Meridian – Dunkle Umarmung

Amber Kizer
Meridian – Dunkle Umarmung
Meridian 01

Originaltitel: Meridian
PAN Verlag
ISBN 978-3-426-28301-1
Fantasy
Deutsche Erstausgabe Oktober 2009
Aus dem Englischen von Karin Dufner
Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur, München
Umschlagabbildung: Gettyimages / esthAlto /
Matthieu Spohn +  FinePic, München
Flexcover, 352 Seiten

www.pan-verlag.de
www.amberkizer.com

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zur Autorin:

Amber Kizer liebt saure Süßigkeiten, laute Popmusik und den Geruch von Lilien. Außerdem backt sie für ihr Leben gerne und lebt auf Whidbey Island, einer Insel, die leider nicht in der Südsee liegt, sondern vor der Küste des US-Bundesstaats Washington.

Zum Buch:

Meridian ist eine Einzelgängerin. Seit ihrer Geburt wird sie regelmäßig mit dem Tod konfrontiert. Jeden Morgen wenn sie erwacht liegen in ihrer Nähe tote Tiere. Waren es als Baby noch Ameisen, so werden die Tiere mit zunehmendem Alter Meridians immer größer.

An ihrem 16. Geburtstag geschieht etwas, das ihr ganzes Leben verändern soll. Auf dem Nachhauseweg von der Schule wird die junge Frau Zeugin eines Unfalls. Mitschüler von ihr werden von einem Geländewagen angefahren, ein Mädchen aus dem Bio Kurs von Meridian stirbt. In diesem Moment empfindet Meridian schreckliche Schmerzen, wird ohnmächtig. Kurz darauf beschließen ihre Eltern sie fortzubringen wegen einer Gefahr, die zu groß für Meridian sei. Meridian selbst versteht nicht was das soll. Die Eltern schicken sie zu ihrer Großtante Merry nach Revelation, einer Frau, die sie gar nicht kennt, die ihr nur jedes Jahr zum Geburtstag eine Steppdecke geschickt hat.

Bereits auf der Hinreise sieht sich Meridian sonderbaren Ereignissen ausgesetzt. Sie fühlt Blicke auf sich ruhen und lernt Menschen kennen, die ihr auch noch später über den Weg laufen werden. Auf dem Weg zu ihrer Großtante erfährt sie durch einen Brief ihrer Mutter, dass sie etwas ganz besonderes ist, eine Fenestra, ein Wesen, das den Sterbenden ein Fenster ins Jenseits öffnet und ihnen den Übergang erleichtert. Nach ihrer Ankunft erzählt ihre 106 Jahre alte Großtante ihr, dass auch sie selbst eine Fenestra ist. Sie beide gehören zu den Guten. Merry will Meridian alles beibringen was diese braucht um das Leben als Fenestra zu meistern, aber die Zeit drängt. Außerdem gibt es Probleme, da derzeit immer mehr das Böse die Oberhand gewinnt. Auch in Revelation hat sich etwas verändert. Ein merkwürdiger Reverend mit dem Namen Perimo gewinnt mehr und mehr an Einfluss und hetzt die Einwohner gegen Tante Merry und den bei ihr lebenden jungen Tens auf.

Mit dem Thema Fenestra/Fenestrae gelingt es Amber Kizer hier eine außergewöhnliche Geschichte ins Leben zu rufen, die noch fortgesetzt wird. Die allgemeine Stimmung ist düster und unbehaglich, aber immer schwebt über allem ein Hoffnungsschimmer. Diesen verbreitet in erster Linie die junge Protagonistin Meridian, die sich mehr und mehr in ihre Rolle einfügt und mit Tens einen Partner an ihrer Seite hat, der sie versteht. Bislang weiß man noch viel zu wenig von den wirklich guten und bösen Welten, die hier um die Seelen der Verstorbenen kämpfen. Ich hoffe mit der Fortsetzung der Geschichte noch mehr und detaillierter in deren Welten eintauchen zu können.

Eine gefühlvolle Fantasygeschichte, die den Leser bereits ganz zu Beginn packt und nach einigen ruhigeren Szenen zwischendurch am Ende nochmals richtig Fahrt aufnimmt.

Copyright © 2011 by Iris Gasper

Titel erhältlich bei Buch24.de
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