Genres

Buddha Bowls – Super Easy! – Fix, frisch und gesund – über 50 einfache Rezepte – Mit 8 bunten Poke-Bowls

Das Themenkochbuch “Buddha Bowls – Super Easy! – Fix, frisch und gesund – über 50 einfache Rezepte – Mit 8 bunten Poke-Bowls” bietet viele interessante Rezepte, die sich sowohl an Fleischliebhaber*innen, wie auch an Vegetarier*innen richten. […] Besonders gelungen waren die vielfältig gewählten Zutaten, hierdurch ist es ein leichtes, dass jeder die passende Bowl im Kochbuch finden kann. Ein weiterer Pluspunkt waren die kurzen Zubereitungszeiten von weniger als 30 Minuten für geübte Küchenakrobat*innen.

QualityLand – dunkle Edition

Der neue Roman von Marc-Uwe Kling “QualityLand – dunkle Edition” enthält wie gewohnt eine ordentliche Portion Gesellschaftskritik. […] Inhaltlich möchte ich nicht allzu viel vorwegnehmen, um nicht die Freude beim Lesen zu schmälern. Es sei so viel zu den Inhalten gesagt, die wirtschaftliche Ausrichtung der heutigen Sozialdemokratie wird ordentlich auf die Schippe genommen und auch an so manch großem Versandhändler wird kein gutes Haar gelassen. […]

Jenseits der Zeit

Nachdem die Menschheit mit den gefährlichen Trisolariern lange friedlich und fruchtbar koexistiert hat, flammt der Konflikt erneut auf und droht das gesamte Universum zu erfassen … – Im dritten Teil seiner Trilogie dreht Autor Liu erneut am ganz großen Rad. Die Gesamtstory wird spannend fortgesetzt, doch das aus dem Startband bekannte Ideenfeuerwerk bleibt aus. Ebenfalls störend wirkt die für ein SF-Werk dieser (behaupteten) Bedeutung an den Tag gelegte Xenophobie: Letztlich ist die „Trisolaris“-Trilogie ein unterhaltsames SF-Spektakel, aber kein Leitstern einer ‚globalisierten‘ Science Fiction.

Die Rückkehr der Drachen

Auf der Voodoo-Wissenschaft-Schiene reisendes ‚Sachbuch‘, das stets nur zweifelhafte ‚Beweise‘ für, aber nie gegen „Die Rückkehr der Drachen“ liefert, dabei aus trüben Quellen fischt, sich in ein Gespinst nie belegbarer Kreuzverweise verwickelt, aus Legenden und realen Naturphänomenen abenteuerlich Traumsaurier konstruiert sowie sich überhaupt im Besitz der einzigen, nur von Blinden & Blöden negierten Wahrheit wähnt: amüsant als Kompendium längst bekannter Pseudo-‚Rätsel‘, dies aber eindeutig unfreiwillig = ein überflüssiges (Mach-)Werk.

Der Besucher

Ein schiffbrüchiger Raumfahrer muss auf der Außenhülle eines außerirdischen Raumschiffs ‚mitreisen‘. Durch eine der Luken wird er Zeuge eines Geschehens, dessen Verursacher ihm nunmehr nach dem Leben trachten … – Die Story basiert auf einer berühmten Kurzgeschichte, die u. a. von Alfred Hitchcock verfilmt wurde. Sie funktioniert sowohl als Hommage, als auch als spannende Geschichte und bleibt dabei angenehm kurz.

Die Vergessenen von Eden

In einem abgelegenen Teil Afrikas haben waschechte Urmenschen überlebt. Die Sensation lockt mediengeile Glücksritter an, während Wissenschaftler mit reinen Forscherherzen in Lebensgefahr geraten, weil eine Rebellion ausbricht … – Schon der Titel weist darauf hin, dass hier das Loblied des ‚unverdorbenen‘ Alt-Menschen gesungen wird, der von verdorbenen Nachfahren ausgelöscht zu werden droht; die Story liest sich trotz des zeitweiligen Klischee-Dauerfeuers spannend.

Franklin Flyer

Der junge US-Amerikaner Franklin Flyer, ein Abenteuer und Erfinder, wird in den 1930er Jahren in eine Nazi-Verschwörung verwickelt. Später steigt er zu einem der reichsten Männer des Landes auf, während er gleichzeitig als Geheimagent im Dienst der Regierung die Welt bereist und dabei haarsträubende Abenteuer erlebt … – Ein ‚literarischer‘ Abenteuerroman. Was das sein soll, muss der Leser selbst entscheiden. Objektiv beurteilt ist „Franklin Flyer“ ein fabelhaft geschriebenes, sehr unterhaltsames, mit einprägsamen Figuren besetztes Stück ‚Edel-Pulp‘. Überflüssig wirken diverse übernatürliche Elemente, weil sie gar zu deutlich als intellektuelle Spielerei ohne echten Handlungsbezug erkennbar sind.

Kannibalen!

Weniger ein Buch als ein reines Fan-Produkt, das die schlüssiger Bearbeitung des vor allem italienischen (S)Exploitation-Films der 1960er bis 1980er Jahre vorgibt … – Formal und vor allem inhaltlich ist dies ein Offenbarungseid. Stilistisch entweder grausig oder unfreiwillig erheiternd, strotzt dieses Machwerk vor Fehlern, schürft aus denkbar flachen Quellen und ist nichts als ein Fixpunkt für Spott und Fremdschämen.

Star Trek Voyager – Das offizielle Logbuch

Sieben Jahre „Star Trek – Voyager“, präzise bis penibel nacherzählt von Paul Ruditis, dem „offiziellen“ Chronisten dieser vierten ST-Serie. Ausführliche Inhaltsangaben werden begleitet von Beschreibungen der „Voyager“, ihrer Crew, diverser Aliens und fremder Orte, an denen man sich tummelte. Fast völlig fehlen Hintergrundberichte, von Kritik ist an keiner Stelle die Rede. Das Bildmaterial beschränkt sich auf Bildausschnitte aus den TV-Folgen sowie sorgfältig arrangierte Standaufnahmen; es gibt keine Fotos davon, was hinter den Voyager-Kulissen geschah. Es bleibt die ordentlich layoutete und sauber gedruckte, aber von Nebensächlichkeiten wimmelnde Faktensammlung eines besessen anmutenden ST-Fans, die in dieser Ausführlichkeit kaum interessiert und über weite Strecken langweilt.

Aromenfeuerwerk – Vegetarisch – Die neue grüne Küche

Das Kochbuch “Aromenfeuerwerk – Vegetarisch – Die neue grüne Küche” beinhaltet hundert neue Rezepte, die den Anspruch haben, gesunde Küche zu vermitteln. […] Mir persönlich fehlte zu Beginn des Bandes eine kurze Einführung für Kochneulinge, in der kurz Zubereitungsweisen und Kochgerätschaften erklärt werden. Auch wurden mir oft zu viele Schritte in einem Satz zusammengefasst. Dafür war die Rezeptauswahl sehr abwechslungsreich und lag fernab von den üblichen vegetarischen Gerichten. Durch den Verzicht auf Weißmehl und raffinierten Zucker, blieb die übliche Aneinanderreihung von überbackenen Broten und Nudelgerichten aus.