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neuauflage

Conni, Mandy und das große Wiedersehen

Erstellt von Werner Karl am 21. September 2011

Dagmar Hoßfeld
Conni, Mandy und das große Wiedersehen
Gelesen von Ann-Cathrin Sudhoff

Universal Music Group
Karussell
ISBN 978-3867420815
Hörbuch, Kinder
Erschienen 15.07.2011
2 CDs, gekürzte Lesung
Hördauer: ca. 156 Minuten
Altersempfehlung ab 8 Jahren

www.karussell.de
www.conni-club.de

Titel erhältlich bei amazon
Titel erhältlich bei libri

Die Autorin:

Dagmar Hoßfeld, geboren 1960 in Kiel, arbeitete als Bauzeichnerin bevor sie Autorin wurde. Seit 1999 sind zahlreiche Kinder- und Jugendbücher von ihr erschienen, vor allem Mädchen- und Pferdegeschichten. Daneben engagiert sich Dagmar Hoßfeld im Arbeitskreis für Jugendliteratur.

Die Sprecherin:

Ann-Cathrin Sudhoff wurde 1972 in Essen geboren und absolvierte ihre Schauspielausbildung in Norfolk, Virginia, sowie in Graz. Sie ist eine vielseitige Theater-, Film- und Fernsehdarstellerin und hat bereits die Conni-Hörbücher „Conni & Co“, „Conni und der Neue“, „Conni und die Austauschschülerin“, „Conni, Anna und das wilde Schulfest“ und „Conni, Billi und die Mädchenbande“ gelesen.

Die Geschichte:

Frau Lindmann, Connis Klassenlehrerin, ist nach längerer Krankheit zurückgekehrt in die Schule. Die Klasse 6a freut sich sehr auf das Wiedersehen mit der alten Lehrerin und bereitet ein umfangreiches Frühstücksbuffet im Klassenraum vor. Der Lindwurm, so der Spitzname der Lehrerin, ist begeistert und die Klasse 6a auch, denn Frau Lindmann hat eine ganz tolle Neuigkeit. Die Klasse wird nach Brighton fahren um dort einen Gegenbesuch bei den englischen Freundinnen und Freunden zu machen. Conni ist glücklich. Endlich sieht sie ihre flippige Freundin Mandy wieder. Schon die Hinreise ist aufregend genug und die ersten Tage in Brighton mehr als spannend. Wäre da nur nicht die Kleine Marylou, Mandys kleine Schwester, die Conni Nacht für Nacht um den Schlaf bringt. Aber so ist das eben mit Babys!

Und dann steht noch London auf dem Programm. Gemeinsam mit den englischen Schülerinnen und Schüler geht es für einige Tage dorthin. Es gibt so manche Aufregung zu überstehen, denn sich in dieser großen Stadt zu Recht zu finden ist gar nicht mal so leicht.

In „Conni, Mandy und das große Wiedersehen“ geht es auch um die erste Liebe und darum wie die jungen Leute mit ihren Gefühlen umgehen. Philipp und Conni kommen sich zwar immer näher und mögen sich auch aber keiner traut sich wirklich den ersten Schritt zu tun. Das ist ja auch gar nicht so leicht! Ann-Cathrin Sudhoff als Sprecherin schafft es wieder einmal sich in die Charaktere so richtig hinein zu versetzen. Besonders gut gelingen ihr hier die deutsch-englischen Unterhaltungen, die natürlich nicht immer mit den absolut richtigen Wörtern und auch nicht akzentfrei vonstatten gehen. Auch das ist ja vollkommen verständlich.

Ganz nebenbei erfahren die Zuhörer auch etwas über Brighton, über London, über die dortige Währung, den Weg dorthin, die etwas anderen Essvorlieben der Engländer und vieles mehr.

Conni, Mandy und das große Wiedersehen ist ein sehr gelungenes Hörbuch, das auf dem gleichnamigen Buch basiert und das so locker daherkommt wie seine Charaktere. Fröhlicher und interessanter Hörspaß garantiert.

Copyright © 2011 by Iris Gasper

Titel erhältlich bei amazon
Titel erhältlich bei libri

ZUM PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR (HÖRBUCH): Dagmar Hoßfeld – Conni, Mandy und das große Wiedersehen. Gelesen von Ann-Cathrin Sudhoff!

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Warum fliegen Eulen lautlos?

Erstellt von Werner Karl am 18. August 2011

Warum fliegen Eulen lautlos?
Die kleine Schnecke Monika Häuschen Folge 19

Universal Music Group
Karussell
CD EAN 06025 27640495
Hörspiel für Kinder
Gesamt-Spieldauer ca. 41 Minuten
Empfohlen ab 3 Jahren

www.karussell.de
www.monika-haeuschen.de
www.brotmannundtoechter.de

Titel erhältlich bei amazon

Mi- Ma- Monika!
Die kleine, kluge, freche Schnecke Monika
ist da, ja!
Mi- Ma- Monika!
Willst du was wissen, weiß sie das,
denn Rätselraten macht ihr Spass.

In dieser 19. Folge der Reihe rund um die kleine Schnecke Monika Häuschen treffen wir den Regenwurm Schorsch, den Graugänserich Günter und die kleine Schnirkelschnecke Monika Häuschen gegen Abend im Garten an. Günter hat wie immer großen Hunger und so gerät der eigentliche Grund des Zusammentreffens der Drei zunächst etwas in den Hintergrund. Eigentlich wollte man nämlich gemeinsam ein Spiel spielen. Nach kleineren Diskussionen einigen sich die Freunde dann auf „Vater, Mutter, Kind“ und so kommt es, dass sich Mutter Monika und Vater Schorsch um das Kind Günter kümmern. Monika hat mit ihrem Kind Günter ganz schön viel Arbeit, denn dieser ist quengelig und hat eigentlich immer nur Hunger. Ihr Mann Schorsch ist ihr keine große Hilfe, denn er möchte seine Ruhe haben und eigentlich gar nichts tun. Also beschwert sich Monika lautstark über das gefräßige Kind und den faulen Mann.

