Maylea – Seherin des Jenseits

Silke Alagöz
Maylea – Seherin des Jenseits

Samhain & Beltane, Fischbach, 10/2010
TB, Jugendbuch, Fantasy, Adventure
ISBN 978-3-9813647-0-5
Titelgestaltung und -illustration und von Alexandra Knickel
Autorenfoto von Greber

www.samhain-und-beltane.de
http://silkealagoez.blogspot.com/
http://aruyinn.cgsociety.org/gallery/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Maylea Woolverton lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Oma. Diese nahm sie als sechs Wochen altes Baby zu sich. An ihrem 16. Geburtstag blickt das Mädchen in die Augen eines Totenkopfs. Nach diesem Zwischenfall ändert sich ihr Leben drastisch. Ihr Onkel Victor stirbt überraschend. Bei der Beerdigung sieht sie ihn auf einmal in der Nähe ihres Cousins stehen. Da wird ihr klar, dass sie Geister sehen kann – wie unheimlich! Allerdings entdeckt sie schnell die Vorzüge dieser Fähigkeit. Maylea will ihre Eltern sehen und schleicht sich von da an auf den Friedhof. Sie kommuniziert mit ihrem Onkel in Körpersprache, da Geister nicht reden können. Ihre Eltern aber kommen nicht. Da dämmert es dem Mädchen, das diese gar nicht tot sind. Um sie zu finden, begibt sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit.

Dabei lernt sie Wesen kennen, von denen sie nie zu träumen wagte. Ihr Leben wird von Vampiren, Werwölfen und Steinlöwen durcheinandergewirbelt. Voller Staunen erfährt sie von einer uralten Prophezeiung: Nur eine Geisterseherin kann den Dämon Azrael, einen gefallenen Engel, aufhalten. Die Vorhersage beruht auf einem Orakel der Maya. Alles scheint damit zusammenzuhängen, dass der Kalender der Maya am 21. Dezember 2012 zu Ende geht. Danach soll ein neues Zeitalter heraufziehen. Maylea ist nicht begeistert darüber, dass sie die Geisterseherin aus der Prophezeiung ist, aber sie bekommt unerwartet Hilfe. Allerdings ist daran eine Bedingung geknüpft. Vampire und Werwölfe trennt seit Jahrhunderten eine uralte Fehde.

Nur wenn Maylea es schafft, das Mischwesen Vrykolakes, der halb Vampir, halb Werwolf ist, zu finden, werden die Vampire und Werwölfe ihr gemeinsam beistehen. Maylea wird mit vielen weiteren unglaublichen Dingen konfrontiert. Als wenn es nicht schon genug ist, die letzte lebende Geisterseherin mit einer wichtigen Aufgabe zu sein, wird ihr auch noch offenbart, dass sie außerdem eine Fee ist. Schließlich erobert der äußerst gutaussehende Vampir Piotr mit seiner wundervollen Musik ihr Herz.

Die Geschichte von Maylea, ist zwar mit vielen magischen Wesen, die man aus Märchen, Mythen und anderen Fantasy-Romanen kennt, bevölkert, jedoch bringt die Autorin durch die reizvollen Nebendarsteller frischen Wind in die derzeit so gern geschriebenen ‚Vampir liebt Mensch„-Storys. Die Hauptdarsteller haben interessante Fähigkeiten, und vorgebliche Freunde können ganz schnell zu Feinden werden. Einfach wird es der Protagonistin nicht gemacht. Von daher bietet die abwechslungsreiche Geschichte allen Fantasy begeisterten Mädchen ab 12 Jahre eine spannend-romantische Lektüre mit einer sympathischen Identifikationsfigur, denn Maylea gibt sich zwar recht selbstbewusst, ist aber im Grunde ein Mädchen, das sich mit einer dicken Portion Gefühlschaos auseinandersetzen muss, vor allem wenn es um Herzensangelegenheiten geht.

Das Cover, dessen Hintergrund in Mitternachtsblau gehalten ist, wird von einer zarten Mädchengestalt geziert. Dazu sieht man den Vollmond und im Hintergrund einen Totenkopf. Wer den Titel liest, wird gleich an die Fernsehserie „Ghost Wisperer“ erinnert. Glücklicherweise ist diese vage Ähnlichkeit auch schon alles.

Silke Alagöz geht mit „Maylea – Seherin des Jenseits“ in ihrem Eigenverlag Samhain & Beltane an den Start. Mit ihrer Story trifft sie die Erwartungen der jungen magisch faszinierten Leserinnen ab 12 Jahre genauso wie die des reiferen Publikums, das schon der Faszination der „Harry Potter“-Bücher erlag. An dieser Stelle der jungen Herausgeberin und Autorin viel Glück!

Copyright © 2011 by Petra Weddehage (PW)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Comments

  1. Da kann ich zustimmen.

    Ich durfte Teile der Geschichte im Rahmen einer Online-Radiolesung einlesen und habe mich damit gut unterhalten – und das obwohl ich kein Harry-Potter-Fan bin (ich habe die Bücher noch nicht mal gelesen)und auch schon deutlich über der anvisierten, jugendlichen Zielgruppe liege.

