Das Leben ist kein Klavier

das-leben-ist-kein-klavierLinda Urban
Das Leben ist kein Klavier

(sfbentry)
Originaltitel: A Crooked Kind of Perfect
Carlsen Verlag
ISBN 978-3-551-55504-5
Kinder- und Jugendbuch
Erschienen 2010
Aus dem Englischen von Gerda Bean
Umschlagbild © Martin Wellermann
Umschlaggestaltung und –typografie: Kerstin Schürmann, formlabor
Umfang: 208 Seiten

www.carlsen.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zur Autorin:

Linda Urban hat schon als Kind gerne Geschichten geschrieben. Sie war zehn Jahre lang Marketing- und Veranstaltungsmanagerin in einer Buchhandlung und hat sich bei den Schreibseminaren heimlich Notizen gemacht. Linda Urban mag auch Literatur für Erwachsene, aber eigentlich schlägt ihr Herz ganz und gar für Kinderbücher.

Zum Buch:

Zoe ist 10 Jahre alt, fast elf, und wünscht sich nichts sehnlicher als ein Klavier zu besitzen und eines Tages – wie ihr großes Vorbild Wladimir Horrowitz – in der Carnegie Hall einen großen Auftritt als Pianistin zu haben. Als eine Art Wunderkind fühlt sie sich schon und ihre Gedanken kreisen immer wieder zu diesem großen Wunschauftritt.

Aber, wie der Titel des Buches schon sagt: Das Leben ist kein Klavier und so kommt alles anders. Zoes Vater erwirbt im Geschäft anstelle des gewünschten Klaviers eine Heimorgel der Marke Perfectone D-60 mit ganz vielen Rhythmusknöpfen und Pedalen. Damit kann man zwar ganz viele aktuelle Hits spielen, aber weniger die klassische Musik, von der Zoe immer träumt. Aber so ist Zoes Vater nun einmal. Immer auf der Suche nach Schnäppchen, erwirbt dieser alle möglichen Sonderangebote, die ihm begegnen, und so kommt es, dass im Keller der Familie bereits 432 Rollen Klopapier lagern. Aufgrund seiner menschenscheuen Art ist er auch nicht gerne unterwegs und absolviert ein merkwürdiges Fernstudium nach dem anderen zu Hause. Zoes Mutter ist als Finanzprüferin in ihrem Beruf stark eingespannt und hat für das Familienleben zu Hause kaum Zeit.

Auch in der Schule läuft es für Zoe nicht immer rund. So wendet sich ihre beste Freundin Emma von ihr ab und viele Klassenkameraden belächeln sie wegen ihrer Mutter und der Tatsache, dass sie nicht immer die aktuellsten Klamotten trägt. Erst als Zoe in der Schule näheren Kontakt zu ihrem Mitschüler Wheeler Diggs aufbaut wird alles besser und das nicht nur für Zoe selbst.

Und dann schafft Zoe es doch tatsächlich, mit Unterstützung Ihrer Lehrerin Mabelline Person und durch viel Fleiß und Übung an ihrer Heimorgel Perfectone D-60, an einem Orgelwettbewerb teilzunehmen.

Dieses Buch wird für Leser ab 10 Jahren empfohlen. Durch die kurzen Kapitel ist es aber auch schon für jüngere Leser geeignet. Die Beschreibung der außergewöhnlichen Charaktere und ihrer besonderen Eigenarten mag jedoch auch einen erwachsenen Leser durchaus zum Schmunzeln bringen. Für die jüngere Leserschaft wird hier sehr schön deutlich, dass das Leben den Menschen auch verantwortungsvolles Handeln und Einsatz abverlangt. Es fällt einem nicht alles zu und man muss dafür auch etwas tun. Freundschaften gründen nicht auf Äußerlichkeiten, sondern gehen tiefer. Und vielleicht ist das Leben dann doch irgendwie ein Klavier.

Copyright © 2010 by Iris Gasper

…und eine weitere Rezension zum gleichen Buch:

von Sarah, 9 Jahre

In der Geschichte gibt es ein Mädchen, das 10 Jahre alt ist und Zoe heißt. Zoe will unbedingt Klavier spielen. Sie sagt es ihrer Mutter. Die Mutter sagt, dass sie das ihrem Vater sagen soll. Zoe bekommt von ihrem Vater ein Keyboard. Das Keyboard heißt Perfectone D-60. Zoe hat eine beste Freundin, die Emma heißt und in der Schule neben ihr sitzt. Im Verlauf der Geschichte findet Emma eine andere Freundin und setzt sich von Zoe weg. Als Emma Geburtstag hat, liegt im Briefkasten von Zoe eine Einladung. In der Einladung steht, dass Zoe zu den besten Freundinnen von Emma gehört. Als Zoe aber liest, dass es eine Überraschungsparty wird und die Einladung von Emmas Mutter gemacht ist, weiß Zoe nicht so recht, ob sie wirklich zu den besten Freundinnen gehört. Sie geht aber trotzdem zu der Party. Was dann passiert sollte man selbst lesen.

Zoe geht auch zum Keyboardunterricht. Jede Woche kommt eine Frau und unterrichtet Zoe. Zoe will unbedingt ein Wunderkind sein, aber die Frau vom Keyboardunterricht kritzelt immer etwas auf einen gelben Zettel und meint Zoe sei noch kein Wunderkind und ein normales Kind sei ihr auch lieber als ein Wunderkind. Der Vater von Zoe ist sehr schüchtern und spricht nur mit bestimmten Leuten. Im Buch geht es also um die Probleme eines Mädchens. Das Mädchen möchte Klavier spielen hat aber nur ein Keyboard. Außerdem verliert sie ihre beste Freundin. Ihr Vater ist schüchtern und spricht mit fast niemandem.

Was mir gut gefallen hat:
Zoes Vater, die Perfectone D-60 und der Geburtstagskuchen

Was mir nicht gefallen hat:
Die Geburtstagsparty, die bösen Pfadfinder und dass die Kapitel so kurz waren

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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