Als es schließlich immer dunkler wird, hören die Freunde Geräusche im Garten. Die Schleiereule Eulfriede ist damit beschäftigt ihre drei kleinen Schleiereulenbabys zu füttern und dabei ist ihr der Eulenmann durchaus behilflich. Es entwickeln sich zwischen den Tieren sehr schöne Gespräche darüber, wie manche Tierarten ihre Nachkommen aufziehen und ob die Kleinen nur von Mutter oder von Mutter und Vater groß gezogen werden. Außerdem erfährt der Zuhörer dieser Geschichte etwas über die Unterschiede im Gefieder von Vögeln  und bekommt in diesem Zusammenhang selbstverständlich auch die Titelfrage „Warum fliegen Eulen lautlos?“ beantwortet.

Auch die 19. Folge aus der Serie „Die kleine Schnecke Monika Häuschen“ ist Unterhaltung mit hohem Informationswert für die ganz Kleinen. Diesmal aber ist es einfach auch nur lustig den Freunden bei ihren kleinen Streitereien zu lauschen und zu erleben wie die Schleiereule Eulfriede auch den immer alles wissenden Gänserich Günter einmal in seine Schranken verweist.

Das Hörspiel beginnt, wie alle übrigen Folgen auch, mit dem fröhlichen Titellied. Neben den altbekannten Erzählstimmen kommt diesmal Monica Deininger als Eulenmutter Eulfriede eine wichtige Rolle in der Geschichte zu.

Wer seinen Kindern Hörgenuss und Information bieten möchte, ist mit dieser Hörspielreihe sicher gut beraten.

Copyright © 2011 by Iris Gasper

Titel erhältlich bei amazon

… und noch eine Rezi:

Zum Hörbuch

Die kleine Schnirkelschnecke Monika Häuschen und ihre besten Freunde Schorsch der miesepetrige Regenwurm und Ganter Günter spielen gerade Vater, Mutter, Kind, als sie die Waldohreule Eulfriede entdecken. Schnell kommen sie darüber ins Gespräch, wie faul mache Männer sein können und wie gefräßig kleine Kinder. Auch möchte Monika unbedingt mehr über die Eulen wissen und stellt viele für Kinder interessante Fragen…

Fazit

Das Hörspiel hat mich voll und ganz überzeugt. Selten habe ich Wissen so gut verpackt gehört. So wird nicht nur oberflächlich angeschnitten, dass Eulen im Dunkeln unterwegs sind und was sie fressen. Das Hörspiel geht wirklich in die Tiefe, unterscheide sogar verschiedene Federform und erklärt die Funktionen eines gefärbten Federkleides. Besonders interessant fand ich den Abschnitt wie Eulen hören, weil ich hierüber auch nur wenig wusste. Es werden wieder viele schöne Vergleiche zwischen der Lebenswelt der Kinder und den Wissensinhalten des Hörspieles hergestellt. Ganz nebenbei werden noch so komplizierte Wörter wie “mikroskopisch” und “Machos” kindgerecht erklärt. Ich kann das Hörspiel für alle Eltern mit wissbegierigen Kindern uneingeschränkt empfehlen.

Copyright © 2011 by Yvonne Rheinganz

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Warum häuten sich Schlangen?

Erstellt von Werner Karl am 17. August 2011

Die kleine Schnecke Monika Häuschen
Warum häuten sich Schlangen?
Folge 18

Universal Music Group
Karussell
CD EAN 06025 27640488
Hörspiel für Kinder
Gesamt-Spieldauer ca. 48 Minuten
Empfohlen ab 3 Jahren

www.karussell.de
www.monika-haeuschen.de
www.brotmannundtoechter.de

Titel erhältlich bei amazon

Mi- Ma- Monika!
Die kleine, kluge, freche Schnecke Monika
ist da, ja!
Mi- Ma- Monika!
Willst du was wissen, weiß sie das,
denn Rätselraten macht ihr Spass.

Mit diesem Ohrwurm beginnt auch die 18. Folge aus der Reihe „Die kleine Schnecke Monika Häuschen“ von Kati Naumann. In dieser Folge geht es um die Frage „Warum häuten sich Schlangen?“

Bei einem Picknick im Garten treffen sich die Freunde Regenwurm Schorsch, Ganter Günter und natürlich die Schnirkelschnecke Monika Häuschen. Nah an einer Hecke fühlt sich Monika nicht so wohl, aber Günter ist sicher, dass die dunkle Hecke nicht gefährlich ist. Das will er beweisen und stolpert dabei über eine Schnur, die sich dann als Schlange entpuppt. Die Schlange Balduin ist gar nicht erfreut, ist sie doch gerade dabei sich mühsam zu häuten. Und Ganter Günter ist auch nicht glücklich über dieses unerwartete Treffen, leidet er doch an einer ausgeprägten Schlangenphobie seit er auf seinen Reisen einmal einer Kobra begegnet ist.

Die Begegnung der beiden Tiere birgt ausreichend Gesprächsstoff für alle Anwesenden und so fallen der Schnecke Monika eine Menge Fragen ein, die einer Antwort bedürfen.

„Warum häuten sich Schlangen?“ ist eine zauberhafte Geschichte für die ganz Kleinen mit großem Lernpotential. Der aufmerksame Hörer erfährt hier natürlich die Antwort auf die Titelfrage aber er lernt auch, was eine Phobie ist, und dass es in unseren Breitengraden eigentlich nur eine giftige Schlangenart gibt, nämlich die Kreuzotter, deren Biss aber so gut wie nie tödlich für den Menschen ist.

Auch der Unterschied zwischen wechselwarmen und gleichwarmen Tieren kommt zur Sprache.

Die Geschichte überzeugt durch einfach gehaltene Informationen, einen wundervollen Titelsong und die Sprecher, die hier wirklich kindgerecht Wissensthemen auf lockere und attraktive Weise vermitteln. Neben Tom Deininger als Erzähler, hören wir hier, wie auch in den vorangegangenen Folgen, Kathrin Bachmann als Monika Häuschen, Steffen Lukas als Ganter Günther und Tobias Künzel als Regenwurm Schorsch. Die Schlange Balduin wird von Peter W. Bachmann gesprochen und diesem gelingt es sehr überzeugend durch entsprechende Betonung die Anstrengung der Schlange beim Häutungsprozess zu verdeutlichen.

Eine schöne Folge für alle wissbegierigen und abenteuerlustigen Kinder ab 3 Jahren.

