Mystery

Die Zukunft der besonderen Kinder

Im sechsten Band der Serie wird der Inhalt des dritten Bandes aufwärmt. Eingefleischte Leser freuen sich über ein Wiedersehen mit Altvertrautem, womit Riggs in Hülle und Fülle dienen kann. Dabei ist der Autor immerhin so geschickt, dass trotz der Vorhersehbarkeit der Geschichte keine Langeweile aufkommt. Vielleicht ist es trotzdem jetzt gut und die Geschichte wirklich zu Ende.

Allein durch die Sterne

Zwar ist die Erde plötzlich menschenleer, doch dies ist hier keine ultimative Katastrophe, sondern Auslöser einer besonderen Liebesgeschichte, in deren Verlauf eine junge Frau und ein junger Mann den halben Globus umkreisen müssen, um einander zu finden: Besagte Liebe ist in diesem „Young-Age“-Garn eindeutig wichtiger als ‚plausible‘ SF.

Stone Man – Die Rückkehr

Nach den „Stone Men” erscheinen die „Empty Men”, um die Erde zu unterjochen. Zwei Menschen versuchen hinter das Geheimnis der Invasoren zu kommen, was eine erneut spannende Geschichte auslöst. Es fehlt die Intensität des Vorgängerbandes, und das Tempo lässt zu wünschen übrig, bis es im letzten Drittel wieder zur Sache geht: PHantastik-Futter, das neugierig auf das Ende bzw. den Höhepunkt dieser Trilogie macht.

The Chill – Sie warten auf dich

Dieses Mal kommt der Untod rächend aus tiefem Wasser und wird sogar terroristisch tätig. Während der Verfasser für atmosphärische Dichte sorgen kann, versagt er bei der (zumindest für das Handlungsumfeld) ‚logischen‘ Erdung der Ereignisse. Stattdessen stehen gruselige Übeltaten im Vordergrund, während sich die üblichen ‚guten‘ Klischee-Figuren gegen den Horror stemmen: Solider Trivialspuk, der deutlich mehr verspricht, als der Verfasser zu halten in der Lage ist.