Fürchte die Nacht

Claudia Puhlfürst
Fürchte die Nacht

Coppenrath
ISBN 978-3-649-67127-5
Thriller / Jugend
Erschienen Februar 2017
Umschlaggestaltung: Anna Schwarz, Sara Vidal Peiró
Klappenbroschur mit Relieflack, 368 Seiten
Altersempfehlung ab 14 Jahren

www.coppenrath.de
www.puhlfuerst.com

 

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Die Autorin:

Claudia Puhlfürst, geb. 1963, studierte Biologie und Chemie und arbeitete als Dozentin und Lehrerin bevor sie Redakteurin beim Duden-Verlag wurde. In der Belletristik hat sie sich mit mehreren Psychothrillern bereits einen Namen gemacht und bezeichnet sich selbst als „kriminelle Schreibtischtäterin“. Claudia Puhlfürst lebt mit ihrem Hund und zwei Meerschweinchen in Zwickau.

Das Buch:

Lena und Anne sind Freundinnen. Gemeinsam mit ihrer Klasse geht es für die zwei Mädchen auf eine Klassenfahrt. Diese führt sie in ein Landschulheim wo es praktisch außer Wald in der umliegenden Gegend nichts gibt. Was liegt da näher als ein gemeinsamer Ausflug bei Nacht in den Wald? Eine Art Mutprobe für die jungen Leute. Leider nur wird in der ersten Nacht Anne von einem vermummten Täter angegriffen und gewürgt. Zum Glück geschieht ihr nichts Schlimmeres. Doch ohne aus diesem Ereignis Konsequenzen zu ziehen, begeben sich die jungen Leute auch in der zweiten Nacht in den Wald und dabei gibt es ein Opfer. Ein junges Mädchen wird erdrosselt aufgefunden. Die Klassenfahrt wird abgebrochen.
Sowohl Anna als auch Lena versuchen die Ereignisse zu verarbeiten. So unterschiedlich wie die Mädchen jedoch sind, geschieht dies auch auf sehr unterschiedliche Weise. Dabei spielen auch Ereignisse aus dem Leben der Mädchen eine große Rolle. So wirbelt dieser Fall für Lena das Verschwinden ihrer Mutter, welches einige Jahre zurückliegt, wieder auf.

„Fürchte die Nacht“ ist ein spannender Thriller für jugendliche Leser, der neben der eigentlichen kriminellen Handlung auch einen Blick auf die Probleme junger Menschen generell wirft. So wird die erste Liebe beleuchtet und auch ein Blick auf das Leben einer Clique mit sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten geworfen.

Anna und Lena kommen nicht zur Ruhe. Sie ermitteln auf eigene Faust. Es kommt zu weiteren Vorfällen und dann zur für mich wirklich sehr überraschenden Aufklärung des Falles. Damit war nicht zu rechnen und das Ende lässt mich auch irgendwie etwas unbefriedigt zurück. Aber mehr kann dazu nicht verraten werden.

„Fürchte die Nacht“ birgt Spannung und liest sich wirklich gut. Die Auflösung jedoch ist im Gegensatz zur eigentlichen Geschichte viel zu krass und kann deshalb nicht überzeugen.

Copyright © 2017 by Iris Gasper

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