Copyright © 2011 by Iris Gasper

Titel erhältlich bei amazon

Titel bei Libri.de

… und noch eine Rezi:

Zum Hörbuch

Monika Häuschen und ihre besten Freunde Schorsch der miesepetrige Regenwurm und Ganter Günter  sind gerade dabei ein Picknick zu machen, als sie durch Zufall eine zunächst furchterregende Entdeckung machen. Ganter Günter möchte gerade der immer ängstlichen Monika ihre Angst vor einem Gebüsch nehmen, als er dabei über die Schlange Balduin stolpert. Ganter Günter hat aber so eine furchtbare Angst vor Schlangen, dass es ihm zunächst die Sprache verschlägt. Monika und Schorsch wollen ihm natürlich helfen, sich seiner Angst zu stellen und auch die Schlange Balduin trägt ihren Teil dazu bei, dass Ganter Günter am Ende angstfrei ist…

Fazit

Ein wirklich sehr schönes Hörbuch. Zum einen passten die Sprecher hervorragend zu den Charakteren, zum anderen war auch die Sprache so gewählt, dass kleine Kinder ihr gut folgen konnten. Das Spiel mit phonemisch gleichen Wortanfängen und mit Reimwörtern fesselt die Aufmerksamkeit von Kindern in dieser Altersstufe. Durch den Erzähler wurden immer wieder Bezüge zur Lebenswelt der Kinder hergestellt. So wurde bspw. ein Schlangenkiefer mit einem Perlenarmband verglichen. Es gab nur wenige Begriffe, die nicht ausreichend erklärt wurden (wie etwa Bürzel oder Recken) und die Kinder erhielten viele Informationen rund um das Thema Schlange. Sogar die Begriffe, Phobie, gleich- und wechselwarme Tiere wurden für diese Altersstufe gut erklärt. Die Geschichte und die neuen Informationen wurden gut miteinander verwoben, sodass gar nicht auffiel, dass bei diesem Hörspiel wirklich viel gelernt wird. Das schafft nicht jedes Hörspiel.

Ich kann diese Folge der Reihe wirklich wärmstens empfehlen und könnte mir auch vorstellen, dieses Hörspiel in Klasse 1 für den Sachunterricht einzusetzen.

Copyright © 2011 by Yvonne Rheinganz

PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 4 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Die kleine Schnecke Monika Häuschen – Warum häuten sich Schlangen? Folge 18.

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Der Ponyhof des Grauens

Erstellt von Werner Karl am 8. August 2011

Lars Peter Lueg, Devon Richter, Nikola Frey
Der Ponyhof des Grauens
Jack Slaughter – Tochter des Lichts 13

Universal Music/Folgenreich, Berlin, 04/2011
1 Hörspiel-CD im Jewel-Case
Horror-Parodie, Grusel, Satire
ISBN 978-3-8291-2442-3
Laufzeit: ca. 62 Min.
Sprecher: Till Hagen, Michael Pan, Anja Stadlober u. a.
Titelgestaltung von Alexander Lux, torius
1 Booklet

www.folgenreich.de
www.jack-slaughter.de
www.alexanderlux.com

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Professor Doom muss gegenüber seinem Adlatus Basil Creeper und Delfin Flopper seinen angeknacksten Ruf als größter Dämon aller Zeiten wieder herstellen, indem er die Apokalyptischen Reiter zur Vernichtung der Welt herbeiruft. Dummerweise vereiteln ein paar Brösel seines selbstgebackenen Marmorkuchens die korrekte Inkantation der Beschwörungsformel, und nun muss er mit den Azubis der Apokalyptischen Reiter, Abby und Gina, vorlieb nehmen, die auf ihren Ponys Chili und Peperoni als Gesellinnenstück das Städtchen Jacksonville in Schutt und Asche legen sollen.

Doch da haben natürlich die Tochter des Lichts Jack Slaughter und seine Freunde Tony Bishop und Bikinimodel Dr. Kim Novak noch ein Wörtchen mitzureden … Da Zauberbarbie Ponytail ihnen leider dieses Mal nicht zur Seite steht – gerät sie doch als Pferdenärrin in einen schwerwiegenden Interessenskonflikt -, bewaffnet sich Jack Slaughter mit Zauberhammer und Streitross Sultan. Unterstützt werden sie im Kampf gegen die zwei- und vierbeinigen Bösewichte von der Öko-Hexe White Silk, die ihnen zur Rettung der Welt zwingend eine homöopathische Granate mit einem Mix aus Schüsslersalz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum, 11 Silicea und 24 Arsenum Jodatum empfiehlt!

Die Inhaltsangabe sagt eigentlich alles über diesen 13. Teil der Serie aus. So chaotisch und schräg sich das liest, so hört es sich auch an. Man kann nur hoffen, dass die Sprecher, die ihren Job wirklich gut gemacht haben, Spaß an der Aufnahme hatten. Dem Zuhörer, der sich auf eine humorvolle und trotzdem spannende (Grusel-) Geschichte gefreut haben mag, bietet sich dieser Spaß über die Länge von gut 60 Minuten leider nicht.Zu viele Wortspielchen und nur vermeintlich lustige Endlosdiskussionen lassen keinerlei Spannung aufkommen. Bedrohungen sind nie wirkliche Gefahren, und auch wenn der Held laut Intro sich selbst nicht so ernst nimmt (letztlich tut das wohl keine der Figuren), so hätte man die Geschichte an sich schon ernst nehmen sollen.

Auch bei der Covergestaltung hätte etwas mehr Detailfreude nicht geschadet. Wobei die Aufmachung des Inlays ansonsten nichts zu wünschen übrig lässt. Neben einer Auflistung der Sprecher und Produzierenden findet sich ein kurzer Exkurs zu Ponyhof-Ferien, der sich direkt humorvoll liest, sowie die Abbildung sämtlicher bisher erschienenen CDs. Möglicherweise muss man schon die ersten zwölf Folgen der Serie gehört und gemocht haben, um auch an dieser dreizehnten CD wirklich Gefallen finden zu können. Im Zeichentrickformat gab es einst eine Serie namens „Freakazoid“, mit dieser bzw. dieser Art von Humor dürfte „Jack Slaughter“ noch am ehesten zu vergleichen sein. Allerdings funktionierte der Humor im Bild besser, als er es hier nur im Ton tut.

