Dinosaurier – Erforschen und ausgraben

Jonathan Tennant
Dinosaurier – Erforschen und ausgraben
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Excavate! Dinosaurs: Paper Toy Palaeontology, GB, 2014
Moses. Verlag, Kempen, 06/2015
PB mit Klappenbroschur
Aktivbuch, Paläontologie/Natur & Tier, Basteln & Spielen
ISBN 978-3-89777-828-3
Aus dem Englischen von Cornelia Panzacchi
Titelgestaltung von bookwise Medienproduktion GmbH
Zeichnungen im Innenteil von Vladimir Nikolov & Charlie Simpson
Bastelbögen mit 12 Dinosaurier-Skeletten von Charlie Simpson, Design von Joanna Clinch
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www.moses-verlag.de

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Es gibt wohl kaum ein Kind, das nicht fasziniert ist von den „Dinosauriern“, und bestimmt würde so mancher sie gern „erforschen und ausgraben“. Ihre gewaltige Größe (obschon es auch sehr winzige Saurier gab), ihr vielfältiges Aussehen und all die Rätsel, die noch nicht gelöst werden konnten, halten die Neugierde wach, genauso wie immer neue Funde, die weitere Arten und Erkenntnisse ans Tageslicht bringen.

Der vorliegende Band ist in zwei Teile gegliedert: Zunächst stillt der Autor Jonathan Tennant den Wissensdurst junger Dino-Fans ab 8 Jahre, indem er auf den ersten 40 Seiten Allgemeines erklärt und anschließend 12 verschiedene Dinosaurier vorstellt, (umgekehrt) geordnet nach den Zeitperioden des Mesozoikums (Kreide, Jura, Trias), in denen sie lebten. Überraschenderweise handelt es sich bei den ausgesuchten Arten nicht nur um die bekanntesten Repräsentanten wie den Ankylosaurus, den Triceratops, den Tyrannosaurus, den Allosaurus und den Stegosaurus. Ja, man vermisst sogar einige wie den Brontosaurus und den Diplodocus. An ihre Stellen treten Saurier aus denselben Familien und einige andere, deren Namen man vielleicht noch gar nicht kannte.

Jedem von ihnen sind zwei Seiten gewidmet mit Beschreibungen und einigen aktuellen Informationen sowie zahlreichen Illustrationen aus der Feder von Vladimir Nikolov. Man erfährt, wie die Echsen mit großer Wahrscheinlichkeit lebten, wovon sie sich ernährten und anderes mehr. Die zweite Hälfte des Buchs ist der Kreativität vorbehalten. Charlie Simpson zeichnete Skelettteile, die nun zusammengesetzt werden müssen, um ein vollständiges 3-D-Skelett zu ergeben. Das Knifflige an dieser Aufgabe ist, dass die Teile nicht geordnet, sondern genauso durcheinander sind, wie sie der Paläontologe bei der Ausgrabung vorfindet. Zum Glück gibt es eingangs einige Tipps, wie man am besten beim Zusammensetzen vorgeht, und einige Kleinteile, die man wohl wirklich nur mit viel Glück richtig positionieren würde, sind benannt worden. Man muss die einzelnen Teile vorsichtig aus dem kartonierten Papier herausdrücken, sortieren und der Anleitung beim Zusammensetzen folgen. Und wenn es beim ersten Mal nicht gleich klappt, braucht man nicht enttäuscht zu sein, denn auch die Wissenschaftler haben schon so manchen Knochen an die falsche Stelle gesetzt, bevor neue Entdeckungen eine Korrektur erforderlich machten.

„Dinosaurier – Erforschen und Ausgraben“ ist ein lehrreiches Aktivbuch, das jüngere Kinder nicht durch ein Zuviel an Information überfordert, aber notwendige Fachbegriffe verwendet, um zu verdeutlichen, dass auch wissbegierige Grundschulkinder ernst genommen werden. Obwohl es nur Pappknochen sind, sie zeigen den Bastlern, wie schwer es die Forscher haben, die oft bloß Teilstücke und viel zu selten komplette Skelette finden, das Aussehen eines Dinosauriers zu rekonstruieren. Wer die notwendige Geduld hat, dürfte viel Spaß an dem Titel und schon bald ein Regal voller Dino-Skelette haben.

Copyright © 2016 by Irene Salzmann (IS)

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