweg Mord

Ein Routine-Suchauftrag führt Privatdetektiv Fortune ahnungslos auf die Spur eines Mörders, der zwecks panischer Vertuschung seiner Tat immer neue Bluttaten verübt und den lästigen Schnüffler schnell auf seine Liste setzt … – Erster und zu Recht preisgekrönter Kriminalroman um den einarmigen Ermittler Dan Fortune: Trittsicher wandelt der Autor auf den Spuren von Phil Marlowe u. a. klassischer Detektive und liefert zeitlos unterhaltsame Krimi-Kost.