Spawn – Original Collection Band 2

Todd McFarlane, Grant Morrison, Tom Orzechowski, Andrew Grossberg
Spawn – Original Collection Band 2

Spawn 13 – 15, Image Comics, USA, 2013 (1993/94)
„Spawn” wurde erdacht von Todd McFarlane
Panini Comics, Stuttgart 11/2013
HC, vollfarbige Graphic Novel im Comic-Format
Horror, Splatter
ISBN 978-3-86201-535-4
Aus dem Amerikanischen von Bernd Kronsbein
Titelillustration von Greg Capullo
Zeichnungen von Todd McFarlane, Greg Capullo, Marc Silvestri, Dan Panosian, Art Thiebert,
Mark Pennington, Billy Tan, Batt, Steve Oliff, Reuben Rude & Olyoptics, Brian Haberlin

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Al Simmons ist von den Toten zurück, doch der Teufel hat ihn betrogen: Fünf Jahre sind vergangen, in denen seine Frau Wanda ein neues Glück an der Seite von Terry Fitzgerald, Als bestem Freund, gefunden hat. Die beiden haben eine Tochter namens Cyan. Obwohl sich Al nach seiner Frau sehnt, weiß er, dass er ihr als lebender Leichnam nicht unter die Augen treten und das Idyll zerstören darf. Während er die Fähigkeiten, über die er als „Spawn“ verfügt, auszuloten beginnt und sie zum Wohl der Menschen einsetzt, die ihm etwas bedeuten, versucht er herauszufinden, wer ihn ermordet hat. Die Spur führt zu Chapel, einem Mitglied der der Regierung unterstehenden Gruppe „Youngblood“. Es gelingt Al, seinen einstigen Söldner-Kollegen aus dem Youngblood-Hauptquartier zu entführen und Rache zu nehmen. Unterdessen gerät Terry auf die Abschussliste einflussreicher Personen, und damit sind auch Wanda und Cyan in Gefahr. Al könnte sich seines Nachfolgers leicht entledigen bzw. die Drecksarbeit anderen überlassen, aber …

13 „Spawn“-Bände stellen eine Menge Lesestoff dar, zumal der Comic recht textlastig ist. Es passiert eine ganze Menge, im Großen wie im Kleinen, und man könnte noch sehr viel mehr über die Geschehnisse erzählen – aber was bliebe dann für den Leser übrig? Obwohl Al Simmons als „Spawn“ eine Kreatur des Teufels ist, nutzt er seine neuen Kräfte nicht so, wie dieser es sich gewünscht hat, im Gegenteil. Trotz Kummer und Zorn ist Al bemüht, Gutes zu tun, schon um seinem Schöpfer, der ihn hereingelegt hat, eins auszuwischen. Immer wieder wird er in Versuchung geführt, doch letztlich tötet er nur, wenn es notwendig ist – und seine Rache bekommt er anderweitig. Er wächst richtig über sich hinaus, als er seine Familie bedroht sieht. Doch für jeden Feind, den er schlägt, taucht ein neuer auf. Und inzwischen ist man auf Spawn aufmerksam geworden!

Obwohl sich an den hier zusammengefassten Heften mehrere Autoren und Zeichner beteiligten, kommt es zu keinem Bruch, da sich die Kollegen strikt an die Vorgaben von „Spawn“-Schöpfer Todd McFarlane halten und stilistisch harmonieren. Diese Co-Produktionen entstanden, als die Welt von Image-Comics noch in Ordnung war und sich die Studios nicht durch Streitigkeiten entfremdet hatten. Infolgedessen findet sich ein kleines Crossover mit Rob Liefelds „Youngblood“-Charakteren, die in Deutschland praktisch unbekannt blieben, sieht man von wenigen weiteren Crossovers mit Marvel (z. B. „Badrock/Wolverine“) ab. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass sich ein kleiner Fehler eingeschlichen hat, denn die bloß namentlich erwähnte „Youngblood“-Heroine Riptide ist definitiv kein „er“.

Vermutlich durfte aus rechtlichen Gründen das „Spawn/Batman“-Crossover (DC) keinen Eingang in den Sammelband finden, so dass zwischen Band 20 und 21 eine chronologische Lücke bleibt, da auch nachträglich nicht konkret erklärt wird, auf welche Weise Als Gesicht so sehr verletzt wurde, dass einer seiner Kumpels von der Straße die Wunde mit einem Schnürsenkel nähte (Spawn wurde von einem Baterang getroffen; er und Batman trennten sich nicht gerade als Freunde). Eines der Highlights ist zweifellos Marc Silvestris („Uncanny X-Men“, „Darkness“, „Hunter-Killer“ etc.) Beitrag: die Pencils von „Spawn 25“, die ein bisschen glatter wirken, aber dennoch alle Figuren, selbst die überzeichneten („Sam & Twitch“), so in Szene setzen, wie man es gewohnt ist. Am Ende des Bandes findet sich erneut eine Galerie, die teils mit getuschter, teils mit kolorierter Cover-Art aufwartet und außerdem einige getuschte Panels zeigt. Ohne Farbe wird erst der Detailreichtum der Zeichnungen so richtig deutlich.

Die „Spawn Origins Collection“ ist eine sehr schöne Sammler-Ausgabe, die es „Spawn“-Fans ermöglicht, längst vergriffene Ausgaben endlich in ihren Besitz zu bringen und die komplette Story zu lesen. Drama, Spannung, Splatter, tolle Zeichnungen, edle Gestaltung – so machen Comics Spaß!

Copyright © 2013 by Irene Salzmann (IS)

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