Eine nette und witzige Idee bietet sich noch bei YouTube. Entsprechend den häufig zu findenden Filmchen in denen Dinge ausgepackt werden, gibt es auch eine entsprechende Variante zum „Unboxing” der „Jack Slaughter“-CD: http://www.youtube.com/watch?v=UNMHJUYpu9s

Copyright © 2011 by Thomas Folgmann (ft)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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Conni rettet die Tiere

Erstellt von Werner Karl am 22. Juni 2011

Conni rettet die Tiere

Hörspiel
Universal Music Group
Karussell
CD EAN 06025 276452 0
Gesamt-Spieldauer ca. 67 Minuten

www.karussell.de
www.conni-club.de

Titel erhältlich bei amazon

Conni und ihre Freundinnen Anna und Billi lernen in der Schule etwas über bedrohte Tiere. Da ist ihre Neugier doch gleich geweckt und sie stellen sich die Frage, wie man auch bei uns bedrohten Tieren helfen kann. Das ist gar nicht einmal so schwer wie die Mädchen erfahren, als sie sich an den Tierschutzbund wenden. Die Hilfsaktion kann auch gleich losgehen. Die Freundinnen sind ganz begeistert, allerdings werden ihre Gesichter zunächst länger und länger, als sie feststellen müssen, dass sie Kröten helfen sollen, damit diese bei ihrer Wanderung über eine stark befahrene Straße nicht unter die Räder geraten. Kröten sind ja nicht gerade die niedlichsten Tiere. Aber was tut man nicht alles für die Tiere und so werden die drei Mädchen immer aktiver und lernen die Kröten nach Art und Geschlecht zu bestimmen.

Aber für Conni ergeben sich noch weitere Möglichkeiten Tieren zu helfen bzw. diese zu pflegen. Eine Dohle verletzt sich als sie gegen das Wohnzimmerfenster fliegt und Conni pflegt sie mit Hilfe ihres Großvaters gesund. Gemeinsam mit dem Opa wird auch die Neuanlage eines Teichs in dessen Garten geplant und in die Tat umgesetzt. Außerdem bittet Herr Hermann, ein Nachbar, Conni sich um seine Kois zu kümmern während er in Urlaub ist. Und dann hat Conni noch eine ganz clevere Idee, die sie ganz schnell in die Tat umsetzt. Aber schon bald muss sie sich fragen, ob sie damit nicht einen großen Fehler begangen hat.

„Conni Rettet die Tiere“ ist eine weitere Folge für alle Conni Fans, die sich einem sehr wichtigen Thema widmet und die kleinen Zuhörerinnen und vielleicht auch Zuhörer motiviert sich ihre Umwelt und vor allem die Lebewesen etwas genauer anzusehen. Es gibt einige Tipps was man so für die Natur tun kann und vor allem über Kröten erfährt der Zuhörer hier eine ganze Menge.

Wie immer wird auch dieses Conni Hörspiel mit dem Titellied „Meine Freundin Conni“ begonnen und beendet. Das bringt richtig Schwung und Freude in die Geschichte.

Die Sprecherinnen und Sprecher wirken allesamt sehr überzeugend und schaffen es ein wirklich ernstes und auch interessantes Thema hier kindgerecht, vor allem wohl für jüngere Schulkinder, zu verpacken.

„Conni rettet die Tiere“ und vielleicht retten nach dem Genuss dieses Hörspiels noch viel mehr Kinder und Erwachsene alle die Tiere und Pflanzen unserer Heimat, die vom Aussterben bedroht sind oder denen andere Gefahren drohen.

Copyright © 2011 by Iris Gasper

Titel erhältlich bei amazon

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Pilgrim 2000 – Teil 2

Erstellt von Günther Lietz am 23. Mai 2011

Pilgrim 2000 – Teil 2
Mark Brandis Folge 14

(sfbentry)

Interplanar, Universal Music, Folgenreich (2011)
Nach dem gleichnamigen Roman von Nikolai von Michalewsky
Manuskript: Balthasar von Weymarn
Musik & Sounddesign: Jochim-C. Redeker
Aufnahme: Tommi Schneefuß, Thomas Weichler
Produktion, Regie und Schnitt: Jochim-C. Redeker & Balthasar von Weymarn
Artwork: Alexander Preuss
Layout/ Satz: Jürgen Straub

Sprecher: Dr. Rebecca Levy (Claudia Urbschat-Mingues), Cmdr. Mark Brandis (Michael Lott), Cpt. Grigori »Grischa« Romen (David Nathan), Bordsystem CORA (Mira Christine Mühlenhof), Lt. Pablo Torrente (Martin Keßler), Prolog (Wolf Frass), Lt. Iwan Stroganow (Martin Wehrmann), Lt. Konstantinos Simopoulos (Gernot Endemann), Judith (Katarina Tomaschewsky), Melchior (Klaus Sonnenschein)

ISBN 978-3-8291-2437-9
Gesamtspielzeit: ca. 56 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

www.markbrandis.de
www.folgenreich.de
www.abalakin.de

Mit “Pilgrim 2000 – Teil 2″ erreicht nun auch die Fortsetzung die Media-Player der Nation. Es handelt sich um eine nahtlose Fortsetzung und so kann die zweigeteilte Veröffentlichung des Hörspiels als ein Gesamtwerk gesehen werden. Und um eins draufzusetzen: Es ist sogar ein großartiges Gesamtwerk. Erneut haben die Macher der Reihe “Mark Brandis – Abenteuer in der Welt von Morgen” eine tolle Arbeit geleistet, die unterhält und zum Nachdenken anregt.

Noch immer befindet sich die Besatzung der HERMES an Bord des Generationenschiffs PILGRIM 2000. Die gewaltige Biosphäre simuliert dabei eine irdische Welt voller Leben, ein Paradies, das in die Sonne zu stürzen droht. Commander Mark Brandis und seine Leute haben sich auf die PILGRIM 2000 begeben, um dort nach Überlebenden zu suchen. Doch von der einstigen Besatzung ist nur noch eine Person am Leben: Judith.

