Alles, was ich von mir weiß

Adele Griffin
Alles, was ich von mir weiß

Originaltitel: Loud Awake and Lost
magellan
ISBN 978-3-7348-5012-7
Jugendbuch
Erschienen: Juli 2015
Aus dem Englischen von Birgit Salzmann
Umschlaggestaltung: Christian Keller unter Verwendung von Motiven
von shutterstock / Andrei Aleshyn und iStock / VeenaMari
Hardcover mit Schutzumschlag, 336 Seiten
Altersempfehlung ab 13 Jahren

www.magellanverlag.de
www.adelegriffin.com

Titel erhältlich bei Amazon.de
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Die Autorin:

Adele Griffin ist die Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher und wurde bereits zweimal für den amerikanischen National Book Award nominiert. Sie lebt mit ihrem Mann Erich, ihren zwei kleinen Kindern und ihrem Hund Edith in New York.

Das Buch:

„Alles, was ich von mir weiß“ ist die Geschichte von Ember, einer jungen Frau, die nach einem Autounfall viele Monate in Krankenhaus und Reha verbringen musste und die nun wieder in ihr altes Leben entlassen wird. Allerdings gibt es ein Problem, denn Ember kann sich nicht mehr an ihr gesamtes altes Leben erinnern. Die Zeit einige Wochen vor dem Unfall ist in ihrem Gedächtnis wie ausgelöscht. Dinge, die weiter zurückliegen, sind nach wie vor präsent. Ember ist einerseits froh wieder zu Hause sein zu dürfen, andererseits hat sie auch diverse Ängste. Sie merkt wie besorgt ihre Eltern, Freunde und Mitmenschen sind, aber sie hat auch das Gefühl, dass man versucht Dinge vor ihr zu verbergen. Warum spricht niemand mit ihr über diese Zeit vor dem Unfall, die ihr fehlt?
Ember beginnt Nachforschungen anzustellen, findet heraus, dass sie sich einige Wochen vor dem Unfall scheinbar sehr verändert hat und lernt auf der Suche nach ihrem alten, unbekannten „Ich“ Kai kennen, einen jungen Künstler.

Fortan darf der Leser teilhaben an dieser jungen, erfrischenden Liebe und sich mit Ember über das Verhalten ihrer Mitmenschen wundern. Embers Nachforschungen ergeben, dass sie bei dem Autounfall wohl nicht alleine, sondern in Begleitung eines jungen Mannes namens Anthony war. Aber Anthony lebt nicht mehr und Ember weiß nicht einmal wie er aussah, woher sie ihn kannte und was sie überhaupt mit ihm verband.

„Alles, was ich von mir weiß“ ist eine interessante Geschichte mit überraschendem Ausgang, die sich mit der Thematik einer Amnesie auseinandersetzt. Hier wird sehr deutlich wie sehr die fehlenden Erinnerungen den Patienten selbst, aber auch seine Mitmenschen belasten und auch in ihrem Handeln beeinflussen können.

Mich persönlich konnte die Geschichte dennoch nicht vollkommen überzeugen, da mir das Verhalten von Embers Eltern und Schulkameraden zu aufgesetzt und lebensfremd vorgekommen ist. Das mag aber auch am vorliegenden Erzählstil in der Ich-Perspektive gelegen haben. Und da ich mit Ember auch als Person nicht wirklich klar gekommen bin, ist wohl auch ihre Betrachtungsweise der Dinge mir persönlich etwas fremd.

So hat dieses Buch mich zwar unterhalten, aber nicht völlig überzeugen können. Und das Ende hat mich zwar überrascht, meine Distanz zur Geschichte an sich aber nur vergrößert.

Copyright © 2015 by Iris Gasper

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Comments

  1. Versteh ich nicht … eine Rezension ist der persönliche Eindruck?!
    Ich lese und ich bewerte, das ist doch Sinn der Sache.
    Und dann scheinen hier aber einige etwas falsch zu machen …

  2. Interssant, dachte immer, dass Frauen untereinander herzlicher mit sich umgehen. Hier schäumt ja niemand so wirklich über vor Freundlichkeit. 🙁 Ist das immer so bei Euch/Ihnen? Und sind Frauen wirklich das sozialere Geschlecht? Sollte man/frau das vielleicht nicht nochmal überdenken, ob das zur heutigen Zeit überhaupt noch gilt? 😉
    Mit lieben Grüssen aus der Schweiz
    Euer Thorsten 🙂

  3. Ich muss doch immer wieder den Kopf schütteln. Warum sollte eine Rezi nicht in der Ich-Form geschrieben werden dürfen? Sorry, das ist Blödsinn. Selbstverständlich darf und soll sie das!

    Eine Rezi ist ein individueller Eindruck eines Rezensenten zu einem Titel. Punkt. In welcher Form und welchem Stil die Rezi geschrieben ist, ist völlig von Belang. Einzig die allgemeinen Anstandsregeln (keine persönlichen Angriffe, keine Fäkalsprache oder Beleidigungen, keine politischen, sexistischen, rassistischen oder gewaltverherrlichenden Äußerungen) sind zu beachten. Sie ist und bleibt eine subjektive Beurteilung. Nicht mehr und nicht weniger.

    So langsam habe ich den Eindruck, dass hier einige so richtig auf dem falschen Dampfer sind.

    Ich gratuliere euch zu dem „Erfolg“, mir eine meiner besten und fleißigsten Rezensentinnen endgültig vergrault zu haben. Herzlichen Dank!

    Werner Karl 🙁

    P.S. Da ihr immer noch nicht in der Lage seid, „Internas“ auch nur über persönliche E-Mails abzuwickeln, habe ich diesen Kommentar geschrieben. Ich hätte es lieber vermieden. Macht so weiter und ich werde mich als Chefredakteur verabschieden. Aber vielleicht ist das ja das Ziel, das ihr anstrebt …

  4. Lieber Werner Karl, wen genau meinen Sie? Hoffentllich nicht mich, oder? Ich muss sagen, dass ich hier nicht ganz durchblicke. Wer sind denn „euch“ von denen hier die Rede ist, Herr Karl?

  5. Meine Güte, Kritik darf hier nicht mehr geübt werden? Die Ich-Form ist nun einmal eine sehr intensive Art der Rezension. Als Rezenstent muss ich prüfen , für welche Zielgruppe ist das Buch gedacht, auch wenn es mir persönlich nicht gefällt muss ich dann doch erwägen ob es der Zielgruppe nicht doch gefällt. Duie Objektivität muss gewährleistet sein.
    Es viel mir halt auf und wenn hier gleich alle kollektiv beleidigt sind bin ich doch ehrlich gesagt geschockt.
    Also ich wollte niemandem auf den Schlips treten und von vergraulen zu reden ist Blödsinn.
    Hier scheinen einige Leute sich gegenseitig hochzuschaukeln. schade.

  6. Libe Petra,

    Kritik ist hier hochwillkommen. Aber du hast behauptet, man dürfe eine Rezi nicht in der Ich-Form verfassen. Und das ist schlichtweg falsch. Ergo habe ich es richtig gestellt, nicht mehr und nicht weniger.

    Das vergraulen bezog sich nicht explizit auf dich. Ich habe nur versucht mich generell schützend vor meine RezensentInnen zu stellen.

    @Thorsten Kornelius
    Mit „euch“ meine ich keine Gäste/Besucher der Seite (als den ich Sie betrachte, da ich alle Rezensenten kenne; schließlich betreue ich die ja). Liebe Grüße in die Schweiz!

    Werner

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