Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond

Sarah Blakley-Cartwright nach einem Drehbuch von David Leslie Johnson
Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond

Das Buch wurde schon einmal rezensiert, aber diese Rezi ist sozusagen taufrisch und wir wollten sie natürlich gerne auch hier präsentieren.  (Anm. d. Redaktion)

(sfbentry)
Red Riding Hood (2011)
cbt Verlag
ISBN 978-3-570-30845-5
Fantasy, Liebe & Romantik
Erschienen 2011
Übersetzer Reiner Pfleiderer
Umschlaggestaltung Hanna Hörl Designbüro, München
Illustrationen © Craig Phillips
Umfang 310 Seiten

www.cbt-jugendbuch.de

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Autorenporträt

Sarah Blakley-Cartwright wuchs in Los Angeles und Mexico auf. Seit ihrer Kindheit verfasst sie Texte, für die sie bereits mehrere Preise erhalten hat. Sie lebt in New York City und in Vancouver, wo sie parallel zur Entstehung des Films „Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond“ einen Roman mit gleichem Inhalt verfasste.

David Leslie Johnson stammt aus Ohio, studierte dort Fotografie und Filmwissenschaften und arbeitete als Produktionsassistent für den Regisseur und Drehbuchschreiber Frank Darabont, unter anderem für den Oscar-nominierten Film „Die Verurteilten“. Er verfasste das Drehbuch zu „Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond“. Johnson lebt im kalifornischen Burbank.

Zum Buch

Das junge Mädchen Valerie ist in der Blüte ihrer Jahre und sollte so frei sein wie ein Vogel. Doch dies ist in dem Dorf, in dem sie lebt nicht möglich. Alle leben in Angst und Schrecken vor dem bösen Wolf. Regelmäßig werden diesem Opfer dargebracht. Nachts im Freien zu sein oder das Dorf zu verlassen erscheint hochriskant. Dennoch muss wie überall die Ernte eingebracht werden. Hierzu übernachtet Valerie mit einer Gruppe anderer Mädchen außerhalb des Dorfes. Bei den Erntearbeiten trifft Valerie auch ihren lange vermissten Kindheitsfreund Peter wieder, der Interesse an ihr zeigt. Doch als dann ihre Schwester stirbt, gerät Valeries Leben aus den Fugen. Denn nun müssen ihre Eltern die einzig verbleibende Tochter gut verheiraten und versprechen diese einem anderen Mann …

Fazit

Der Leser findet hier eine moderne Version des Rotkäppchens, die aber nur noch am Rande das grimmsche Original erkennen lässt. Die Geschichte an sich ist spannend geschrieben und lässt viel Platz für so manche Überraschung. Allerdings konnte mich der Schreibstil nicht überzeugen, obwohl dieser flüssig zu lesen war. Mir war der Schreibstil zu neutral und ich konnte mich einfach nicht voll und ganz in die Storyline einfinden. Die Charaktere waren für mich ein wenig zu oberflächlich umrissen und bildeten nur Archetypen ab. Auch die Grundmotive der Handlung waren altbekannte und drehten sich rund um die verbotene Liebe und die Motive Macht, Geld und gesellschaftliche Anerkennung.

Kurz um: Für ein entspanntes Lesen zwischendurch hatte das Buch durchaus seinen Unterhaltungswert, wer aber eine tiefergehende Geschichte mit individuellen Charakteren und komplexen Handlungslinien sucht, dem sei geraten, sich eine andere Abendunterhaltung zu suchen.

Copyright © 2012 by Yvonne Rheinganz

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