Spicy Pink 1

Wataru Yoshizumi
Spicy Pink 1, Japan, 2006

Tokyopop, Hamburg, 10/2008
TB, Manga, Romance, 978-386719-540-9, 192/650
Aus dem Japanischen von Kastellamedia

www.tokyopop.de

Obwohl sie tagaus, tagein vor ihrem Zeichenbrett sitzt, ist Sakura mit ihrer Arbeit zufrieden. Sie hat es geschafft, eine Mangaka zu werden, und auch wenn eine eigene Serie nicht ganz so erfolgreich war, so verkaufen sich doch wenigstens ihre Kurzgeschichten so gut, dass sie davon leben kann. Allerdings ist sie bei weitem nicht so erfolgreich wie Misono, die zu den Star-Mangaka des Magazins zählt.

Da sie sich nicht von Neid und Missgunst zerfressen lässt, ist ihre Freundschaft ungebrochen. Und deshalb lässt sich Sakura schließlich auch von Misono zu einem Blind Dating einladen, um ihr Liebesleben ein wenig auf Vordermann zu bringen, das durch die Arbeit fast ganz zum Erliegen gekommen ist. Schließlich braucht sie neue Impulse, um wieder Ideen für Geschichten zu haben.

Bei dem Treffen lernt Sakura den Schönheitschirurgen Iku kennen, der sich ziemlich rüpelhaft verhält und auch nicht weiß, wie man sich Frauen gegenüber richtig benimmt. Ist er wirklich der Richtige für sie? Oder akzeptiert sie die weiteren Einladungen nur, weil sie sonst nicht weiß, wie sie jemanden kennen lernen soll? Nach und nach bekommt sie ein wenig mehr über seine Vergangenheit und die Gründe für sein grobes Verhalten heraus, doch der richtige Schock wartet noch auf sie.

Einzig die Tatsache, dass die Heldin einmal nicht im Büro arbeitet oder studiert, macht die Geschichte etwas anders als gewohnt. Aber ansonsten verläuft alles in sehr vertrauten Bahnen.

Zwei wildfremde Menschen lernen sich kennen. Ihre Beziehung ist zunächst von Missverständnissen und falschem Benehmen bestimmt, aber nach und nach wachsen sie aufeinander zu, bis äußere Widerstände erneut einen Keil zwischen sie treiben.

Das gibt der Beziehung ein wenig mehr Spannung und Dramatik, als sie sonst hätte, kann aber auch nicht darüber hinweg täuschen, dass der weitere Weg der Helden vorhersehbar ist.

Deshalb ist „Spicy Pink“ vor allem für junge Leserinnen interessant, die romantische Geschichten besonders lieben, um das Flattern in ihrem eigenen Bauch zu bekämpfen und auf andere Gedanken zu kommen. (CS)

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Spicy Pink 01

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