Zweilicht

Nina Blazon
Zweilicht

cbt
in der Verlagsgruppe Random House
ISBN 978-3-570-16117-3
Jugendbuch / Fantasy
Erschienen 2011
Umschlaggestaltung: Hanna Hörl Designbüro München,
unter Verwendung eines Motivs von Valentina Kallias 
Hardcover mit Schutzumschlag: 416 Seiten
Altersempfehlung ab 13 Jahren

www.cbt-jugendbuch.de
www.ninablazon.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zur Autorin:

Nina Blazon, geboren 1969 in Koper bei Triest, aufgewachsen in Neu-Ulm, las schon als Jugendliche mit Begeisterung Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während ihres Germanistik-Studiums – Theaterstücke und Kurzgeschichten – bevor sie den Fantasy-Jugendroman Im Bann des Fluchträgers schrieb, der 2003 mit dem Wolfgang-Hohlbein-Preis und 2004 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet wurde. Seither haben Nina Blazons Bücher zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Die erfolgreiche Jugendbuchautorin lebt in Stuttgart.

Zum Buch:

Jay wohnt in Williamsburg, New York, bei seinem Onkel. Eigentlich stammt er aus Berlin, doch nun ist er für ein Jahr als Austauschschüler in der Heimat seines verstorbenen Vaters angekommen und glücklich. Seine Mutter hat er in Berlin zurückgelassen, ihre andauernden Telefonate und SMS ignoriert er. In der Highschool lernt Jay Madison kennen und verliebt sich in sie. Das Mädchen scheint ähnliche Gefühle zu hegen und so verbringen die beiden einiges an Freizeit miteinander. Doch dann taucht plötzlich ein anderes Mädchen mit dem Namen Ivy auf und interessiert sich ebenfalls für Jay. Allerdings scheint nur Jay Ivy zu sehen und eigentlich nervt sie ihn auch. Doch Ivy zeigt Jay ein anderes New York als er es kennt, als er es wahrnimmt und als er es sieht. Plötzlich verändert sich einfach alles.

Nicht nur für Jay ist „Zweilicht“ nicht so leicht zu durchschauen. Hier wird auch der Leser auf so manche falsche Fährte gelockt. Die Autorin Nina Blazon versteht es wieder einmal den Leser zu täuschen und ihn in eine verwirrende Geschichte zu entführen. Als man dann endlich glaubt zu wissen was hier wirklich gespielt wird und der Auflösung des Verwirrspiels auf die Spur gekommen scheint, da wendet sich das Blatt erneut.

Hier bleibt dem Leser nichts anderes übrig als mitzudenken, er darf sich nicht verwirren lassen von den Geschehnissen und Gestalten, die sonderbar erscheinen und teilweise so unvorstellbar.

„Zweilicht“ das ist eine Geschichte rund um Gefühle und Liebe aber auch um Gut und Böse, Realität und Trugbild.

Nina Blazon präsentiert Fantasy ohne Vampire, Werwölfe und dergleichen. Vielmehr fließen indianische Mythen in die Geschichte ein. Hier tauchen Wesen auf, von denen man auch am Ende noch nicht wirklich weiß wer oder was sie genau sind, aber sie sind in jedem Fall faszinierend und eben einfach anders, einfach tricky und mehr.

Ein Buch mit Protagonisten wie du und ich in einer Welt wie wir sie kennen oder eben nicht kennen einer Welt wie sie heute ist oder eben nicht mehr ist.

Copyright © 2011 by Iris Gasper

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Comments

  1. Eine superschöne Rezension, Iris, danke schön 🙂 Ich schleiche ja auch schon eine Weile um den Titel herum, war mir nicht ganz sicher, ob ich will oder doch nicht, aber die Tendenz ging schon mehr zum Ja, ich will. Jetzt ist mein Widerstand ganz gebrochen 🙂 Ich mag Geschichten, die im uns bekannten Hier und Jetzt verankert sind und dann erscheinen mythische Wesen und werfen alles um, was uns als logisch erscheint. Perfekt, um dem Alltag zu entfliehen!

  2. Das scheint aber eine vor allem weibliche Vorliebe zu sein, die harte Welt durch weiche Traumwelten anzureichern, oder liege ich da falsch, Sabine?

  3. @Uwe: Nein, das mag sein. Ich finde da aber auch gar nichts schlimmes bei. Für mich sind Bücher generell Welten, in die ich eintauchen kann. Muss nicht zwingend heile Welt sein, ich les ja hauptsächlich Thriller 😉

  4. Meistens ist es ja so, dass wenn Männer in Traumwelten verschwinden, dann sind es sehr oft scifi-Welten, also eher technische Welten, wohingegen Frauen lieber in Fantasywelten eintauchen. Ist halt so meine Beobachtung im Freundeskreis.

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