Die E-Mons retten das Meer

Alexandra Füllenbach
Die E-Mons retten das Meer

Medu Verlag
ISBN 978-3-941955-32-5
Kinder & Jugend
Erschienen 2011
Illustrationen: Martina Lichtblau
Umfang 36 Seiten

www.medu-verlag.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Autorenporträt

Alexandra Füllenbach, 1972 in Kassel geboren, arbeitete nach ihrer Ausbildung als Bürokauffrau zunächst als Marketingsachbearbeiterin und später als Bezirksleiterin bei der Raiffeisen- und Volksbankenversicherung. Seit 1998 hat sie nunmehr die Leitung einer eigenen Geschäftsstelle der Sparkassenversicherung in Melsungen inne. Neben dem Schreiben geht sie in ihrer Freizeit vor allem sportlichen Aktivitäten wie dem Reiten nach. Heute lebt Alexandra Füllenbach mit ihrem Mann Jörg und ihrem Sohn Noah Maxim im nordhessischen Söhrewald.

Vorwort

Jeglicher Erlös dieses Buches wird von der Autorin dem Umweltschutz gespendet.

Klappentext:

Den U-Mons stinkts auf Dreckiopia. Überall nichts als Dreck, Öl und Müll. Und dauernd dieser Streit untereinander! Zeit das Reich zu vergrößern. Und was wäre dazu besser geeignet als die Insel Monsera mit ihren schönen, weißen Stränden und den vielen bunten Tieren? Allerdings haben sie ihre Rechnung ohne die E-Mons – die Bewohner der Insel – gemacht. Diese fleißigen, kleinen Umweltschützer haben nämlich gewaltig etwas gegen die Zerstörung ihres Paradieses. Gemeinsam mit ihren Freunden, den Delfinen Klip und Klap, dem Kakadu Kaki und dem Pelikan Pullika, hecken sie einen Plan gegen die U-Mons aus. Ob es ihnen gelingen wird, die Ölkatastrophe zu verhindern? […] (Quelle: Medu Verlag)

Fazit

Die Grundidee an sich gefiel mir wirklich gut. Kinder sollten zum Umweltschutz und zum friedvollen Miteinander aufgerufen werden. Die Vorteile von Teamarbeit wurden während des gesamten Buches betont und auch auf gute Umgangsformen wurde wert gelegt. Die Illustrationen an sich waren gelungen, farbig und kindgerecht. Sie boten viele Gelegenheiten zum Entdecken und Erzählen.

Allerdings vermochte die Story nicht zu verbergen, dass hier kein Berufsschreiber am Werk war. Für Kinder sind die Sätze viel zu lang, es wird wenig wörtliche Rede verwendet und die Schrift ist für Kinder im Grundschulalter einfach zu klein. Zeilenumbrüche erfolgten mitten im Satz und erschwerten den Lesefluss. Ich störte mich zunehmend an wenig hilfreichen Füllwörtern und wenig abwechslungsreichen Adjektiven und Verben. Auch gefiel mir nicht, dass das Buch zum Schwarz-Weiß-Denken animierte. Auf der einen Seite standen die “Bösen” und auf der anderen Seite die “Gute”, ein Dazwischen gab es hingegen nicht. Schade fand ich auch, dass die bösen “U-Mons” keine Lehre aus ihrem Handeln zogen und auch keine Verbesserungsalternativen für ihr Verhalten aufgezeigt bekamen. Gut hätte man hier den ein oder anderen Fakt zum Thema Recycling einbauen können.

Dennoch greift das Buch ein wichtiges Thema für Kinder im Grundschulbereich auf und bietet Eltern viele Möglichkeiten Redeanlässe zu schaffen. Ein Vorlesebuch also mit viel Potenzial im Bereich Eltern-Kind-Kommunikation.

Ein Buch für jeden, der gerne eine gute Sache unterstützen möchte.

Copyright © 2011 by Yvonne Rheinganz

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