Date – 14. November 2018

Die Känguru-Apokryphen

Der Satire-Band “Die Känguru-Apokryphen” enthält insgesamt dreiunddreißig verschiedene Episoden aus dem Leben des kommunistischen Kängurus. Zu Beginn wird der Begriff Apokryphen ausführlich erläutert, sodass keiner überrascht sein dürfte, was schlussendlich im Band zu erwarten ist. Ich habe mich erneut herrlich amüsiert – zwischen kommunistisch-kämpferischen Nonsensdialogen konnte man auch wunderbar im Bashing der aktuellen und vergangenen Politikgrößen schwelgen. Jeder der Geschichten war durch und durch lebendig und gut vorstellbar, wenn man sich im linken Spektrum der Gesellschaft bewegen möchte.

Schiff der Seelen

Auf seiner langen Reise ins ferne Khurdisan gerät Brak, der Barbar aus dem Norden, immer wieder in bedrohliche Situationen. Die Zivilisation und hinterlistige Mitmenschen überfordern den naiven Mann, der zudem einen mächtigen Zauberer verärgert, in eine verfluchte Ruinenstadt stolpert und ins Totenreich geschickt wird … – In den Fußstapfen Conans wandelt Brak, ohne diese ausfüllen zu können. Autor Jakes erzählt von einer Reise, die er durch immer neue Episoden beliebig verlängern konnte: Durchschnittliche Abenteuer-Fantasy als unterhaltsames Lesefutter.