Der Tag, an dem ich cool wurde

Juma Kliebenstein
Der Tag, an dem ich cool wurde

Oetinger
ISBN 978-3-7891-4045-7
Kinder- und Jugendbuch
Erschienen im Februar 2010
Einband und Illustration von Alexander Bux
Hardcover, 256 Seiten
Altersempfehlung ab 10 Jahren

www.oetinger.de
www.juma-kliebenstein.de

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Titel erhältlich bei eBook.de (bisher Libri.de)

Die Autorin:

Juma Kliebenstein, 1972 im Saarland geboren, dachte sich schon als Kind gerne Geschichten aus. Später studierte sie Germanistik und Anglistik und war als Lehrerin tätig, bevor sie sich als freie Autorin ganz auf das Schreiben konzentrierte. 2009 erschien ihr erstes Kinderbuch „Tausche Schwester gegen Zimmer“, das ihr sehr schnell Lob und erste Auszeichnungen einbrachte.

Der Illustrator:

Alexander Bux, 1970 in Augsburg geboren, hat als Kind am liebsten Drachen und andere Monster gemalt. Später studierte er Grafik-Design und war in einer Werbeagentur tätig. Heute lebt und arbeitet er als freier Illustrator in Hamburg und gestaltet mit großer Freude Kinderbücher.

Das Buch:

Martin Ebermann ist ein Außenseiter, zumindest fühlt er sich so. Er besucht die 6. Klasse eines Gymnasiums und wird von den coolen Jungs aus seiner Klasse eigentlich nur gehänselt. Rein äußerlich gesehen ist Martin das typische Opfer. Er ist etwas übergewichtig und trägt eine unmoderne Brille. Außerdem hasst er Sport und experimentiert lieber zu Hause etwas herum. Eines Tages aber findet Martin doch noch einen Freund. Karli mit den Segelohren und der piepsigen Stimme kommt neu in die Klasse und die beiden Jungs entdecken viele Gemeinsamkeiten. Das hält zwar die Coolen, die mittlerweile nur noch die FabFive heißen, nicht davon ab, weiterhin auf Martin und nun auch auf Karli herumzuhacken, aber gemeinsam ist man bekanntlich stärker. So hecken die Freunde dann auch einen herrlichen Plan aus um es ihren „Feinden“ heimzuzahlen. Dieser allerdings geht nach hinten los und so müssen sich auch Martin und Karli einer Strafe stellen.

Juma Kliebenstein schildert ihre Geschichte rund um Martin und Karli aus der Perspektive des Protagonisten Martin Ebermann und diese Sichtweise ist einfach perfekt. Nur so bekommt man als Leser ein deutliches Gefühl dafür was in Martin vorgeht und wie er sich fühlt.  Gerade für die angesprochene Altersgruppe, Kinder ab 10 Jahren, ist das eine tolle Erfahrung, denn sie selbst erleben in der Schule oft ähnliche Situationen. Immer häufiger werden auch schon junge Schüler zum Mobbingopfer und können sich nur schwer vorstellen aus dieser Situation heraus zu finden. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer. Man muss vor allen Dingen an sich selbst glauben und Stärke beweisen und auch lernen, dass nicht immer das, was auf den ersten Blick als das Schönste und das Beste erscheint auch das Schönste und das Beste ist. Meistens ist es nämlich sogar anders.

Mit einer gehörigen Portion Selbstironie lernt Martin Ebermann hier sich selbst mit anderen Augen zu betrachten. Dabei wächst er über sich hinaus und erfährt, dass man auch ganz anders cool sein kann.

„Der Tag, an dem ich cool wurde“ ist ein Buch für alle Jungs, die noch nicht wirklich wissen was in ihnen steckt. Hier werden sie mit einem ernsten Thema mitten aus dem Leben konfrontiert und dürfen sich dennoch an einer wahrlich lustigen Geschichte erfreuen.

Copyright © 2012 by Iris Gasper

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