Zuerst glaubt Brandis Judith würde aufgrund ihrer Einsamkeit eine religiöse Lebensart entwickelt haben, doch dann hört auch er die Stimme von IHM in seinem Kopf. Doch im Gegensatz zu Judith glaubt Brandis an keinen Gott, sondern an einen Menschen und alte Technologien. Der Aufenthalt gewinnt an zusätzlicher Brisanz, weil hundegroße Ratten den weg zu den Schleusen versperren. Mark Brandis vermutet einen Zusammenhang …

Dieser Zusammenhang ist ja offensichtlich. Allgemein ist die Handlung weitgehend vorhersehbar, das Thema Generationenschiff eine bekannte Größe in der Science Fiction. Mit der Handlung selbst sind also keine Punkte zu machen. Sie kann nur als Gerüst dienen, um Atmosphäre und Spannung aufzubauen.

Das gelingt dem Skript schon mal sehr gut. Wie die Vorlage wird die Geschichte mit humanistischen Grundgedanken unterfüttert, spielt Moral, und die Abkehr davon, eine große Rolle. Die Probleme der Kolonisten an Bord der PILGRIM 2000 sind noch immer hochaktuell, einfach zeitlos. Die daraus von Mark Brandis gewonnene Erkenntnis könnte als Leuchtfeuer für eine moderne, im Wandel befindliche Gesellschaft dienen. Könnte. Aber die Geschichte lehrt, dass der Mensch ein lernunwilliges Geschöpf ist. Zwar meistert er die Technik, aber nicht die Moral. Es sind sehr philosophische Ansichten, die im Hörspiel ebenfalls behandelt werden und zum Reflektieren anregen. Mark Brandis kann zwar auch als reines Spannungshörspiel genossen werden, doch gehen die Abenteuer stets auch in die Tiefe. Und diesen in den Romanen von Nikolai von Michalewsky vorkommenden Tiefgang, fangen Balthasar von Weymarn und Jochim-C. Redeker im Hörspiel wieder ein und transportieren ihn auf ein modernes Medium.

Neben aller Philosophie ist “Pilgrim 2000″ natürlich auch kurzweilige Unterhaltung und hervorragende Science Fiction. An der Seite von Mark Brandis entdeckt der Hörer besondere Orte an Bord der PILGRIM 2000. Das kleine Booklet der CD bietet hier ein wenig Unterstützung, in dem es einen Seitenschnitt des Generationenschiffs zeigt und auch mit einem passenden Informationstext zum Thema aufwartet. Die Coverillustration von Alexander Preuss schlägt in die gleiche Kerbe und zeigt die PILGRIM 2000 von Innen. Es ist ein berauschender Anblick, der mit liebevollen Details aufwartet. Besonders faszinierend ist dabei der starke Kontrast der beiden Cover. Der Doppelfolge Während auf dem ersten Teil die wütende Hitze der Sonne dominiert, stehen nun kühle und helle Farben im Vordergrund. Die Cover visualisieren den Unterschied in der Wahrnehmung, der zwischen Brandis und Judith, zwischen Brandis und Melchior existiert. Für die Besatzung der PILGRIM 2000 ist die Behauptung, das Schiff würde in die Sonne stürzen, einfach surreal, eine reine Vertrauensfrage. Und erneut haben von Michalewsky und von Weymarn die Leute am Haken. Einfach klasse.

Melchior, das ist der zweite Bewohner des Generationenschiffs und gleichzeitig auch der Gegenspieler von Brandis. Für den abgeklärten Commander und auch den Zuhörer ist natürlich klar, dass kein Gott über die PILGRIM 2000 herrscht, obwohl Melchior scheinbar über gottgleiche Fähigkeiten verfügt. Immerhin ist es ihm gelungen in den Kopf von Brandis vorzudringen, sich mit ihm zu unterhalten. Und vielleicht ist er zu noch schlimmeren Dingen in der Lage. Und Mark Brandis hat keine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren. Das ist eine erschreckende Vorstellung. Der Gedanke jemanden in seinem Kopf zu haben, ohne ihm etwas entgegegnsetzen zu können, die intimsten Gedanken einem Fremden ausgeliefert … ein Schockmoment.

Diesen Zustand des ausgeliefert sein vermittelt die Geschichte nun mehrmals. Stets an passenden Stellen, stets mit der gleichen Eindringlichkeit. Hier der modernen Technik und einem scheinbar sinnloses Sicherheitsprotkoll ausgeliefert, dort der Verlust des Augenlichts und auf fremde Hilfe angewiesen sein. Wobei die Blindheit natürlich den positiven Aspekt hat, dass der Zuhörer – vollkommen nachvollziehbar – erklärt bekommt, was es zu sehen gibt. Ein toller Kniff.

Die Handlung ist gut, aber wie sieht es mit der Umsetzung aus? Musik und Sounddesign liegen in den fähigen Händen von Jochim-C. Redeker, der sich Produktion, Regie und Schnitt mit Balthasar von Weymarn teilt. Beide haben – vorweg – erstklassige Arbeit geleistet. Die Klangkulisse ist hervorragend und die Musik zwar etwas elektrisch angehaucht – stellenweise auch sphärisch – aber dennoch passend. Zusammen ergibt sich ein gelungener Klangteppich, auf dem die Schauspieler agieren können. Neben den Schwergewichten Claudia Urbschat-Mingues und David Nathan, agiert auch wieder Michael Lott in der Hauptrolle des Mark Brandis. Einzig Herr Lott dürfte deswegen als feste Konstante gelten, denn erneut überrascht die Produktion mit dem plötzlichen Tod eines bisher altgedienten Besatzungsmitgliedes. Das hält die Spannung natürlich hoch und sorgt erneut für Wut, Trauer und Frust beim Commander.

Diese chaotische Gefühlswelt, das moralische Hinterfragen der Mission, das transportiert Michael Lott hervorragend. Stets die richtige Betonung auf den Lippen, stets die richtige Stimmung im Ausdruck – ein hervorragendes Spiel. Die Sprecher verstehen ihr Handwerk und sind hörbar mit Freude dabei. Um so trauriger, wenn einer aus der Riege seinen Platz räumen muss.

“Pilgrim 2000″ ist eine gelungene Doppelfolge und auch der zweite Teil überzeugt mal wieder auf ganzer Linie. Das Finale schlägt dabei eine Brücke zum Anfang, was sehr gelungen ist. “Mark Brandis – Abenteuer in der Welt von Morgen” macht einfach Spaß.

