Saramee 08 – Die Grube

saramee-08-die-grubeChristian Endres
Saramee 08 – Die Grube

Atlantis Verlag, Stolberg, 4/2006
PB, Fantasy
ISBN
9783936742701
Titelillustration und Karten von Chris Schlicht

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Alinae, Tochter des reichen Salzhändlers Tisgo, arrogant und verwöhnt, beauftragt Argus Panoptes, einen angesehenen Ermittler, ihren verschwundenen Bruder Nitsua, den besten Schüler des Schwertkampfmeisters Dencan, zu suchen. Argus’ erster Weg führt ihn in das ‚Haus der Blüte’ (Bordell) und dort zu Candra, der Herrin des Hauses (dunkelhaarig, hat die besten Jahre bereits hinter sich, besitzt aber immer noch eine erotische Ausstrahlung). Candra fühlt sich in Argus’ Schuld, weil er einst ihre Schwester gerettet hat, und versorgt ihn seither mit Informationen. Doch auch sie weiß nichts über Nitsuas Verbleib.

Nitsua, der ‚der Löwe’ genannt wird, kämpft regelmäßig in der Grube der Schenke des Pajus’, der ein schlechtes Gewissen hat, weil er an den Kämpfen verdient. Seine Tochter Janim liebt Nitsua und hat ein Verhältnis mit ihm. Nitsua gewinnt jeden Kampf, verschont aber seine besiegten Gegner, was das Publikum, das jedes Mal den Tod der Unterlegenen fordert, immer unzufriedener stimmt. Nitsua wird von Harvas, dem Buchmacher, angesprochen. Dieser schlägt ihm einen Kampf gegen Cowax, einem seit einem halben Jahr ungeschlagenen Kämpfer, vor.

Derweil hat Candra Erkundigungen eingezogen und informiert Argus über Nitsua, in dem sie den Gesuchten vermutet. Von Janim wiederum erfährt Argus, dass Nitsuas Kampf gegen Cowax am Hafen stattfinden soll. Volgath ist der ominöse Veranstalter des ‚Festes’, bei dem der Kampf der beiden besten Grubenkämpfer der Stadt der Höhepunkt sein soll. In einem Lagerhaus spitzen sich die Geschehnisse dieses Serienbandes dann immer mehr zu. Und es stellen sich dem Leser Fragen: Wer ist Volgath, der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt? Wird Nitsua den Kampf gewinnen? Trifft Argus zur rechten Zeit ein?

Im Anschluss an den Text gibt ein kurzes Glossar mit den Hauptcharakteren des Romans und einer hübschen Illustration von einer Raubkatze. Christian Endres und Chris Schlicht werden in Kurz-Vitae vorgestellt. Leider ist in diesem Band das Lektorat wieder beklagenswert. Neben den Fehlern, die sich durch den gesamten Text ziehen, gibt es z. B. auf Seite 12/13 einen dicken Fauxpas, sprich Teile eines Satzes sind doppelt. Das schmälert aber dennoch den Unterhaltungswert des Titels nicht, da Christian Endres seine Sache gut gemacht hat! Denn man verspürt Lust auf mehr, nach Lesen dieses Bandes. Und man will wissen wie es weitergeht.

Der achte Band bietet ein weiteres gelungenes Abenteuer aus „Saramee“, der Stadt der Verlorenen, in der man sich immer mehr zu Hause fühlt! (AB)

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