Finn und die geklauten Kinder

Lars Joachim Grimstad
Finn und die geklauten Kinder

Originaltitel: Statsminister Fahr og sonn – Barna som forsvant
Dressler
ISBN 978-3-7915-0728-6
Kinder & Jugend
Erschienen: Januar 2014
Aus dem Norwegischen von Antje Subey-Cramer
Umschlaggestaltung: Alexander Vormbrock
unter Verwendung der Illustrationen von © Irene Marienborg
Gebundenes Buch, 352 Seiten
Altersempfehlung ab 10 Jahren

www.dressler-verlag.de

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Der Autor:

Lars Joachim Grimstad, geboren 1972, träumte als Kind oft davon, Ministerpräsident von Norwegen zu werden, aber es blieb dann doch bei einem Hochschulabschluss in Politikwissenschaft. Er hat 69 Fußballspiele in der norwegischen Premier League gespielt und arbeitet zurzeit als Texter in einer Werbeagentur. Finn und die geklauten Kinder ist sein Buchdebüt.

Das Buch:

Finn Fahr ist eigentlich ein ganz normaler Junge, wäre da nicht die Tatsache, dass sein Vater, der bis vor kurzem noch ein einfacher Taxifahrer war, nun Ministerpräsident von Norwegen ist. Das verändert das Familienleben schon ganz gewaltig. Nun ist Finns Vater aber kein Ministerpräsident wie jeder andere, denn seine politischen Prioritäten liegen ganz anders. Er ist für das Verteilen von Gratisschokolade, weniger Luft in Chipstüten und viele andere Dinge, die den normalen Menschen bewegen. Zum Glück sind einige seiner Maßnahmen aber auch halbwegs vernünftig, wie z. B. die Reparatur von Straßen.

Während nun Finns Vater mit seinen politischen Angelegenheiten beschäftigt ist, verschwinden in Oslo plötzlich Kinder. Sie laufen scheinbar von zu Hause weg, aber irgendwie ist das ganz schön merkwürdig. Finn und seine Freundin Sunniva glauben nicht an diese Weglauftheorie der Erwachsenen und der Polizei und versuchen daher etwas über die Hintergründe des Verschwindens der Kinder zu erfahren. Dabei jedoch geraten sie in große Gefahr. Zum Glück erhalten die beiden Unterstützung durch Finns neuen Bruder Kimmelim, der von seinem Vater, dem Diktator von Nordboresia, ganz einfach als Gastgeschenk an Finns Vater überreicht wurde. Kimmelim ist clever und mutig und er ist, was er selbst nicht weiß, ein Androide, also eine Maschine.

Um solche Maschinen und um das Verhalten von Kindern im allgemeinen geht es auch im weiteren Verlauf der Geschichte, die wirklich insgesamt nur als skurril und verrückt bezeichnet werden kann. Sie ist spannend und außergewöhnlich und abenteuerlich, aber sehr viele Denkansätze bietet sie für das angesprochene Lesepublikum nicht. Einzig ein Wissenswettbewerb liefert hier einige vielleicht interessante Einzelheiten für den Leser.

Sehr schön ist die Gestaltung des Buchcovers gelungen. Hier werden viele einzelne Szenen aus der Geschichte präsentiert. Leider wird man die Zusammenhänge natürlich erst erkennen, wenn man das Buch gelesen hat.
„Finn und die geklauten Kinder“ ist eine ganz nette Geschichte, die etwas Zeit braucht bevor sie Fahrt kommt und die man nach dem Lesen wohl nur unter dem Motto verrückte Idee abhaken kann.

Copyright © 2014 by Iris Gasper

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