Copyright © 2011 by Günther Lietz

Titel erhältlich bei Buch24.de

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Pilgrim 2000 – Teil 1

Erstellt von Günther Lietz am 21. Mai 2011

Pilgrim 2000 – Teil 1
Mark Brandis Folge 13

(sfbentry)

Interplanar, Universal Music, Folgenreich (2011)
Nach dem gleichnamigen Roman von Nikolai von Michalewsky
Manuskript: Balthasar von Weymarn
Musik & Sounddesign: Jochim-C. Redeker
Aufnahme: Tommi Schneefuß, Thomas Weichler und Sven-Michael Bluhm
Produktion, Regie und Schnitt: Jochim-C. Redeker & Balthasar von Weymarn
Artwork: Alexander Preuss
Layout/ Satz: Jürgen Straub

Sprecher: Dr. Rebecca Levy (Claudia Urbschat-Mingues), Cmdr. Mark Brandis (Michael Lott), Cpt. Grigori »Grischa« Romen (David Nathan), Bordsystem CORA (Mira Christine Mühlenhof), Lt. Pablo Torrente (Martin Keßler), Prolog (Wolf Frass), Lt. Iwan Stroganow (Martin Wehrmann), Lt. Konstantinos Simopoulos (Gernot Endemann), Judith (Katarina Tomaschewsky), Melchior (Klaus Sonnenschein)

ISBN 978-3-8291-2436-2
Gesamtspielzeit: ca. 57 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

www.markbrandis.de
www.folgenreich.de
www.abalakin.de

Die Reihe Mark Brandis – sei es nun als Buch oder als Hörspiel – hat sich als Garant für spannende Unterhaltung erwiesen. Die Hörspiele aus dem Hause Folgenreich sind gut inszeniert, warten mit großartigen Stimmen auf und bieten einen erinnerungswürdigen Sound. Nach der vorangegangenen starken Doppelfolge (“Die Vollstrecker – Teil 1 und 2″) versuchen die Produzenten, Jochim-C. Redeker und Balthasar von Weymarn, mit ihrer Adaption der Romanvorlage “Pilgrim 2000″ daran anzuknüpfen. Die Vorlage stammt von Nikolai von Michalewsky (1931-2000) und die Herausforderung ist natürlich, eine alte Geschichte in modernem Gewand zu präsentieren.

Die Handlung spielt 2127, also etwas mehr als einhundert Jahre in der Zukunft. Commander Brandis (Michael Lott) und seine Mannschaft kehren gerade von einer Mission zurück zur Erde. An Bord befindet sich auch die neue Ärztin: Doktor Rebecca Levy (Claudia Urbschat-Mingues).

Bereits der Einstand hat es in sich und jagt dem Hörer einen angenehmen Schauer über den Rücken. Er ist sofort im Geschehen, ohne lange Umwege. Redeker und von Weymarn schieben den Gashebel direkt bis zum Anschlag, bemühen die Vorstellungskraft des Zuhörers. Stark gemacht. Und dann … ist der wunderbare Prolog zu hören, gesprochen von Wolf Frass. Hier sind unverkennbar Parallelen zu den guten alten TV-Serien vorhanden (allen voran “Raumschiff Enterprise” und “Star Trek: The Next Generation”), in denen nach einem kleinen Handlungsbogen ein Prolog folgt. Vor allem Fans einer Serie werden dadurch sofort auf ihren Liebling eingestimmt. So auch hier.

Als Sprecherin ist nun also auch Claudia Urbschat-Mingues mit an Bord. An der Seite von Michael Lott und David Nathan (Captain Grigori »Grischa« Romen) wird sie im Hörspiel agieren. Urbschat-Mingues ist eine hervorragende und routinierte Sprecherin. Ihre Leistung als Doktor Levy ist hervorragend und die Rolle wirkt sehr authentisch. Das ist auch gut so, denn diesmal ist das Mark-Brandis-Abenteuer ziemlich exotisch und fantastisch. Da braucht es glaubhafte Schauspieler, um Bodenständigkeit zu vermitteln und nicht in ungewohnte Sphären abzudriften.

Auf dem Rückflug entdeckt die Crew nämlich ein sogenanntes Generationenschiff, die PILGRIM 2000. Daher auch der Titel des Hörspiels. Das Schiff scheint seit Jahrzehnten im Weltraum zu treiben und droht nun bald in die Sonne zu stürzen. Die Kommunikation zur Erde ist für mehrere Tage unterbrochen und Brandis beschließt das Geheimnis des gigantischen Fundstücks zu ergründen und herauszufinden ob es Überlebende gibt, die es zu retten gilt.

Im Weltall treibende Raumschiffe, die in Sonnen oder schwarze Löcher stürzen, eventuelle Überlebende eines Generationenschiffes, das sind in der Science Fiction oft bemühte Motive. Der Hörer darf gespannt sein, wie das Skript von Balthasar von Weymarn damit umgeht. Glücklicherweise kann er ja der Vorlage von Nikolai von Michalewsky folgen.

Tatsächlich ist die Biosphäre des Schiffs intakt. Brandis und seine Leute betreten förmlich den Garten Eden, wuchernde Natur, biologische Lebensmittel; aber auch veraltete Technik, die eigentlich in ein Museum gehört. Doch etwas muss geschehen sein, denn es gibt kein Anzeichen von Überlebenden. Oder ist das ein Irrtum? Denn plötzlich wandelt sich die Szenerie, geht die friedliche Natur regelrecht zum Angriff über. Ratten groß wie Terrier, Schüsse aus dem Hinterhalt und eine Crew, die bereits von der letzten Mission noch angeschlagen ist.

Das ist eine ziemlich spannende Packung, die hier vom Studio zusammengestellt wurde. Und das Szenario steht im absoluten Kontrast zur vorherigen Geschichte. Gut gemacht, bleibt die Handlung somit auf einem hohen Spannungsniveau, ohne sich zu wiederholen. Zwar spielen die Ereignisse erneut im Weltraum, aber der ist diesmal so ganz anders, denn das gigantische Generationenschiff dient als Kulisse. Und die hat es, vor allem klanglich, in sich. Jochim-C. Redeker versteht es exzellent mit Klängen zu arbeiten und diese ins Hörspiel einzupflegen. Er zaubert einen glaubhaften Hintergrund, hält gut die Balance zwischen Technik und Natur. Das macht großen Spaß. Einzig die Musik ist Geschmackssache, denn manchmal klingt sie ein wenig esoterisch, sphärisch – wie der Hauch eines LSD-Trips aus den 70er-Jahren des letzten Jahrtausends oder die kleine Schwester einer aktuellen Wohlfühl-CD. Das ist an sich sehr passend..

