Der Zitronengarten

Helena Marten
Der Zitronengarten

(sfbentry)
Diana Verlag
in der Verlagsgruppe Random House
ISBN 978-3-453-29143-0
Frauenroman / Historisch / Liebe & Romantik
Erschienen: 19. Mai 2014
Umschlaggestaltung: t. mutzenbach design, München
Umschlagmotive: © Musee Marmottan Monet, Paris, France / Giraudon; Musee d’Art Thomas Henry, Cherbourg, France / Giraudon; The Bridgeman Art Library
Hardcover mit Schutzumschlag, 512 Seiten

www.diana-verlag.de

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Die Autorinnen:

Helena Marten ist ein Pseudonym, hinter dem sich zwei Autorinnen verbergen. Beide leben in Frankfurt am Main und sind in der Verlagsbranche tätig. „Der Zitronengarten“ ist nach „Die Porzellanmalerin“ und „Die Kaffeemeisterin“ ihr dritter gemeinsam verfasster Roman.

Das Buch:

Frankfurt im Jahre 1764. Der Geschäftsmann Domenico Montanari ist bei einem schrecklichen Unfall ums Leben gekommen. Sein Testament überrascht die anwesenden Familienmitglieder. Luisa erfährt, dass sie eine Halbschwester namens Francesca hat, mit der sie nun zusammen die von ihr so geliebte Mühle der Familie in Niederursel erbt. Sie ist schockiert. Außerdem sollen die Geschäfte der Kaufmannsfamilie bis zum Wiederauftauchen des verschollenen Sohnes Roberto von Domenicos Bruder Eugenio geführt werden.

Eigentlich glaubt außer Domenicos Witwe Sigrid niemand mehr so wirklich daran, dass Roberto noch lebt, denn schließlich ist er bereits seit langer Zeit fort. Das belastet die Familie. Umso schlimmer wird die gesamte Situation als der in Italien lebende Eugenio seinen Sohn Pier-Luigi nach Frankfurt schickt um dort die Geschäfte des Hauses Montanari zu führen. Pier-Luigi wirbelt den ganzen Laden durcheinander, drängt Luisa, die immer gerne im Geschäft geholfen hat, an die Seite und geht sehr großzügig mit dem Vermögen der Familie um. Luisa bemerkt all das, ist aber nicht in der Lage sich gegen ihren Cousin durchzusetzen. Ihre Mutter Sigrid hört nicht auf die Tochter und verbringt ihre Zeit mit der Suche nach Roberto. Dann taucht auch noch Domenicos Tochter Francesca mit ihrer eigenen kleinen Tochter Graziella auf und erfährt nach ihrer Flucht aus Italien erst in Frankfurt vom Tod ihres leiblichen Vaters. Leider ist der Zeitpunkt ihres Erscheinens sehr ungünstig und so ergibt es sich, dass Pier Luigi sich um Francesca und deren Tochter kümmert, die beiden aber auch beeinflusst.

„Der Zitronengarten“ ist weniger historischer Roman als eine wundervolle Familiengeschichte mit sehr viel Gefühl. Die Schauplätze könnten unterschiedlicher nicht sein, genau wie die Charaktere, die hier aufeinandertreffen. So sind die Halbschwestern Luisa und Francesca so verschieden wie die Länder, in denen die jungen Frauen aufgewachsen sind. Im Verlauf der Geschichte aber entwickeln sich die Protagonisten und zwar insbesondere diese beiden Frauen. Gerade das macht diesen Roman zu einem wirklich erfrischenden und temperamentvollen Lesegenuss mit ruhigen und aufregenden Abschnitten.

Copyright © 2014 by Iris Gasper

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