Nicht ohne meinen Mops

Silke Porath
Nicht ohne meinen Mops

Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1207-3
Frauenroman
1. Auflage Juli 2011
Umschlaggestaltung: U.O.R.G. Lutz Eberle, Stuttgart
unter Verwendung der Fotos von chriskuddl | ZWEISAM /
photocase.com und © NinaMalyna / Fotolia.com
Paperback, 288 Seiten

www.gmeiner-verlag.de

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Die Autorin:

Silke Porath, Jahrgang 1971, lebt mit Mann und drei Kindern im schwäbischen Spaichingen. Sie arbeitete lange Jahre als Zeitungsredakteurin und PR-Beraterin in verschiedenen Agenturen. Seit 2001 ist sie als Schreibtrainerin für Kinder und Dozentin für Kreatives Schreiben tätig.

Das Buch:

Tanja, frisch getrennt von Marc dem Arsch, ihrem Ex, den sie mit einer anderen im Bett erwischt hat, ist auf der Suche nach einer neuen Wohnung. In Stuttgart wird sie fündig. Die Traumwohnung befindet sich in einem Altbau in bester Lage mit drei Zimmern und einer Dusche inmitten der Küche, ist aber leider unbezahlbar. Tanja aber weiß Rat. Mit der Hilfe ihres Chefs Fritz sucht sie nach Mitbewohnern und kommt so nicht nur auf den Hund sondern auch zu zwei wirklichen Sahneschnitten namens Rolf und Chris, die die hübsche Wohnung fortan mit Tanja teilen. Als neuen Liebhaber kann sich Tanja eigentlich gar nicht zwischen den zwei netten Typen entscheiden, aber sie muss es auch gar nicht, denn Chris und Rolf sind schwul. Tanja aber tragen sie auf Händen. Der Prosecco fließt in Strömen, kochen können die Herren auch und dank des floristischen Wissens von Chris wird die Wohnung schon bald zur grünen Oase. Alles scheint perfekt, aber dann verliert Tanja ihren Job und macht einige ganz merkwürdige Erfahrungen im Rahmen ihrer Jobsuche. Als dann noch im Beisein von Tanja der Mops ihres Mitbewohners Rolf, genannt „Earl of Cockwood“ eine Pudeldame besteigt, scheint das Chaos perfekt.

„Nicht ohne meinen Mops“ ist Chicklit pur, wunderbar komische und einfach nur schräge Unterhaltung. Ein Roman für alle, die einmal von Herzen lachen wollen und denen auch sonderbare Lebenssituationen möglich scheinen. Die schwulen Mitbewohner jedenfalls würde ich mir schon gerne für eine Weile ausleihen, aber vielleicht ist die Beschreibung der netten Herren gar nicht einmal so weit hergeholt. Meine eigene Erfahrung sagt mir, dass gerade homosexuelle Männer wirklich Frauen verstehen und das merkt man doch hier, oder?

Dieser Frauenroman ist natürlich nur etwas für Liebhaber dieses Genres. Jeder, der ernstere Themen bevorzugt und dem das Herz nicht auf der Zunge liegt, ist hier sicher falsch bedient. „Wenn der Mops mal mit dem Pudel sorgt das ordentlich für Trubel.“ Vor allem die Manieren dieses bellenden Hauptdarstellers sind einfach nur mopsig und zum heulen komisch.

Copyright © 2011 by Iris Gasper

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