Zwielichtlande – Schattentochter

Erin Kellison
Zwielichtlande – Schattentochter
Band 1

(sfbentry)
Shadow Bound (2010)
Egmont Lyx, 2011
ISBN 978-3-8025-8471-8
Fantasy, Liebe & Romantik
Übersetzer Babette Schröder
Umfang 381 Seiten

www.egmont-lyx.de
www.erinkellison.com

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Vorwort

Mit dem ersten Band “Schattentochter” beginnt die Serie von Erin Kellison rund um die Zwielichtlande. Der zweite Band “Schattentanz” wird im Februar 2012 erscheinen.

Zum Buch

Die Welt steht kurz vor dem Ende. Ein furchtbarer Dämon erschafft Seelenlose, die sich von den Seelen der Menschen ernähren. Adam Thorne ist wild entschlossen, sich dennoch diesem Dämon entgegen zu stellen. Er hat seinen Bruder zu einem Seelenlosen gemacht – und nun besteht der einzige Wunsch Adams darin, seinen Bruder zu töten. Dieser hat nämlich seine Eltern umgebracht und dabei tiefe Wunden hinterlassen. Adam setzt das ganze Kapital seiner Familie dafür ein einen Weg zu finden seinen Bruder zu töten. Bei seinen Nachforschungen trifft er auf die wunderschöne und mysteriöse Talia, die nicht ganz in seiner Welt verankert zu sein scheint. Sie ist die Tochter des Schattenmannes und somit die Rettung der Welt. Denn nur sie kann die Seelenlosen töten. Schnell ist Adam gefangen zwischen seinen Rachengelüsten und den Gefühlen für Talia. Diese hingegen möchte einfach nur weglaufen und sich vor den Seelenlosen verstecken…

Fazit

Die Story an sich war packend und rasant – für mich etwas zu rasant. Es überschlugen sich in jedem Kapitel die Ereignisse und man hatte keine Zeit einmal durchzuatmen und sich auf diese grausame neue Welt einzulassen. Schade fand ich auch, dass die Geschichte nur die Perspektive von Adam und Talia einnahm. Irgendwie hätte ich mir doch einmal Ausflug auf die Seite des Bösen gewünscht. Die Bösen an sich waren recht klischeehaft und man fand keinen Punkt, an dem man mit den Bösen hätte sympathisieren können. So blieb die Geschichte in Schwarz-weiß und ließ so manche Grauschattierung vermissen.

Auch waren manche Dinge recht vorhersehbar, sowohl die Liebe zwischen Talia und Adam wie auch das Ende des Bösen – welches im Übrigen viel zu schnell kam und auf 10 Seiten abgehakt wurde. Insgesamt war der Schluss der Story nicht allzu rund, was aber häufig bei dem ersten Band einer Reihe vorkommt, weil ja die Spannung erhalten bleiben soll. Kurz um eine Reihe mit Entwicklungspotenzial, die sich nur auf Lust und Leidenschaft stützt, aber dennoch Platz für Romantik lässt.

Copyright © 2011 by Yvonne Rheinganz

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Comments

  1. Ich hatte bisher eine feine Leseprobe mir zu Gemüte geführt und war total gerührt und ergriffen und habe dann danach beschlossen, das würde ich gerne ganz lesen.

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