Der erste Teil dieser Doppelfolge ist jedenfalls spannend inszeniert und macht neugierig auf die Fortsetzung. Vor allem der überraschende Kniff am Ende sorgt für einen tollen Überraschungsmoment – neudeutsch wäre wohl ein “wtf” (“what the fuck”) angebracht. Super!

Was das Cover angeht, so stammt die Illustration von Alexander Preuss (www.abalakin.de) und zeigt die PILGRIM 2000 vor der glühenden Sonne. Das Motiv benutzt warme, heiße, brennende Farben, so intensiv, dass es beinahe in den Augen schmerzte, der Blick zur Seite gedreht wird. Ein toller Brückenschlag zum ersten Track des Hörspiels. Die CD kommt im klassischen Retrolook daher, also keine Spielereien, sondern schlichtes Logo auf noch schlichterem Silber. Das Booklet ist ziemlich überschaubar und stellt die Figuren Rebecca Levy und Pablo Torrente jeweils in einem kleine Absatz vor. Letzterer wird übrigens sehr schön von Martin Keßler gespielt.

Insgesamt mal wieder eine gelungene Produktion aus der Reihe “Mark Brandis – Abenteuer in der Welt von Morgen”. “Pilgrim 2000″ bietet beinahe sechzig Minuten feinste Science Fiction und beste Unterhaltung fürs Ohrenkino. Eine klare Empfehlung!

Copyright © 2011 by Günther Lietz

Titel erhältlich bei Buch24.de

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Das sicherste Gefängnis der Welt

Erstellt von Werner Karl am 19. Januar 2011

Jacques Futrelle/Michael Koser
Das sicherste Gefängnis der Welt
Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen – Die Denkmaschine 02

Folgenreich, Berlin, 10/2010
1 CD, Hörspiel, Thriller
ISBN 978-3-8291-2399-0
Laufzeit: ca. 49 Min.
Sprecher: Friedrich W. Baumschulte, Klaus Herm, Eva Manhardt u. a.
Musik von Myron Romanul/Scott Joplin, Francois Glorieux
Titelgestaltung von Lars Vollbrecht und Gerd Pircher

www.folgenreich.de
www.futrelle.com
www.profvandusen.com/koser.htm

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

„Einem wahrhaft intelligenten Menschen ist nichts, wohlgemerkt nichts unmöglich.“ Eine Feststellung die Prof. Dr. Dr. Dr. van Dusen, genannt „die Denkmaschine“, bei einem gemütlichen Dinner trifft. Und eine Behauptung, die er beweisen möchte. So lässt sich van Dusen auf eine höchst bizarre Wette mit seinem Freund, Gefängnisdirektor Ransome, ein. Binnen eine Woche, so der Professor, könne er aus dem sichersten Gefängnis der Welt entfliehen; eben jenem von Ransome. Und so ist es abgemacht: Der Professor zieht in Zelle 13 ein, die Todeszelle.

Eine Woche bleibt ihm, um Stahl und Beton zu überlisten; allein mit Hilfe seiner Intelligenz. Ein nahezu aussichtsloses Unterfangen, selbst für die Denkmaschine. Mit dieser Erzählung fing es einst an, denn dies ist die eigentlich erste Geschichte mit van Dusen. Futrelle schrieb sie als Mehrteiler; Montag bis Freitag erschien je ein Teil. Die letzte Folge mit der Auflösung sparte man sich jedoch für den Sonntag auf. Die Leser sollten ihre Lösung einschicken, es gab Preise zu gewinnen. Ein Erfolg für die Zeitung und auch für Futrelle und „van Dusen“, so dass weitere Geschichten folgten.

Das vorliegende Hörspiel ist aufgrund des Plots streng auf wenige Personen und Handlungsorte beschränkt. Dies tut der Spannung jedoch keinen Abbruch, denn die Lösung ist nicht unbedingt trivial. Es macht Spaß, der Erzählung zu folgen; zumal sie einen Einblick in eine andere Zeit liefert. Erfrischend ist auch, dass man es nicht mit dem britischen Empire zu tun hat, sondern mit den USA um die Jahrhundertwende. Unterschiede zwischen Holmes und van Dusen sind daher unübersehbar, auch wenn beide ihren scharfen Verstand nutzen, um einen Fall zu lösen. Und so wie bei Holmes ist es ein Erzähler, der den Plot wiedergibt. Offenbar konnte sich auch Futrelle nicht gänzlich von Doyle lösen. Als Bonus gibt es Berichte von Michael Koser und anderen Beteiligten, die einen Blick hinter die Kulissen erlauben.

„Das sicherste Gefängnis der Welt“ ist ein gut gemachtes Hörspiel, das Lust auf mehr macht und durchaus erahnen lässt, warum sich die Serie so lange hielt und noch heute großer Beliebtheit erfreut. Sehr empfehlenswert!

Copyright © 2010 by Gunter Arentzen (GA)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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Der Seelenkünder II/II

Erstellt von Günther Lietz am 19. Januar 2011

Der Seelenkünder II/II
Point Whitmark 30

(sfbentry)

Idee & Konzeption: Volker Sassenberg
Drehbuch: Andreas Gloge & Volker Sassenberg
Musik: Matthias Günthert, Markus Segschneider, Volker Sassenberg & Manuel Rösler
Ton & Schnitt: Volker Sassenberg & Marc Sander
Tonassistenz: Ramona Heinisch
Illustration: Ingo Masjoshusmann
Regie & Produktion: Volker Sassenberg

1 Audio-CD
Länge: ca. 63 Minuten
ISBN 978-3-8291-2324-2
http://www.folgenreich.de

Sprecher: Jürg Löw, Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss, Bodo Henkel, Gerald Paradies, Dominik Freiberger, Holger Michel, Bert Stevens, Günter Burchert, Engelbert von Nordhausen, Sabrina Heuer  u.a.

