Todesgeil

Bryan Smith
Todesgeil

Originaltitel (Jahr): 2012
Verlag/Edition: Aufbau Verlag
ISBN 978-3865521347
Genre: Horror
Erschienen: 22. Mai 2012
Umfang: 352 Seiten

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Zum Inhalt

Rob steht gerade an der Tankstelle um seinen Chevrolet vollzutanken als er Roxie sieht. Ein Gothic Girl auf der anderen Straßenseite, die auch noch genau auf ihn zusteuert. Während sie vorhat ihn zu entführen, ist er zu sehr in Gedanken und merkt daher nicht, welche Gefahr ihm droht. Erst als sie ihm eine Pistole in die Rippen drückt, wird ihm klar, was geschieht. Mit Handschellen ans Lenkrad gefesselt, starten sie ihre skurrile Tour nach Myrtal Beach. Zeitgleich ist eine Gruppe Jugendlicher unterwegs. Einer von ihnen ist dem Gothic Girl in einem Supermarkt begegnet und hat sie dumm von der Seite angemacht. Die Gruppe setzt ihre Reise nach Myrtal Beach fort und ahnt nicht, dass ihnen bald ein bekanntes Gesicht ganz dicht auf den Fersen ist.

Auch liest man die Geschichte vom Serienkiller-Duo Zeb und Clyde, die wahllos Opfer abschlachten und sie nach ihrem Tod sexuell Missbrauchen. Als Julie, die Babysitterin der von dem Duo ermordeten Familie, die beiden Killer dabei erwischt, wie diese sich an der Familie vergehen, keimen ungeahnte Gedanken und Gefühle in ihrem Kopf auf. Wird Rob den Horrortrip mit Roxie überleben? Was passiert mit den Jugendlichen und erreichen sie Myrtal Beach? Welche Gedanken sind es, die Julie durch den Kopf gehen und was passiert mit ihr?

Meine Meinung

In diesem Buch ist genau das drin, was draufsteht. Nämlich Horror vom Anfang bis zum Ende! Bis auf ein paar kleine Verschnaufpausen, ist das Buch voller Szenen der Quälerei und Grausamkeiten. Allerdings im positiven Sinne, denn die Szenen sind teilweise so detailliert erzählt, dass ich (wie erhofft) eine Gänsehaut bekommen habe.

Durch den Schreibstil des Autors konnte ich mir die Szenen bildlich vorstellen, was meinem Magen ehrlich gesagt manchmal gar nicht so gut getan hat. Man lernt die grausamste Seite des Menschen auf eine realistische Art und Weise kennen und ich bin überzeugt, dass es auf der Welt wirklich so kranke Menschen gibt. Der Rahmen der Story, nämlich das alle Darsteller (aus verschiedenen Gründen) auf dem Weg nach Myrtal Beach sind, ist eher schlicht, doch durch die kaum abreißende Spannung störte mich das kein bisschen. Ganz im Gegenteil, denn wenn die Story umfangreicher gewesen wäre, hätte ich sicherlich Schwierigkeiten bekommen, alles nachzuvollziehen.

Was mir nicht so gut gefallen hat, ist die Szene, nachdem Roxie auf Zeb getroffen ist. Julie, seine „Begleitung“, ist nach dem Kampf widerspruchslos mit Rob und Roxie mitgefahren. An dieser Stelle im Buch, hatte ich noch einen Kampf zwischen den Frauen erwartet, da Julie ja zu dem Zeitpunkt bereits ihren „Spaß“ am Morden gefunden hatte. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist, dass das Ende vorhersehbar war. Ich wusste eigentlich schon 20 Seiten vor dem Ende wie es ausgeht. Da hätte ich mir noch einen kleinen Kick gewünscht.

Dieses Buch ist auf jeden Fall nichts für Personen mit schwachen Nerven (und schwachem Magen). Aber alle die Horror mögen, werden meiner Meinung nach mit diesem Buch eine richtige Wahl treffen.

Copyright © 2012 by Rebecca Humpert

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