Die dunkle Gabe

Lisa J.Smith
Die dunkle Gabe
Visionen der Nacht Band 1

Dark Visions – The Strange Power (1994)
cbt Verlag
ISBN 978-3-570-38000-0
Mystery, Kinder & Jugend, Liebe & Romantik
Erschienen 2011
Übersetzer Anne Emmert
Titelbild HildenDesign
Umfang 303 Seiten

www.cbt-jugendbuch.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zum Buch

Kaitlyn war ihr Leben lang eine Außenseiterin. Alle Anderen gingen ihr aus dem Weg, beschimpften sie als Hexe und hatten Angst vor ihren prophetischen Bildern, durch die sie angeblich Katastrophen verursachte.  Doch nun erhält Kaitlyn die Chance ihres Lebens: Sie darf ein Jahr lang an das parapsychologische Institut von Mr. Zetes und erhält anschließend ein Stipendium. Im Institut ist sie endlich keine Außenseiterin mehr, denn die vier anderen Jugendlichen dort sind auch “begabt”. Schnell freundet sie sich mit Lewis und Anna an und beginnt tiefere Gefühle für Rob zu entwickeln. Nur zu Gabriel findet sie keinen Zugang, dieser grenzt sich von der Gruppe ab und steht unter strenger Bewachung, da er geradewegs aus dem Jugendgefängnis kommt. Doch nicht nur Gabriel ist undurchschaubar, auch am Institut geschehen mysteriöse Dinge. Als sie probiert diese Geheimnisse zu entschlüsseln, gerät sie schnell in eine auswegslose und gefährliche Situation …

Fazit

Der Auftakt der Serie hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin war wie gewohnt flüssig und recht einfach gehalten. Was aber angesichts der angestrebten Altersgruppen von 13-16 Jahren eher von Vorteil ist. Die Geschichte an sich hob sich etwas aus den üblichen Teenagerthemen heraus, wenn mich auch die ganze Konstruktion doch stellenweise an die X-Men erinnert hat. Die Figurenkonstellation an sich gefiel mir auch, war aber auf den ersten Blick etwas klischeehaft. Wir haben wieder den herzensguten, lieben Jungen (Rob) der dem mysteriösen, gefährlichen Part (Gabriel) gegenübersteht und natürlich ein Mädchen (Kaitlyn), das schnell zwischen die Fronten gerät. Natürlich dürfen auch nicht der Zimmerpartner (Lewis) und die neue beste Freundin (Anna) vergessen werden, die eher Nebenrollencharakter haben. Das Mysterium um Mr. Zetes und das Institut gab dem Ganzen aber genug Spannung und Abwechslung, sodass das Buch nicht in Mittelmäßigkeit versank und sich aus dem üblichen Jugendbuchgeschäft hervorhob.

Insgesamt eine gute Story, die hoffentlich im zweiten Band weiter ausgebaut und vertieft wird. Ein Buch, das für Mädchen im Teenageralter eine gute und abwechslungsreiche Story mit Action bereithält.

Copyright © 2011 by Yvonne Rheinganz

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