Pandämonium – Die schwarzen Künste

Andrew Prentice
Jonathan Weil
Pandämonium – Die schwarzen Künste

Black Arts. The Book of Pandemonium 2012
cbj-Verlag
in der Verlagsgruppe Random House
ISBN 978-3-570-13602-7

Jugendbuch / Fantasy
Erschienen 25.02. 2013
Aus dem Englischen von Ursula Höfker
Umschlaggestaltung und -motiv: bürosüd, München
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag: 480 Seiten

www.randomhouse.de

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London 1592: Der kleine Taschendieb Jack klaut einem geheimnisvollen Fremden die Geldbörse und gerät hierdurch in ein für ihn unmögliches Abenteuer. Aufgrund eines Pulvers in der Geldbörse sieht er überall Dämonen. Dann breitet sich tödliche Magie in der Stadt aus und es geschehen grausige Morde. All dies rufen Hexenjäger auf den Plan und der eifrigste, Nicolas Webb, ruft zur Dämonenreinigung in der Stadt auf. Doch er spielt ein falsches Spiel und Jack hat ihm Rache geschworen, denn Nicolas Webb ist der Mörder seiner Mutter.
Zusammen mit der Gaunerprinzessin Beth Sharkwell, dem zwielichtigem Spion Kit Morely und einem irrwitzigen Dämon nimmt Jack den Kampf gegen Webb auf. Dieser allerdings verfügt über mehr Kräfte als es scheint.

Dem Autorenduo Andrew Prentice und Jonathan Weil ist es klasse gelungen, den Leser in ihren Bann zu ziehen und Diesen auf eine Zeitreise in das London von 1592 zu schicken. Ihre fantastischen detaillierten Umgebungs- und Ortsbeschreibungen ließen in meinem Kopf ein vergangenes London mit einer abenteuerlichen Atmosphäre entstehen. Hier kann man tatsächlich sagen: mittendrin statt nur dabei und das teilweise auch nicht gerade nervenschonend.
Die Story ist aufgrund der vielen zu meisternden Gefahren spannend, magisch und auch schon mal traurig, aber absolut fesselnd. Ein Genuss für Fantasyliebhaber.
Der teilweise für mich anfänglich etwas gewöhnungsbedürftige Schreibstil der Autoren im Gegensatz zu meiner bisherigen Fantasykost ließ mich erstmals etwas langsamer eintauchen. Aber je weiter die Seiten dahinflogen, umso mehr kam im nachhinein der Geschmack an diesem für die gesamte Handlung passenden Stil.

Unseren Hauptprotagonisten Jack lernt der Leser anfänglich nur häppchenweise kennen. Anfänglich konnte man seine Handlungen einfach nicht packen bzw. ahnen. Aber gerade diese Art gibt der Story noch ein bisschen mehr Salz und macht alles noch irgendwie interessanter. Hier wurde vom Autorenduo ganze Arbeit geleistet, machten Diese doch aus einem anfänglich einfachen Taschendieb eine vielschichtige und charaktervolle Hauptfigur.
Aber auch die Nebenfiguren bekamen in der Handlung ihre tragende Rolle und verwirrten mich doch das ein oder andere Mal.

Einige heftige Szenen fördern beim Leser eine gewisse düstere und gefährliche Atmosphäre. Diese wird für die Story wohl auch benötigt, zeigt aber, das dieses Buch eher für eine Alterklasse oberhalb von 12 Jahren gedacht ist. Ich würde es ab 14 Jahren empfehlen, auch unter Berücksichtigung des anfänglich etwas anderen Schreibstils und der manchmal etwas derberen Wortwahl. Aber hierdurch sollte wohl die damalige Zeit mit dem entsprechenden Milieu dargestellt werden.

Für mich war das Buch Pandämonium von den Autoren Andrew Prentice und Jonathan Weil ein absolut gelungenes und fantastisches Fantasykrimiabenteuer im düsteren und zur damaligen Zeit nicht ganz ungefährlichen London. Das Buch birgt eine fantastische Atmosphäre mit einer interessanten und tollen Story von Anfang bis zum viel zu schnellen Ende und birgt hoffentlich aufgrund einiger nicht vollendeten Handlungsstränge vielleicht noch weitere Bände.

Copyright © 2013 by Walter Gasper

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