Mit “Der Seelenkünder II/II” kommt die nun dreißigste Episode der Detektivserie “Point Whitmark” daher, sozusagen ein runder Geburtstag, der mit dieser Doppelfolge gefeiert wird. Herzlichen Glückwunsch!

Jay und Tom hat es an Bord der Isidora verschlagen, einem alten Segelschiff mit erst einmal unbekanntem Kurs. Die beiden jugendlichen Spürnasen befinden sich zwar in einer brenzligen Situation, meistern diese aber mit Bravour und lernen an Bord des Schiffs allerlei merkwürdige Gestalten kennen. Allen voran Papa Caballero. Die Figuren sind leicht überzeichnet, was aber zur dichten Atmosphäre beiträgt.

Im Gegensatz zu den Darstellern schwächelt allerdings das Skript. Der Einstieg verkommt zur Orientierungslosigkeit und macht es dem Hörer schwer, sich zurechtzufinden. Zwar ist “Der Seelenkünder II/II” auch ohne Kenntnis der vorherigen Folge verständlich, aber richtig Spaß kommt erst mit der vollständigen Doppelfolge auf. Immerhin erscheinen ja einige der Nebenfiguren in beiden Episoden.

Wie bereits geschrieben, das Skript schwächelt ein wenig und lässt Lücken in Konsistenz und Dramatik. Zwar meistern die Schauspieler ihre Rollen hervorragend, sind aber unfähig diese Lücken vollständig zu füllen. Offenbar wurde im Eifer des Gefechts und der Vorfreude auf den runden Geburtstag vergessen, sich die Geschichte mal genauer durch den Kopf gehen zu lassen. Vor allem aus der Sicht eines einfachen Zuhörers, dem größeres Hintergrundwissen oder auch Detailwissen fehlt. Den Beschreibungen mangelt es zeitweise auch an Genauigkeit, vor allem zu Beginn. Zwar hagelt es einige Informationen, trotzdem entsteht kein genaues Bild von der Kiste, der Luke und dem Drumherum. Alles wirkt konfus. Das ist Schade.

Glücklicherweise bessert sich die Handlung nach hinten raus und kommt wieder ins richtige Fahrwasser. Dann gewinnt die Geschichte auch langsam an Spannung. Trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack, denn ein richtiger Knaller ist es einfach nicht.

“Der Seelenkünder II/II” ist recht leidliche Unterhaltung, aber kein Höhepunkt der Serie. Handwerklich wird einiges geboten, denn Musik und Klang wissen zu überzeugen. Das gilt auch für die Sprecher. Doch es fehlt einfach am fehlenden Funken, der ein Feuerwerk in Gang setzt. Schade. Was bleibt ist eine durchschnittliche Folge “Point Whitmark”.

Copyright © 2010 by Günther Lietz

Bei Buch24.de

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Der Seelenkünder

Erstellt von Werner Karl am 11. Januar 2011

Volker Sassenberg
Der Seelenkünder 1 (von 2)
Point Whitmark 29

Decision Products (Folgenreich), München, 08/2010
1 CD im Jewel-Case
Hörspiel, Mystery, Abenteuer
ISBN 978-3-8291-2323-5
Laufzeit: ca. 64 Min.
Sprecher: Jörg Löw, Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss,
Bodo Henkel, Gerald Paradies, Dominik Freiberger u. a.
Titelbild von Ingo Masjoshusmann
Musik von Matthias Günthert, Volker Sassenberg

www.pointwhitmark.de
www.folgenreich.de
www.wordart.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Im Mittelpunkt der Hörspielserie „Point Whitmark“ stehen die drei jungen Reporter Tom Cole, Derek Ashby und Jay Lawrence, die in dem kleinen Küstenort an der amerikanischen Ostküste einen lokalen Radiosender betreiben.

Diesmal sind sie in Casa Vargas zu Gast, wo ein spanisches Hafenfest stattfindet und nicht nur in Musik, Tanz und Essen mediterranes Flair aufkommen lässt. Auch die drei Männer haben am Strand etwas ganz Besonderes vorbereitet. Dabei behalten sie aber auch den mysteriösen Luiz del Santo im Auge, der nicht bloß Kleidung aus dem 16./17. Jh. trägt, sondern auch noch allen Ernstes behauptet, einst Hofastronom des spanischen Königs gewesen zu sein. Derek, Tom und Jay wissen, dass durchaus etwas dran sein könnte, denn immerhin sind sie schon oft genug mit dem Geheimnisvollen in Berührung gekommen. Doch es soll ihnen schlecht bekommen – zumindest einem von ihnen: Del Santo lässt Jay vor Publikum verschwinden. Zwar kommt er schon bald wieder zurück, doch seine Freunde müssen feststellen, dass er anders ist und sich immer stärker verändert …

So bleibt ihnen nichts anderes, als herauszufinden, was mit ihm passiert ist und welches Mysterium der angebliche Astronom vor ihnen und der Welt versteckt. „Der Seelenkünder“ ist der Auftakt zu einem Zweiteiler, so dass in dieser Episode nur Fragen aufgeworfen, aber nicht unbedingt aufgelöst werden, und sich die Autoren Zeit genommen haben, nicht nur die Atmosphäre, sondern auch den Hintergrund aufzubauen. So kann die Veränderung Jays sehr interessant vonstatten gehen, und das Grauen entwickelt sich langsam, hinterlässt einen angenehmen Schauer. Das alles gibt der Geschichte auch den Kick, der den Vorgängern fehlte. Nicht unbedingt der Plot, sondern die Verwandlung Jays in etwas, das noch nicht abzusehen ist, macht die Geschichte spannend und den Zuhörer neugierig auf die Fortsetzung. Ansonsten ist die Folge wieder ordentlich produziert. Die Soundeffekte und Musik sind auf die Dialoge abgestimmt, und auch die Sprecher sind wieder besser bei der Sache als beim letzten Mal.

„Der Seelenkünder“ bietet damit eine Steigerung zur letzten Episode und stellt sicherlich nicht nur die Fans der Serie zufrieden. Denn gerade weil man sich diesmal mehr Zeit nimmt, um die Spannung aufzubauen und sich einen überraschenden Twist erlaubt, wird auch der eher konventionelle Plot plötzlich interessant.

Copyright © 2010 by Christel Scheja (CS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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