Lamento – Im Bann der Feenkönigin

Maggie Stiefvater
Lamento – Im Bann der Feenkönigin
Band 1

Lament. The Faerie Queen’s Deception (2008)
PAN-Verlag/ TB Sonderausgabe 2012
ISBN 978-3-426-28371-4
Fantasy, Kinder & Jugend, Liebe & Romantik
Erschienen 2009
Übersetzer Katharina Volk
Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur, München
Titelbild FinePic, München
Umfang 348 Seiten

www.pan-verlag.de

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Autorenporträt

Maggie Stiefvater, geboren 1981, führt in Virginia mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern ein „wildes Hippie-Leben“, wie sie es selbst nennt. Maggie arbeitet als Schriftstellerin und Künstlerin, mag Rock, besonders Celtic-Rock, und alte Autos. Wie Deidre und Luke, die Helden in ihren Romanen „Lamento – Im Bann der Feenkönigin“ und „Ballade – Tanz der Feen“ ist auch Maggie sehr musikalisch und spielt Harfe und Flöte.

Zum Buch

Die 16 jährige Deirdre ist eine begnadete Harfenspielerin, unterscheidet sich aber ansonsten nicht von den üblichen 16 jährigen. Sie hat einen besten Freund namens James der Dudelsack spielt, eine nervtötend perfektionistische Mutter, die ihr keine Freiheiten lässt und eine wirklich unterkühlte Tante. Das Leben des Mädchens ist bisher eher langweilig verlaufen und ihr Weg scheint vorgezeichnet. Doch dann kommt der Tag, an dem sich ihr Leben vollkommen verändert. Sie trifft den geheimnisvollen Luke, wird auf einmal verfolgt von vierblättrigen Kleeblättern und sieht Dinge, die niemand außer ihr wahrzunehmend scheint. Ihr Leben versinkt zunehmend im Chaos und schlussendlich muss sie die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen …

Fazit

Bis zum Ende des Bandes vermochte ich mich nicht zu entscheiden, ob mir der Roman nun gefällt oder nicht. Dies lag vor allem daran, dass mir die Haupthandlung zu skizzenhaft erschien und ich manche Handlungssprünge nicht wirklich nachvollziehen konnte. Erschwerend kam hinzu, dass ich mich mit der Hauptfigur Deirdre nicht wirklich anfreunden konnte. Sie wirkte auf mich irgendwie verwaschen und unecht, sodass wahre Sympathie für sie ausblieb. Dafür gefielen mir im Gegenzug die männliche Hauptcharaktere James und Luke wirklich ausgezeichnet und ich hätte wirklich gerne mehr über sie in Erfahrung gebracht. Der Plot an sich hatte für mich durchaus Potenzial, da die irische Sagenwelt wirklich viel an bösartigen Feen und Schauergeschichte zu bieten hat.

Leider wurde hier auch eher skizzenhaft gearbeitet und die Charaktere der Feen kamen nicht wirklich zum Tragen. Kurz um die bösen Gegenspieler des Liebespaares, die sie ja zu entzweien versuchen kamen viel zu kurz, stattdessen wurde leider viel zu oft auf eine klischeehafte Liebesgeschichte zurückgegriffen, die zwar auch stellenweise ihren Reiz hatte, mich aber nicht völlig überzeugen konnte. Auch Lukes inneren Konflikt konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da man zu wenig von seiner Vergangenheit erfährt. Der Schluss des Buches warf mich jedoch vollends aus der Bahn, auch wenn er für mich nicht unbedingt unerwartet kam. Jedoch kam er für mich zu abrupt und ich hätte auf ein wenig mehr Dramatik gehofft.

Insgesamt ein Auftakt einer Reihe mit Potenzial, der vor allem Jugendliche mit Hang zur Romantik ansprechen dürfte.

Copyright © 2012 by Yvonne Rheinganz

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