Science Fiction

Allein durch die Sterne

Zwar ist die Erde plötzlich menschenleer, doch dies ist hier keine ultimative Katastrophe, sondern Auslöser einer besonderen Liebesgeschichte, in deren Verlauf eine junge Frau und ein junger Mann den halben Globus umkreisen müssen, um einander zu finden: Besagte Liebe ist in diesem „Young-Age“-Garn eindeutig wichtiger als ‚plausible‘ SF.

Stone Man – Die Rückkehr

Nach den „Stone Men” erscheinen die „Empty Men”, um die Erde zu unterjochen. Zwei Menschen versuchen hinter das Geheimnis der Invasoren zu kommen, was eine erneut spannende Geschichte auslöst. Es fehlt die Intensität des Vorgängerbandes, und das Tempo lässt zu wünschen übrig, bis es im letzten Drittel wieder zur Sache geht: PHantastik-Futter, das neugierig auf das Ende bzw. den Höhepunkt dieser Trilogie macht.

Die Letzte macht das Licht aus

Dies ist ein umwerfendes Buch, beängstigend, erschreckend, fulminant erzählt und nichts für schwache Nerven, ein krasser ‚Runterzieher‘, aber eine wunderprächtige Lektüre. Wer sich nicht vor deprimierenden Eindrücken fürchtet, sei „Die Letzte macht das Licht aus“ ans Herz gelegt. Möglicherweise ein Meisterwerk, vergleichbar zum Beispiel mit Emily St. John Mandels grandiosem Roman „Das Licht der letzten Tage“, weil ähnlich bitter-süß und melancholisch.