Yashor / Der Hirte aus Harkin

Michael Morgental
Yashor / Der Hirte aus Harkin

Weitbrecht (71880)
ISBN 9783522718806 (sfbentry)
Erschienen: 2000
Umfang: 425 Seiten
Genres: Fantasy

Der Autor, Michael Morgental (morgental@gmx.net) aus Fürth in Mittelfranken , 2. Januar 2000
Avalanna, die reiche, prächtige und mächtige Stadt am großen Strom Daidun, Sitz der Königin Marjam, Tochter von König Konnar I. und der Chagani (= Großfürstin) Kishban der Niridun (= Amazonen), die auch über das Bergland von Bantan und die Ebenen von Banon herrscht, ist Ziel vieler Reisender – und Flüchtender.

Miram, die Tochter des Chagans (= Großfürsten) der Baratum, eines streng patriarchalischen Reitervolks im Weiten Grasland, ist dorthin unterwegs. Sie hat sich standhaft geweigert, sich aus Bündnisgründen mit dem Häuptling der Shunnu, eines noch wilderen Nomadenvolks aus dem Osten, verheiraten zu lassen. Mit Hilfe ihrer Großmutter und treuer Dienerinnen ist es ihr gelungen, die Männer in einen tiefen Rauschschlaf zu versetzen und dann in Begleitung ihrer jüngeren Schwester Minam, die davon träumt, eine Kriegerin zu werden, zu Pferde die Flucht nach Westen anzutreten.

Auch Kishik aus dem Amazonenvolk der Niridun, das auf den Ebenen von Banon lebt, reitet nach Avalanna. Sie wurde von zwei Spionen der Shakaren, des Barbarenvolks von den Küsten der Nördlichen Meere, überfallen und mißbraucht. Einen der Übeltäter hat sie schon getötet, den anderen hofft sie in der großen Stadt aufzuspüren, deren Königin eine Base ihrer Mutter Kishdun ist.

Von Westen, aus dem Herzogtum Stagira im Lande Harkin, kommt Yashor, ein junger Hirte. Er hat die Verantwortung für eine Herde wertvoller Zuchtschafe, die er nach Avalanna bringen soll: ein Geschenk seines Herzogs an Königin Marjam. Außerdem erhofft er sich, bei dieser Reise etwas über das Schicksal seines Vaters zu erfahren, eines Heilers und Feldschers, der einst in Diensten des Chagans der Baratum stand und seit dem Zweiten Shakarenkrieg verschollen ist. Seinem Zug hat sich noch ein Reisewagen angeschlossen, der den Neffen seines Heerzogs nach Avalanna bringen soll. Unterwegs erfolgen verschiedene geheimnisvolle Anschläge auf den Hirten: er wird auf einer Fähre in den Fluß gestoßen, oder in ein verlassenes Haus gelockt, das dann in Brand gesteckt wird. Dank des Schutzes wohlwollender Mächte überlebt Yashor alle Angriffe, doch was steckt dahinter? Gelten sie ihm persönlich, oder seiner Aufgabe?

Miram, Kishik und Yashor lernen einander im Palast der Königin kennen. Bei der gemeinsamen Suche nach dem Shakaren, an dem Kishik Rache nehmen möchte, stoßen sie auf eine Verschwörung, die auch für die Anschläge auf Yashors Zug verantwortlich war.Es gelingt ihnen, die Verschwörung auffliegen zu lassen und die Gefahr abzuwenden…

Der Roman schildert (neben vielen Porträts und Miniaturen starker Frauen, Mädchen und Weiber) die Entwicklung des jungen Hirten Yashor von einem verträumten Jüngling zu einem beherzten Erwachsenen. Auf dem Weg nach Avalanna erlebt er durch eine Priesterin der Wassergöttin Raan eine Einführung in die leibliche Liebe, und auch eine kurze, stürmische Liebesbeziehung mit der Amazone Kishik trägt dazu bei, ihn zum Mann zu machen…

„YASHOR – Der Hirte aus Harkin“ ist der 1. Band eines Zyklus von sieben Romanen („Heptalogie“), in denen Yashors Leben in einer frühmittelalterlichen keltischen Festlandskultur von seiner Herkunft und Reifung bis zu seinem Tod begleitet wird.

(Entstehungsgeschichtlich taucht Yashor der Hirte unter dem Namen „Jaschor“ schon in meinem 1980 im Wolkentor Verlag, Geesthacht, erschienenen Märchenbuch „Die Erzählungen des alten Gorfud auf“, und zwar im Zyklus der „Geschichten vom Vogelring“.) M.M.

Copyright (C) 2000 by Michael Morgental

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Yashor. Der Hirte aus Harkin

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