Erik Elch – Rentiere sind doof

erik-elch-e28093-rentiere-sind-doofJens Höhner
Erik Elch – Rentiere sind doof  

Periplaneta Berlin, Oktober 2009
Edition Drachenfliege
Fantasy, Märchen für Kinder und Erwachsene
Umfang: 182 Seiten
ISBN 9783940767301
Mit Illustrationen von Dagmar Gosejacob

www.periplaneta.com
      
Zum Inhalt

Das Buch Erik Elch- Rentiere sind doof von Jens Höhner gewährt dem Leser Einblick in die Welt der Zweibeinelche. Erik ist ein solcher Zweibeinelch. Er stammt aus dem kleinen Ort Elgby, hochoben in Norwegen, und hat es sich zum Ziel gesetzt nach Deutschland zu reisen. In Deutschland will er auf einem Weihnachtsmarkt arbeiten oder gar die Stadt finden, in der immer Weihnachten ist. Die Reise nach Deutschland und auch der Aufenthalt dort, gestalten sich für Erik, den kleinen Elch mit dem grünen Geweih, gar nicht mal so einfach. So braucht man doch zum Leben auch immer Geld, folglich auch eine Arbeit. Die zu finden und das auch in der gewünschten Form gelingt dem kleinen Elch nur mit Mühe. Zum Glück trifft er aber auf den Autor dieser Geschichte, denn sonst würden wir, Erwachsene und Kinder, dieses Buch von Erik dem Elch, der Rentiere doof findet, gar nicht in der Hand halten können. Der Erzähler der Geschichte findet nämlich den traurigen Elch eines Tages zu Karneval in Köln auf den Stufen der Kirche Sankt Engelbert wimmernd vor. Natürlich schließt er den kleinen Elch gleich in sein Herz und nimmt ihn mit zu sich nach Hause.

Vertrauen und Freundschaft

Zwischen den Beiden entwickelt sich von Kapitel zu Kapitel eine immer intensivere Beziehung und Freundschaft. Erik erhält neue Kleidung, findet neue Arbeit, bekocht seinen Gastgeber, spielt Fußball, lädt einen Freund ein, hört seine Lieblingsmusik und erlebt noch viele andere Abenteuer. Diese werden seitens des Autors und Erzähler immer auch mit einer gewissen Prise an Humor vorgetragen, so dass stets ein Lächeln auf das Gesicht eines jeden Lesers gezaubert wird.

Für Groß und Klein

Das Buch ist in viele kleine Kapitel aufgeteilt und eignet sich sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Es kann als Ganzes, aber auch je Kapitel gelesen oder vorgelesen werden. Öfter kommt es zu Wiederholungen betreffend der Eigenarten von Erik, dies ist aber sicher auch gewollt und notwendig, damit die Kapitel auch in sich als einzelne Geschichte verständlich und lesbar bleiben.

Der Abschied

Das Ende dieses Buches und zugleich der Abschied vom Erik dem kleinen Zweibeinelch haben mich nun nach Abschluss des Buches etwas traurig zurückgelassen. Zu schön waren die kleinen Anekdoten, von denen ich gerne noch mehr gelesen hätte. Ein Zweibeinelch in Deutschland ist eben zu jeder Jahrezeit etwas ganz Besonderes und natürlich keinesfalls zu verwechseln mit einem Rentier. Vielleicht begegnet ja auch mir eines Tages ein solcher Elch.

Copyright © 2010 by Iris Gasper
 
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