Vagabond 21

Inoue Takehiko
Vagabond 21

(sfbentry)
Bagabondo 21, Japan, 2006
EMA, Köln, 05/2006
TB, Manga, History/Samurai, Action, Philosophie, Drama, Fantasy
ISBN 978-3-7704-6096-0
Aus dem Japanischen von Holger Hermann Haupt

www.manganet.de
www.itplanning.co.jp

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Mit Band 21 wendet sich die Serie wieder Musashis Werdegang zu und lässt das weitere Schicksal von Kojiro vorerst offen. Vor einem Jahr hatte sich Miyamato Musashi mit Denshichiro Yoshioka zum Duell verabredet. Noch zehn Tage, dann sollen sie aufeinander treffen. Beide Männer haben sich in der Zwischenzeit sehr verändert: Mushashi hadert noch mit seinen Begegnungen mit den alten Schwertmeistern; er weiß nicht, welche Erkenntnis er daraus ziehen soll und hat sich noch immer nicht vollständig vom alles überragenden Schatten seines Vaters gelöst.

Trotzdem ist er gewachsen, er spürt, dass er in dieser Spirale der Gewalt fehl am Platze ist, doch noch verharrt er still und auch trotzig in ihr. Alles, worauf er sich konzentrieren will, ist, sich jeder Bewegung seines Gegners anzupassen, sie selbst im Dunkeln und mit geschlossenen Augen noch zu erspüren. Denshichiro hingegen hat erkannt, dass er sich demütig dem Können seines älteren Bruders unterwerfen muss, um wirklich zu einem Meister heranzureifen. Doch es fällt ihm schwer, denn sein Bruder Seijuro ist so viel zarter, kleiner und dennoch viel besser als er selbst. Am Neujahrestag wartet Denshichiro also auf Seijuro, um die letzte Gelegenheit, sich auf den Kampf gegen Musashi vorzubereiten, nicht zu versäumen. Der aber ist zu Musashi geschlichen und beginnt mit ihm einen erbitterten Kampf auf Leben und Tod …

Das erste Drittel des Buches ist recht verwirrend, weil viel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerungen und gegenwärtigem Geschehen, sämtliche Charaktere betreffend, hin und her gesprungen wird. Dann aber wird man wieder von Musashi und seinem Ringen mit sich selbst in den Bann gezogen. Denshichiro ist ein interessanter Charakter, der hoffentlich noch etwas länger dabei bleiben darf – das Ende ist also einmal mehr offen. Bewundernswert, dass der Autor alle lose Fäden, die er jetzt bereits gesponnen hat, noch im Griff behält und es immer schafft, die Spannung weiter zu steigern.

Copyright © 2010 by Alexandra Balzer (alea)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.