  2. Die Sendung lief, soweit ich mich erinnere, im Januar oder Februar auf Radio NDS.

    Ich hab aber ehrlich gesagt von den wenigsten Sendungen einen Mitschnittslink, weil ich die Sendungen entweder gehört oder aber eben ja die Dateien mit den Aufnahmen habe. Insoweit sind die für mich irrelevant.

  3. Na, zum Beispiel den Radiosender fragen, ob er mit einer Verlinkung einverstanden ist? Auch wenn es technische möglich ist, gibt es doch auch hier (Urheber)Rechte!

    mgg
    galaxykarl 😉

  4. Ausserdem wenn du wüsstes, was ich alles schon für die Seiten mache um alles zu bezahlen, du würdest dich wirklich wundern, das siehst du nämlich alles nicht, was dahinter steckt. Und mich hier so runter zu putzen, finde ich ehrlich gesagt schon echt unverschämt!

  5. Na wenn du das als Runterputzen betrachtest, möchte ich mich entschuldigen. Da ich weiß wie du austeilen kannst, dachte ich, dass ich mich so ausdrücken kann – womit ich aber offensichtlich daneben gegriffen habe. Die Idee mit dem Einstellen kam übrigens von dir. Aber egal.

  6. Braucht ihr einen schnuckeligen Duellplatz? Degen oder Pistolen? Nun mal sachte mit den jungen Pferden, hier wird niemand heruntergeputzt und niemand zu irgendetwas gedrängt.

    Ati is´ne fleißige und ideenreiche Rezensentin und Autorin, auf Detlef trifft das aber genauso zu, aber auf eine – und wie er richtig bemerkt – nicht für alle sichtbare Weise. Was widerum auch für Günni passt, dem Software-Magier.

    Wenn Ati Texte einliest – mit übrigens einer richtig guten Stimme – dann ist das eine tolle Sache und sie hat mehrfach angeboten, Texte anderer für NDS einzusprechen. Detlef hat hier als Betreiber (und Unternehmer) natürlich sofort das Potential erkannt: Man könnte Stories oder auch Rezis als Audio-Datei im sfbasar, im filmrezicenter und buchrezicenter einbauen. Wäre doch cool. Aber soweit sind wir noch nicht. Wir dürfen uns von unseren Ideen nicht selbst überrollen lassen, siehe Facebook ist ja auch noch in Arbeit. Wenn wir was machen, sollte es gut überlegt sein und Hand und Fuß haben.

    Und ganz nebenbei bemerkt: Jeder von uns hat ja auch noch einen Beruf, ein Privatleben, eine Familie, die Zeit benötigen und zu Recht auch bekommen. Und einige von uns schreiben ja auch mit einem gewissen Anspruch und Ziel, das kostet noch mehr Zeit. Dazu kommt noch, dass ich selbst auch noch Lust am Lesen habe. 24 h am Tag können schon verdammt knapp sein …

    mgg
    galaxykarl 😉

  7. 😀 Was die Stunden pro Tag betrifft, da stimme ich dir absolut zu.

    Ich wollte wie gesagt auch Detlef und seine Tätigkeit (oder die von Günnie und dir) im Hintergrund in keiner Weise unterbewerten – falls das so bei euch angekommen sein sollte, neige ich demütig mein Haupt.

  8. Ich schließe mich hier einmal an um zu bestätigen, dass auch mein Tag immer viel zu wenig Stunden hat. Woran das wohl liegen mag??

  9. Hallo schlumeline,

    ich weiß was du in 24 h machst:

    00:00 – 02:00 vampiriger Mitternachtssnack mit Grafen und Helfershelfern
    02:00 – 04:00 Verdauungsfluchtrennen mit einem Rudel hungriger Zombies und Werwölfen
    04:00 – 06:00 Luftholen und leichte Atemübungen, kurz vor dem Eintreffen des Nachtgigers
    06:00 – 08:00 Leckeres Frühstück mit Hannibal Lector und Jack the Ripper
    08:00 – 10:00 Lockerungsübungen im Swimmingpool mit dem Bademeistermörder
    10:00 – 12:00 Brunch mit den immer noch hungrigen Zombies
    12:00 – 14:00 Schießübungen im örtlichen Schützenverein auf die nun wirklich lästigen Zombies
    14:00 – 16:00 Entspannung durch ausführliche Krimilektüre
    16:00 – 18:00 Promikochen mit erlernten Giftdrinks (Gästevorschlag: Wigald Boning, Stefan Raab)
    18:00 – 20:00 CNS, N24 und RTL bringen die neuesten Mordnachrichten
    20:00 – 22:00 Pflichtsendungen CSI New York, CSI München und CSI Schwanschwettelhausen
    22:00 – 24:00 Unruhiger Kurzschlaf aufgrund mordsmäßiger Gruselbilder im Kopf

    Kiefer Sutherland in „24“ ist nix gegen Kommisarin Schlumeline.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.