Fantastik AG

Jan Oldenburg
Fantastik AG
Ein Epos aus den Fernen Landen

Piper Verlag
ISBN: 978-3-492-70257-7
Fantasy
Erschienen: 2012
Umschlaggestaltung: Kevin Keele
346 Seiten
Umschlaggestaltung:
www.guter-punkt.de

www.piper-fantasy.de

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Jan Oldenburg, geboren 1979, studierte Literaturwissenschaften. Er verfasst Drehbücher, Kurzgeschichten und Theaterstücke sowie auch Musikstücke und Kurzfilmprojekte. Fantastik AG ist sein erster Roman

Zum Buch:

Jan Oldenburgs erster Roman ist ein lustiges Fantasyepos mit viel Witz und Ironie. Schon das ungleiche Hauptdarstellerpaar verspricht ein komisches Ensemble zu werden. Professor Welk ist der letzte Professor der Phantastik und er hat nur einen Studenten namens Theodor. Der Professor ist so voller Wissensdurst, dass er sich oft in gefährliche Situationen hinein manövriert. Der Student muss ihn dann wieder retten, obwohl er eher ein fauler und schüchterner Typ ist, der lieber Phantastik  studiert als etwas fürs Leben. Der Studiengang wird geschlossen, doch die Zwei wagen eine Expedition in die Fernen Länder. Dort treffen sie auf Zwerge, Drachen, Zyklopen und auf Eralkes den Helden. Dieser ist jedoch ein Versager und auch der Rest verhält sich nicht so, wie es in den Büchern des Professors steht.

Dann werden die Drei von Kobolden verhaftet und nach Sternheim gebracht, der einst schönsten Stadt der Fernen Länder, die aber jetzt eine reine Industriestadt ist, die von der Fantastik AG beherrscht wird. Alle Einwohner wurden einer Art Gehirnwäsche unterzogen, denn sie schauen nur noch gut gelaunt aus, trotz der Zwangsarbeit und der Ausgangsperre. Der Professor findet heraus, dass dieser Prozess langsam vonstatten geht, indem man Wunderspiegel schaut, eine Art Fernseher, der die dümmsten Gedanken des Zuschauers abbildet. Die Lage scheint fast aussichtslos, denn obwohl der Student und der Professor nicht wunderspiegeln, können sie nichts tun. Eralkes hatte aber schon zu viel des Wunderspiegels und war somit auch keine große Hilfe.

Eines Abends schließen sich Theodor und der Professor dem Wiederstand an. Doch gleich am selben Abend wird die Verschwörung aufgedeckt und der Professor wird gefangen genommen. Theodor entkommt und als der Professor zwei Monate später wiederkommt, ist er einer starken Gehirnwäsche unterzogen worden, sodass er nicht mehr zu gebrauchen ist und Theodor ganz allein und ohne Hoffnung ist…

Das lustige Buch wird zur Mitte hin sehr spannend und es kommt seltener zu Witzen und Sarkasmus. Doch der Schluss wird dann wieder witzig. In der Geschichte kommt es oft zu Diskussionen zwischen dem Professor und dem Studenten, der trotz allem einiges an Wissen vorzuweisen hat. In den Diskussionen werden viele Fachausdrücke benutzt, die auch manchmal witzig oder sarkastisch sind. Deshalb wäre es von Vorteil, wenn man selbst einiges an Wissen hat, sonst versteht man nicht alle Witze. Eine klasse Idee des Autors ist es einige Geschehnisse in Form von Protokollen und Essays der Protagonisten widerzugeben. Dadurch wird der Eindruck eines wahren Geschehnisses vermittelt, obwohl es sehr wahrscheinlich reine Fantasy ist.

Am Schluss des Buches wird auf Teil 2 hingewiesen, der hoffentlich genauso gut und Witzig wird wie der Erste. Wenn man beim zweiten Teil, wie auch beim Ersten, über die witzigen Stellen mehrmals lachen kann, freue ich mich schon drauf „Fantastik AG II“ zu lesen.

Copyright © 2012 by Kevin Nixdorf

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