Nie wieder dick! Das Kochbuch für Berufstätige

Susanne Schmidt
Nie wieder dick! Das Kochbuch für Berufstätige

(sfbentry)
Heyne Verlag
ISBN 978-3-453-85589-2
Kochen & Servieren, Gesundheit & Wellness
Erschienen 2015
Umschlaggestaltung und Layout Eisele Grafik Design, München
Illustrationen Steffen Gumpert, Berlin
Umfang 253 Seiten

www.heyne.de

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Autorenporträt

Susanne Schmidt, Jahrgang 1955, hatte 2006 ein Gewicht von 132 Kilo erreicht und fuhr zum Abnehmen in die Spessart-Klinik nach Bad Orb. Dort lernte sie die 30-Gramm-Fett-Methode kennen, mit der sie 57 Kilo verlor. Sie lebt in Norddeutschland und ist Mutter zweier erwachsener Söhne. Christian, der ältere Sohn, unterstützt Susanne Schmidt bei der Organisation der 2007 ins Leben gerufenen „Nie wieder dick – Initiative“, die über die 30-Gramm-Fett-Methode informiert, motiviert und beim Abnehmen hilft.

Inhalt & Fazit

Das Kochbuch “Nie wieder dick! Das Kochbuch für Berufstätige” ist unterteilt in drei verschiedene Kapitel. Zunächst wird im ersten Kapitel die 30-G-Fett-Methode erläutert. Daran angeschlossen ist ein Kapitel zum Thema Ernährung für Berufstätige. Erst das letzte Kapitel stellt verschiedene Rezepte und Küchentipps vor.

Zunächst einmal erscheint es so, als könnte man sich mit diesem Buch das lästige Kalorienzählen sparen. Auf den zweiten Blick kann man feststellen, dass man nicht nur Fettpunkte zählen muss, sondern gleichzeitig auch noch einige andere Faktoren berücksichtigen muss. So sind Nudeln und Reis prinzipiell schlecht und die Kartoffel der Star unter den Beilagen. Brot oder Brötchen sollten nur in geringen Mengen von 2-3 Scheiben am Tag gegessen werden. Obst ist nur ein Stück am Tag erlaubt und auf Süßigkeiten sollte man generell besser verzichten. Hinzu kommt der unschlagbare Tipp doch 3 mal in der Woche Sport zu treiben. Nun wäre normalerweise das Buch bei mir in der Ecke gelandet, aber der wöchentliche Chaostag erschien dann als Lichtblick am Horizont. Allerdings kann man auch hier nicht das Essen, was man möchte, vielmehr darf man hier aus einer Liste der bösen Dinge wählen.

Im zweiten Kapitel gibt es dann die heißersehnten Tipps für die Berufstätigen. Das Essen in der Kantine wird erläutert und hilfreiche Tipps gegeben: Salat ohne Dressing, kein Brot und am besten Salz- oder Pellkartoffeln essen. Beim Naschen soll man auf Trennkost zurückgreifen und entweder Fette oder Kohlenhydrate zu sich nehmen. Gut waren auch die Tipps für unterwegs: Hier darf es auch mal ein trockenes Brötchen oder eine Brezel sein.

Das dritte Kapitel lockte dann mit Tagesplänen und simplen Rezeptideen.  Zunächst gab es viele Zubereitungstipps und Werbung für die unterschiedlichsten Küchengerätschaften. Danach folgten vierzehn verschiedene Tagespläne, die jeweils Vorschläge für das Frühstück, das Mittag- und das Abendessen lieferten. Jeder Tagesplan ist nur dann umzusetzen, wenn am Abend vorher für das Mittagessen am nächsten Tag mitgekocht wird. Danach folgen weitere Rezepte, die in Snacks & Salate, Suppen & Eintöpfe, Auf die Schnelle, Fisch & Meeresfrüchte, Fleisch, Nudeln & Reis, Vegetarisches und Süßes unterteilt wurden. So manches klingt lecker und lädt zum Nachkochen ein.

Interessant war für mich hingegen die Fetttabelle am Ende des Buches. Hier wurden alle Fastfood-Restaurants einzeln aufgeführt und ausgewählte Produkte mit Fettpunkten wurden vorgestellt.. Auch findet man verschiedene Fertiggerichte in der Tabelle unterteilt nach den großen Herstellern.

Kurz um: Eines von vielen Diätkochbüchern, die versprechen, das Abnehmen einfacher zu gestalten.

Copyright © 2014 by Yvonne Rheinganz

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